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Kommentare zu:
Bundestag: Selbstbestimmung für Transsexuelle gefordert


#51 Sabrina SchwanczarAnonym
#52 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 22.05.2017, 03:34h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • Zitat:
    "Wenn man den Umgang von Eltern, Geschwistern und der Gesellschaft zum Maßstab dafür nimmt traumatisiert zu werden in dem man lebenslange Ablehnung dafür erfährt was man ist"

    Da geht doch der Irrtum schon los.

    Sie bekommen nicht Ablehnung für das, was Sie sind, sondern dafür was die anderen sind.

    Sie lassen sich deren Probleme unterjubeln.

    Wenn die nicht wollen, dann trennen Sie sich von denen. Da ist jedes Liebesbetteln sinnlos. Kümmern Sie sich um die Menschen, die sie anständig behandeln.

    Hat Ihnen das nicht einer der "Therapeuten", die Sie doch für so wertvoll halten, schon gesagt, ?
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#53 Sabrina SchwanczarAnonym
  • 22.05.2017, 03:37h
  • Antwort auf #46 von NoContenance
  • "Übrigens bin ich selbst eine Frau (so viel zum Thema wer hier wrong sei), und trotzdem weiß ich, was gute Manieren sind und platze hier nicht wie ne Furie los!"

    Sie wissen vor allem, wie man andere zurecht weist. Offensichtlich haben Sie andere Vorstellungen von Manieren als ich.
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#54 tti3_alliance
#55 FaktencheckAnonym
#56 NoContenanceAnonym
#57 KettuAnonym
  • 22.05.2017, 16:11h
  • Antwort auf #48 von Hantewi
  • YES! True words spoken from the heart.
    Ich finde es wundervoll, dass in diesem ganzen manifestierten Elend, wirklich jemand von außen kommt und den Menschen endlich mal sowas wie Licht ins täglich depressiv ängstliche Grauen bringt.
    Klingt ziemlich dramatisch, ich weiss, aber den Effekt hast du grade auf mich, wenn ich deine gesamten Beiträge direkt in einem Rutsch durchlese. Das ist, als wenn die Sonne durch die Wolkendecke bricht. Ich fühle plötzlich , wow, so ein toller Mensch und innerlich so stark und mutig dabei und wo sie herkommt, gibt es mehr davon und hier bei uns irgendwann auch - wenn sie endlich mal spüren, dass sie überhaupt nicht isoliert alleine oder machtlos oder krank oder gestört oder irgendeinen sonstwie andressierten Unsinn sind!
    Danke. <3
    okay, let´s go!
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#58 Hantewi
  • 22.05.2017, 20:26h
  • Antwort auf #57 von Kettu
  • "YES! True words spoken from the heart..."

    Bitteschön.

    "...in diesem ganzen manifestierten Elend...täglich depressiv ängstliche Grauen..."

    Allerdings!

    Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Wieso schweigen Trans in Deutschland und sind unsichtbar - fügen sich und führen das Leben von Gespenstern?

    "...wenn ich deine gesamten Beiträge direkt in einem Rutsch durchlese..."

    Alle in diesem Forum?

    "...und wo sie herkommt, gibt es mehr davon und hier bei uns irgendwann auch..."

    Es gibt hier auch mehr. Wo sind sie alle?

    "...wenn sie endlich mal spüren, dass sie überhaupt nicht isoliert alleine oder machtlos oder krank oder gestört oder irgendeinen sonstwie andressierten Unsinn sind!..."

    Das wäre fast der Idealfall.

    Isoliert haben sie sich selbst. Alleine zu bleiben, ist eine Entscheidung, die sie immer wieder auf's neue täglich alleine treffen. Machtlos ist niemand, aber sie scheinen trotzdem die Ohnmacht für sich gewählt zu haben. Als krank und gestört sehen sie sich eh - und für jedweden andressierten Un-Sinn sind sie geradezu dankbar.

    Das nennt man kollektive Bewusstlosigkeit einer ganzen Menschengruppe.

    "...okay, let´s go!"

    With pleasure! I'm a speedy character.

    Where...? What do you have in mind?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#59 TheDadProfil
  • 22.05.2017, 21:35hHannover
  • Antwort auf #47 von Janana
  • ""Jetzt wird hier das Bild gezeichnet von den armen Transmenschen, die sich ohne Hilfe der Psychotherapeuten wahrschienlich reihenweise suizidieren würden.""..

    Das sie es tun steht wohl außer Frage..
    Ob das an den Psychotherapien liegt, oder an den Therapeuten, oder ab das ohne Therapien dann besser aussähe, ist ein weites Feld..

    Wie Du selbst auch sehe ich Therapien nicht per se als kontraproduktiv an, so lange sich Betroffene von selbst an Therapeuten wenden..

    ""Wenn man es nicht erlebt hat, kann man sich diesen Irrsinn nicht mal vorstellen.""..

    Ich kann mir als ehemaliger Krankenpfleger mit auch forensich-psychiatrischen Erfahrungen in der Arbeitswelt alles vorstellen..
    Es ist aber eben nicht hilfreich anderen ihre Erfahrungen abzusprechen, oder ihre einfache Empathie indem man im Grundsatz davon ausgeht die verstehen das sowieso nicht..
    Versuch macht kluch..

    ""Welcher Schwule denkt, wenn er merkt, dass er schwul ist, sofort an Psychotherapie. Und dass er da jetzt hin muss, weil alles ganz ganz schlimm ist. Und dass er mit seinem Psychotherapeuten nun das Coming-Out plant, seine Sexualität und Beziehungen und alle intimsten Gedanken bespricht?""..

    Und schon wieder wird die Therapie mit den miesen Erfahrungen der Begutachtung missdeutet..
    Ist es wohl möglich das nicht nur begrifflich endlich mal getrennt zu halten ?

    Ich schrieb in keinem meiner Kommentare dazu von der Situation einer Begutachtung, sondern von einer Therapie, und einer "therapeutischen Funktion" einer erziehung, einer art von "Heilungsprozess der immer dann einsetzt wenn man sich akzeptiert fühlt..

    ""Und ja, richtig - Psychotherapie und Gutachter sollten getrennt betrachtet werden. Leider sind sie das in der Realität nicht, sondern nicht selten ein und die gleichen Personen. Oder sie arbeiten darauf hin, dass deine Patientenakten unter Umgehung der ärztlichen Schweigepflicht unter den beteiligten Ärzten frei wandern können.""..

    Liegt das nicht auch an den Betroffenen und ihrer Idee sich nicht zusätzlich noch jemandem "öffnen" zu müssen indem sie einen weiteren Therapeuten ins Vertrauen ziehen ?

    M.E. gehört ein solches Zusammenfallen von Gutachter und Therapeut untersagt..
    Wenn nicht der Gutachter irgendwann obsolet wird, was ja wohl offensichtlich eine der Forderungen ist..

    Danke für Deine Infos..
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#60 TheDadProfil
  • 22.05.2017, 21:42hHannover
  • Antwort auf #48 von Hantewi
  • ""Ihr habt ein Problem mit Selbst-Akzeptanz. Dafür braucht es nicht den Input eines Gegenüber.""..

    Ich habe kein Problem mit Selbstakzeptanz..
    Ich hab nur Probleme damit wenn Menschen die Realitäten der hiesigen Gesellschaft negieren, oder mit einem "das ist geburtsrecht" einigermaßen marginalisieren..

    Du selbst stammst aus einer völlig anderen Gesellschaft..
    Das ist mit der hiesigen nicht vergleichbar..
    Und es läßt sich nicht mit der einfachen teilweise auch esoterischen Formel
    "" Ihr wurdet geboren! Wie kann ein Anzweifeln dieser Tatsache Euch von Euch entfernen?""

    wegzaubern..
    Es sind nicht Betroffene selbst die Zweifel entwickeln, es sind die Eltern, die Geschwister, die Lehrer, Ärtze, das ganze drumherum..
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