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Kommentare zu:
Bundestag: Selbstbestimmung für Transsexuelle gefordert


#72 SabSchwanczarEhemaliges Profil
  • 24.05.2017, 12:45h
  • Antwort auf #66 von Janana
  • ich darf mal noch ergänzen:

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Behandlung derer, die für "transsexuell" erklärt werden, sind dieselben wie für alle anderen Behandlungen auch.

    1. Es muss über die Behandlung aufgeklärt werden - und zwar vollständig.

    Das geschah bisher in keinem einzigen Fall - in keinem einzigen !

    2. Die Aufklärung ist nur dann rechtsgültig, wenn korrekt aufgeklärt wurde.

    Auch das geschah bisher in keinem einzigen Fall.

    3. Zu einer korrekten Aufklärung gehört, dass den Leuten gesagt wird, dass diese Transsexuellenbehandlungsprogramme jeder sachlichen Grundlage entbehren.
    Es gibt keinerlei medizinische Erkenntnisse, keine Studien, von unabhängigen Studien nicht zu reden, auf die man diese Behandlungsprogramme stützen könnte.

    Das ergibt sich bereits aus dem völlig widersprüchlichen Vorgehen, dass Kinder und Säuglinge einfach genitalopereriert und gonadektomiert werden und man bei Erwachsenen eine Diagnostik des psychischen Geschlechts vorgibt und einen Alltagstest verlangt.

    Beide - übrigens ein und dasselbe Ziel verfolgende Programme - nämlich geschlechtliche Eindeutigkeit - das Sauberhalten der Straße von Abweichungen - bilden eine Einheit.

    Sie sind klar rechtswidrig und politisch dem Rechtsextremismus zuzuordnen.
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#71 ursus
  • 23.05.2017, 17:21h
  • Antwort auf #69 von Janana
  • zwar hatte ich von einigen widerlichen vorgängen gehört, was zwangsbegutachtungen usw. angeht, aber mir war nicht klar, in welchem ausmaß diese strukturen in ihrer gesamtheit an kafkas "schloss" heranreichen.

    herzlichen dank, janana, dass du dir die mühe machst, so ausführlich die hintergründe zu schildern. ich lese das mit betroffenheit, hilflosigkeit und wut.

    es sind solche beiträge wie deine, in denen persönliche erfahrungen und umfassendes detailwissen sichtbar werden, die wir sonst kaum mal irgendwo mitbekommen (ich zumindest in meiner blase nicht), die es doch gelegentlich sehr lohnenswert machen, hier mitzulesen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#70 Hantewi
  • 23.05.2017, 16:59h
  • Die Beiträge der letzten Tage machen mich sehr nachdenklich.

    Ich glaube nicht, dass man verstanden hat, was ich hier eigentlich tue, worum es geht.

    Ich gebe mir hier Mühe - wie schon vor Jahren bei den Deutschen "Transverbänden". Ich benenne Dinge, die im Argen liegen - Mißstände - und versuche, sie heraus zu arbeiten und Initiative und Aktion zu erwirken. Ich signalisiere unmissvertändlich, dass ich mich mit all meinen Ressourcen, die hinter mir stehen beteiligen würde.

    Es geht um Menschenrechte. Das ist mein Thema. Ich bin Menschenrechtsaktivistin der First Nations Nordamerikas.

    Stattdessen geht es plötzlich um "Esoterik", "Zauberei", "kulturelle Unvereinbarkeiten", Unterschiede", "deutsche Geschichte", "Schamanen" und "persönliche Befindlichkeiten".

    Zwischendurch tauchen sogar Leute auf, denen es die Mühe wert ist, einen anonymen(!) account zu eröffnen, nur um mich ethnisch rassistisch zu beschimpfen und ihrem Körper-Faschismus exzessiv Ausdruck zu verleihen. - Nachdem sie das getan haben, verschwinden sie so schnell, wie sie gekommen sind.

    Dann werde ich als "Lichtgestalt" oder gleich zweimal als "schöner mutiger Mensch" hochgejubelt.

    Wie glaubt man hier eigentlich, wie das bei uns läuft? Glaubt man hier, ich lebe ein lustiges easy going Leben?!

    Glaubt man, wir tanzen um ein Totem herum, singen lustige Lieder, brennen Räucherwerk ab und leben auf einer Insel der Glückseligen?!

    Ich habe bei meinem Volk eine Position. Ich habe etwas zu sagen. Ich habe eine Aufgabe. Ich trage Verantwortung. Ich bin Trägerin der Feder. Ich bin Aktivistin.

    Weiß hier irgendjemand von den Dramen und den Lebensbedingungen in der Pine Ridge Reservation der Sioux in South Dakota? Weiß hier irgendjemand von dem Vergewaltigungs-Tourismus auf unser Land, der nach U.S.-Recht aufgrund juristischer loopholes nicht mal strafrechtlich verfolgt werden kann? Von Hunger und armutsbedingten Krankheiten? Von Mutationen bei jeder dritten Geburt und chronischen Erkrankungen von Jugend an, weil man unser Wasser radioaktiv verseucht hat? -

    Weiß irgendjemand, dass die durchschnittliche Lebenserwartung einer Sioux 45 Jahre beträgt? Ich gelte als "Überlebende".

    Als Aktivistin hat das Konsequenzen für mich - mein Leben ist seit Jahrzehnten ein Krieg. Ich zahle einen Preis.

    Hat hier irgendjemand eine Ahnung von "Internationalem Aktivismus" und auf welchen Gebieten ich mich bewege?

    Meine Freundin Haina, die als Aktivistin Saudi-Arabien verlassen mußte, weil ihr dort als Transfrau die öffentliche Enthauptung drohte? Hande Kader, die, nachdem sie beim Trans March 2016 in der Türkei sichtbar wurde, wenige Tage später vergewaltigt und verbrannt wurde? Weiß hier irgendjemand etwas von Viviany Belebony in Brasilien, die aufgrund einer Protest-Performance seit fast einem Jahr ihre Wohnung nicht mehr verlassen kann, weil sie als jetzt bekannte Transfrau lebend keine 200 Meter weit kommen würde? Weiß jemand, dass die Lebenserwartung von Transfrauen in Brasilien 30 Jahre beträgt - die der Gesamtbevölkerung jedoch 75 Jahre? Beim letzte Trans March in Sao Paulo, Brasilien waren 200.000 Menschen auf der Strasse.

    Hier ist man unsichtbar, weil man "depressiv" ist, sich in die "Opferrolle begibt", einem "selbständiges Denken abgewöhnt" wurde und "blablabla", etc...?

    Darf ich bitte fragen, was euch in Deutschland droht, wenn ihr für eure Rechte kämpfen würdet? Misgendering? *ironic talking*

    Was bitte ist das:

    post 63:
    "...An Bewusstsein und Diskussionen und Blablabla hats in diesem Land nie wirklich gefehlt. Aber das Herz ist eben keine Taschenuhr und die Seele kein Blinddarm. Hat schon Hildegard Knef gesungen, mehr oder weniger. Preußen liegt nicht in Dakota. And it never rains in California. :-)

    "...okay, let´s go!"

    With pleasure! I'm a speedy character.

    speedy be speedy bo, von Nogalez bis Madero

    Where...? What do you have in mind?

    where is my mind...somewhere outside...somewhere different..."

    ...( ) ?

    ...Sorry?

    Für mich gibt es nur 2 Möglichkeiten der Interpretation:
    Entweder ist es eine Verhöhnung, oder es ist - "Nichts".

    Es wird hier immer bemängelt, dass Trans sich nicht genug äußern und immer nur schimpfen, anstatt ihre dramatische Situation zu erklären.

    In post 66 hat "Janana" umfassend das Verfahren aufgezeigt, dem deutsche Trans unterworfen werden. Ihr Fokus lag gemäß des Themas dieses threads auf der gravierenden Menschenrechtswidrigkeit dieses Verfahrens.
    Es wurde nicht verstanden - stattdessen wurde mit dem üblichen, längst dekonstruiertem Totschlagargument reagiert.
    Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand den zynischen Unterton von "Janana" in ihrer Antwort bemerkt. Ebenso wenig sicher bin ich mir, ob bemerkt wurde, dass sie darin ihren Rückzug aus der Diskussion bekannt gibt. -

    Ganz nebenbei: Ich halte "Janana" für die am besten informierteste Transaktivistin in Deutschland. Sie hat sich gerade verabschiedet.

    Das Thema in diesem thread sind Menschenrechte. In diesem Fall ganz konkret die der deutschen Trans-Community.

    Besteht ein Wille zur Veränderung?

    Die posts der letzten Tage kulminieren für mich in einer einzigen Frage:

    Werde ich hier überhaupt verstanden?
  • Antworten » | Direktlink »
#69 Janana
  • 23.05.2017, 12:40h
  • Antwort auf #68 von TheDad
  • "Ich halte eine "Begleit-Therapie" für ein nutzloses Konzept.."

    Jein. Viele finden die Idee gut. Die sollten sie gerne auf eigenen Wunsch haben können. Dass es effektiv eine Zwangsmaßnahme ist, und unhinterfragter Dreh- und Angelpunkt einer Transition ist, ist ein riesiges Problem.

    Wieso das so unhinterfragt ist, darüber sollten sich Leute mal ernste Gedanken machen, denn es deutet auf eine ziemliche Schieflage hin.

    "[...] sondern mit Erkenntnisgewinn, der dazu nutzt die "aufkommenden Kosten" irgendwie zu rechtfertigen.."

    Es basiert auf dem Gedanken, dass man nur Krankheiten behandeln kann. Was dem eigentlichen Konzept von "Gesundheit" diametral entgegensteht, denn man muss nicht immer erst warten, bis das Kind "in den Brunnen" gefallen ist, bevor man hilft.

    Mit diesem Argument ließe sich z.B. Gesundheitsvorsorge nicht erklären. Oder alle Eingriffe, die nicht überlebenswichtig sind (Zahnspangen, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, ...) Dass Schwangere medizinische Hilfe selbstverständlich in Anspruch nehmen können - wenn man genau schaut, gibt es hier viele viele Beispiele.

    "Nicht nur die Kasse will wissen, ob das was sie dann zahlt auch wirklich richtig ist..
    Das hat auch mit dem "subjektivem Sicherheitsbedürfnis" zu tun nicht nach einer "geschlechtsangleichenden OP" für das "Ergebnis" verklagt werden zu können, wenn sich dann herausstellte, eigentlich stimmt nun auch dieses Ergebnis nicht.."

    Letzten Endes ist es den Kassen schnurzpiepegal. Sie haben gar keine Lust, das zu bezahlen und sehen es auch nicht ein. Jede nicht genehmigte Maßnahme ist für die Kassen ein Pluspunkt. Die Kassen haben meist überhaupt kein Interesse, irgendwas zu zahlen. Die Kassen denken marktwirtschaftlich, nicht nach medizinisch-ethischen Grundsätzen.
    Sie zahlen nur das, wozu sie vom Gesetzgeber oder Gerichtsurteilen verpflichtet wurden. Und insbesondere haben sie für "Randgruppen" kein Verständnis. Nachzuhören in unzähligen Aussagen der Vertreter. Die existierenden Richtlinien hangeln sich mich maximal erdenkbaren Hürden an Gerichtsurteilen entlang. Denn erst nachdem Leute auf Basis von existierenden Urteilen immer wieder Maßnahmen individuell erkämpft haben, wurden überhaupt erst Richtlinien erlassen, denn auf Dauer sind die Verfahrenskosten zu hoch geworden, wenn sie immer wieder in gleichen Dingen verloren haben. Klingt absurd, ist aber so.

    Und das Argument mit der Sicherheit? Wann bitte kommen Ärzte denn wirklich für Behandlungsfehler auf? Die kommen doch reihenweise damit durch. Selbst systematische Genitalverstümmelungen bringen sie immer weiter durch.

    Nein, das interessiert sie am wenigsten. Es gibt eine einfache Möglichkeit, wie Ärzte sich aus der Verantwortung befreien könnten: Informed Constent. Eine Unterschrift des Patienten, dass er über alle Folgen und Risiken aufgeklärt wurde und in einem einvernehmlichen Akt die Konsequenzen auf sich zieht und der Behandelnde für die Folgen nicht rechtlich belangt werden kann. Passiert so auch vor OPs bzgl. der Narkuse und vielerorts mehr. Im gesamten Leben. Nirgendwo anders muss sich ein Mensch erst begutachten lassen, bevor er potentiell sein "Leben ruiniert". (so wird das nämlich größtenteils gesehen)

    Erwachsene sind für sich selbst verantwortlich und auch Transsexuelle sind mündige Menschen.

    Abgesehen davon sind der Großteil der "Behandlungen", für die harte Kriterien herrschen in der Regel umkehrbar und das Argument hierfür ohnehin Käse.

    "Ich finde das nachvollziehbar.."

    Ich nicht. Es ist ein immer wieder aufgebrachtes und falsches Totschlagargument.

    "Danke für Deine ausführlichen Informationen.."

    Gern geschehen.
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#68 TheDadProfil
  • 23.05.2017, 12:12hHannover
  • Antwort auf #66 von Janana
  • ""Ich verstehe Deinen Standpunkt. Du denkst, dass die angedachte "Begleittherapie" genau das ist, eine "Begleittherapie".""..

    Ich weiß jetzt gar nicht wie oft ich das noch wiederholen muß ?

    Ich halte eine "Begleit-Therapie" für ein nutzloses Konzept..

    Eine Begutachtung in der festgestellt wird ob man es mit einem Menschen zu tun hat der sich in seinem Körper "falsch" fühlt, hat nichts mit "Therapie" zu tun, sondern mit Erkenntnisgewinn, der dazu nutzt die "aufkommenden Kosten" irgendwie zu rechtfertigen..
    Nicht nur die Kasse will wissen, ob das was sie dann zahlt auch wirklich richtig ist..
    Das hat auch mit dem "subjektivem Sicherheitsbedürfnis" zu tun nicht nach einer "geschlechtsangleichenden OP" für das "Ergebnis" verklagt werden zu können, wenn sich dann herausstellte, eigentlich stimmt nun auch dieses Ergebnis nicht..
    Ich finde das nachvollziehbar..

    Dennoch hat genau dieser Gutachter als Therapeut KEINE zusätzliche Funktion zu übernehmen, und das völlig egal wie "gut" man sich verstünde..

    ""Achja... vielleicht ist es ja ein "Deutsches Ding".""..

    Ich denke, ja..
    Danke für Deine ausführlichen Informationen..
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#67 TheDadProfil
  • 23.05.2017, 11:55hHannover
  • Antwort auf #64 von Hantewi
  • ""Ich habe nicht Dich persönlich angesprochen. Sondern euer "Konzept" von Selbst-Akzeptanz.""..

    Es ist ja nicht "euer Konzept" der Selbst-Akzeptanz, weil es nicht MEIN Konzept ist..

    Wessen Konzept soll das sein ?
    Das der Gesellschaft ?
    Das der LGBTTIQ*-Community ?

    In beiden Gruppen gibt es sicher vielfältige Unterschiede in der Auffassung über "solche Konzepte"..

    ""Das tut mir leid, aber das hat nichts mit "gesellschaftlichen Realitäten" ""..

    Das Deine Herkunfts-Gesellschaft sich vollständig konträr zu der unseren "deutschen gesellschaft" verhält, hat keinerlei Grundlage in der Realität, den gesellschaftlichen Grundlagen ?
    Du scherzt..
    Der originäre Grund für diese Unterschiede in der Akzeptanz liegen, so man will, in diesem Konstrukt das man "Kultur" nennen kann..

    Diese "deutsche gesellschafts-kultur" hat keinerlei wirkliche Wurzeln im Humanismus, der gegenseitigen Akzeptanz der persönlichen Unterschiede..
    Und genau das hat dann auch dazu geführt das LGBTTIQ*-Menschen vor etwas mehr als 70 Jahren in KZ's und anderen Tötungs-Anstalten ermordet wurden..
    Vergleichbar mit dem Genozid an den indigenen Stämmen in der USA sitzt dieses Trauma dann im kollektivem Gedächtnis so tief, daß sich einerseits die Unterdrücker berufen fühlen die LGBTTIQ*-Menschen auch weiterhin zu unterdrücken, und sich die LGBTTIQ*-Menschen auch weiterhin unterdrücken lassen..

    Diese Erfahrungswelt ist nur langsam überwindbar..
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#66 Janana
  • 23.05.2017, 00:03h
  • Antwort auf #59 von TheDad
  • "Das sie es tun steht wohl außer Frage.."

    Und man sollte sich mal überlegen wieso.

    "Ob das an den Psychotherapien liegt, oder an den Therapeuten, oder ab das ohne Therapien dann besser aussähe, ist ein weites Feld.."

    Das habe ich nicht gemeint. Aber das ist sicher Teil des Problems.

    An Deinen weiteren Auführungen merke ich, dass Du nicht verstanden hast, was ich vermitteln möchte.

    Ich verstehe Deinen Standpunkt. Du denkst, dass die angedachte "Begleittherapie" genau das ist, eine "Begleittherapie". Ich stelle gar nicht in Frage, dass wenn jemand wegen, sagen wir, Depression, Burn-Out, Beziehungsproblemen, Ängsten, Phobien, Traumata, sonstigen akuten Krisen, wasweiß ich, sich einen Therapeuten sucht, dort gut aufgehoben ist. Und ja, ich teile Deine Ansicht, dass daran nichts Verwerfliches ist.

    Der Punkt ist, dass der harmlos klingende Begriff "Begleittherapie" in Wirklichkeit so etwas wie ein Trichter ist, durch den "transsexuelle Patienten" systemkonform durch den vielbeschworenen Weg "geführt" werden.

    Das Perfide daran, ist das ausgeübte Macht-Ohnmachts-Gefälle, das teils schamlos ausgenutzt und institutionalisiert und kompetenzübergreifend umgesetzt wird.

    Die "Begutachtung" ist nämlich keinesfalls nur die im Rahmen des TSG. Alle, die in irgendeiner Form an medizinischen Maßnahmen interessiert sind, denen bleibt nicht erspart, sich diesen System zu unterwerfen.

    Die Ausnahmen sind entweder Selbstzahler (die später das Problem haben, dass wenn sie aus Notfallgründen in ein Krankenhaus kommen und der Kasse keine Unterlagen über die Erfüllung ihrer Kriterien vorliegen, ihnen dann ggf. eine lebensnotwendige Behandlung verweigert wird) oder Leute, die sich mit ihren privaten Krankenkasse einigen können, die sind nämlich nur an Gesetze und Urteile gebunden, nicht aber an die Richtlinien der Gesetzlichen Krankenkassen (s.u.*)

    Speziell in Großstädten spannen Psychologen, gern im Dunstkreis von großen Kliniken mit psychiatrischer Abteilung, "Versorgungsnetze" auf. Das bedeutet, dass es ein Ärztenetzwerk gibt, bei denen Du alles bekommst. Bei denen deine Akte frei wandert und immer dafür gesorgt wird, dass die Ärzte sich gegenseitig die aus ihrer Sicht notwendigen Bescheingungen zukommen lassen - vorrausgesetzt du spielst brav mit und dein Therapeut ist mit dir zufrieden und findet, dass Du dafür "bereit" bist.

    In diesen Netzwerken kommst Du keinen Meter vorwärts, wenn Du Dich nicht vollends in seine Fänge begibst und das Spiel mitmachst.

    In der Regel verlangen sie bestimmte Indikationen mit bestimmten Formulierungen - teils willkürliche Kriterien - und bei Ärzten, die von außerhalb kommen und die sie nicht kennen, sind sie gerne mal besonders misstrauisch. Entweder sie sind ablehnend oder bieten Dir an, dich erstmal ein paar Monate bei ihrem persönlichen Hauspsychologen vorstellst oder Du Ihnen mal deine komplette Akte zukommen lässt...

    In diesen Kreisen wirst Du gar nach beim Erstkontakt gefragt, wer dann Psychologe ist und wenn Du sagst, dass Du nicht deswegen hier bist und das hier nichts zur Sache tut, dann sind sie schon kurz davor, Dich vor die Tür zu setzen.

    Ja, die Psychologen sind die, die für die Indikationen sorgen. Das geht über die vorgegebenen Rahmenbedingungen der KK sogar gerne mal je nachdem wo du bist hinaus.

    Unabhängige Ärzte zu finden, die Dir Indikationen schreiben, ist schwierig. Ob du andere findest, die diese dann akzeptierne, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Hier kann man umhören, suchern, herumtelefonieren und es ist machbar. Und nicht ohne Fallen.

    Viele halten sich auf dem Gebiet für nicht kompetent, und "trauen" sich dann nicht (wenngleich sie fachlich und rechtlich in der Lage wären, das zu tun). Oder noch obskurer: Sie fangen selbst an auf Informationssuche zu gehen und nehmen Kontakt zu einschlägigen Adressen auf, wo sie dann an Fortbildungen teilnehmen, beraten werden, Dein Fall besprochen wird und plötzlich Teil des Systems werden und anfangen, Dir in den Rücken zu fallen.

    Gerade bei trans wird nämlich schnell vergessen, dass es eine Ärzte- und Therapiehoheit gibt, die Richtlinien der KK nur "Richtlinien" und keine Gesetze sind und es auch etwas wie Patientenrechte gibt.

    Wenn Du explizit nach Begleittherapeuten suchst, kannst Du entweder nach einem unbeschriebenen Blatt suchen und hoffen, dass die sich darauf einlassen oder Du suchst nach speziellen "geschulten Therapeuten", die sich auf einschlägigen Listen finden. Die kennen sich natürlich dann mit trans "hervorragend" aus und kennen alle Richtlinien, Verfahren und Geflogenheiten im Details... und können Dir natürlich auch die Gutachten fürs Gericht schreiben... und kenne Kontakte, bei denen Du problemlos für immer und alle Ewigkeit gut aufgehoben bist... sie sind natürlich Teil des Systems. Es sind dann die Leute, die Dir Indikationen verweigern oder negative Gerichtsgutachten schreiben, weil du ihnen z.B. "zu wenig Leidensdruck" hast (sic!). (Beispiel:
    www.taz.de/!5298523/
    )

    Ach ja, im Rahmen dieser Begleittherapie werden dann natürlich die ganzen Dinge gemacht, wie dass Du beurteilt wirst und der "Alltagstest" durchgeführt wird. Schließlich ist er ja Kriterium für die Bewilligung. Und natürlich sieht die Krankenkasse erst danach vor, überhaupt an das Zahlen einer Bartentfernung zu denken (die dann i.Ü. auch Jahre in Anspruch nehmen kann)

    Das führt dann dazu, dass Du dich nicht nur mit dem Kassen, sondern ggf. auch immer mit deinen Therapeuten um die jeweiligen Indikationen streiten kannst. Das ganze ist kräftezehrend - und ein Beispiel von der Macht, die über die Menschen ausgeübt wird, denen eigentlich "nur geholfen werden soll".

    Und ja, es gibt nicht wenige, die gerade wegen diese "Begleittherapie" regelrecht in den Suizid getrieben werden oder depressiv und den Job verlieren, ihre Familie, usw... es gibt mehr als eine Studie, die das belegt.

    Im Vergleich zu dem ganzen Zirkus, den die Kassen und die Psychologen - unter der Federführung der "Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung" (die im Übrigen diese ganzen Richtlinien und Empfehlungen immer federführend verzapft), ist das TSG fast schon als harmlos zu sehen. Und gerade weil die von Gericht zugelassenen Gutachter gerade die sind, die auch die Begleittherapien anbieten... dann fällt das oftmals zusammen (und du musst dich nicht zweimal begutachten lassen).

    Die Trennung zwischen Recht und Medizin ist schöne Theorie. Die Praxis ist eine andere.

    Im Übrigen droht Dir, in dieses Netz zu geraten nicht nur bei Psychotherapeuten, sondern auch bei anderen Ärzten, je nachdem welche Kontakte die haben und wie unabhängig sie sind.

    Und nein, ich rede auch nicht von "persönlichen schlechten Erfahrungen", denn ich habe dieses System auf meine eigene Weise navigiert - bin aber hier und da auf meiner Suche auch um einige Erfahrungen reicher geworden, bei denen anderen Menschen die Spucke wegbleiben würde.

    Nein, insbesondere weiß ich das aus meiner jahrelangen Arbeit und unzählichen Kontakten über das Netz und persönlich und aus vielen Dokumentationen zu den Themen.

    Dazu kommt, dass viele der Schriften der DGfS ja öffentlich nachzulesen und deren Aktivitäten zu verfolgen sind. Und in diesen Dingen meist völlig autark agieren. (während andere Länder dazu aus gutem Grund dazu übergegangen sind, dafür zu sorgen, dass in Gruppen in gleichem Gewicht auch Juristen/Menschenrechtler etwas zu sagen haben).

    Hier, auf der Seite z.B. (hab ich gerade gegoogelt, habe keinen Bezug zu der Seite) finden sich zwei einschlägige Dokumente, die den aktuell gültigen Stand der Begutachtungsrichtlinien der Krankenkassen enthalten:
    trans1x1.jimdo.com/startseite/transsexuellengesetz/behandlun
    g-begutachtung/


    Ich verstehe nicht, dass in Deutschland immer nu das TSG diskutiert wird, während die Krankenkassen und die DGfS derart ungehindert ihr Unwesen treiben können. In den beiden Rechtsgutachten, die Anfang des Jahres vorgestellt wurden, schimmert durch, dass man die Medizin gleich mitregulieren sollte, aber so richtig verstanden hat man das nicht. Alle fürchten dann immer nur, die Behandlungen ganz zu verlieren und trauen sich deswegen nicht. (völliger Irrsinn!)

    Andere Länder haben das verstanden. Auch der Europarat hat es in seiner Resolution so geschrieben. Deswegen z.B. stehen in den Gesetzgebungen Dinge drin, die genau verhindern, dass es zu solchen menschenrechtswidrigen entwürdigenden Machts-Ohnmachts-Verhältnissen kommt wie oben beschrieben - und sicherstellen, das deine rechtliche Selbstidentifikation auf von der Medizin zu respektieren ist. (während der Staat weiterhin durch eine entsprechende Gesetzgebung sicherstellt, dass das die Medizin und Kassen nicht von ihren Pflichten entbindet)

    Was ist das Hauptproblem an dem ganzen? Das trans immer noch als psychische Krankheit gilt. Die Psychopathologisierung durch die Medizin und deswegen die Deutungshohheit durch die Sexualforschung und Psychiatrie.

    Im Moment wir dan einer Leitliniennovellierung gearbeitet, die zwar einige Dinge verändern soll. Allerdings bestehen die Beteiligten in den Abstimmungen wieder in der Überzahl aus Vertretern einschlägiger Organisationen.

    Ich liste auf:
    Anmeldende Fachgesellschaft(en):
    Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS)Visitenkarte
    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:
    Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft e.V. (DGSMTW)Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)Visitenkarte
    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)Visitenkarte
    Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)Visitenkarte
    Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT)Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation (DGVM)Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)Visitenkarte
    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:
    Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW)
    Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP)
    Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)
    Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)
    Berufsverband deutscher Psychiater (BVDP)

    Was in diesen Leitlinien auffällt, ist dass die zentrale Dreh- und Angelstelle ausgebildeten Psychologen sein sollen, die anderswo "Gender-Experten" genannt wurden. Ohne deren Zustimmung geht gar nichts. Gleichzeitig will man mit dieser Leitlinie veruschen alle "Löcher" zu stopfen, über die man über andere Weg an Maßnahmen könnte. Das Netz soll sich zuziehen. Auch der Protest von Transverbänden hat nichts gebracht. Er ist einfach als "Minderheitenposition" in der Abstimmung zur Randnotiz verkommen.

    Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich immer rasend werde, warum Transvolk hierzulande statt sich zu emanzipieren und dagegen aufzulehnen, diesen Leuten geradezu in die Arme rennt, weil sie sich von sich aus gleich in die Patientenrolle werfen. Achja... vielleicht ist es ja ein "Deutsches Ding".

    Kopf -> Tischplatte
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#65 Hantewi
#64 Hantewi
  • 22.05.2017, 22:35h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • "Ich habe kein Problem mit Selbstakzeptanz..."

    Ich habe nicht Dich persönlich angesprochen. Sondern euer "Konzept" von Selbst-Akzeptanz.

    "...Ich hab nur Probleme damit wenn Menschen die Realitäten der hiesigen Gesellschaft negieren, oder mit einem "das ist geburtsrecht" einigermaßen marginalisieren..."

    Das tut mir leid, aber das hat nichts mit "gesellschaftlichen Realitäten" zu tun - Du hast mir eine Frage gestellt und das ist meine Antwort.

    ..."marginalisieren"?

    "...Und es läßt sich nicht mit der einfachen teilweise auch esoterischen Formel
    "" Ihr wurdet geboren! Wie kann ein Anzweifeln dieser Tatsache Euch von Euch entfernen?"" wegzaubern..."

    Es ist nicht "einfach" - es ist höchst komplex und erfordert das Durchdringen aller persönlichen Lebensbereiche.

    Mit "Esoterik" haben wir nichts zu tun. Das ist ein "weißes" Konzept und wir sind auch keine "Zauberer". Wir sehen in einem anderen Winkel auf die Welt.

    "...Es sind nicht Betroffene selbst die Zweifel entwickeln, es sind die Eltern, die Geschwister, die Lehrer, Ärtze, das ganze drumherum..."

    Natürlich. Es sind alle. Das sagte ich doch auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#63 KettuAnonym
  • 22.05.2017, 22:11h
  • Antwort auf #58 von Hantewi
  • "Wie konnte es überhaupt soweit kommen?"

    Die Frage stellt man sich in Deutschland sowieso permanent in vielen Punkten. Geschichte, Kultur, Sozialisation, Tradition. Totaler Zusammenbruch, irgendwie weitermachen müssen, ein ganzes Volk zutiefst traumatisiert, aber keiner hat überhaupt nur drüber geredet. Kollektives Schnauzehalten und Zähne zusammenbeißen, durchhalten, weitermachen eben. Im Grunde sind fast alle deutschen Familien traumatisiert. Das ist für Außenstehende wahrscheinlich gar nicht nachzuvollziehen und wirkt deswegen auch oft so völlig gestört, während es für Deutsche so normal ist, daß es meistens gar nicht mehr bemerkt wird.
    In den 80ern und 90ern AIDS, Mauerfall, Zusammenbruch anderer Ideale. Alles hat Gründe.
    Es ist ja schließlich keiner freiwillig und gerne unglücklich. Oder?

    "Wieso schweigen Trans in Deutschland und sind unsichtbar - fügen sich und führen das Leben von Gespenstern?"

    Schuldgefühle, Angst ausgestoßen, abgelehnt, isoliert zu werden. Zu oft zurückgewiesen, belehrt und geschulmeistert. Reiss dich mal zusammen! Gib das liebe Händchen! Brauchst natürlich wieder eine Extrawurst, war klar! Es bleibt anscheinend (trügt oft) nur die Opferrolle zu akzeptieren, mehr ist anscheinend (shineshine) selten drin. Gehst du zum Amt und der Staat oder das System soll sich gefälligst um dich kümmern, musst du nach deren Spielregeln spielen. Mutti, mach mir mal ein liebes Gesetz, bitte. Ich mach auch für dich das Kreuzchen! Gilt für alle Bereiche. Zuviel blindes Vertrauen in die Autorität anderer und zuwenig in sich selber. Das wird abtrainiert. Einordnen, anpassen, mitspielen. Alle anderen sitzen auf dem Schleudersitz. Jede_r ist ersetzbar. gibts als Beipackzettel gratis gleich mit dazu. Bild dir mal bloß nicht, du wärst so was Besonderes!

    "...wenn ich deine gesamten Beiträge direkt in einem Rutsch durchlese..."

    Alle in diesem Forum?

    Ja, sicher. Ich hab´heute nicht alles ins Detail studiert, aber was ich gelesen habe, fand ich stimmig, durchdacht und vor allen Dingen hat es Seele und ist furchtlos.

    "...und wo sie herkommt, gibt es mehr davon und hier bei uns irgendwann auch..."

    "Es gibt hier auch mehr. Wo sind sie alle?"

    Wer wirklich sucht, der findet. Immer. Aber viele ziehen sich zurück, wollen längst nicht mehr teilhaben an den toxischen Diskursen oder am paragraphenhaften Blabla und dem Kampf um den Zipfel von der Wurst. In der kleinen Kunst und im Privaten wirst du sie vielleicht am ehesten finden. Ein paar strahlen auch weithin sichtbar.

    "...wenn sie endlich mal spüren, dass sie überhaupt nicht isoliert alleine oder machtlos oder krank oder gestört oder irgendeinen sonstwie andressierten Unsinn sind!..."

    "Das wäre fast der Idealfall."

    "Isoliert haben sie sich selbst. "

    Ein misshandeltes Kind glaubt fast immer, das muss eben alles so sein, wie es halt ist. Bis es plötzlich irgendwo Alternativen erlebt. Die Eltern lieben es schließlich, so wird ihnen das erzählt. Auch wenn das Gefühl fehlt oder nicht passt.

    "Alleine zu bleiben, ist eine Entscheidung, die sie immer wieder auf's neue täglich alleine treffen. "

    Wenn die Angst deine Seele auffrisst oder an dir nagt, dann wird das aber sehr schwierig, wenn kein positives Beispiel, kein schöner mutiger Mensch in deiner Nähe ist. Wenn du dich alleine fühlst. Du hast das doch alles selbst schon beobachtet und auch analysiert.

    "Machtlos ist niemand, aber sie scheinen trotzdem die Ohnmacht für sich gewählt zu haben."

    Abwarten.

    "Als krank und gestört sehen sie sich eh - und für jedweden andressierten Un-Sinn sind sie geradezu dankbar."

    "Das nennt man kollektive Bewusstlosigkeit einer ganzen Menschengruppe."

    Ich würde es nicht Bewusstlosigkeit nennen. An Bewusstsein und Diskussionen und Blablabla hats in diesem Land nie wirklich gefehlt. Aber das Herz ist eben keine Taschenuhr und die Seele kein Blinddarm. Hat schon Hildegard Knef gesungen, mehr oder weniger. Preußen liegt nicht in Dakota. And it never rains in California. :-)

    "...okay, let´s go!"

    With pleasure! I'm a speedy character.

    speedy be speedy bo, von Nogalez bis Madero

    Where...? What do you have in mind?

    where is my mind...somewhere outside...somewhere different

    my best wishes.
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#62 TheDadProfil
  • 22.05.2017, 21:50hHannover
  • Antwort auf #58 von Hantewi
  • ""Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Wieso schweigen Trans in Deutschland und sind unsichtbar - fügen sich und führen das Leben von Gespenstern?""..

    Deutsche Geschichte..
    Was denkst Du wieso sich die LGBTTIQ*-Bewegung in dieser Gesellschaft so auf der Nase herumtanzen läßt ?
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#61 TheDadProfil
  • 22.05.2017, 21:47hHannover
  • Antwort auf #52 von Sabrina Schwanczar
  • ""Hat Ihnen das nicht einer der "Therapeuten", die Sie doch für so wertvoll halten, schon gesagt, ?""..

    Inwiefern sollten die das getan haben ?
    Ich bin weder Transgender/Transexuell/Transidentisch, noch war ich wegen einer "sexuellen Störung" in einer Therapie..

    Meine persönliche Therapie-Erfahrung bezieht sich auf ein sexuelle Übergriffe an mir durch eine Frau, und der Rest meiner Erfahrungen sind beruflicher Natur als Pflegender..
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#60 TheDadProfil
  • 22.05.2017, 21:42hHannover
  • Antwort auf #48 von Hantewi
  • ""Ihr habt ein Problem mit Selbst-Akzeptanz. Dafür braucht es nicht den Input eines Gegenüber.""..

    Ich habe kein Problem mit Selbstakzeptanz..
    Ich hab nur Probleme damit wenn Menschen die Realitäten der hiesigen Gesellschaft negieren, oder mit einem "das ist geburtsrecht" einigermaßen marginalisieren..

    Du selbst stammst aus einer völlig anderen Gesellschaft..
    Das ist mit der hiesigen nicht vergleichbar..
    Und es läßt sich nicht mit der einfachen teilweise auch esoterischen Formel
    "" Ihr wurdet geboren! Wie kann ein Anzweifeln dieser Tatsache Euch von Euch entfernen?""

    wegzaubern..
    Es sind nicht Betroffene selbst die Zweifel entwickeln, es sind die Eltern, die Geschwister, die Lehrer, Ärtze, das ganze drumherum..
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#59 TheDadProfil
  • 22.05.2017, 21:35hHannover
  • Antwort auf #47 von Janana
  • ""Jetzt wird hier das Bild gezeichnet von den armen Transmenschen, die sich ohne Hilfe der Psychotherapeuten wahrschienlich reihenweise suizidieren würden.""..

    Das sie es tun steht wohl außer Frage..
    Ob das an den Psychotherapien liegt, oder an den Therapeuten, oder ab das ohne Therapien dann besser aussähe, ist ein weites Feld..

    Wie Du selbst auch sehe ich Therapien nicht per se als kontraproduktiv an, so lange sich Betroffene von selbst an Therapeuten wenden..

    ""Wenn man es nicht erlebt hat, kann man sich diesen Irrsinn nicht mal vorstellen.""..

    Ich kann mir als ehemaliger Krankenpfleger mit auch forensich-psychiatrischen Erfahrungen in der Arbeitswelt alles vorstellen..
    Es ist aber eben nicht hilfreich anderen ihre Erfahrungen abzusprechen, oder ihre einfache Empathie indem man im Grundsatz davon ausgeht die verstehen das sowieso nicht..
    Versuch macht kluch..

    ""Welcher Schwule denkt, wenn er merkt, dass er schwul ist, sofort an Psychotherapie. Und dass er da jetzt hin muss, weil alles ganz ganz schlimm ist. Und dass er mit seinem Psychotherapeuten nun das Coming-Out plant, seine Sexualität und Beziehungen und alle intimsten Gedanken bespricht?""..

    Und schon wieder wird die Therapie mit den miesen Erfahrungen der Begutachtung missdeutet..
    Ist es wohl möglich das nicht nur begrifflich endlich mal getrennt zu halten ?

    Ich schrieb in keinem meiner Kommentare dazu von der Situation einer Begutachtung, sondern von einer Therapie, und einer "therapeutischen Funktion" einer erziehung, einer art von "Heilungsprozess der immer dann einsetzt wenn man sich akzeptiert fühlt..

    ""Und ja, richtig - Psychotherapie und Gutachter sollten getrennt betrachtet werden. Leider sind sie das in der Realität nicht, sondern nicht selten ein und die gleichen Personen. Oder sie arbeiten darauf hin, dass deine Patientenakten unter Umgehung der ärztlichen Schweigepflicht unter den beteiligten Ärzten frei wandern können.""..

    Liegt das nicht auch an den Betroffenen und ihrer Idee sich nicht zusätzlich noch jemandem "öffnen" zu müssen indem sie einen weiteren Therapeuten ins Vertrauen ziehen ?

    M.E. gehört ein solches Zusammenfallen von Gutachter und Therapeut untersagt..
    Wenn nicht der Gutachter irgendwann obsolet wird, was ja wohl offensichtlich eine der Forderungen ist..

    Danke für Deine Infos..
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#58 Hantewi
  • 22.05.2017, 20:26h
  • Antwort auf #57 von Kettu
  • "YES! True words spoken from the heart..."

    Bitteschön.

    "...in diesem ganzen manifestierten Elend...täglich depressiv ängstliche Grauen..."

    Allerdings!

    Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Wieso schweigen Trans in Deutschland und sind unsichtbar - fügen sich und führen das Leben von Gespenstern?

    "...wenn ich deine gesamten Beiträge direkt in einem Rutsch durchlese..."

    Alle in diesem Forum?

    "...und wo sie herkommt, gibt es mehr davon und hier bei uns irgendwann auch..."

    Es gibt hier auch mehr. Wo sind sie alle?

    "...wenn sie endlich mal spüren, dass sie überhaupt nicht isoliert alleine oder machtlos oder krank oder gestört oder irgendeinen sonstwie andressierten Unsinn sind!..."

    Das wäre fast der Idealfall.

    Isoliert haben sie sich selbst. Alleine zu bleiben, ist eine Entscheidung, die sie immer wieder auf's neue täglich alleine treffen. Machtlos ist niemand, aber sie scheinen trotzdem die Ohnmacht für sich gewählt zu haben. Als krank und gestört sehen sie sich eh - und für jedweden andressierten Un-Sinn sind sie geradezu dankbar.

    Das nennt man kollektive Bewusstlosigkeit einer ganzen Menschengruppe.

    "...okay, let´s go!"

    With pleasure! I'm a speedy character.

    Where...? What do you have in mind?
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#57 KettuAnonym
  • 22.05.2017, 16:11h
  • Antwort auf #48 von Hantewi
  • YES! True words spoken from the heart.
    Ich finde es wundervoll, dass in diesem ganzen manifestierten Elend, wirklich jemand von außen kommt und den Menschen endlich mal sowas wie Licht ins täglich depressiv ängstliche Grauen bringt.
    Klingt ziemlich dramatisch, ich weiss, aber den Effekt hast du grade auf mich, wenn ich deine gesamten Beiträge direkt in einem Rutsch durchlese. Das ist, als wenn die Sonne durch die Wolkendecke bricht. Ich fühle plötzlich , wow, so ein toller Mensch und innerlich so stark und mutig dabei und wo sie herkommt, gibt es mehr davon und hier bei uns irgendwann auch - wenn sie endlich mal spüren, dass sie überhaupt nicht isoliert alleine oder machtlos oder krank oder gestört oder irgendeinen sonstwie andressierten Unsinn sind!
    Danke. <3
    okay, let´s go!
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#56 NoContenanceAnonym
#55 FaktencheckAnonym
#54 tti3_alliance
#53 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 22.05.2017, 03:37h
  • Antwort auf #46 von NoContenance
  • "Übrigens bin ich selbst eine Frau (so viel zum Thema wer hier wrong sei), und trotzdem weiß ich, was gute Manieren sind und platze hier nicht wie ne Furie los!"

    Sie wissen vor allem, wie man andere zurecht weist. Offensichtlich haben Sie andere Vorstellungen von Manieren als ich.
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#52 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 22.05.2017, 03:34h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • Zitat:
    "Wenn man den Umgang von Eltern, Geschwistern und der Gesellschaft zum Maßstab dafür nimmt traumatisiert zu werden in dem man lebenslange Ablehnung dafür erfährt was man ist"

    Da geht doch der Irrtum schon los.

    Sie bekommen nicht Ablehnung für das, was Sie sind, sondern dafür was die anderen sind.

    Sie lassen sich deren Probleme unterjubeln.

    Wenn die nicht wollen, dann trennen Sie sich von denen. Da ist jedes Liebesbetteln sinnlos. Kümmern Sie sich um die Menschen, die sie anständig behandeln.

    Hat Ihnen das nicht einer der "Therapeuten", die Sie doch für so wertvoll halten, schon gesagt, ?
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#51 Sabrina SchwanczarAnonym
#50 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 22.05.2017, 03:23h
  • Antwort auf #41 von Hantewi
  • "Die sind nicht "Trans" - die sind alle bescheuert."

    Die sind genau dort, wo der ganze "Therapeuten"-Suff sie hinhaben wollte.

    Als die kranken "Standards der Behandlung und Begutachten von Transsexuellen" veröffentlicht wurden, schrieb Waltraud Schiffels, sich selbst öffentlich als "transsexuell" Bezeichnende, in der Zeitschrift für Sexualforschung ein Loblied darüber unter der Überschrift: "Ein wenig Ordnung hilft weiter"

    Zitat daraus:
    "Nicht nur für Ärzte, Therapeuten, Gutachter, Richter und Sachbearbeiter bei den Kostenträgern (...), sondern auch für Transsexuell und für Patienten, denen sich die Frage einer Transsexualität stellt, sind die "Standards der Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen" schon allein durch ihr Vorhandensein eine wesentliche Hilfe. Ungeachtet der Rechtswohltat des "Transsexuellengesetzes" (TSG) (...) Die neben der Begutachtung unbedingt notwendige therapeutische Betreuung während der Zeit zwischen Coming out und Identitätsänderung (...) "

    Schiffels, Waltraud: Ein wenig Ordnung hilft weiter. Zeitschrift für Sexualforschung. Jahrgang 10, 1997, Seiten 339-341 [339]

    So sieht das dann aus, wenn Psycho-"Therapie" erfolgreich ist.

    Die Autoren der Standards sprachen dann davon: Es gibt da unter den Betroffenen sehr kompetente Leute ...

    Tää tää Tää tää - Rheinischer Karneval
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#49 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 22.05.2017, 02:57h
  • Antwort auf #38 von Hantewi
  • Danke Hantewi

    Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Der Effekt sogenannter Psychotherapie ist etwas was man als Hospitalisierung bezeichnet, nicht in dem Sinne dass die in Gefängniskliniken eingesperrt werden, sondern

    die Realität, die Beziehung zur Umwelt wird durch die Beziehung zum "Therapeuten" ersetzt.
    Der "Therapeut" wird in Verlaufe der "Therapie" als "Therapie"-Folge oft zur einzigen Bezugsperson desjenigen, der sich auf eine solche "Therapie" einlässt.

    Soziale Beziehungen brechen auseinander, oder - noch schlimmer - die Angehörigen leisten Handlangerdienste für den "Therapeuten" - als verlängerte Therapie-Ebene.

    Im Ergebnis steht ein hilfloser unmündiger Mensch, der bei jeder Entscheidung, falls er überhaupt noch welche tifft, den lieben netten "Therapeuten" fragt.

    Ich habe vielfach erlebt, wie Leute, die infolge sogenannten "Alltagstests" ihre Arbeit verloren haben und von arbeitsmarktpolitischer Maßnahme zu arbeitsmarktpolitischer Maßnahme springen und diese Entwürdigung allen Ernstes für erfüllende Arbeit halten wollen, anderen gegenüber sagen: du musst bevor du Hormone bekommen kannst (Europäer bekommen sonst meist Glatze) erstmal mindestens 1 Jahr Alltagstest machen und Psychotherapie.

    Grausam.
    Offensichtlich wünschen die sich möglichst viele Leidensgenossen und -genossinnen.

    Selbst dann, wenn man denen Hinweise gibt, dass das alles fachlich keine Grundlage hat, dass es reine Menschenrechtsverletzungen sind, selbst dann wird stur die Position der eigenen Metzger vertreten.

    Vielleicht sind die so geschädigt, dass sie noch davor Angst haben, endgültig den psychischen Zusammenbruch zu bekommen, wenn sie das an sich ranlassen.

    Leute, denen die Glans bei der Op beseitigt wurde, behaupten felsenfest, sie würden Orgasmus bekommen und es wieder machen. Die loben diejenigen, die sie verpfuscht haben, in den höchsten Tönen.

    Und hier in der Schwulenszene ähnlich.
    Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg, dass die Immunschwäche auf einen HIV-Virus zurückzuführen ist. Der HIV-Virus ist selbst noch nicht mal nachgewiesen.
    Der HIV-Antikörpertest ist unspezifisch.

    Die Absurdität, Antikörper einem Virus zuschreiben zu wollen, dass man noch nicht mal nachgewiesen hat, fällt denen gar nicht auf.

    Die sehen ihre "positiv" "getesteten" Freunde sterben, wenn sie diese "antiviralen" "Medikamente" schlucken.
    Sie stellen keine Fragen, sondern springen hinterher.

    Die sind doch so lieb die Homosexuellen-Psychopathologisierer aus der Ärzteschaft !

    Die glauben wohl immer noch, die Psychopathologisierung in den ICD hätte mit der Ärzteschaft im großen ganzen nichts zu tun.

    Und an manchen Kommentaren hier sieht man, wie wenig emanzipiert das Denken von deren Verfassern ist.

    Aber das ist auch das (West-)Deutsche Bildungssystem, welches man eigentlich nicht als solches bezeichnen sollte.
    Das trimmt Leute von der Grund-Schule bis zum Zweiten juristischen Staatsexamen darauf, als "fachlich" dargestellten Aussagen blind hinterher zu trotten.

    Es ist das Bildungssystem einer untergehenden Gesellschaft, einer Gesellschaft, die ihren eigenen Untergang selbst betreibt, weil sie Angst vor gebildeten Untertanen hat.
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#48 Hantewi
  • 22.05.2017, 00:45h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • "...""Du bist der Meinung, dass gesund, heil, vollständig, makellos und perfekt zu sein, als eine "Form von therapeutischer Behandlung" gesehen werden kann -?!""..

    Du nicht ?..."

    Nein. Ich wurde gesund, heil, vollständig, makellos und perfekt geboren. Ich war schon vor meiner Geburt so. Ich war schon vor meiner Zeugung so. Das gilt für uns alle. Auch "Euch".

    Hant'éwi:
    "Enjoy beeing trans - it's your privilege."

    Es ist ein Geburtsprivileg! Eine Auszeichnung. Ein Geschenk des Lebens.

    "...Wenn man den Umgang von Eltern, Geschwistern und der Gesellschaft zum Maßstab dafür nimmt traumatisiert zu werden in dem man lebenslange Ablehnung dafür erfährt was man ist, dann ist der gegensätzliche Umgang mit dem Gegenüber, die volle Akzeptanz und Unterstützung erfahrend auch das Gegenstück zum Trauma, und damit eine Form von "Therapie"..."

    Ihr habt ein Problem mit Selbst-Akzeptanz. Dafür braucht es nicht den Input eines Gegenüber. Ihr wurdet geboren! Wie kann ein Anzweifeln dieser Tatsache Euch von Euch entfernen? Es geht hier um ein fundiertes Wissen von Dingen, die sind. We are linked - not ranked. Mitakuye oyas'in - we are all related, we are all siblings.

    By the way: Ich bin nicht in einem "Ghetto" von allem abgeschirmt aufgewachsen. Ich war und bin Kosmopolitin. Ich war und bin allen Einflüssen ausgesetzt. - Aber ich weiß, wer ich bin.

    "...Wir erachten alles was mit Therapie im Zusammenhang steht mit "krank"..
    Vor allem bei psychischen Problemen stehen "Therapien" ständig mit in der Kritik..
    Und alles nur um die Auslöser für die Traumata die man erfahren kann nicht näher identifizieren zu wollen....."

    Ja...die beste "Diagnose", von der ich immer wieder höre, ist "Anpassungsstörung"...und oberste Priorität ist immer die "Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit". -

    Ihr habt ein Problem. So etwas weist auf die "inneren Befindlichkeiten" einer Gesellschaft hin. Bereits die "Diagnose" ist Teil des Problems.
    Wir wussten in unseren communities schon immer, was "harmreduction" ist - lange bevor das Wort Einlass in die englische Sprache fand.

    "...""Ich bin einfach nur aufgewachsen. Ich bin einfach nur groß geworden. Das ist alles!""..

    Genau darauf habe ich aufmerksam gemacht, denn andere Menschen sind eben nicht so Trauma-frei aufgewachsen, und benötigen nach dem Trauma die Therapie als "neue Erziehung" um erst einmal sich selbst zu akzeptieren, und dann zu erlernen daß sie eben nicht Jeder in der Gesellschaft ablehnt..

    Etwas was originärer Teil Deines Aufwachsens und der Erziehung war, müssen andere Menschen erst nachholen....."

    Du glaubst, ich habe keine Traumata? Ich bin Native American. Der Genozid an uns hat noch ganz andere Dimensionen, als die Shoa. Er hält seit 500 Jahren an. Dieses kollektive Trauma fließt in unser aller Blut. Wir "holen nichts nach" - wir arbeiten vor. Schon immer. Deshalb haben nicht nur wir, sondern auch unsere Kultur überlebt. Wir leben sogar in einer Zeit, in der wir neu erstarken.

    Harmreduction! Heteronormative Kackscheisse! Ein Begriff der Abgrenzung. Man tritt nicht in Kontakt zu Menschen, die toxisch sind.
    Als Beispiel: die in diesem - und anderen - threads von Trans- und Cismenschen geäußerten "Theorien" und Sichtweisen zu "Trans" sind toxisch. Toxisch für Transmenschen. Sie vergiften, worum es wirklich geht.

    Hant'éwi:
    "You are hiding some truth behind smoke and mirrors. Don't get lost."

    "You are far from truth."

    "...Bei den verschiedenen Diskussionen hier wird immer mal wieder gerne die Begutachtung mit der Therapie gleichgesetzt, und deshalb auch damit verwechselt..
    Ich halte das nicht für hilfreich..."

    Es geht nicht darum, sie nicht zu "verwechseln" sondern das Problem ist, dass eines das andere bedingt. Das wird nicht verstanden.
    Aus der Konstruktion von "Trans" als psychischer Krankheit leitet sich die "Psycho-Sexuelle Begutachtung" ab - und gleichzeitig auch der "Therapie-Zwang". Es ist keine "Begleit-Therapie", sondern eine Entmündigung. Bist Du Dir darüber im Klaren, dass es weltweit nur eine Gruppe von Menschen gibt, die man zu einer "Zwangstherapie" zwingt? - Genau! Trans! Nicht einmal Sexualstraftäter kann man zu einer "Therapie" zwingen - sie können ablehnen. Bei "Trans" ist das gesamte Verfahren an eine "Zwangs-Therapie" gebunden. -
    Wenn hier eine "Betroffene" - wie sie sich selber nennt - es als völlig naturgegeben und normal hinstellt, dass "Trans" "Therapie" brauchen, dann ist das toxisch. Wenn die Betroffenen das selber behaupten, dann ist das verheerend.

    Trans ist gesund!

    Die deutschen "Trans" können psychisch gesunde Menschen in die Verzweiflung treiben:

    Hant'éwi:
    "Sie sind neurotisch mit ihren Psychiatrisierern verstrickt."

    Transmenschen sind defacto Psychiatrie-Opfer! Schon ihre gesamte Geschichte hindurch. Seit es die Psychiatrie gibt - und sie arbeiten mit aller Kraft daran, dass es in Zukunft auch so bleibt. Ihr Problem ist internalisierte Transphobie und Selbst-Stigmatisierung. - Transpride?

    Die deutschen "Trans" verstehen nicht mal, wie ihre "Psychiatrisierung" funktioniert und bewerkstelligt wird. Sie verstehen das Perfide an diesem System nicht!

    "...""Wir Natives verstehen nicht einmal das kulturelle Konzept von "Psychotherapie" oder "therapeutischen" Gesprächen. Wir verstehen gar nicht, was das Gegenüber da erzählt und von uns will.""..

    "Ob man nun "Psychotherapie" und "therapeutische Gespräche" sagt, oder es als "Gespräch unter guten Freunden" oder mit dem Schamanen des Dorfes bezeichnet ist eigentlich nicht wichtig..."

    Na-na-na Darling - ich weiß, dass Du zu intelligent bist, um Deine eigene Aussage selber zu glauben...

    Ich lebe übrigens nicht in einem "Dorf", sondern in San Fran/Ca, Marbella/Andalusien und noch anderen Orten. Wir alle leben mitten unter Euch. Lege doch bitte mal den "Karl May" und den "Ethno-Knigge" zur Seite - okay?

    Aber wir wissen, wer wir sind. Wir stehen mit beiden Beinen wie Baumwurzeln tief verankert in unserer Kultur - da beeindruckt mich auch San Fran oder New York City nicht.

    Enjoy being gay - it's your privilege.
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#47 Janana
  • 21.05.2017, 23:04h
  • Antwort auf #46 von NoContenance
  • Hallo TheDad,

    "oder zieht man sich damit nicht auch auf das bewußt gesetzte Klischee der "armen schwachen Frau" zurück ?"

    Ich finde den Begriff vor allem wegen seiner historischen Wurzeln so interessant - das Wort geht auf "Uterus" zurück. Natürlich können Männer auch hysterisch reagieren. Die Diskussion darum, wer hysterisch ist und wieso, interessiert mich allerdings auch nicht weiter.

    "Und da frage ich mich, wieso eigentlich ?
    weil das gegenüber für zu doof gehalten wird die gegebenen Erklärungen zu verstehen ?"

    Weil auf Dinge, die gesagt werden, nicht eingegangen wird, ohne stumpfsinnig immer wieder die gleichen Dinge gesagt werden. Du hattest doch selbst immer wieder den Spaß über Diskussionen wegen "NGS" und all diesen wahnwitzigen Konstrukten. Oder wie man, statt sich zusammenzutun und emanzipatorisch zu agieren sich erst einmal von allen vermeintlichen Bösen abgrenzt, dann als Opfer insziniert und abstruse Forderungen stellt.

    Die Nächsten projizieren Cissexismus ohne Ende, und wenn man sie darauf aufmerksam macht, dann weisen sie alles von sich und fangen an wild zu schimpfen.

    Jetzt wird hier das Bild gezeichnet von den armen Transmenschen, die sich ohne Hilfe der Psychotherapeuten wahrschienlich reihenweise suizidieren würden. Ich sage nicht, dass es die nicht gibt, aber wenn sie ihr Bild auf alle projizieren und dafür sorgen, dass das Bild von psychisch Kranken Menschen untrennbar mit dem Begriff trans verbunden ist, dann sehe ich damit durchaus ein Problem. Denn ich kenne die Realität da draußen. Und um es vorweg zu nehmen: Wenn man es nicht erlebt hat, kann man sich diesen Irrsinn nicht mal vorstellen.

    Welcher Schwule denkt, wenn er merkt, dass er schwul ist, sofort an Psychotherapie. Und dass er da jetzt hin muss, weil alles ganz ganz schlimm ist. Und dass er mit seinem Psychotherapeuten nun das Coming-Out plant, seine Sexualität und Beziehungen und alle intimsten Gedanken bespricht?

    Und ja, richtig - Psychotherapie und Gutachter sollten getrennt betrachtet werden. Leider sind sie das in der Realität nicht, sondern nicht selten ein und die gleichen Personen. Oder sie arbeiten darauf hin, dass deine Patientenakten unter Umgehung der ärztlichen Schweigepflicht unter den beteiligten Ärzten frei wandern können. Und im Übrigen meine ich mit Gutachtern nicht nur die im Rahmen des TSG vorgesehenen, sondern auch die, von denen die Krankenkassen gerne entsprechende Nachweise sehen würden.

    Ich habe ein Problem damit, dass in diesem Lande, sobald das Wort "trans" in irgendeiner Inkarnation fällt, jeder sofort an "Psychotherapeut" denkt. Das ist nämlich
    genau das, was passiert. Und das scheint ein unhinterfragtes Mantra zu sein und alle werden ungefragt in dieses Schema gepresst. Das ist schon weit über "ich mache eine Psychotherapie, wenn ich Hilfe brauche" hinaus. Weit. Es ist eine Schablone, in die ALLE gepresst werden - ohne die läuft hierzulange gar nix.

    Ich glaube, im Übrigen nicht, dass mit dem Scheitern die Schwulen hier gemeint waren, sondern andere, die schon früh an ihrem Cissexismus scheitern. Seien sie trans oder cis.

    Eigentlich wollte ich mich aus diesen Diskussionen ja raushalten, aber bei dem einen Post, der mir ins Gesicht gesprungen ist, bin ich sauer geworden, weil er mich als Person - mal wieder - pauschal in Frage gestellt hat und ich das mittlerweile persönlich nehme. Sollen diese das gerne mit ihrem Psychotherapeuten klären - und Patienten bleiben - aber nicht in Themen mitreden, die auf Menschenrechtsebene diskutiert werden müssen.

    Auch wenn ich den NGS-Kram für ein an den Haaren herbeigezogenes Konstrukt halte und man wieder nur versucht, statt die eigene Identität emanzipatorisch zu erarbeiten lieber auf die medizinische Schiene geht (etwas, das sich in der Geschichte ja immer wieder als wahnsinnig zielführend erwiesen hat) und dazu unglaubwürdig weil als reines Konstrukt von jedem Laien zu entlarven ist (es reicht ja schon danach zu googeln) - ich teile die Kritik von Sabrina an dem Gesetzesentwurf in Grundzügen schon. Wenngleich es Lichtjahre besser ist als alles was es derzeit gibt.

    Ich würde mir wünschen, wenn Beteiligte sich mal ernsthaft damit beschäftigen, wie eine Gesetzgebung aussieht, die menschenrechtskonform und nach bestem aktuellen Stand der Dinge formuliert ist.

    Malta:
    tgeu.org/wp-content/uploads/2015/04/Malta_GIGESC_trans_law_2
    015.pdf


    Argentien / Andalusien - Übersetzung/Zusammenfassung:
    atme-ev.de/images/texte/Materialien/3-best-practive-neu.pdf

    Man beachte insbesondere, dass hier auch die Medizin in ihre Schranken verwiesen wird und psychotherapeutische Betreuung eine rein fakultative Maßnahme ist, die in Anspruch genommen werden *kann*, medizinische Maßnahmen aber prinzipiell auf Basis eines "informed consent" getroffen werden, nicht wenn ein Psychologe nach Begutachung grünes Licht gibt. Und überall wird klargestellt, dass die geschlechtliche Identität zu respektieren ist, ggf. unter Androhung einer Strafe bei Zuwiderhandlung.
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#46 NoContenanceAnonym
  • 21.05.2017, 21:31h
  • Antwort auf #43 von Janana
  • Bist du jetzt ihre private Sekretärin? Ist sie nicht alt genug um selbst zu antworten?
    Übrigens kannst du bei mir deutsch schreiben, ich hab nur bei Hantewi englisch geschrieben.

    Und weil du sie persönlich kennst, bedeutet das für mich noch lange nicht, dass sie nun nen besseren Charakter hätte!
    Ich las bereits mehrere Kommentare von ihr an unterschiedlichen Tagen und jedesmal fragte ich mich, was sie sich «reingepfiffen» hat!

    Dass sie keine Antwort erhält, erschließt sich mir ganz logisch: wer so schreibt, hat es nicht verdient, eine Antwort zu bekommen.

    Übrigens bin ich selbst eine Frau (so viel zum Thema wer hier wrong sei), und trotzdem weiß ich, was gute Manieren sind und platze hier nicht wie ne Furie los!

    Und Hantewis Wörter, die ich zitierte, gehören für mich nicht zum Feminismus, sondern zum unterirdischen, primitiven Gossengetratsche!

    Ihr beide seit zumindest hier bei diesem Artikel eine Zumutung!
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#45 TheDadProfil
  • 21.05.2017, 21:25hHannover
  • Antwort auf #43 von Janana
  • ""Ist immer das letzte, was man Frauen vorwirft, wenn man nichts anderes mehr antworten kann. Dass sie hysterisch seien. Aha.""..

    Ist dieser Vorwurf eigentlich von einem emanzipatorischem Ansatz begleitet, oder zieht man sich damit nicht auch auf das bewußt gesetzte Klischee der "armen schwachen Frau" zurück ?

    Auch Männer können hysterisch reagieren..
    Und wie..

    Dennoch ist dieser hier als "Todschlagargument" eingeführte Satz ganz sicher nicht weiter hilfreich..

    ""die Frage, ob hier alle bescheuert sind, stelle ich mir unentwegt,""..

    Und da frage ich mich, wieso eigentlich ?
    weil das gegenüber für zu doof gehalten wird die gegebenen Erklärungen zu verstehen ?
    Was dann wieder auf die Idee hinausläuft Männer, und hier insbesondere Schwule Männer "können das sowieso nicht verstehen" ?

    Wer mit der Idee an die Sache herangeht er würde sowieso nicht verstanden, der wird dann auch nicht verstanden, weil das Scheitern schon mit eingepreist ist..
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#44 TheDadProfil
  • 21.05.2017, 21:16hHannover
  • Antwort auf #38 von Hantewi
  • ""Du bist der Meinung, dass gesund, heil, vollständig, makellos und perfekt zu sein, als eine "Form von therapeutischer Behandlung" gesehen werden kann -?!""..

    Du nicht ?

    Wenn man den Umgang von Eltern, Geschwistern und der Gesellschaft zum Maßstab dafür nimmt traumatisiert zu werden in dem man lebenslange Ablehnung dafür erfährt was man ist, dann ist der gegensätzliche Umgang mit dem Gegenüber, die volle Akzeptanz und Unterstützung erfahrend auch das Gegenstück zum Trauma, und damit eine Form von "Therapie"..

    Wir erachten alles was mit Therapie im Zusammenhang steht mit "krank"..
    Vor allem bei psychischen Problemen stehen "Therapien" ständig mit in der Kritik..
    Und alles nur um die Auslöser für die Traumata die man erfahren kann nicht näher identifizieren zu wollen..

    ""Ich bin einfach nur aufgewachsen. Ich bin einfach nur groß geworden. Das ist alles!""..

    Genau darauf habe ich aufmerksam gemacht, denn andere Menschen sind eben nicht so Trauma-frei aufgewachsen, und benötigen nach dem Trauma die Therapie als "neue Erziehung" um erst einmal sich selbst zu akzeptieren, und dann zu erlernen daß sie eben nicht Jeder in der Gesellschaft ablehnt..

    Etwas was originärer Teil Deines Aufwachsens und der Erziehung war, müssen andere Menschen erst nachholen..

    Dazu KANN eine Therapie Vonnöten sein, sie muß es aber nicht..

    Btw..
    Bei den verschiedenen Diskussionen hier wird immer mal wieder gerne die Begutachtung mit der Therapie gleichgesetzt, und deshalb auch damit verwechselt..
    Ich halte das nicht für hilfreich..

    ""Wir Natives verstehen nicht einmal das kulturelle Konzept von "Psychotherapie" oder "therapeutischen" Gesprächen. Wir verstehen gar nicht, was das Gegenüber da erzählt und von uns will.""..

    Ob man nun "Psychotherapie" und "therapeutische Gespräche" sagt, oder es als "Gespräch unter guten Freunden" oder mit dem Schamanen des Dorfes bezeichnet ist eigentlich nicht wichtig..

    Niemand macht immer alles richtig..
    Und so wirkt auch das Erziehungsgespräch zwischen Vater und Sohn/Tochter/Kind "therapeutisch"..
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#43 Janana
  • 21.05.2017, 20:36h
  • Antwort auf #42 von NoContenance
  • "Are you able to communicate without getting hysterical?"

    Ist immer das letzte, was man Frauen vorwirft, wenn man nichts anderes mehr antworten kann. Dass sie hysterisch seien. Aha.

    "And are you able to keep away your slum-slang? (I cite: «WTF, bescheuert, Kackscheiße»)??"

    Lolwat? WTF ist ein gängiger Ausdruck, die Frage, ob hier alle bescheuert sind, stelle ich mir unentwegt, und "Kackscheiße" ist ein feministischer Kampfbegriff. Uralt.
    www.google.de/search?q=kackschei%C3%9Fe

    Bei den Ergebnissen findet sich auch ein guter Einwurf von Antje Schrupp zu dem Thema: "Von der hohen Kunst, Kackscheiße zu sagen oder auch nicht"

    "Es ist, in anderen Worten, die Kunst, mal Kackscheiße zu sagen (oder etwas anderes zu tun, um zu signalisieren, dass man jetzt und mit dieser Person nicht diskutieren, also sich nicht in eine Beziehung setzen möchte), und mal aber auch nicht."

    "All the others are crazy but you are the angel? You are far from truth, slummy!"

    Von angel stand da nichts. "Slummy"? Soll das eine Beleidigung sein? Ha. Lame!

    "You don't even have the strength to get into any discussion."

    No, she's just way past that point. You have proven not be beneath here. "Augenhöhe" was the keyword.

    "You are weak and without stability."

    Is that an insult? What do you know about Hant'éwi?

    I actually happen to know her personally. You are dead wrong.

    Besides, every offer of hers to talk to people in person were declined and not returned. They choose to hide behind anonymity. "Augenhöhe", right. Now who's weak?

    Was für ein dümmlicher Post.

    *kopfschüttel*
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#42 NoContenanceAnonym
  • 21.05.2017, 19:40h
  • Antwort auf #41 von Hantewi
  • Geht's noch?
    Are you able to communicate without getting hysterical? And are you able to keep away your slum-slang? (I cite: «WTF, bescheuert, Kackscheiße»)??

    All the others are crazy but you are the angel? You are far from truth, slummy!
    You get personal, so you receive a personal answer.
    You don't even have the strength to get into any discussion. You just put your trash here and if anybody wants to communicate with you, you say goodbye.

    You are weak and without stability.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#41 Hantewi
  • 21.05.2017, 17:22h
  • Antwort auf #40 von Janana
  • "...Ich habe es sogar schon erlebt, dass in den ersten 2 Minuten einer Konversation, wenn bekannt wird, dass man trans ist, man danach gefragt wird, bei wem man in Psychotherapie sei. Das ist doch an Irrsinn kaum mehr zu toppen..."

    JEDESMAL wenn ich in Deutschland bin, wird mir diese Frage gestellt. IMMER.

    Aber nicht von Cis-Menschen - sondern von Transmenschen(!!!)

    Und sie sagen mir JEDESMAL den folgenden Satz. IMMER:

    "Du bist aber selbstbewußt für eine Transfrau."

    WTF???

    Meine Cis-Begleiterinnen sind dann immer sehr irritiert, dass ihnen nicht gesagt wird, "Du bist aber selbstbewußt für eine Cis-Frau"...letztens hat es eine eingefordert.

    Die Transfrau, an die sie sich mit diesem Anliegen wandte, hatte nur noch "error" in den Augen stehen - ihr Hirn ist einfach kollabiert. Sie hat ihre eigene selbst-stigmatisierende Welt, in die sie sich verstrickt hat, nicht mehr verstanden.

    Mein Blick verengt sich dann immer zu einer Speerspitze und jedesmal endet es schlecht für meinen Gegenüber.

    Es ist ein einziges Elend.

    Die sind nicht "Trans" - die sind alle bescheuert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#40 Janana
  • 21.05.2017, 16:41h
  • Antwort auf #39 von kleiner Einwurf
  • Ja, das ist richtig.

    Sich Hilfe zu holen, finde ich sogar gut.

    Problematisch ist es, wenn die Verstrickung mit der Psychotherapie als Grundlage für medizinisch-rechtliche Verfahren und Psychologen zum unumgänglichen Dreh- und Angelpunkt für alles "trans" betreffende werden.

    Vielerorts ist der unhinterfragte erste Schritt nach dem Coming-Out (oder davor) der Gang zum Psychologen. Ich habe es sogar schon erlebt, dass in den ersten 2 Minuten einer Konversation, wenn bekannt wird, dass man trans ist, man danach gefragt wird, bei wem man in Psychotherapie sei. Das ist doch an Irrsinn kaum mehr zu toppen.

    Sicherlich gibt es viele Gründe und viele Individuen, die Hilfe benötigen und dass es ok ist, wenn man Hilfe in Anspruch nimmt. Sage ich auch gar nichts dagegen.

    Das Bild aber untrennbar auf alle zu projizieren und solche Dinge zu verkünden. Lieber sollte man sich fragen, wieso man gesellschaftlich so gesehen wird und wieso man nicht vom Fleck kommt. Sich über Bilder über trans zu beschweren, aber selbst ein solches Bild zeichnen. Die ganzen "Dokus" im dt. Fernsehen sind einfach nur zum Fremdschämen.

    Nein, so kommt es nicht zu einer emanzipatorischen Bewegung. Und ich empfinde es jedes mal als persönliche Beleidigung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#39 kleiner EinwurfAnonym
  • 21.05.2017, 16:04h
  • Antwort auf #35 von Janana
  • Es ist nichts Ehrenrühriges, sich Hilfe zu holen, wenn man mit einer Situation allein überfordert ist.
    Der Skandal der Zwangstherapie ist nicht zu relativieren. Das muss endlich ein Ende haben.
    Wer aber freiwillig eine Therapie aufsucht, sollte dafür nicht abgewertet werden. Wir alle brauchen hin und wieder Hilfe von anderen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#38 Hantewi
  • 21.05.2017, 15:52h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • "...Ich möchte hier mal daran erinnern das ein Aufwachsen in einer Gesellschaft wie der Deinen durchaus vergleichbar mit einer Form von "therapeutischer Behandlung" gesehen werden kann..."

    ???

    Du bist der Meinung, dass gesund, heil, vollständig, makellos und perfekt zu sein, als eine "Form von therapeutischer Behandlung" gesehen werden kann -?!

    Ich bin einfach nur aufgewachsen. Ich bin einfach nur groß geworden. Das ist alles!

    What -?

    "...Denn nur wer eine "therapeutische Behandlung" als etwas von vorne herein Negatives empfindet, kann sich so dazu äußern..."

    Wir Natives verstehen nicht einmal das kulturelle Konzept von "Psychotherapie" oder "therapeutischen" Gesprächen. Wir verstehen gar nicht, was das Gegenüber da erzählt und von uns will. Wir betrachten ein Besprechen persönlichster Belange als übergriffig und als Zumutung. Ein solches Setting gilt bei uns als peinlich. Alle senken den Blick. Was ist denn das für ein Gesprächs-Setting?! Respektvolle "Augenhöhe -? Es ist beschämend für alle Beteiligten und eine Zumutung für alle. Es ist lächerlich.

    Ich erinnere nur an Trans*Kinder, die vollkommen irritiert, verletzt und schockiert sind, wenn sie einem "Therapeuten" über sich berichten sollen - wo doch alles klar ist. Sie sind einfach!

    Sie betrachten das als Übergriff auf ihre persönliche Integrität!

    Enjoy beeing trans - it's your privilege.

    Das ist es, was hier endlich mal verstanden werden sollte!

    Again: You're far from truth.

    Das hier ist krank. Ich befasse mich damit nicht weiter.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#37 TheDadProfil
  • 21.05.2017, 15:04hHannover
  • Antwort auf #34 von Hantewi
  • ""Ich war in meinem Leben nicht eine einzige Stunde wegen meiner Geschlechts-Identität in "terapeutischer Behandlung" irgendeiner Art.

    Wie können Sie behaupten, dass "Trans" automatisch "therapeutischer Begleitung" bedarf???""..

    Ich möchte hier mal daran erinnern das ein Aufwachsen in einer Gesellschaft wie der Deinen durchaus vergleichbar mit einer Form von "therapeutischer Behandlung" gesehen werden kann..

    Denn nur wer eine "therapeutische Behandlung" als etwas von vorne herein Negatives empfindet, kann sich so dazu äußern..

    Doch wenn sich eine Gesellschaft dazu entschließt jedes Kind genau so anzunehmen wie es ist, und dann auch aufzieht und nach besten Kräften fördert, so wie Du es beschrieben hast, dann hat das was "therapeutisches" an sich, etwas erzieherisches..

    Es ist sehr sinnvoll sich gegen Zwang zu wehren, vor allem gegen Zwangs-Therapien und auch Zwangs-Mitgliedschaften..

    Was eben nicht generell gegen Mitgliedschaften und Therapien spricht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 Janana
  • 21.05.2017, 14:30h
  • Antwort auf #34 von Hantewi
  • Nachtrag:

    "Das ist eigentlich ein sehr großer Unterschied zum Homosexuellen-Outing...."

    Dazu noch eine kleine Anektode. Ist eigentlich nicht "my business", aber da hier in dem Forum sehr viele Schwule unterwegs sind, hier mal die Frage an euch:

    Es gibt ja den Begriff der "schwulen Selbstscham". Schwule waren ja früher nicht so emanzipiert wie heute. Es gab Zeiten, da war Homosexualität so tabu, dass man, je nachdem wo man aufwuchs, mit den eigenen Gedanken alleine war. Überall wurde es tabuisiert und bestenfalls wusste man, dass es als Krankheit oder etwas ganz Schlimmes galt. Und man es geheim gehalten hat und sich dafür geschämt, ja sogar gewünscht, es gäbe Menschen, mit denen man im Vertrauen darüber reden kann und die "einem helfen könnten", das alles in "Einklang" zu bekommen? Internalisierte Homophobie... klingt vertraut?

    Wie oft habe ich gehört, dass Transsexuelle sich für minderwertig, defizitär, nicht richtig, ... halten. Achherrje... kein Mitleid. Hört auf, die Probleme der Gesellschaft auf euch selbst zu projizieren!

    Um zu diesem Vergleich zurückzukommen: Dass es "ein großer Unterschied" zu sein scheint, liegt nur an Euch selbst.
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#35 Janana
  • 21.05.2017, 14:20h
  • Antwort auf #33 von Phoebe1980
  • "Das alles halbwegs in Einklang zu bringen bedarf intensiver therapeutischer Betreuung und weiterer medizischer Massnahmen. Ich glaube, dass berücksichtigen viele Menschen bei ihren Überlegungen nicht, wenn man sich als transident outet, wird man danach sehr viel Zeit mit Besuchen bei Therapeuten und Ärzten verbringen. "

    Eigentlich, wollte ich mich aus diesen Diskussionen raushalten, aber jetzt platzt mir der Kragen! Ich glaube, es hakt.

    NEIN, das in Einklang zu bringen, braucht nur einen gesunden Menschen mit einer gesunden Psyche. Man besinnt sich auf sich selbst und lernt sich selbst kennen und geht auf die Suche nach der eigenen Identität. Jemand der HILFE damit braucht? Bitte was?

    Das ist erbärmlich. Und ich bin es leid, ständig dieses erbärmliche Bild von "trans" gezeichnet zu bekommen und dass alle da in einen Topf geworfen werden. Das ist erbärmlich und zeigt, dass ihr an eurer internalisierten Transphobie und Heteronormavität scheitert. Und anstatt auf Ursachensuche zu gehen schiebt ihr zu Schuld auf alle anderen und braucht therapeutische Hilfe, um das zerbrochene Selbst in einem Dauerflickzustand zu halten. Ja, das ist eine psychische Krankheit, und nein, es hat nichts mit trans zu tun.

    Ihr könnt nicht einfach hingehen und dieses Bild zu zeichnen und für alle zu erheben und dafür zu sorgen, dass allen Menschen ihre Rechte für immer vorenthalten werden, nur weil sie trans sind. Indem ihr euch als kranke und hilfsbedürftige Dauerpatienten zeichnet und euch diese pathologisierende Diagnose sogar wünscht und für normal haltet und allen aufzwängen wollt. Nichts ohne feines Abwarten, durch Reifen springen und den Segen eures Therapeuten.

    Nein, wenn es zu einer Entpathologisierung kommen sollte, seit ihr am Arsch. Ihr wüsstet gar nicht, was ihr damit anfangen solltet, wenn ihr plötzlich selbstbestimmte Rechtet hättet.

    Ich bin gerade richtig zorning. Bevor ihr die Klappe aufmacht, schaut erstmal, dass ihr gesund im Kopf werdet und hört auf, die Arbeit von denen u behindern, die für Menschenrechte und Gleichstellung arbeiten. (wenngleich der Gesetzesentwurf noch nicht das gelbe vom Ei ist, aber 100x besser als alles, was es in diesem Land bisher gibt).

    Nein, ihr versteht nicht, was ein "Gender Identity Act " ist.

    Wacht endlich auf, und setzt euch damit auseinander, wer ihr seid.
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#34 Hantewi
  • 21.05.2017, 14:11h
  • Antwort auf #33 von Phoebe1980
  • "...Das ist letztlich eines der Kernprobleme bei Transidentität, Eigenwahrnehmung, körperliche Begebenheiten und auch Fremdwahrnehmung stimmen nicht überein. Das alles halbwegs in Einklang zu bringen bedarf intensiver therapeutischer Betreuung und weiterer medizischer Massnahmen. Ich glaube, dass berücksichtigen viele Menschen bei ihren Überlegungen nicht, wenn man sich als transident outet, wird man danach sehr viel Zeit mit Besuchen bei Therapeuten und Ärzten verbringen.
    Unabhängig von den Reaktionen des Umfelds und der Gesellschaft auf das Outing bleibt Transidentität etwas, was medizinische Behandlungen nach sich zieht. Das ist eigentlich ein sehr großer Unterschied zum Homosexuellen-Outing...."

    Sind Sie von allen guten Geistern verlassen? Was schreiben Sie hier für einen Unsinn?

    Ich war in meinem Leben nicht eine einzige Stunde wegen meiner Geschlechts-Identität in "terapeutischer Behandlung" irgendeiner Art.

    Wie können Sie behaupten, dass "Trans" automatisch "therapeutischer Begleitung" bedarf???

    Nochmal: Wo leben Sie? Ich kenne in meinem Umfeld - und das ist groß - nicht eine einzige Person, die sich wegen Ihrer Identität in "therapeutische Behandlung" begeben hat.

    Bitte blicken Sie mal über Ihren deutschen Tellerrand und schauen Sie mal in die Welt!

    Wenn Sie es für nötig gehalten haben, sich in "therapeutische Behandlung" zu begeben, dann hat das MIT INEN PERSÖNLICH zu tun. - Mit "Trans" hat das NICHTS zu tun!

    Hören Sie auf, "Trans" als orientierungslose, hilfsbedürftige, unmündige und verzweifelte Mündel zu skizzieren und Ihre persönlichen Konflikte und Probleme mit sich selbst auf alle anderen zu übertragen und als "zwangsläufig" darzustellen!

    Es ist Ihr "persönliches" Problem - nicht das Wesen von "Trans".

    ...es ist einfach nur noch irre, was man hier lesen muß.
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#33 Phoebe1980Anonym
  • 21.05.2017, 13:29h
  • Mag sein, dass die Bezeichnung als "Schwulmensch" angenehm erfreulich wäre, aber wer würde es als Eigenbezeichnung verwenden? Würde wirklich jemand sagen "Hi, ich bin ...[Vorname]... und ich bin ein Schwulmensch!"
    Das möchte ich doch stark bezweifeln. Außerdem bezweifel ich, dass es so toll ist, wenn dass dann so in allen Ausweisen und Dokumenten steht.
    Außerdem ist da ja noch die Selbstwahrnehmung, die wenig irgendwelchen ersonnen Labels zu tun hat. Ich gehe einfach mal davon aus, dass so gut wie alle sich selbst als Männer definieren. Die Fremdwahrnehmung hingegen arbeitet immer mit Klischees, Vorurteilen und teilweise ungenauen Interpretationen. Menschen, die keine Geschlechtsidentitätsprobleme haben, merken diese Unterschiede verhältnismässig selten.
    Aber das ist leider oft der Knackpunkt, dass viele diesen Unterschied vergessen.
    Dann passiert nämlich genau das, wie jetzt, andere sagen "Das Label passt doch zu dir, wo ist dein Problem?"
    Das Problem ist einfach, dass es eine Fremddefinition ist und keine Eigendefinition, dass ist nicht deckungsgleich.
    Ich bin eine Frau und keine Transperson, oder Transmensch, oder auch Trans*frau. Für mich gibt es Null Unterschied zwischen mir und anderen Frauen, da spielen auch körperliche Unterschiede keine Rolle.
    Aber andere erwarten allzuoft, dass man selbst ihre Fremddefinition als "richtig" übernimmt und auf sich selbst anwendet. Das ist letztlich eines der Kernprobleme bei Transidentität, Eigenwahrnehmung, körperliche Begebenheiten und auch Fremdwahrnehmung stimmen nicht überein. Das alles halbwegs in Einklang zu bringen bedarf intensiver therapeutischer Betreuung und weiterer medizischer Massnahmen. Ich glaube, dass berücksichtigen viele Menschen bei ihren Überlegungen nicht, wenn man sich als transident outet, wird man danach sehr viel Zeit mit Besuchen bei Therapeuten und Ärzten verbringen.
    Unabhängig von den Reaktionen des Umfelds und der Gesellschaft auf das Outing bleibt Transidentität etwas, was medizinische Behandlungen nach sich zieht. Das ist eigentlich ein sehr großer Unterschied zum Homosexuellen-Outing.

    Die Reaktionen der Gesellschaft auf Homosexualität und Transidentität mögen zwar ähnlich sein, im Sinne von ähnlichen Abwertungen und Diskriminierungen, aber wenn man von Transidentität betroffen ist, steht man vor ganz anderen Herausforderungen. Das Problem mit sich selbst ins Reine zu kommen und dann mit dem Umfeld. Dann die Probleme mit der körperlichen Angleichung, die nicht immer optimal verläuft und andere Menschen mehr oder weniger mit der Nase darauf stößt, dass man transident ist. Und dann noch die ganze Diskriminierung, die man phasenweise täglich erleben muss.

    Ich denke mal unter diesen Gesichtspunkten ist es durchaus nachvollziehbar, dass viele von Transidentität Betroffene weder einen extra Geschlechtseintrag wünschen, noch das die eigene Andersartigkeit permanent erwähnt wird.

    Das ganze ist leider ein sehr komplexes Thema, bei dem man sehr viel denken und verstehen muss. Man kann es nicht in einfache Statements pressen, so wie es Nicht-Transidente immer gerne versuchen. Beziehungsweise sie können es versuchen, aber bei einer Vereinfachung werden sich viele Transidente missverstanden und falsch beschrieben fühlen und das auch sagen. Wie man mit dieser Kritik dann umgeht, dass ist immer die Frage. Oft wird einfach abgewiegelt, weil es einfach schwer ist sich in das Thema einzuarbeiten. Andere Menschen haben die Wahl, ob sie sich intensiv damit auseinander setzen wollen oder nicht. Die Wahl haben wir Betroffenen nicht, wir stecken mitten drin, ob uns das gefällt oder nicht. Ich selbst finde es oft zu kompliziert und unverständlich, dagegen ist Atomphysik leicht, aber ich muss mich notgedrungen damit auseinandersetzen.
    Es gab da mal diesen tollen Spruch "Ich bin schwul und das ist auch gut so!"; schön, aber ich kann nicht sagen "Ich bin transsexuell und das ist auch gut so!". A) bin ich nicht transsexuell und b) ist es nicht gut so, weder für mich, noch für andere.
    Wenn ich schon ein einfachen Satz abgeben sollte, dann würde ich ganz klar sagen "Ich bin eine Frau und nicht trans*."
    Ich weiß, dass viele Menschen diesen Gedankengängen nicht mehr folgen können. Dieses Unverständis ist eines der größten Probleme, aber das liegt nun mal in der Natur der Transidentität, dass die Gedankengänge anders sind. Früher wurden wir deswegen als geisteskrank abgestempelt, heute nicht mehr, aber warum das bei uns anders abläuft weiß man immer noch nicht.

    Und hier entstehen dann immer die Konflikte, Politiker denken, das was sie machen ist gut für uns, aber ob wir es als gut empfinden wissen sie eigentlich gar nicht. Und wundern sich plötzlich über den Widerstand. Heteros sagen Dinge zu uns oder über uns, von denen sie denken, sie sind für uns in Ordnung, wissen aber nicht wirklich. Und manche Homosexuelle denken, alles was sie über uns oder zu uns sagen, sei völlig richtig, weil wir ja in Bezug auf Diskriminierung im gleichen Boot sitzen würden und sie uns gar nicht diskriminierend könnten, selbst wenn sie wollten. Aber das ist ja auch wieder ein Denkfehler ist.
    Aber meiner Meinung nach ist es sowieso ein allgemeiner Missstand, dass so viele Leute über uns sprechen, aber so wenige mit uns. Viele glauben etwas zu wissen, ohne einen Dialog mit uns geführt zu haben.

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mir meine Transidentität wesentlich mehr Probleme bereitet als meine Homosexualität. Ich bin nämlich auch lesbisch und nicht nur transident.
    Aber das geht gerade bei vielen Homosexuellen komplett unter. Da heißt es immer nur "Es ist egal, ob man schwul, lesbisch, bi oder trans ist."
    Und wenn man mehr als eins ist? Dann wird die eigene Sexualität oft nicht wahrgenommen, man ist immer nur trans.
    Es gibt so viele Bereiche in denen der Umgang mit transidente Menschen verbessert werden muss, auch innerhalb der homosexuellen Community, da ist eine Gesetzesänderung oder Neuauflage nur ein kleiner Schritt und kein großer Wurf. Im alltäglichen Umgang mit uns ändert das nämlich praktisch gar nichts.
    Ich wäre ja schon glücklich, wenn hin und wieder mal auf Augenhöhe mit uns reden würde, aber meistens werden Gespräche entweder von oben herab geführt oder man kann uns nicht folgen. Manchmal nimmt das Gegenüber auch beide Positionen zu gleich ein oder wechselt immer wieder zwischen beiden Positionen. Das macht Gespräche immer sehr kompliziert.
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#32 Hantewi
  • 21.05.2017, 12:27h
  • Hi there,

    Nothing new, nothing special. Just wanted to let you know I stumbled across an article.

    Debating about TERF speak. Although this time, there's actually a lot of truth behind this and I'd see the first instinct from the "trans community" was "Beißreflexe". Whatever.

    Der Unterschied? - Bei uns werden solche Diskussionen geführt - in Deutschland werden sie bis heute in der "trans community" nicht mal verstanden.

    Alles, was ich hier von Transmenschen lese, ist Selbststigmatisierung und heteronormative Kackscheisse.

    As I always tell you: You are far from truth.

    Anyway...not my circus - not my monkeys. >

    Warning: Contains truth and also self-stigmatization.

    theestablishment.co/what-trans-women-have-is-far-more-compli
    cated-than-male-privilege-a39af51fde62


    Have a nice and sunny day!

    Enjoy beeing trans - it's magic. Bye.
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#31 Homonklin44Profil
  • 21.05.2017, 04:56hTauroa Point
  • "Schwulmensch" wäre ja mal was richtig Erfreuliches zur Abwechslung. Meistens muss man mit "Schwuchtel" oder "Schwanzlutscher" oder Vergleichbarem klar kommen.

    "Transmensch" als kränkend zu erfahren, ist zwar suboptimal, doch wer soll festlegen, welcher Begriff allgemeingeltend gemacht werden soll? In anderen Berichten auf anderen Seiten wird "transsexuell" als kränkend empfunden, als veraltet dargestellt, schon weil es sich auf den diagnostischen Jargon bezieht, als Aspekt einer Pathologisierung gewertet.

    Ja am besten natürlich wären die Worte Männer, Frauen.
    (mit neurogenitalem Syndrom) <-- wenn man die "Diagnose" so mit dran haben will.

    Eine wissenschaftliche Diagnose scheint das nicht zu sein. Ich finde die Bezeichnung nur auf einer Freeyourgender-Seite und in einem Kommentar als Eigenprägung von "Sabrina" erwähnt:

    aufwind2012.wordpress.com/2016/12/09/genderforschung-und-die
    -aengste-mancher-katholischer/


    Eine solche Überdeckung mit bestehenden Kürzeln ist bei Neologismen immer etwas verwirrend. Ich kenne unter NGS einen Begriff aus der Frühdiagnostik für monogene Erbkrankheiten in der Humangenetik, "Next Generation Sequencing" ... )

    Die Psychoberufler suchen wohl immer mal nach noch weniger stigmatisierenden Begriffen. Die Uneinigkeit bei der Verwendung der korrekten, nicht stigmatisierenden Bezeichnung sollten doch aber den Kern des Anliegens nicht ausbremsen, oder wie wird das gesehen?
  • Antworten » | Direktlink »
#30 TheDadProfil
  • 20.05.2017, 23:54hHannover
  • Antwort auf #28 von Lotty
  • ""Ich frage mich gerade ob es dir und den anderen schwulen Männern gefallen würde wenn man euch fortwährend als Schwulmensch bezeichnen würde.""..

    Benenn mal einen Ort in der Republik an dem das nicht geschieht ?

    Schwule Männer werden allenthalben auf ihre Sexualität reduziert, und nirgends als Menschen mit Sexueller Identität wahrgenommen..

    So sehr unterschiedet sich das nicht, wie Du hier vorgibst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#29 TheDadProfil
  • 20.05.2017, 23:49hHannover
  • Antwort auf #23 von UndDu
  • ""Deine zwei Anmerkungen: «Augenhöhe» und «vom Ross runterkommen» wurde HIER von den Usern gar nicht erwähnt. Wenn du das schon im verkehrten Artikel zur Sprache bringst, dann sei doch so gut, und stelle den Bezug her, wo du das an welcher Stelle gelesen hast, damit es nachvollziehbar wird.""..

    Erklär doch mal nachvollziehbar wieso ich auf Verweise in der direkten Ansprache eines Users darauf verzichten sollte ?
    Weil Du die anderen Artikel nicht gelesen hast ?
    Und ?
    Aber das Gegenüber hat sie gelesen, und versteht den Verweis..

    Du kannst das Nachholen..
    Durch lesen der Artikel und Kommentare..
    Ob es dann für Dich nachvollziehbarer wird, ist eine völlig andere Frage..

    ""Und zusätzlich bitte mal erklären, warum ausgerechnet DU hier schreiben möchtest, wo DU doch offensichtlich überhaupt nicht zu den Usern zählst?!?""..

    Häh ?
    Das ist mir völlig neu..
    Vor allem als angemeldeter User ist mir das nun völlig neu..
    Denn im Gegensatz zu
    ""UndDu Anonym""
    habe ich hier ein User-Profil..

    ""Anstatt hier den «Dad» zu spielen, der durch sein Missbrauch-Drama gerne mal auf weibliche User einhackt (ich habe bereits einen Vater und der ist mir 1000 mal lieber!), könntest du mal wirklich «Farbe bekennen» und dich deiner Position entsprechend zurückhalten!""..

    Wie hübsch..
    Persönliche Angriffe durch Verknüpfung von Überflogenem mit eingebildetem Unsinn..
    Mein Spitzname hat weder mit Deinem Vater zu tun, noch mit einer "MIssbrauchsgeschichte" die Du dir hier als "ursache für eine äußerung" ausdenkst..

    Und auch Dir sei hier versichert, ein "einhacken" auf andere User, wenn man denn Verweise auf andere Sichtweisen schon so nennen will um den Gegenwind den man nicht verträgt zu beschreiben, ist deren Unsinn in den Kommentaren geschuldet, und nicht deren Geschlecht oder Sexueller Identität..
    Die sind mir wurscht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#28 LottyAnonym
  • 20.05.2017, 18:48h
  • Antwort auf #27 von Felix
  • Ich frage mich gerade ob es dir und den anderen schwulen Männern gefallen würde wenn man euch fortwährend als Schwulmensch bezeichnen würde.

    Ich fühle mich dadurch jedenfalls reichlich genervt das mir ewig dieser Begriff um die Ohren gehauen wird. Ich wüsste nicht was diese stigmatisierung für einen Sinn haben soll. Demnächst kommst du noch mit einem Stern an, den ich mir irgendwo anheften soll.

    Wirklich lesen und verstehen scheinen hier so manche nicht was man schreibt. Hauptsache interpretiere und einem irgendwas unterstellen was nie gesagt oder geschrieben wurde.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#27 FelixAnonym
  • 20.05.2017, 17:49h
  • Antwort auf #25 von Lotty
  • Manche Leute machen sich selbst das Leben schwer...

    Jeder hier hat kapiert, dass es Transmenschen gibt, die sich nicht eine andere Identität aussuchen, sondern die ein (binäres) Geschlecht haben, das aber nicht mit dem körperlichen Geschlecht übereinstimmt.

    Ja, das ist keine Wahl oder Entscheidung. (Übrigens habe auch ich mich nie entschieden oder gewählt, schwul zu sein.)

    Aber dennoch musst Du dann zu irgendeiner Stelle gehen und denen sagen, dass Du jetzt mit einem anderen Geschlecht und einem anderen Namen in den Registern stehen willst, im Personalausweis, etc. Da niemand Gedanken lesen kann, geht es ohne diese Willensbekundung nicht.

    Wichtig ist, dass dies problemlos möglich ist. Und ob das jetzt Deine freie Wahl ist oder nur das haben willst, was Du nun mal bist, ist doch unerheblich. Das sind Deine Grüne und die gehen sonst niemanden etwas an.

    Einerseits forderst Du, dass Du keine Begründung abgeben willst, aber wenn man dann das Gesetz so formuliert, dass das auch nicht nötig ist, beschwerst Du Dich, dass dein Grund da nicht explizit aufgeführt ist.
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#26 anonymAnonym
  • 20.05.2017, 17:26h
  • Schon komisch mit welchen Begründungen ein Verein den Gesetzentwurf für eine gesetzliche TSG Anpassung in Deutschland ablehnt.
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#25 LottyAnonym
  • 20.05.2017, 15:40h
  • Das große Problem besteht doch darin, dass seitens der genderqueeren Trans*Lobbyvertretungen behauptet wird man könne sich selbst definieren, also sich einen Begriff der einem genehm ist zulegen. Es ist der Versuch alle Phänmene, sei es das Sexus-Phänomene Transsexualität oder die diversen Gender-Phämomene zu ein und dem selbem zu erklären, selbst vor der Intersexualität wird nicht halt gemacht, die wird ja auch zu Inter* umgedeutet und steht somit jedem zur freien Selbstdefinition zur Verfügung. Die Begriffsverunsicherung scheint eine gewollte Sache zu sein und wenn ich hier im Beitrag #21 von Sophie lese das Transsexualität ein Oberbegriff ist, dann scheint diese Verwirrung voll angekommen zu sein.

    Originäre Transsexualität - Neurogenitales Syndrom (NGS) ist binär und steht für Frauen bzw. Männer die mit gegengeschlchtlichen Körpermerkmalen geboren wurden. Wir lassen uns unser Geschlecht nicht in Abrede stellen. Es gibt genügend Begriffe, die für nonbinäre Menschen zur Auswahl stehen. Menschen mit Transsexualität haben keine weitere Wahlmöglichkeit, es gibt nur diesen einen Begriff der das Phänomen, das Menschen mit gegengeschlechtlichen Körpermerkmalen geboren wurden, beschreibt. Transsexualität und Intersexualität sind die einzige Begriffe die für Sexus-Phänomene stehen.

    Es ist mehr als traurig, dass es neben der ATME und dem VTSM keine weiteren Vereine gibt die sich für die Menschen einsetzen die nach ihrer genitalen Angleichung an ihr Geschlecht in einem bürgerlichem Leben abtauchen. Diese Menschen müssen zusehends ihre Vergangenheit verleugnen um nicht ihr Geschlecht zu verlieren. Es ist einfach unhaltbar, dass dieser krankmachende Zustand anhält. Wer behauptet transsexuelle Menschen zu vertreten muss explizit und öffentlichkeitswirksam dafür eintreten, dass unser Geschlecht vollumgfänglich anerkannt wird, wir nicht zu Trans*Menschen umgelabelt werden und, dass Transsexualität nicht zu einem Genderthema umgedeutet wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#24 DankeschönAnonym
#23 UndDuAnonym
  • 20.05.2017, 15:03h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • Während es auch im Umgang miteinander einfacher wäre, würdest du mal Zeichensetzung in deinen Sätzen umsetzen.
    Deine zwei Anmerkungen: «Augenhöhe» und «vom Ross runterkommen» wurde HIER von den Usern gar nicht erwähnt. Wenn du das schon im verkehrten Artikel zur Sprache bringst, dann sei doch so gut, und stelle den Bezug her, wo du das an welcher Stelle gelesen hast, damit es nachvollziehbar wird.

    Und zusätzlich bitte mal erklären, warum ausgerechnet DU hier schreiben möchtest, wo DU doch offensichtlich überhaupt nicht zu den Usern zählst?!?
    Anstatt hier den «Dad» zu spielen, der durch sein Missbrauch-Drama gerne mal auf weibliche User einhackt (ich habe bereits einen Vater und der ist mir 1000 mal lieber!), könntest du mal wirklich «Farbe bekennen» und dich deiner Position entsprechend zurückhalten!

    Schönes WE!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#22 ManuelAnonym
  • 20.05.2017, 12:19h
  • Antwort auf #20 von blödernickzwang
  • Ja, das Problem ist, dass selbst innerhalb der Gruppe der Transmenschen sehr unterschiedliche Meinungen existieren, was genau das jetzt ist.

    Deshalb gibt es ja auch unterschiedlichste Selbstbeschreibungen: transsexuell, trandgender, transidentisch, trans*, queer, genderqueer, inter-trans, und vermutlich noch einige mehr.

    Und selbst innerhalb einer dieser Bezeichnungen variieren die Selbstverständnisse.

    Das finde ich auch alles okay, denn wie Sabrina schon sagte, sind wir alle Menschen und keine Schubladen. Man muss nicht immer in eine Schublade passen.

    Aber das Problem bei einem Gesetz ist halt, dass man da möglichst allgemein formulieren muss, denn selbst wenn man die unterschiedliche Selbstauffassung sogar von 1000 Transmenschen alle einzeln aufführen würde, würde das Gesetz nicht nur kaum handhabbar, sondern es gäbe dann auch garantiert irgendwo einen 1001. Menschen, der sich darin nicht wiederfindet.

    Also muss man zumindest für ein Gesetz irgendwie grobe Kategorien aufstellen. Dass solche Kategorien in der Realität zig unterschiedliche Einzelfälle umfassen, ist klar. Aber in einem Gesetz muss es halt möglichst allgemein und möglichst offen formuliert sein, so dass das Gesetz auf möglichst viele Einzelfälle anwendbar ist.

    Und wenn wirklich einige wichtige Dinge fehlen und grob falsch sind, sollte man sich an die Betroffenen (also hier: die Grünen) wenden und helfen, dieses Gesetz zu verbessern. Ist ja nur ein Gesetz-ENTWURF. Das dient ja gerade als Diskussionsgrundlage, um auch noch Dinge ergänzen und/oder ändern zu können.

    Aber dann sollte man nicht die Partei, die immer wieder Initiative ergreift, dafür kritisieren, dass vielleicht noch nicht alles perfekt ist, sondern ihnen eher helfen, es perfekt zu machen!! Denn alles andere nützt nur denen, die jede Form von Verbesserung verhindern wollen.
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#21 sophieAnonym
#20 blödernickzwangAnonym
  • 20.05.2017, 12:05h
  • Antwort auf #8 von Lotty
  • "Wann kapieren es die Menschen endlich das Transsexualität keine Geschlechtsidentität außerhalb der beiden Geschlechter ist sondern es sich um Männer und Frauen handelt, die mit gegengeschlechtlichen Körpermerkmalen geboren wurden."

    Du hast also die Definitionshoheit darüber, was Transsexualität bedeutet?
    Wenn man bedenkt, das Transsexualität der sehr veraltete "medizinische" Ausdruck ist, der aber in der Realität immer mehr vom Begriff Transident oder Transgender abgelöst wird (so verstehe ich das jedenfalls), und wenn man auch grade als selbst betroffene Person den Blick nicht vor allen Realitäten verschließt, dann mag einem folgendes auffallen:

    Nicht alle Transsexuellen /Transgender/Trans-menschen wollen sich zwanghaft in das binäre System aus Mann-Frau einordnen. Also sind nicht alle Transmenschen "einfach nur" Männer oder "einfach nur" Frauen, sondern einige ordnen sich sehr gerne und bewusst in der Position "Transmensch" ein, weil dies ihrer Identität am besten gerecht wird.
    :-)

    Allerdings ist das ja auch nicht das Thema des obigen Artikels. Zu dem habe ich mich schon anderswo geäußert.
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#19 ManuelAnonym
#18 Patroklos
#17 ManuelAnonym
#16 ManuelAnonym
  • 20.05.2017, 10:54h
  • Antwort auf #9 von Sabrina Schwanczar
  • Ehe man hier so rumtönt, sollte man lieber mal selbst nachgucken.

    Es ist exakt so, wie Robin gesagt hat:
    der von Ihnen verlinkte Artikel ist bereits von der Redaktion hier auf der Seite unter dem Artikel verlinkt. Und genauso auf der Startseite.

    Das ist exakt der von Ihnen verlinkte Artikel.

    Sie fallen mir jetzt schon das dritte mal auf, indem Sie einfach was behaupten, was nicht den Tatsachen entspricht. Und dann auch noch immer mit so einem unangenehmen Unterton. Bitte schaden Sie nicht Ihren berechtigten Interessen, indem Sie sich zum Troll entwickeln...
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#15 Petra Weitzel dgtiAnonym
  • 20.05.2017, 10:44h
  • Wir, die dgti e.V., haben die Bundesländer bereits im Oktober 2015 gebeten die Zwangsbegutachtung im TSG aufzuheben. Damals hat man uns auf die interministerielle Arbeitsgruppe im BMFSFJ verwiesen. Man (SPD, CDU) wollte nicht, dass die Ergebnisse dieser IMAG früher fertig werden. So haben auch die Grünen aus politisch-taktischen Gründen (Zitat einer Landesministerin) gezögert und sind erst am 12.5 im Bundesrat unserer Bitte gefolgt. Darüber schreibt natürlich keiner. Am Ende sind es die Politiker selbst gewesen, die etwas bewegt haben. Nebenbei ist die Personenstandsänderung auch bisher schon in jedem Alter möglich, neu ist nur, dass man ab 14 alleine ohne Eltern beantragen können soll.
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#14 Homonklin44Profil
  • 20.05.2017, 08:59hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von Lotty
  • Das ist eines der Probleme, die dabei heraus kommen, wenn man versucht, alle "abweichenden" Entwicklungen auf dem Spektrum Geschlecht in einen Topf zu werfen, und danach übergerechten Eifer anzuwenden.

    Die meisten Menschen kennen die Unterschiede nicht, da fehlt anscheinend auch eine offene Aufklärung, adäquate Bildung sowieso. Wenn ich das so mitkriege, wie viele einfache Leute auch Transvestiten und Transsexuelle zusammen mischen. Und das scheint so der typische Stand von anno dazumal zu sein.
    Dazu manschen sich noch die abenteuerlichsten Vorstellungen von extra Kategorien wie Hermaphroditismus und Hastenichgesehen ... logisch, dass das am Ende in Murks summiert.

    Aber zumindest in der politischen Ebene müsste das Intel um die Unterschiede vorhanden sein. Sieht so aus, als wollten die alles miteinander regeln.
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#13 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 20.05.2017, 00:40h
  • Antwort auf #10 von Sabrina Schwanczar
  • Ich bin im übrigen der Ansicht, dass Dritte nicht das Recht haben, uns vorzuschreiben, als was wir uns zu sehen haben.

    Die wollen hier wieder die Namensänderung nutzen um uns vor die Wahl zu stellen:

    Entweder Ihr lasst euch in die Schublade "Geschlechtsidentität" stecken, oder ihr könnt keine Namensänderung bekommen.

    Ich will, dass das unterbleibt. Ich will Namens- und Geschlechtseintrag ändern lassen können, ohne mich als irgendwas abstempeln zu lassen.

    Ich bin ein Mensch und keine Schublade.

    Dass so etwas ausgerechnet diejenigen vorschlagen, denen selbst ihre Rechte vorenthalten werden, ist besonders enttäuschend.
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#12 TheDadProfil
  • 20.05.2017, 00:24hHannover
  • Antwort auf #10 von Sabrina Schwanczar
  • ""Die begreifen das nie.""..

    Es macht sich in der Kommunikation immer besonders schön das Gegenüber als "dumm" zu bezeichnen, denn dann kann man in seiner Arroganz den Gegenwind hernach als "mangelhafte Solidarität" bezeichnen..

    Wie war das schon weiter oben ?

    Komm mal von Deinem hohem Roß herunter, und versuch es doch mal mit AUGENHÖHE..
    So ganz ohne "Oberlehrerhaftes Belehren" Informationen vermitteln die die Community sicher braucht, denn sonst würde sie ja auch keine Nachfragen stellen, erleichtert dann auch den Umgang miteinander..
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#11 TheDadProfil
  • 20.05.2017, 00:16hHannover
  • Antwort auf #9 von Sabrina Schwanczar
  • ""Nein - der Artikel ist hier nicht verlinkt.
    Und deshalb reichte ich den Link nach.""..

    Es lohnt sich den obigen Artikel zu lesen..

    Hinter den kleinen Zauberworten
    ""(PDF)""
    und
    ""(queer.de berichtete)""
    verbergen sich IMMER die Links zu den vorhergehenden Artikels oder Hintergrund-Informationen..

    Wer dort mit seinem Cursor drübergeht erfährt das auch..

    Wie es sich bei Usern verhält die per Smartphone Online sind, weiß ich allerdings nicht..
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#10 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 19.05.2017, 23:56h
  • Antwort auf #8 von Lotty
  • Die begreifen das nie.

    Die Homosexuellen-Szene ist leider fest in der Hand der Gender-Fraktion, die gerne auf unsere Kosten partizipieren will, insbesondere, wenn es sich um Sozialarbeiter, Juristen, Psychologen, Sozialpädagogen und alle möglichen Beichtklubs handelt: Schön das wir mal darüber gesprochen haben aber helfen können wir nicht.
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#9 Sabrina SchwanczarAnonym
#8 LottyAnonym
  • 19.05.2017, 20:35h
  • Wenn ich diesen Teil lese,

    "Der Bundesrat möge beschließen: 1. Neben den Geschlechtskategorien Mann und Frau existieren andere Geschlechtsidentitäten (sog. Intersexualität und Transsexualität bzw. Transidentität), was jedoch im gesellschaftlichen Alltag bisher nicht hinreichend abgebildet wird. Diese Menschen stoßen im Alltag noch immer vielfach auf Vorurteile und Ablehnung.",

    überkommt mich das kalte Grauen. Wann kapieren es die Menschen endlich das Transsexualität keine Geschlechtsidentität außerhalb der beiden Geschlechter ist sondern es sich um Männer und Frauen handelt, die mit gegengeschlechtlichen Körpermerkmalen geboren wurden.
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#7 FinnAnonym
  • 19.05.2017, 17:37h
  • Da sieht man wieder mal, welche Partei wirklich auf unserer Seite steht und sich immer und immer wieder für uns einsetzt...
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#6 tti3_alliance
  • 19.05.2017, 17:35h
  • Das DE Projekt 'Jedes Geschlecht verdient Respekt' fordert die Mitglieder des 18.Deutsche Bundestag auf, zum Ende der Legislaturperiode endlich gesetzliche Neuregelungen incl. der medizinischen Versorgung zu beschließen und den Machenschaften in Deutschland, endlich ein Ende zu bereiten.

    Ferner wird gefordert der Schutz von Intersex-Neugeborenen, rechtlich zu verankern.

    .
    Keine Zeit, Zu spät.... immer neue Ausreden und Verzögerungstaktiken. Nehmen Sie endlich die Verantwortung wahr, und gestehen deutschen Minderheiten ihre Rechte und medizinische Versorgung zu. Schützen Neugeborenen und unterbinden Sie Vertreibung deutscher Staatsbürger.

    Deutschland wurde mehrfach für die Machenschaften ums TSG, die GKV Behandlungsrichtlinie sowie der Intersex-Genitalverstümmelungen international angeprangert, gerügt (u.a. UN Frauenrechtsausschuss (02-2017 Genf); Europaparlament (2016 (Grundrechte Charta Art 21)).

    Ferner wurde die IGM Verstümmelungen von Babies, Kindern in Deutschland auf einen Pressekonferenz von Amnesty International thematisiert.

    transallianceproject.wordpress.com/2017/05/14/focus-germany-
    denmark/



    .
    Dass die deutsche Justiz nicht blind ist, sondern dem System unterworfen ist, sollte dennoch dafür ausreichen, dass einige wenige Staatsanwälte und Richter, nun auch einschreiten sollten.

    Schluss mit Lustig - Man muss ganz klar von'Verbrechen gegen die Menschlichkeit" (VStGB §7) sprechen und es ist mehr als überfällig, dass diese nicht nur angeprangert, geächtet sondern durch gesetzliche Neuregelungen korrigiert werden.

    Wenn die Bundesregierung und der 18.Deutsche Bundestag sich nicht in der Lage sehen, deutschen Minderheiten seit >3. Legislaturperioden dieses ermöglichen zu wollen, sondern Parteipolitik über dem Grundgesetz, der Grundrechte Charta sowie UN Charta's zu stehen scheinen, dann ist das schon beschämend.

    In Grossherzogtum Luxemburg zeigt die dortige Regierung, wie schnell man gesetzliche Regelungen auf Papier bringt, umsetzen wird und für IGM einen entsprechenden Gesetzentwurf vorbereiten wird.

    transallianceproject.wordpress.com/2017/05/18/goverment-draf
    t-of-a-new-transintersex-law/


    .
    Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, sowie die Bundesminister des Innern Thomas de Maiziere, Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe sowie der Bundesminsiter für Justiz Heiko Mass, sollten schon persönlich den Mut haben und vor der Presse und Medien (Bundespressekonferenz), die politische und moralische Verantwortung für Gegebenheiten in dieser Legislaturperiode zu übernehmen.

    .
    DE Projekt 'Jedes Geschlecht verdient Respekt'
    trans-alliance.de

    every gender deserves respect
    trans-alliance.eu
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#5 PschoAngelProfil
  • 19.05.2017, 17:28hWesterstede
  • Einfach eine super Einstellung der Grünen. Die Grünen und die Linken sind für mich die einzigsten parteien, die ich je wählen könnte. Es ist einfach traurig, dass sie soviele Prozente verlieren, weil die Sozialen Rechte anderer in Deutschland einfach keinen interessieren. Es denkt schließlich auch fast jeder dritte Deutsche, dass die Lebenspartnerschaft der Ehe vollkommen gleichgestellt ist. Einfach eineTraurige Gesellschaft, in der man sich einen Schei** um Rechte andere kümmert..
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#4 RobinAnonym
  • 19.05.2017, 16:54h
  • Antwort auf #1 von Sabrina Schwanczar
  • Nett gemeint, dass Du nochmal den vorigen Artikel dazu verlinkst. Ist aber unnötig, derselbe Link ist auch hier auf der Seite unter dem Artikel und sogar auch auf der Startseite unter dem Artikel.

    So handhabt queer.de das immer, so dass man nicht lange nach den vorigen Artikeln zum selben Thema suchen muss.
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#3 Tommy0607Profil
  • 19.05.2017, 16:36hEtzbach
  • Manchmal fragt man sich wirklich , in welchen Jahrhundert " gewisse " Politiker und Menschen leben . Mittelalter? Kann man " Verdammt noch Mal " , einen Menschen sol leben und lieben lassen wie er / sie es möche . Mit allen Rechten und Pflichten ? Angeblich wollen doch alle so menschlich sein . Nur manchmal fragt man sich : Wo ist die Menschlichkeit ?
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#2 AlexAnonym
  • 19.05.2017, 14:59h
  • Schön, dass die Grünen auch beim Thema Transrechte nicht locker lassen, obwohl sie auch damit bisher immer an Union, FDP und SPD gescheitert sind....
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#1 Sabrina SchwanczarAnonym

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