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Von Geflüchteten gegründete Organisation

CSD Leipzig ernennt "Queer Refugees" zu Botschaftern

Die "Queer Refugees for Pride!" werden in diesem Jahr eine besondere Rolle beim sächsischen CSD spielen.


Die "Queer Refugees for Pride!" wollen auch dieses Jahr wieder auf den deutschen CSDs sichtbar sein

Die CSD-Veranstalter in Leipzig haben am Dienstag bekannt gegeben, dass die "Queer Refugees for Pride!" in diesem Jahr die Rolle der "CSD-Botschafter*innen" übernehmen werden. Die Organisation war im vergangenen Jahr von LGBTI-Flüchtlingen gegründet worden und setzt sich dafür ein, die Sichtbarkeit der sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten unter Asylbewerbern zu erhöhen, insbesondere durch Teilnahmen am CSD in ganz Deutschland.

Die "Queer Refugees for Pride!" haben bereits auf ihrer Facebook-Seite angekündigt, in diesem Jahr bei vielen deutschen CSDs dabei sein zu wollen. Das diesjährige Motto der Selbsthilfeorganisation laute daher "We Have A Voice". Ziel sei es, LGBTI-Geflüchtete dazu zu animieren, sich im politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland zu engagieren.

Der CSD Leipzig hat in diesem Jahr als Themenschwerpunkt "Stop Hate" festgelegt. Zu diesem Thema sind in der CSD-Veranstaltungswoche zwischen dem 7. und 15. Juli mehrere Events angekündigt. Die Demo und das Straßenfest werden am 15. Juli (Samstag) stattfinden.

Im vergangenen Jahr hatte der Leipziger CSD mit einer aufblasbaren rosa Kirche "Trauungen" der Satirekirche des fliegenden Spaghettimonsters für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Organisatoren erklärten, sie wollten damit nicht die christliche Religion diffamieren, sondern auf Ungleichbehandlung hinweisen (queer.de berichtete). (cw)