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Kein Treffen in Passau

Kauder kneift

Der schwule Jungpolitiker Matthias Laage lud den Unions-Fraktionschef zu Kaffee und Kuchen ein, um über die Ehe für alle zu reden – und bekam keine Antwort.


Keine Nachhilfe für Volker Kauder: Der Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU im Bundestag ist in der Union einer der führenden Gegner einer rechtlichen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare (Bild: Laurence Chaperon)

Volker Kauder hat auf die Einladung von Jungpolitiker Matthias Laage nicht reagiert. Das 23-jährige Vorstandsmitglied der Passauer Grünen hatte Anfang April den Unions-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag samt Gattin zu sich nach Hause eingeladen, damit dieser den Haushalt eines homosexuellen Paares persönlich kennenlernen, dadurch Vorurteile abbauen und seinen Widerstand gegen die Ehe für alle aufgeben könne (queer.de berichtete).

"Das ist schon enttäuschend"


Matthias Laage ist seit 2016 Mitglied im Kreisvorstand der Grünen Passau-Stadt. Davor war der 23-jährige studentischer Senator in der Studierendenvertretung der Uni Passau (Bild: privat)

"Mich hätte wirklich interessiert, warum die Union immer noch verhindern möchte, dass mein Freund und ich heiraten", zeigte sich Matthias Laage in einer Pressemitteilung vom Samstag über die Ignoranz des Fraktionschefs enttäuscht. "Volker Kauder ist gar nicht auf die Einladung eingegangen, es gab also auch keine Absage. Das ist schon enttäuschend, und da frage ich mich schon, wie wichtig ihm queere Menschen sind."

Laage will jedoch nicht aufhören und hofft auf Nachahmer: "Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leute ihre lokalen Bundestagsabgeordneten auf das Thema ansprechen und sie vielleicht zu sich einladen." Der Jungpolitiker empfahl zudem den neuen Messenger der Initiative "Ehe für alle". "So einfach war es eigentlich noch nie." (cw/pm)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 20.05.2017, 12:21h
  • Die Einladung ist zwar gut gemeint, aber rührend naiv.

    Deutsche Herrenmenschen müssen mit Untermenschen nicht vernünftig reden.

    Der Herrenmensch beschließt, was der Untermensch zu schlucken hat.

    Soll er doch froh sein, dass er am Leben gelassen wird.

    So ist es.

    So war es seit jeher.
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#2 ManuelAnonym
  • 20.05.2017, 12:26h
  • Das wundert mich überhaupt nicht.

    Solche Menschen wie Volker Kauder wollen gar keinen Dialog. Weil sie insgeheim wissen, dass sie null Argumente auf ihrer Seite haben.

    Solche Leute wollen einfach nur ihren Hass ausleben und allen anderen aufzwingen - und sonst nichts.
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#3 VollPanneAnonym
  • 20.05.2017, 12:46h
  • Ignoranz bis zum «geht-nicht-mehr!!»
    Wer den Dialog zu Betroffenen ignoriert und eine Einladung nicht beantwortet, ist erstens unhöflich, zweitens zeugt es von schlechten Manieren, und drittens tendiert diese politische Haltung gen völlige Machtausübung ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bürger = Diktatur!
    Die CDU arbeitet ausschließlich in ihre eigene Tasche! Das erinnert mich an Korruption aus anderen Ländern!!
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#4 tiberioAnonym
#5 Nicht naivAnonym
  • 20.05.2017, 14:01h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • 1. Ich finde das überhaupt nicht naiv. Klar musste man mit der Reaktion rechnen, aber das sagt ja auch sehr viel aus, weshalb sowas überhaupt nicht naiv ist.

    2. Selbst wenn es naiv wäre, ist das immer noch besser, als gar nichts zu tun.

    3. Wir müssen der Stachel im Fleisch solcher Politiker sein und denen immer und immer wieder auf die Nerven gehen. Damit sie sehen, dass wir uns nicht unserem, von ihnen für uns bestimmten, Schicksal fügen, sondern dass wir NIEMALS aufgeben werden. Dafür sind solche Aktionen sehr gut geeignet.

    4. Wir können guten Gewissens sagen, dass wir gesprächsbereit sind. Aber es sind die Anderen, die nicht zu Dialog bereit sind.
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#6 FinnAnonym
#7 goddamn liberalAnonym
#8 SebiAnonym
  • 20.05.2017, 14:41h
  • Ich hoffe, dass Volker Kauder die volle Gleichstellung noch zu Lebzeiten erlebt.

    Der soll noch erfahren, dass er auf ganzer Linie gescheitert ist.
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#9 FrustriertAnonym
  • 20.05.2017, 14:42h
  • Das ist schon enttäuschend, und da frage ich mich schon, wie wichtig ihm queere Menschen sind."

    Wirklich wichtig sind wir ausser vielleicht unseren Freunden und Angehörigen niemandem.
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#10 Svetlana LAnonym
  • 20.05.2017, 14:48h
  • Wir haben nichts gegen Homosexuelle, aber ...
    ... mit denen Kaffee trinken, das geht ein bisschen zu weit.

    Feigling, Herr Kauder!
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