Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28763

Na dann Prost!

Studie: Hetero-Männer saufen sich andere Männer schön

Amerikanische Forscher wollen nachgewiesen haben, dass der gute alte Alkohol aus dem gemeinen Schürzenjäger eine nach anderen Männern lüsternde Sex-Bombe machen kann.


Boys will be boys… (Bild: Mr Seb / flickr)

In der Kneipe nebenan oder auf der Skifreizeit haben bereits viele Schwule Erfahrungen mit heterosexuellen Männern gemacht, die nach ein paar Drinks plötzlich ganz anhänglich wurden. Jetzt haben Sozialwissenschaftler den Effekt des Alkohols auf Heterosexuelle in einer Studie getestet und festgestellt: Je mehr Alkohol heterosexuellen Männern verabreicht wird, desto mehr finden die Trinker andere Männer sexuell anziehend.

Die Studie "Sexuelle Bereitschaft mit gleich- und verschiedengeschlechtlichen potenziellen Partnern: Experimentelle Belege aus der Bar-Szene" ist kürzlich im Fachmagazin "The Journal of Social Psychology" veröffentlicht worden.

Die Wissenschaftler unter Führung der Psychologin Breanne R. Helmers von der Wayne State University in Detroit hatten für ihre Untersuchung heterosexuelle Männer und Frauen vor Bars im Mittleren Westen der USA angesprochen. Insgesamt 83 Freiwilligen wurden dann Videoclips von verschieden- und gleichgeschlechtlichen Personen in einer Kneipenatmosphäre gezeigt, über die die Probanden anschließend Fragen beantworten sollten – etwa wie attraktiv diese Personen seien und ob sie ihnen einen Drink kaufen würden.

Das Ergebnis: Die Hetero-Männer sind stets sexuell an Frauen interessiert, egal wie viel sie getrunken haben – das sexuelle Interesse am weiblichen Geschlecht bleibt demnach immer auf dem ungefähr gleichen Niveau. Ihr sexuelles Interesse an den Männern steigt jedoch, je mehr sie intus haben. Heterosexuelle Männer, die mehr als zehn Standard-Drinks hinuntergeschüttet haben, hätten das praktisch gleiche sexuelle Interesse an Männern wie an Frauen, so die Forscher in ihrer Studie. Ein Standard-Drink sind 0,33 Liter Bier oder ein Mixgetränk mit knapp 45 Milliliter Wodka oder Whisky.

Bei den befragten Frauen konnte dieser Zusammenhang nicht festgestellt werden. Sie zeigen demnach auch nach etlichen Drinks kein erhöhtes sexuelles Interesse am gleichen Geschlecht als im nüchternen Zustand. (cw)



#1 JadugharProfil
#2 Pentand89Anonym
  • 03.05.2017, 15:45h
  • Damit bestätigen sich zwei goldene Grundregeln:

    1) Ein kultivierter Herr trinkt im Ausgang gar keinen Alkohol, sondern Saft oder Bullenbrause.

    2) Will ein kultivierter Herr einen Deppen vögeln (aus welchem Grund auch immer), dann kauft er ihm ein alkoholisches Getränk (oder mehrere).

    Also immer mit Hundeblick an die Bar stellen, wenn Du Durst hast. Viel Erfolg!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Gpeterjoachim
  • 03.05.2017, 16:51h
  • Das ist ja lediglich die Bestätigung, dass Alkohol enthemmt.
    Aber im Ernst, diese "Erfahrung" ist nichts Neues und als Wehrpflichtiger bei der BW gab es für mich einige überraschende und erstaunliche Situationen.
    Nicht nur im BW Lazarett sondern auch bei Manövern - da gabs natürlich auch Alkohol weil es im Februar an der Ostsee saukalt war - wurden "richtige Weiberhelden" sehr weich, undzwar ohne "Anmache " durch mich.
    Im übrigen stelle ich fest, dass es immer mehr Männer gibt die sich als bisexuell outen und unter dieser Überschrift auch neben Ehe und Familie ihre schwule Seite ausleben. Dazu stehen sie in der Regel allerdings nicht gegenüber ihrer Familie oder sozialen Umgebung.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 LarsAnonym
  • 03.05.2017, 17:07h
  • Nun wäre es noch interessant, ob schwule Männer bei einer solchen Versuchsanordnung ihre Vorlieben ähnlich wie Heteromänner erweitern oder wie Heterofrauen nicht erweitern, wenn sie viel Alkohol konsumiert haben, oder ob sich manche konstant, andere experimentierfreudig verhalten. Ich bin allerdings bei solchen Studien skeptisch, wenn sie nicht in vielen vergleichbaren Studien bestätigt werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Itis1978Anonym
  • 03.05.2017, 17:08h
  • Wichtig ist, daß man dem Gegenüber in der Kneipe oder Bar immer in dem Glauben läßt, über interessante Meinungen, Ansichten oder Erfahrungen zu verfügen.

    Das ist für einen Mann bisweilen schwer zu ertragen, gerade wenn der Gegenüber trinkt. Das kann man aber üben und das Gespräch zielgerichtet steuern.

    Was denkst Du über die FDP, über den Syrien-Konflikt, über Putin? Alles in normalen Gesprächen unter Fremden Tabuthemen. Hier holt man sie raus.

    Egal wie die blöd die Antworten sind: Voll der Weisheit sind Deine Worte.

    Das funktioniert. Und so ganz neu ist der Trick auch nicht, da habe ich mich schon vor Jahren mit schwulen Freunden drüber kaputtgelacht.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 LaurentProfil
  • 03.05.2017, 17:32hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Wir (mein Partner, ein Freund und ich) hatten uns mal vor Jahren auf einem Campingplatz mit einem Heteropärchen angefreundet.

    An jenem Abend floss reichlich Alkohol. Mein Freund hatte auf diesen Mann ein Auge geworfen. Er sagte, er kriegt ihn rum. Und tatsächlich war dem so. Er ließ sich, halb im Suff, einen blasen.

    Ich konnte diesem Verhalten von Anfang an nichts abgewinnen, war er doch verheiratet und Vater eines Sohnes. Dem Mann war es danach mehr als peinlich, Vertrauen war zerstört. Er hatte Angst, seine Frau kriegt irgendwie was mit.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 ErwachsenerAnonym
  • 03.05.2017, 17:55h
  • Antwort auf #6 von Laurent
  • Wenn man sich irgendwo mit einem Mann auf ein Sexdate verabredet (Planetromeo, Sauna, Raststätte) kann der Mann auch in einer Beziehung leben und tut es oft auch.

    Nur sieht man den Partner oder die Partnerin (oder Kinder) da nicht, man muss sich dazu keine Gedanken machen.

    Auch im Suff kann man sagen: Nein. Aber noch besser ist es, man lässt man gar nicht erst auf so etwas ein, wenn man es nicht will.

    Ein schlechtes Gewissen nach gutem Sex ist nichts besonderes. Aber ein erwachsener Mann muss sich das eben vorher überlegen.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 CarstenFfm
#9 LaurentProfil
  • 03.05.2017, 18:50hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #7 von Erwachsener
  • Diese Situation war dennoch nicht vergleichbar, saßen Frau und Kind doch fast den ganzen Abend mit am Tisch und kamen auch die Tage darauf bei uns am Wohnwagen vorbei.

    Ansonsten stimmt: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heißt (Nichtwissen kann gelegentlich auch von Vorteil sein).

    >>Ein schlechtes Gewissen nach gutem Sex ist nichts besonderes.<<
    Ich glaube, der Sex muss dafür nicht unbedingt gut sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Homonklin44Profil
  • 03.05.2017, 19:02hTauroa Point
  • Das ist jetzt trotzdem blöd. Ich falle zwar für Heteromänner, aber wenn sie Alkohol trinken, machen sie sich damit unattraktiv. Als Besoffene sind sie etwa so attraktiv wie ein schon länger toter Fisch an die Wand geklatscht! Gar nicht.

    Im Bekanntenkreis kommt es schon mal vor, dass besoffene Ehemänner von anderen Frauen fantasieren, als von der eigenen.
    Was aber hätte man als Mann auch schon davon, wenn der Typ aus lauter alkoholinduzierter Verwirrtheit und Enthemmung zwar 5 grade sein lässt, aber was von "dicken Titten" grunzt und man wird "Erika" genannt? ;o)
  • Antworten » | Direktlink »