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Maspalomas

John Fernández Raspado zum Mr. Gay World 2017 gekrönt

Auf Gran Canaria konnte mit John Fernández Raspado erstmals ein Filipino den schwulen Schönheitswettbewerb gewinnen.


Der neue Mr. Gay World ist nicht wasserscheu (Bild: Mr. Gay World Philippines)

John Fernández Raspado aus den Philippinen hat am Mittwoch in Maspolamas den neunten Mr.-Gay-World-Wettbewerb für sich entscheiden können. Der 36-Jährige, der im Online-Marketing arbeitet, setzte sich im legendären Yumbo Center gegen 20 Mitbewerber durch.

Auf den zweiten Platz schaffte es der 27-jährige Spanier Cándido Arteaga. Dritter wurde der 22-jährige Raf Van Puymbroek aus Belgien. Es gab dieses Jahr keinen deutschen Bewerber. Die Veranstaltung fand parallel zum CSD in Maspalomas statt.

Raspado wird damit Nachfolger des letztjährigen Siegers Roger Gosálbez aus Spanien. Der damals 30-Jährige aus Murcia, der in Köln Grafikdesign studiert hatte, konnte 2016 auf Malta den Titel gewinnen (queer.de berichtete).

Direktlink | So konnte John die Jury überzeugen

Die Wahl zum Mr. Gay World ist kein typischer Schönheitswettbewerb. So existiert etwa kein Alterslimit. Die Kandidaten werden nicht nur nach ihrem Aussehen, ihrer Sportlichkeit und ihrer Körperpflege beurteilt, sondern beispielsweise auch nach ihren sozialen Fähigkeiten oder nach dem, was sie im Köpfchen haben. Neben dem Schaulaufen in Badehose oder Anzug müssen die Bewerber daher auch einen Wissenstest absolvieren. Außerdem ist es Aufgabe der Sieger, sich ein Jahr lang für die LGBTI-Community zu engagieren.

In den letzten Jahren gab es allerdings immer wieder Unstimmigkeiten: 2015 trat etwa Klaus Burkart, der erstmals für Deutschland die Mr.-Gay-World-Krone erobern konnte, nach fünf Monaten zurück, angeblich wegen "persönlicher Veränderungen" (queer.de berichtete). Im letzten Jahr sorgte ein kritischer Bericht des kanadischen Magazins "Daily Xtra" für Aufregung. Darin wurde den Veranstaltung unter anderem Mobbing vorgeworfen. Sie hätten etwa Teilnehmern mit einer schlechten Bewertung gedroht, wenn sie sich kritisch über den Contest äußerten. Die Organisatoren stritten alle Vorwürfe ab. (cw)

Direktlink | Eindrücke vom Wettbewerb



#1 Sven100Anonym
#2 Laurent
#3 wiking77
#4 Patroklos
#5 andreAnonym
#6 HabukazProfil
  • 12.05.2017, 07:37h
  • Wer bestimmt das denn? Irgendwelche selbsternannten Veranstalter? Sowas ist doch bedeutungslos.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 bela1Anonym