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Polizeibericht Berlin

Prenzlauer Berg: Radfahrer beschimpft lesbisches Paar

Weil sich zwei Frauen auf einer Café-Terrasse küssten, stoppte ein Mann auf einem Fahrrad und holte zu einer volksverhetzenden Tirade aus.


Anders als in anderen Städten weist die Berliner Polizei in ihren Presseberichten regelmäßig auf mögliche homo- oder transphobe Motivationen einer Straftat hin (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Zwei Berlinerinnen im Alter von 26 und 27 Jahren wurden am frühen Freitagabend im Stadtteil Prenzlauer Berg Opfer einer homophoben Strafttat. Dies vermeldete der Polizeibericht der Hauptstadt am Samstag.

Das lesbische Paar gab den Beamten gegenüber an, dass sie sich gegen 18 Uhr im Außenbereich eines Cafés in der Kopenhagener Straße befanden und küssten, als ein Radfahrer anhielt und die beiden Frauen "homophob und volksverhetzend beschimpfte", wie es im Polizeibericht heißt. Über den genauen Wortlaut der gefallenen Äußerungen wurden keine Angaben gemacht.

Der unbekannte Radfahrer setzte im Anschluss seine Fahrt fort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt nun die Ermittlungen. Ein Beschreibung des Mannes wurde bislang nicht veröffentlicht. (cw/pm)



#1 RobinAnonym
  • 13.05.2017, 11:06h
  • Wann wachen Union und SPD endlich auf und unternehmen etwas gegen den immer weiter um sich greifenden Hass?

    Skandalös, wie Union und SPD wegsehen.
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#2 NicoAnonym
  • 13.05.2017, 11:30h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Was sollen Union und SPD da tun? Hirn vom Himmel regnen lassen? Solche Typen wie dem auf dem Rad wird es immer geben.
    Vielleicht startet der linke Bezirksbürgermeister zusammen mit seinem grünen Stellvertreter ja demnächst eine 10 Mio. Euro teure Kampagne für LGBTI-freundliche Radfahrer. Oder doch lieber gleich 50 Mio.? Hm?
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#3 PoggiAnonym
  • 13.05.2017, 11:38h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Wenn man unseren AfD-Vorschlägen folgen würde, Homosexuelle einzusperren, dann könnten Radfahrer endlich wieder unbehelligt am Straßenverkehr teilnehmen.

    Skandalös ist das.
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#4 panzernashorn
  • 13.05.2017, 11:39h
  • Antwort auf #2 von Nico
  • Ganz einfach, Nico:

    Die Politiker sollen endlich die immer noch bestehenden gesetzlichen Diskriminierungen beenden - DAS wäre der wichtigste Schritt zu einer "Normalität".
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#5 RobinAnonym
  • 13.05.2017, 12:16h
  • Antwort auf #2 von Nico
  • Ganz einfach:

    1. Gesetzliche Gleichstellung:
    man sieht in allen Staaten, wo die Ehe geöffnet wurde, dass das sehr schnell auch die gesellschaftliche Akzeptanz massiv erhöht

    2. besserer Diskriminierungsschutz:
    solange Disrimininierung erlaubt ist, wird halt auch diskriminiert

    3. mehr Aufklärung an Schulen:
    denn "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"

    4. statistische Erfassung homophober und transphober Übergriffe:
    damit man überhaupt mal weiß, wie groß das Problem ist, wo es sich häuft, welche Täterstrukturen es gibt, etc. Grüne und Linke haben das immer wieder gefordert, aber Union und SPD lehnen das ab. In einem Land, wo sonst jeder Fliegenschiss statistisch erfasst wird.

    Etc. etc. etc.

    Du siehst:
    es gibt sehr viel, was Union und SPD zur Verbesserung der Situation tun könnten. Aber sie tun NICHTS davon.
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#6 Sven100Anonym
  • 13.05.2017, 12:18h
  • Der "Polizeiliche Staatsschutz" hat in Berlin sicherlich anderes zu tun, als sich um eine Beleidigung von zwei Frauen zu kümmern, die in einem Cafe knutschen). Die Polizei ist in Berlin völlig unterbesetzt. (In einem Umkreis von 100 m um meine Wohnung wurden in den letzten Monaten drei Menschen unabhängig voneinander ermordet. Bisher wurden diese Morde nicht aufgeklärt.)
    Schwule und Lesben sollten mehr Selbstverteidigung lernen, denn die kronisch unterbesetzte Polizei kann in Berlin nicht alle Probleme lösen.
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#7 FlaschensammlerAnonym
  • 13.05.2017, 12:52h
  • Mein Hund knurrt ständig wenn ich nen Kerl hier habe und ihn küsse.Ich sollte ihn anzeigen. wegen Homophobie Leute macht doch kein Drama von sowas.solange keine körperliche Gewalt stattfindet.Der geforderte Staatsschutz hat im Moloch Berlin anderes zu tun...
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#8 NicoAnonym
  • 13.05.2017, 12:56h
  • Antwort auf #5 von Robin
  • Naja naja, Verallgemeinerungen helfen nie weiter. Es bleibt bei größter gesellschaftlicher Akzeptanz immer ein Bodensatz von Idioten. Genauso wie es immer einen Bodensatz von Nazis geben wird und von Leuten, die behaupten werden, dass die Erde eine Scheibe ist. Vollständige Gleichstellung ist kein Zaubermittel gegen Dummheit. Das ist dann doch etwas zu viel verlangt.
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#9 FredinbkkProfil
  • 13.05.2017, 13:02hBangkok
  • Schwule und Lesben sollten mehr Selbstverteidigung lernen...

    ...ich weiss,dass ich jetzt viele rote Kaestchen bekaeme...

    aber trotzdem....

    ich wuerde es gut finden ,die Nachricht wuerde lauten:

    beschimpfte Lesben schlagen Beleidiger,

    krankenhausreif .....und .gingen einfach weiter...
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#10 TheDad
  • 13.05.2017, 13:17h
  • Antwort auf #6 von Sven100
  • ""Der "Polizeiliche Staatsschutz" hat in Berlin sicherlich anderes zu tun, als sich um eine Beleidigung von zwei Frauen zu kümmern,""..

    Wenn eine Behörde genau der Aufgabe nachgeht die ihr als Aufgabengebiet zugeteilt wurde, dann hat sie sicherlich NICHT ""anderes zu tun"" !

    ""(In einem Umkreis von 100 m um meine Wohnung wurden in den letzten Monaten drei Menschen unabhängig voneinander ermordet. Bisher wurden diese Morde nicht aufgeklärt.)""..

    Bedauerlich für die Opfer..
    Hat allerdings nichts damit zu tun das sich spezielle Einheiten der Polizei um spezielle Aufgaben kümmern..
    Der Staatsschutz ist nicht für die Aufklärung von Morden zuständig..
    Dazu bilden die Einheiten der Kriminalpolizei Mord-Kommissionen, die sich sicher um die Aufklärung kümmern, auch wenn man davon nichts mitbekommt..
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