Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?28838

"Entzückende Ampelpärchen"

Flensburg erhält Homo-Ampeln

Rechtzeitig vor dem Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie hat die für ihr Verkehrssünderregister bekannte Stadt gleichgeschlechtliche Ampelpärchen installiert.


Die gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen erstrahlen ab sofort auch im hohen Norden

Auch in Flensburg gibt es fortan sogenannte Homo-Ampeln: In der Fußgängerzone zwischen Holm und Großer Straße sind am Montag Schablonen mit "entzückenden Ampelpärchen" ("Flensburger Tageblatt") mit einer Zeremonie eingeweiht worden. Statt normalen Ampelmännchen werden gleichgeschlechtliche Pärchen gezeigt, die sich umarmen oder Händchen halten. Dank einer Ausnahmegenehmigung des Landesverkehrsministeriums darf das gleichgeschlechtliche Ampelpaar dauerhaft Fußgänger darüber informieren, ob sie stehen müssen oder gehen dürfen.

"Wir in Flensburg sind bekannt dafür, dass wir hier aktiv für eine bunte Gesellschaft stehen",erklärte Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) bei der Einweihung gegenüber dem NDR. Es gebe aber dafür einen traurigen Hintergrund: So seien die homo- oder transphob motivierten Verbrechen in den letzten Jahren angestiegen, sagte Lange.

Die Idee der Ampelpärchen stammt aus Österreich. Im Vorfeld des Eurovision Song Contest 2015 wurden in Wien die ersten Homo-Ampeln installiert (queer.de berichtete). Das führte zu weltweiter Berichterstattung, was Wien dazu brachte, die eigentlich zeitlich begrenzte Aktion fortzusetzen. Die Idee wurde seitdem von mehreren Städten in Deutschland, Österreich, Großbritannien und den Niederlanden übernommen – sie verbindet ein Zeichen von Akzeptanz mit vergleichsweise kostengünstiger PR. LGBTI-Aktivisten begrüßten, dass damit die Sichtbarkeit von sexuellen Minderheiten erhöht werde.

Kritik, dass die Ampelpärchen Fußgänger verwirren könnten und so zu mehr Unfällen führten, wies die Stadt Wien mit einer Studie zurück. Darin heißt es, dass die größere Leuchtfläche der Ampelpärchen Menschen vielmehr dabei helfe, die Signale besser wahrzunehmen (queer.de berichtete). (dk)



#1 Sven100Anonym
  • 16.05.2017, 16:35h
  • Hat Flensburg keine anderen Sorgen?

    Wollen jetzt immer mehr Kleinstädte mit einer "Homo-Ampel" zeigen, wie weltoffen sie sind?

    Wann bekommt Papenburg die erste "Homo-Ampel"?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 tti3_alliance
  • 16.05.2017, 17:27h
  • Über die Eingabe nach GG Art 17, für die Schaffung von LGBTI Zebrastreifen (Regenbogen, Transgender-Fahne, Intersex-Fahne) wurde bislang im Rat der Stadt Kiel noch nicht beraten.

    Es wäre wünschenswert wenn der Rat der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, dem wichtigen Thema endlich annehmen würde.

    Und noch in diesem Jahr, der empfohlene Kreuzungsbereich Holtenauer Straße, Lehmberg, Mittelstraße, entsprechend angepasst.

    transallianceproject.wordpress.com/2017/02/02/kieler-lgbti-z
    ebrastreifen/


    Und auch noch einen Regenbogen im Bereich Holstenstraße - Holstenbrücke, auf die Straße zu implementieren.

    DE Projekt 'Jedes Geschlecht verdient Respekt'
    trans-alliance.de
  • Antworten » | Direktlink »
#3 TheDadProfil
#4 Homonklin44Profil
  • 16.05.2017, 23:28hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von tti3_alliance
  • Sehr schön, danke für den Bericht drüber. Das ist eine gute Stelle, Da pulsiert das Kieler Leben, die Streifen werden viel gesehen, und der Park ist auch nicht weit.

    Im Schreven-Park könnte man mal ein Regenbogen-Blumenbeet ansiedeln. Vielleicht lassen die Park-Gärtner mit sich reden. Oder die Leute vom HaKi. Der Park ist ziemlich groß, sehr beliebt bei Jung und Alt, und es gibt eine Cruising-Area.
  • Antworten » | Direktlink »