Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28787

Berlin

Mann an Wohnungstür homophob beleidigt

Zwei Unbekannte haben einen Berliner an dessen eigener Wohnungstür verbal attackiert. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.


Die Berliner Polizei informiert regelmäßig über homosexuellenfeindliche Übergriffe (Bild: flickr / Maik Meid / by 2.0)

Am Montagabend haben zwei Unbekannte einen Mann im Berliner Ortsteil Moabit an seiner Wohnungstür homophob beleidigt. Das teilte die Berlin Polizei am Dienstagmorgen mit.

Den Angaben des 35-Jährigen zufolge sollen gegen 22.40 Uhr zwei Unbekannte an seiner Wohnungstür in der Lehrter Straße geklopft und ihm, nachdem er diese öffnete, gesagt haben, er solle die Musik leiser stellen. Innerhalb dieser Aufforderung sollen sie ihn homophob beleidigt haben. Anschließend schloss der Mann die Tür und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten sind nach Angaben der Polizei geflüchtet. Die Ermittlungen übernahm wie in anderen mutmaßlich aus Homophobie motivierten Übergriffen der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei in ihren Pressemitteilungen regelmäßig über Straftaten mit einem mutmaßlich homo- oder transfeindlichen Hintergrund – so auch in diesem Fall. Vergangenen Monat hatte die Polizei auch per Fotofahndung nach drei Personen gesucht, die in einer Straßenbahn ein schwules Paar offenbar aus Homophobie attackiert hatte (queer.de berichtete). Nur drei Tage später teilte die Polizei mit, dass die Täter nach Hinweisen aus der Bevölkerung identifiziert worden seien (queer.de berichtete).

Vergangenen Herbst hatte die Berliner Polizei anlässlich der Verleihung des Respektpreises ihre aktuelle vorläufige Statistik homophober und transphober Straftaten vorgestellt (queer.de berichtete). Für Januar bis Oktober 2016 wurden demnach 113 Vorfälle statistisch erfasst. Das bedeutete einen leichten Anstieg im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, in dem 107 Straftaten gemeldet worden waren. Die Tatorte waren vorwiegend in den Bezirken Mitte, in dem auch der Ortsteil Moabit liegt, sowie in Kreuzberg und Schöneberg. (pm/cw)



#1 Patroklos
#2 nopeasAnonym
  • 10.05.2017, 00:36h
  • Antwort auf #1 von Patroklos
  • Nicht nur Berlin. Auch in kleinen und großen Städten in Niedersachsen nehmen homophobe Übegriffe zu. Allein die Reaktionen meines Freundes- und Bekanntenkreises werden immer ablehnender.

    Diskriminierung homo-, trans- oder sonst anders sexuell orientierter Menschen sollte mit Gefängnisstrafen belegt werden. Ohne Bewährung. 1933. Nie wieder!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Homonklin44Profil
  • 10.05.2017, 04:53hTauroa Point
  • Gut möglich, dass die im selben Haus wohnen. Wenn die gefühlte Lärmbelästuigung nicht bloß ein "random fling" an einen Grund war, da anzuklopfen.Klingt ein bisschen, wie ein ungeratener Klopfstreich, das Ganze. Hängt auch davon ab, was die wirklich gesagt haben.Leider sind homophobe Sprüche und Schimpfausdrücke sehr verbreitet, was auch schon an den Schulen meist unkommentiert floriert.

    Heute reicht es schon aus, die aus mancher Pfosten Sicht verkehrte Kappe zu tragen, um als "Schwuchtel" tituliert zu werden. Leider auch Inhalt eines gewissen Szene-Jargon, alles mögliche mit abschätzig "schwul" zu bezeichnen, was irgendwem nicht in den Kram passt. Schwule Hose, die man trägt, Rap-Style ist voll schwul und so weiter.

    Jede Art merkwürdige, hostile Begegnung anzeigen? Dann wäre man gut beschäftigt, ja.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Patroklos
#5 Dont_talk_aboutProfil
  • 11.05.2017, 10:10hFrankfurt
  • Vielleicht hat der Mann auch einfach nur zu laut Musik gehört. Wir wissen es nicht. Mein erster Eindruck ist, dass es in Berlin größere
    Kriminalitätsprobleme gibt, wo die Polizei halt dann fehlt
  • Antworten » | Direktlink »
#6 EhrlichAnonym
#7 Dont_talk_aboutProfil