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Fußball

Hitzlsperger wird "Botschafter für Vielfalt" beim DFB

Drei Jahre nach seinem Coming-out bekommt der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ein Amt beim Deutschen Fußball-Bund.


Verflixtes Coming-out: Thomas Hitzlsperger entwickelt sich immer mehr zu dem "Berufshomo", der er nie werden wollte

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ernennt mit dem ehemaligen Nationalspieler Thomas Hitzlsperger erstmals einen "Botschafter für Vielfalt". Dies teilte der Verband am Mittwoch mit. Über die genauen Aufgaben des 35-jährigen Vize-Europameisters von 2008 will der DFB bei einer öffentlichen Vorstellung des Amtes am 30. Mai informieren.

An Aufgaben mangelte es Hitzlperger bislang nicht: Seit Juni 2016 ist er beim Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart als Beauftragter des Vorstands in der Schnittstelle zwischen dem Lizenzspielerbereich und der Vereinsführung tätig. Darüber hinaus hat ihn der Bayerische Rundfunk als Co-Kommentator bei Live-Spielen unter Vertrag genommen.

Spektakuläres Coming-out im Januar 2014

Thomas Hitzlsperger hatte sich im Januar 2014 als erster deutscher Profispieler als schwul geoutet, wenn auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere (queer.de berichtete). Seitdem engagiert er sich auf vielen Ebenen gegen Homophobie im Fußball, unter anderem als Botschafter des Projekts "Fußball für Vielfalt" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Vor kleinen queeren Jugendgruppen ebenso wie auf großen Konferenzen sprach er in den vergangenen Jahren immer wieder über seine Erfahrungen als homosexueller Sportler. So erklärte er etwa im März der niederländischen Fußball-Legende Clarence Seedorf auf der FIFA-Konferenz für Gleichberechtigung und Inklusion sehr überzeugend, warum ein Coming-out ein wichtiger Schritt ist (queer.de berichtete). (cw)



#1 EineFrageAnonym
  • 25.05.2017, 10:59h
  • Dazu hab ich eine Frage:
    Hat er von selbst mit seiner aktiven Fußballkarriere aufgehört, oder wurde es aufgrund seiner Homosexualität beendet, weil mal wieder jemand «ein Problem» damit hatte?
    Ich würde das gerne wissen.
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#2 SebiAnonym
  • 25.05.2017, 11:19h
  • So ein Posten ist wichtiger denn je und absolut überfällig.

    Und Thomas Hitzlsperger ist der ideale Kandidat dafür, da er selbst als schwuler, ehemaliger Fußball-Profi, der sich geoutet hat, alle Aspekte kennt.

    Ich wünsche ihm viel Erfolg und Glück bei seiner Arbeit und hoffe, dass er wirklich etwas bewegen kann.
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#3 Ralph
  • 25.05.2017, 11:41h
  • Thomas Hitzlsperger hat keine Erfahrungen als "homosexueller Sportler", über die er reden könnte. Er hat Erfahrung nur als Sportler, der sich seine ganze Karriere hindurch verstellt und versteckt hat. Als Vorbild kann er deshalb nicht dienen. Bestenfalls kann er dafür arbeiten, dass schwule Sportler und lesbische Sportlerinnen es ihm gerade nicht gleichtun, sondern sich outen, und sie dabei unterstützen. So lange sich aber z.B. kein prominenter Bundesliga-/Nationalspieler outet, ist und bleibt das ganze Bohei um homosexuelle Fußballspieler (oder andere Sportler) ein Gespenstertheater.
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#4 MitcherAnonym
  • 25.05.2017, 12:09h
  • Fun Facts:

    1) Hitzlsperger ist kein "role model", er hat jahrelang gelogen und erst dann den Mund aufgemacht, als die Karriere zu Ende war.

    2. Seitdem er versucht sein Schwulsein zu monetarisieren ist Hitzlsperger keinesfalls hübscher geworden.

    www.youtube.com/watch?v=M6BD-2pLeuM

    Mir ist Hitzlsperger mal als intelligenter junger Mann aufgefalen, seine Kolumnen in der ZEIT waren bemerkenswert.

    Jetzt kommen nur noch Phrasen, als ob er plötzlich 12 wäre.

    Er war mal intelligenter und, nunja, männlicher.
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#5 NöööAnonym
  • 25.05.2017, 12:43h
  • Antwort auf #4 von Mitcher
  • "Jetzt kommen nur noch Phrasen, als ob er plötzlich 12 wäre."

    Wenn einem zum Thema Anti-Diskriminierung nichts anderes einfällt, als dass jeder möglichst jung und hübsch aussehen sollte, dann sollte man sich wirklich verkneifen, anderen Unreife vorzuwerfen.
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#6 seb1983
#7 Dont_talk_aboutProfil
  • 25.05.2017, 16:01hFrankfurt
  • Wenn's für die Trainer-Karriere nicht reicht, dann eben "Botschafter für Vielfalt". Wegen der vielen Fernsehgelder schwimmt der DFB eben im Geld, da kann man dann solche Posten schaffen, von denen man sich selber nichts erwartet, aber ein Alibi-Schwuler versorgt und vor allem beschäftigt werden kann. Das ist nicht die Art von Emanzipation, wie wir uns sie wünschen sollten !!!
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#8 EisenhowerAnonym
#9 EisenhowerAnonym
#10 IronhauerAnonym
  • 25.05.2017, 17:35h
  • Antwort auf #9 von Eisenhower
  • Viel erschreckender ist, dass DU die CDU wählst, angesichts eines solchen Programms:

    " Die naturgegebene Struktur von Frau und Mann darf nicht im Rahmen einer antinatürlichen
    Gleichmacherei aufgehebelt werden! Aus diesem Grund sprechen wir uns
    gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Darüber hinaus
    ist die immer weitere Angleichung von eingetragenen Lebenspartnerschaften in
    Deutschland und ganz Europa zu verwerfen. Die Privilegierung der Ehe zwischen Mann
    und Frau im Grundgesetz Paragraph 6, Abschnitt 1 ist beizubehalten. Die steuerlichen
    Vorteile und andere Privilegien der Ehe sind ebenso auszubauen. In dem Fall, dass
    eingetragenen Lebenspartnerschaften die gleichen Rechte zu Teil werden wie der Ehe,
    kann von keiner Privilegierung mehr gesprochen werden!
    "

    schuelerunion.de/wp-content/uploads/2014/05/Starke-Familie-s
    tarke-Schulen_41LDT.pdf


    Uns DAS soll die kommende Generation der CDUler sein? Erschreckend!
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