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Grand Prix aus Kiew

Erstes Eurovision-Halbfinale: Das sind alle Teilnehmer

ESC-Experte Jan Gebauer stellt die Songs des ersten ESC-Halbfinals 2017 vor und tippt, welche Länder in das Finale am Samstag einziehen.


Demy (Griechenland), Slavko Kalezic (Montenegro), Isaiah Firebrace (Australien) und Salvador Sobral (Portugal) treten mit 14 weiteren Acts am Dienstag in Kiew um den Einzug ins Finale am Samstag an (Bild: EBU)

Trotz des Polit-Hickhacks im Vorfeld wird der Eurovision Song Contest auch 2017 wieder für jede Menge unterhaltsame und spektakuläre Momente sorgen: Los geht es mit dem ersten Halbfinale, das am Dienstag um 21 Uhr live auf dem Spartensender One (ehemals Einsfestival) sowie im Live-Stream auf eurovision.de übertragen wird. In seinem 20. Jahr kommentiert Peter Urban.

Wer singt am schiefsten, welches weiße Kleid kommt weiter und können sich die leisen Balladen gegen die Dance-Knaller behaupten? Im Folgenden werfen wir einen detaillierten Blick auf alle Teilnehmer und tippen, welche zehn Länder am Samstag im großen Finale neben Deutschlands Vertreterin Levina ("Perfect Life") um die ESC-Krone singen.

Schweden: Robin Bengtsson – "I Can't Go On"


Bild: EBU / Thomas Hanses

Die Eröffnung des Wettbewerbs könnte nicht besser gewählt sein. Schweden gehört traditionell zu den Favoriten und gibt beim ESC seit Jahren die musikalische Marschrichtung vor. So auch hier: Eingängiger Disco-Pop à la Justin Timberlake, der sofort ins Ohr geht. Dazu ein fescher Kerl, der stramm durchchoreographiert alles richtig macht. Das ist hochprofessionell und im Vergleich zu vielen Beiträgen, die den schwedischen Pop-Sound lediglich lieblos abkupfern, bleibt das Original voll auf Kurs. Das wird auch in diesem Jahr wieder weit vorne landen – nicht nur im Halbfinale. Fun-Fact am Rande: In den schwedischen Charts schaffte es Robin nur auf Platz 3 – das hat es seit über 15 Jahren nicht mehr gegeben.

Georgien: Tamara Gatschetschiladse – "Keep the Faith"


Bild: EBU / Thomas Hanses

Musical-Kitsch trifft auf großes Divendrama: Optisch Conchita Wurst – ohne Bart, dafür mehr Locken – und kompositorisch mehr als nur eine Erinnerung an das grandiose "Rise Like a Phoenix". Im Vorentscheid wurden auf der Leinwand politische Statements à la "Russland überfällt Georgien" und Bilder von Anschlägen und Terror eingeblendet. Das wird es in Kiew freilich nicht geben, zu groß ist das Risiko einer Disqualifikation, zumal der Text ansonsten nur allgemeines "Glaube an dich" bietet. Die Versatzstücke sind schnell enttarnt und so wird der schwerfällige Straßenkreuzer mit der schönen, stimmgewaltigen Tamara zurück nach Tiflis fahren.

Australien: Isaiah Firebrace – "Don't Come Easy"


Bild: EBU / Thomas Hanses

Bei ihrer dritten Teilnahme gehören die Australier schon fast zum Inventar. Nach dem großartigen zweiten Platz im letzten Jahr ging das Team von Down Under auf Nummer sicher und engagierte dasselbe Komponistenteam wie bei "Sound of Silence": DNA, die schon für das halbe australische Pop-Geschäft geschrieben haben. Die Ähnlichkeit zu besagtem Lied ist kaum zu überhören, leider fehlt jedoch ein markantes Finish, das Dami In 2016 auf die vorderen Ränge brachte. Für das Finale wird es für den 17-jährigen Aborigine, Isaiah, trotzdem reichen: Er hat Ausstrahlung, singt gut und seine Nummer ist hochprofessionell, aber trotzdem gefühlvoll komponiert. Da überhört man auch eine gewisse Langeweile, die dem Song innewohnt.

Albanien: Lindita Halimi – "World"


Bild: EBU / Thomas Hanses

Obwohl fast alle Länder auf international kompatiblen Pop setzen, schaffen es die Albaner immer, ihre balkanische Schwermut in die Beiträge einfließen zu lassen. Entsprechend düster klingt "World". Sicher kein übler Song und Lindita kann auch singen, aber irgendwie fühlt sich das Gesamtpaket an wie schon x-mal von Albanien gehört. Ein bisschen rockig, ein bisschen bedeutungsschwanger, viel Geschwurbel im Hintergrund und dazu noch mehr Gekreische am Mikro. Am schlimmsten ist allerdings der völlig unpassende weiße Fetzen mit Rosenbesatz und Alu-Applikationen, den Lindita auf der Bühne trägt. Da hatte die Kleiderresterampe wohl gerade Ausverkauf.

Belgien: Blanche – "City Lights"


Dieses Bild stammt wie alle auf dieser Seite von einer Probe in der letzten Woche. Beim Dress Rehearsal am Montag trug Blanche ein komplett schwarzes Kleid. Bild: EBU / Thomas Hanses

Auf CD gehört Belgien zu den Top-Favoriten mit seinem introvertierten, hypnotischen Elektro-Pop. Nun gibt es dieses Jahr viele Songs dieses Genres. Was "City Lights" speziell macht ist nicht nur die geheimnisvolle Grundstimmung, sondern vor allen Dingen die tiefe, ausdrucksstarke Stimme von Blanche. Doch Alarm nach der ersten Probe: Die erst 17-jährige Sängerin wirkte verzweifelt, blutarm und überfordert, sodass Presse und Kritiker sie schnell auf den letzten Platz orakelten. Sollte sie das Ruder noch rumreißen, kann Blanche ebenso wie die belgischen Kandidaten der letzten zwei Jahre eine gute Platzierung im Finale erreichen.

Montenegro: Slavko Kalezić – "Space"


Bild: EBU / Thomas Hanses

Endlich wird mit dem Schwanz gewedelt! Was wäre der ESC ohne Disco-Trash wie diesen? Man muss sich schon Augen und Ohren reiben, um diesen Titel als Gesamtpaket wirklich fassen zu können. "The space ship is ready to blow": Dazu lässt der am besten trainierte Kerl im Teilnehmerfeld seinen Zopf und die Hüften kreisen, als wenn er Major Tom wäre. "I'm Venus and Mars of the hour" heißt es weiter im Songtext, und ja, das ist so schlecht, dass es schon wieder gut ist. "Wet dreams, wild nightmares" garantiert! Schwule Disco-Hymnen dieser Art hatten es zuletzt sehr schwer, darum wird es für Slavko ziemlich knapp. Europa erbarme dich und schick den Balkan-Hengst eine Runde weiter.

Finnland: Norma John – "Blackbird"


Bild: EBU / Thomas Hanses

Neben Portugal der ruhigste Beitrag in diesem Jahr. Erinnert ein bisschen an Anouk und "Birds", Niederlandes Beitrag von 2013. Ähnlich bezaubernd, leider nicht ganz so stark im Refrain. Der Fokus geht ganz klar auf die starke, klare Stimme von Leadsängerin Leena Tirronen. Auf der Bühne passiert nicht viel: etwas Licht, ein paar Effekte auf der Leinwand, alles sehr konzentriert. Eine wunderbare, gut gemachte Ballade, die die Jurys ganz sicher bezaubern wird.

Aserbaidschan: Dihaj – "Skeletons"


Bild: EBU / Andres Putting

Die Aserbaidschaner kaufen fast immer in Schweden ein – zumindest wenn es um ihre Contest-Beiträge geht. Und damit hatten sie meist Glück. Nie verpassten sie seit 2008 die Finalteilnahme, allerdings konnten die letzten drei Beiträge nicht mehr die Top-10 erreichen. Darum engagierte man dieses Jahr die Komponisten des Siegertitels von 2011. "Skeletons" ist eine düstere Elektro-Pop-Nummer, die in ihren besten, instrumentalen Momenten an Depeche Mode erinnert. Die avantgardistische Bühnenshow – Pferdekopf auf Leiter, schwarze Kutten und vielsagende Gesten – sorgt für Spannung und lässt diesen Beitrag zu einem der interessantesten im ersten Semifinale geraten. Kommt weiter und landete sicher vorne im Tableau.

Portugal: Salvador Sobral – "Amar pelos dois"

Direktlink | Bilder der Probe mit Salvador sind noch nicht verfügbar, daher ein Mitschnitt des Dress Rehearsals des Fanblogs ESCKAZ

Nie standen die Wettquoten so gut für Portugal wie in diesem Jahr. Zumindest nicht in den letzten 20 Jahren, in denen das Land fast traditionell hinten einsortiert wurde. Salvador, ein zerzaustes, kleines Pflänzchen, das sich auf der Bühne exzentrisch hin und her wiegt, singt eine zarte Jazz-Ballade in Landessprache, die als Hommage an das "Great American Songbook" wenig mit portugiesischen Fado-Dramen zu tun hat. Die Jurys werden sie trotzdem lieben! Gefahr droht gesundheitlich: Bei den Proben musste Salvadors Schwester Luísa einspringen, die das bezaubernde, kleine Lied geschrieben hat. Salvador reiste erst kurz vor dem offiziellen Empfang auf dem roten Teppich an. Ein Rätsel ist allerdings, warum die beiden ruhigen Beiträge aus Finnland und Portugal so nah beieinander platziert wurden.

Griechenland: Demy – "This Is Love"


Bild: EBU / Andres Putting

Nach der letztjährigen Katastrophe – Griechenland verpasste erstmals seit Einführung des Halbfinals den Einzug in die Endrunde – wird es mit diesem harmlosen Dance-Spaß wieder besser laufen. Dafür engagierte man eine der erfolgreichsten griechischen Sängerinnen der letzten Jahre, die eine stattliche Anzahl von Nummer-eins-Hits und zahllose Preise einheimsen konnte. Wem die drei Beiträge davor zu anspruchsvoll waren, kommt hier voll auf seine Kosten: Ein anspruchsloser Sommerhit, der noch so manche Gay-Disco in der CSD-Saison aufmischen wird. Hierzu wurden dann wohl auch die beiden gestählten Tänzer engagiert, deren Beulen in den engen Hosen sicher noch ein paar Extrapunkte einbringen werden. Macht Spaß!

Polen: Kasia Moś – "Flashlight"


Bild: EBU / Andres Putting

Nach einigen potentiellen Finalkandidaten zeigt die Kurve bei Polen leider nach unten. Und das hat nichts damit zu tun, dass schon wieder ein weißes Kleid zu sehen ist. Kasia Moś muss bei "Flashlight" ohne starken Hook auskommen. Dafür scheinen die schwerfälligen Drums die Arme zu erdrücken und am Ende bleibt nichts weiter übrig als Ratlosigkeit. Eine zähe Nummer, die höchstens bei mehrmaligen Anhören hängenbleibt. Dafür bleibt im Halbfinale allerdings keine Zeit.

Moldawien: SunStroke Project – "Hey Mamma"


Bild: EBU / Andres Putting

Wiederholungstäter sind beim ESC gerne gesehen und so wagt sich dieses Dance-Projekt nach 2010 noch einmal in den Ring. Seinerzeit reichte es knapp für das Finale, wo es dann ganz hinten landete. Der Beitrag wäre längst vergessen, wenn er nicht diesen extrem einprägsamen Saxophon-Hook gehabt hätte, der sich als 10-Stunden-Version zum YouTube-Hit entwickelte und über 26 Millionen Klicks erhielt. Zum Vergleich: Loreens Finalauftritt 2012 hat bei YouTube ähnliche Klickzahlen. Auch bei "Hey Mama" gibt es wieder einen Saxophon-Hook zu hören und der seichte Dance-Spaß könnte nach der eher schwerfälligen Polin Wunder wirken. Damit gelingt nach drei Flops in Folge wieder der Finaleinzug.

Island: Svala – "Paper"


Bild: EBU / Andres Putting

Wieder Elektro, erneut melancholisch und deutlich von den 1980er Jahren beeinflusst: Svalas "Paper" machte im Vorfeld mit einem starken Video-Clip auf sich aufmerksam, der offenkundig von der grellen Lichtsprache des Kinofilms "The Neon Demon" inspiriert wurde. Auf der Bühne leider eine Riesenenttäuschung: Svala trägt einen scheußlichen weißen Body mit Umhang, stolziert ungelenk auf ihren weißen Buffalos hin und her und schaut die meiste Zeit missmutig drein. Das Konzept "weiße Eiskönigin" kennen wir ja auch schon von Norwegen 2013 bzw. 2016. Damit werden die Isländer leider kein Finalticket ziehen, obwohl der Song gut ist.

Tschechien: Martina Bárta – "My Turn"


Bild: EBU / Andres Putting

Letztes Jahr gelang den Tschechen nach vielen bitteren Niederlagen erstmals der Einzug in das große Finale. Dort landete man letztendlich unverdient auf dem vorletzten Platz. Dennoch wählte das Land auch in diesem Jahr das Konzept "starke Sängerin – große Ballade". Bárta, die in Berlin Jazz studierte und auch schon mit Karel Gott gearbeitet hat, bringt eine soulige Note in den Wettbewerb, die in diesem Jahr eine echte Rarität ist. Ohne viel Schnickschnack steht sie auf der Bühne, singt ihr Lied sehr konzentriert mit einer Wärme, die ebenfalls Punkte bringen dürfte. Ein schwer einzuschätzender Beitrag, der knapp den Finaleinzug schaffen könnte.

Zypern: Hovig – "Gravity"


Bild: EBU / Andres Putting

Schwedens Ralph Riegel heißt Thomas G:son und nimmt seit 2001 regelmäßig am ESC Teil. 2012 konnte er mit Loreen und "Euphoria" gewinnen, seitdem ist er scheinbar, wie Siegel, süchtig nach dem Wettbewerb. Klappt es nicht in der schwedischen Heimat – vier seiner Kompositionen scheiterten beim diesjährigen Vorentscheid – mogelt er sich einfach bei einem anderen Land rein. Wie 2016 hilft er bei Zypern aus. "Gravity" ist leider nichts weiter als dröhnendes, aufgedonnertes Pop-Füllwerk, das der Zuschauer schnell vergessen wird. Da hilft es auch nichts, dass sich Hovig gegen Ende auf den Boden legt.

Armenien: Artsvik – "Fly With Me"


Bild: EBU / Andres Putting

Vertrackter, sphärischer Ethno-Pop, gesungen von einer hübschen Dame, die ihre Bühnenerfahrungen vor allen Dingen bei Casting-Shows sammelte. Die Komposition schielt ein bisschen nach dem Siegersong aus dem letzten Jahr, vielleicht sogar nach Lettland 2015, als Aminata mit einem ähnlich sperrigen Elektro-Song sehr weit vorne im Finale landete. "Fly With Me" wird überzeugend mit Tänzerinnen auf der Bühne dargeboten und hat auch ein vorzügliches Bühnenbild. Dazu ist der Song eigen genug, um in der Masse der Dance- und Elektro-Songs nicht unterzugehen. Bis auf 2011 erreichte Armenien immer das Finale und dort oft einen guten Platz. Das ist auch dieses Jahr wieder möglich.

Slowenien: Omar Naber – "On My Way"


Bild: EBU / Andres Putting

Noch ein alter Bekannter. Omar nahm bereits 2005 am ESC teil, scheiterte aber mit "Stop" bereits in der Vorrunde. Seinerzeit sang der sympathische Kerl noch in Landessprache, 2017 will er den Finaleinzug in Englisch schaffen. Das wird aber mit einer Eurovisionshymne wie aus dem Bilderbuch leider erneut nicht klappen. Vor 30 Jahren hätte diese Schnulze sicher abgeräumt, 2017 wirkt sie nur fehl am Platze.

Lettland: Triana Park – "Line"


Bild: EBU / Andres Putting

Vorsicht vor diesem Beitrag – die Augen könnten schwere Schäden davon tragen. Knallbunte Farben, wabernde Leinwand-Effekte und Kostüme wie aus der Karnevalsvorhölle. Da ist alles extrem grell und herrlich geschmacklos. Die Band gibt trotzdem ihr bestes, hat sichtlich Spaß und hat auch einen guten Dance-Pop-Song am Start. Ein trashiger Abschluss des ersten Halbfinales!


Unsere Prognose: Weiter kommen Schweden, Australien, Belgien, Finnland, Aserbaidschan, Portugal, Griechenland, Moldawien, Armenien und Lettland.


Jamala am Montag beim ersten Dress Rehearsal mit zwei der drei Moderatoren der Show. Bild: Screenshot aus Video von Wiwibloggs

In der Show stellen sich zudem die Beiträge aus Spanien und UK sowie Wettbüro-Favorit Italien kurz vor, auch tritt u.a. Vorjahressiegerin Jamala auf und es gibt ein Wiedersehen mit einem Szene-Liebling. Deutschland darf erst beim zweiten Halbfinale am Donnerstag abstimmen. Dann sehen wir unter anderem auch die Beiträge aus Österreich und der Schweiz sowie weitere Favoriten aus Bulgarien und Rumänien.

Playlist-Direktlink | Youtube-Playlist: Impressionen aus den Einzelproben der letzten Woche

Wöchentliche Umfrage

» Was ist dein ideales Getränk für den Eurovision Song Contest?
    Ergebnis der Umfrage vom 08.05.2017 bis 15.05.2017


#1 MariposaAnonym
  • 09.05.2017, 15:02h
  • Der junge Mann aus Portugal ist schlichtweg eine Sensation !!! Es gibt tatsächlich noch Musik beim ESC und zudem Teilnehmer, die sich nicht zu schade sind, in ihrer Muttersprache zun singen. Sollte eigentlich wieder der Regel sein.

    Forca Salvador - meu curacao ist mir Dir !!!!
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#2 TheDudeProfil
  • 09.05.2017, 18:36hGöttingen
  • Habe vor einigen Tagen erstmals den ESC Teilnehmer für Kroatien Jacques Houdek in einem Interview gesehen. Sein ganzer Habitus wirkte auf mich schon sehr tuntig. Als ich mich anschließend über ihn informierte, las ich, dass er schon einige heftige, homophobe Äußerungen getätigt hat. So kann man sich täuschen...
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#3 ghjhjhjAnonym
#4 Patroklos
  • 09.05.2017, 22:23h
  • Von den heutigen 18 Teilnehmern waren 17 bei den Proben anwesend, nur Salvador aus Portugal fehlte und schickte dafür seine Schwester vor, die das Lied geschrieben hat.

    Bei der heutigen Aufführung trägt Belgiens Blanche aber nicht das weiße mit Schmetterlingen bestickte Kleid, sondern ein schwarzes.

    Meine Top Zehn für den heutigen Abend sind Schweden, Armenien, Finnland, Moldawien, Polen, Aserbaidschan, Griechenland, Zypern, Montenegro und Portugal.
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#5 Patroklos
  • 10.05.2017, 10:13h
  • Von dem im Artikel genannten zehn Qualifikanten haben es neun geschafft. Statt Finnland kam aber Polen ins Finale und damit war die Überraschung des gestrigen Abends perfekt.
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#6 EulenspiegelAnonym
  • 10.05.2017, 10:34h
  • Antwort auf #2 von TheDude
  • Der kommt aus Südosteuropa - da sagt gar nichts über seine Ausrichtung. Wenn er nur den Verdacht errecht, schwul zu sein ist es dort aus mit seiner "Karriere", dann kann er nur noch in den paar schwulen Clubs auftreten.

    Dort ist die Welt halt noch in Ordnung und fest in Gottes Hand, nicht so satanisch wie hier. Zumindest nach dem Glauben...

    Ist bei bulgarischen Showgrößen ganauso - ich hatte mal ne bulgarische Kollegin die für so einen Sänger (weiß nicht mehr wen) schwärmte. Der Typ war die totale Dragqueen - aber natürlich mit Freunding und damit total hetero.

    So wie Freddy Mercury - der war ja auch hetero, da sie ihm diese Frau hingestellt haben.
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#7 TheDadProfil
  • 10.05.2017, 10:54hHannover
  • Antwort auf #6 von Eulenspiegel
  • ""So wie Freddy Mercury - der war ja auch hetero, da sie ihm diese Frau hingestellt haben.""..

    Wann und wo soll das gewesen sein ?

    ""In den frühen 1970er Jahren lebte Mercury jahrelang mit der aus London stammenden Verkäuferin Mary Austin zusammen. Die beiden teilten sich eine Wohnung im Londoner Stadtteil West Kensington. Als offizielle Lebenspartnerin von Mercury erlebte Austin auch den internationalen Durchbruch von Queen mit. 1973 veröffentlichte Mercury eine Single unter dem Namen Larry Lurex.[3]

    Die im Oktober 1975 veröffentlichte Single Bohemian Rhapsody belegte neun Wochen lang Platz eins der britischen Charts und wurde der erste Nummer-eins-Hit von Queen. Die Platte verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal. Die Single erhielt zwei Platin- und mehrere Goldene Schallplatten. Für die Komposition des Songs erhielt Mercury im Januar 1976 den Ivor Novello Award. Als Erklärung für den interpretierfähigen Text kann stellvertretend die Deutung von Mercurys langjährigem persönlichen Assistenten Peter Freestone gesehen werden. Er vertritt die These, dass Freddie Mercury in Bohemian Rhapsody sein Coming-out als homosexueller Mann verarbeitet. Mercury, der seine Beziehungen zu Männern und besonders seine männlichen Sexualpartner privat hielt, bekannte sich zeitlebens nie offiziell zu seiner Homosexualität. Um die Jahreswende 1975/76 trennte sich Mercury mit einem privaten Outing von Mary Austin. Die Freundschaft zu ihr hielt jedoch bis zu seinem Tod 1991.[4]""..
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