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Zeugen gesucht

Mord im Friedrichshain: Neues Foto des Opfers veröffentlicht

Bei der Berliner Polizei sind bislang elf Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, eine heiße Spur hat sie jedoch noch nicht.


Die Berliner Polizei bittet um Auskünfte zu Lebensgewohnheiten und Bekannten des Opfers (Bild: Polizei Berlin)

Mit der Veröffentlichung eines neuen, aktuelleren Fotos von Stefan Unterweger erhofft sich die Berliner Polizei entscheidende Hinweise, die zur Aufklärung des Mordes an dem schwulen Italiener führen können. Der 34-jährige Informatiker war am vergangenen Sonntagmorgen im Volkspark Friedrichshain, einem bekannten Cruisinggebiet, schwer verletzt aufgefunden worden; er starb kurz darauf an seinen Verletzungen (queer.de berichtete).

Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen machte die Polizei bislang wenig Angaben zu möglichen Hintergründen des Verbrechens. Elf Hinweise aus der Bevölkerung würden derzeit überprüft, eine heiße Spur gebe es noch nicht. Da der Tote sowohl sein Smartphone als auch seine Brieftasche noch bei sich hatte, geht die Polizei nicht von einem Raubmord aus. Nach Angaben seines Mitbewohners und seiner Familie soll Stefan Unterweger keine Feinde gehabt haben.

Die Polizei fragt: Wer kannte das Opfer?

Die Mordkommission sucht weiterhin mögliche Zeugen der Tat: "Wer hat sich am Sonntag, den 14. Mai 2017, im Zeitraum von 1 bis 5 Uhr im Volkspark Friedrichhain aufgehalten und verdächtige Wahrnehmungen gemacht?" Außerdem möchten die Beamten von Taxifahrern wissen, ob sie in diesem Zeitraum in der Umgebung des Parks Fahrgäste aufgenommen oder abgesetzt haben. Nach dem Mord klebte vermutlich Blut am Täter. Zudem bitten die Beamten um Kontaktaufnahme durch Menschen, die das Opfer kennen; sie sollen Auskunft über seine Lebensgewohnheiten und Bekannten geben.


Auf dem ersten von der Polizei veröffentlichten Foto ist Stefan Unterweger weniger gut zu erkennen

Die Identität des Mannes hatte die Polizei bereits am Montag nach einer Obduktion bekanntgegeben. Laut italienischen Medien stammt Stefan Unterweger aus Bozen in Südtirol, lebt aber seit mehreren Jahren in Berlin. Er wurde durch mehrere Stiche in den Oberkörper tödlich verletzt. Nähere Angaben zur Tatwaffe wurden nicht gemacht.

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission in Berlin-Tiergarten (Keithstraße 30) unter der Rufnummer (030) 4664-911333 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch der Kontakt per E-Mail ist möglich unter LKA113-Hinweis@polizei.berlin.de. (cw)



#1 SebiAnonym
  • 19.05.2017, 09:00h
  • Hoffentlich werden der oder die Täter bald gefasst und härtestmöglich bestraft.

    Das macht das Opfer leider auch nicht wieder lebendig, aber die Gesellschaft muss vor solchen Subjekten geschützt werden.
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#2 LaurentProfil
  • 19.05.2017, 09:51hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Da Raub ausscheidet, rückt ein homophobes Tatmotiv näher, dennoch bleibt es Spekulation.

    Ich persönlich würde mich heutzutage nicht mehr trauen, nachts in einem Park zu cruisen.
    Ein Bekannter hatte mir erst vor Kurzem erzählt, wie es ihm und einem Begleiter in einem Heilbronner Park ergangen ist.

    Ich hoffe, dass der Mord an Stefan U. aufgeklärt und hart bestraft wird.
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#3 Patroklos
#4 JasperAnonym
#5 Benedictus
  • 19.05.2017, 11:30h
  • Liebe Polizei Berlin,

    sollte ich mal beim Cruising getötet werden. BITTE BITTE veröffentlicht nicht meinen vollen Namen und mein Bild in den Medien. Meine Familie würde damit nicht umgehen können. Es wäre mir peinlich, und das nicht nur vor der Familie, sondern auch Arbeitskollegen. Meine Gewohnheiten gehen niemanden etwas an. Auch nach meinem Tod möchte ich nicht, dass die Leute sich öffentlich das Maul darüber zerreißen. Wenn der Täter nicht anders zu finden ist, als nach meinem Tod mein Leben und meine Gewohnheiten breitzutreten, in Verbindung damit meinen Namen mit Bild zu veröffentlichen, dann ist mein letzter Wille, dass mein Mörder besser nicht gefasst wird.

    Bei dieser Gelegenheit sollte man auch mal drüber nachdenken, jemanden zu beauftragen, der all die Profile und Bilderchen auf den einschlägigen Webportalen löscht. Die Spielzeuge und einschlägigen Medien etc. vor dem Besuch der Mutter vernichtet. Für den Fall des Falles.
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#6 SebiAnonym
  • 19.05.2017, 11:59h
  • Antwort auf #2 von Laurent
  • Ja, nach sehr offenen und freiheitlichen Jahren, wo das Motto "Leben und leben lassen" oder "Jedem Dierchen sein Plaisierchen" galt, geht es jetzt wieder mit atemberaubendem Tempo zurück ins Mittelalter.

    Gut, dass ich meine ganz wilden Jahre, wo ich teilweise mehrmals pro Woche cruisen war, schon hinter mir habe. Aber ab und an treibt mich dann doch auch das Verlangen zu einschlägigen Treffpunkten.

    Aber da kann man ja kaum noch angstfrei unterwegs sein. Wenigstens habe ich auch noch die angstfreie Zeit erlebt...

    Sicherer ist es da natürlich in Lokalitäten mit Darkrooms oder in Porno-Kinos. Aber Darkrooms gibt es halt nur in großen Städten und Pornokinos werden ja auch immer weniger, seitdem das alles frei im Internet verfügbar ist.

    Schade, ich hatte schon so manches tolle Erlebnis in Pornokinos.
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#7 FredinbkkProfil
  • 19.05.2017, 12:28hBangkok
  • Antwort auf #5 von Benedictus
  • IST DAS SATIRE????

    Wenn Du einen Partner hast und ihr durch die Stadt geht oder zu Mama und Papas Weihnachtsfeier .....

    stuelpt Ihr Euch dann schwarze Plastikeimer ueber den Kopf....

    natuerlich sag ich Endschuldigung fals Du im Iran,in Moldavien oder einem andren derartigen "Land" lebst ...

    wenn nicht tuste mir leid...sehr sogar

    biste vielleicht sogar der "Benediktius mit seinem Georg"???
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#8 wichtelboldAnonym
  • 19.05.2017, 13:21h
  • Antwort auf #5 von Benedictus
  • wenn das tatsächlich bei dir so ist, dann ist es zeit, finde ich, dass du mal über dich nachdenkst. das hat ja auffällige züge, wenn du dir selbst peinlich bist. das ist ungesund und kann zu psychosomatischen erkrankungen führen.
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#9 Benedictus
  • 19.05.2017, 13:57h
  • Antwort auf #8 von wichtelbold
  • Wenn Schwule meinen Kommentar schon als Steilvorlage für Beleidigungen und Spott nutzen, erwarte ich mir von einer konservativen, heterosexuellen Familie nicht mehr Verständnis für die Sexualität, die ich auslebe. Ich möchte, dass nach meinem Tod mehr von mir übrig bleibt, als die Umstände meines Todes und meine sexuellen Vorlieben, die man eben nicht gern mit seiner Familie oder seinen Arbeitskollegen, und schon gar nicht mit der unbeteiligten Öffentlichkeit teilt. Wenn das von der schwulen Community mit Spott und Verachtung quittiert wird, ist das so. Aber das ist mir egal, weil ich genausowenig wie bei Heterosexuellen auf ihr Verständnis angewiesen bin.
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#10 Homonklin44Profil
  • 19.05.2017, 14:09hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von Benedictus
  • Wenn Dir das so irre peinlich ist, warum stellst Du dann erst Bilder auf einschlägigen Seiten oder sonstwo im Netz ein?
    Dann lass das doch einfach sein.

    Nach Deinem Tod braucht es Dir nicht peinlich sein, denn da existieren Deine Gehirnströme / Dein Bewusstsein nicht mehr.
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