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Einzelkommentar zu:
Kiew: Neonazis stoppen Eurovision-Regenbogen


#8 torbensAnonym
  • 28.04.2017, 17:20h
  • Antwort auf #7 von wiking77
  • Wiking, deine Art ist einfach herablassend. Mit deinen Pauschalisierungen blendest einfach komplett aus, dass die LGBTI-Bewegung in der Ukraine einen harten Kampf führt, zwei Schritte vor, 1,5 Schritte zurück. Wenn du wirklich für die LGBTI-Rechte wärest, würdest du das auch anerkennen, statt nur Klischees zu bringen.

    Vor zwei Jahren haben erstmals in der Geschichte des Landes LGBT-Aktivisten und Reformkräfte - junge Leute, Hipster, vor dem Parlament zusammen demonstriert, lobbyiiert und eine Gesetzesänderung erreicht. Jetzt versuchen die Konservativen das wieder auszhebeln. Gleichzeitig konnte die Pride 2016 ohne Zwischenfälle stattfinden, auch nicht-LGBT Bevölkerung hatte sich nach Skorpadskis dummen Sprüchen solidarisiert.

    Und so ist das jetzt auch. Ja, es gibt noch viel Homophobie, ja, es gibt Rechte aber es gibt einen wachsenden Teil der Bevölkerung, der kein Problem mehr damit hat. Und es gibt mutige LGBT-Aktivisten. Und es ist sicher nicht angemessen, im Ausland zu sitzen, und Sprüche a la "ist halt Osteuropa" zu reißen - das ist so ausgelutscht, wie dumm.

    Wenns euch wirklich um LGBTI geht, nicht um Ressentiments, dann fahrt lieber mit auf die nächste KyivPride!

    Hier ein lesenswerter Beitrag zum Thema in ZDF Aspekte:
    www.zdf.de/kultur/aspekte/aspekte-vom-21-april-2017-100.html
    - mit allen positiven und negativen Seiten.

    Ein weiterer empfehlenswerter Beitrag ist das Gespräch mit dem jungen Transgender-Aktivisten von "Insight" LGBT:
    vimeo.com/114153153
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