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Eröffnungsparty am Samstagabend

Darmstadt erhält queeres Zentrum

In der pittoresken Oetinger Villa Darmstadt wird das erste queere Zentrum der südhessischen Großstadt eröffnet.


Die Oetinger Villa wird ab Samstag um einiges queerer sein (Bild: Vielbunt e.V.)

In den Räumen der Oetinger Villa wird am Samstag (27. Mai) das erste Queere Zentrum in Darmstadt eröffnet. Der Verein Vielbunt e.V. ist bereits seit Januar kontinuierlich mit der Renovierung der Räumlichkeiten beschäftigt, um queeren Menschen zukünftig einen Ort in der Stadt zu bieten. Das Queere Zentrum wird in Trägerschaft des Vereins zahlreiche Angebote an Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen in Darmstadt und Umgebung richten.

Zur Eröffnung werden am Nachmittag Vertreter aus Politik und Presse erwartet. Auch Unterstützer sind eingeladen. Ab 22 Uhr steigt die öffentliche Eröffnungsparty im Keller der Oetinger Villa.

Zukünftig soll vom Queeren Zentrum aus auch die Arbeit des weitgehend ehrenamtlich arbeitenden Vereins Vielbunt e.V. koordiniert werden. Vielbunt organisiert jährlich die Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, den Christopher-Street-Day im August, die Aids-Gala zum Welt-Aids-Tag und weitere kulturelle und politische Veranstaltungen. Neben aktiver Flüchtlingsarbeit leistet die Organisation auch Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an Schulen und bietet Gruppenangebote z.B. für Trans-Menschen oder Familien mit Trans-Kindern an.

Seit Januar dieses Jahres sind ehrenamtlich Aktive und Nutzer der "vielbunten" Angebote mit der Renovierung der Räume in der Oetinger Villa beschäftigt gewesen. Mit der Eröffnung erfüllt sich auch der lang gehegte Wunsch nach einer erweiterten Jugendarbeit mit offenem Jugendtreff für queere Menschen bis 27 Jahre. Darüber hinaus bietet der Verein nun qualifizierte Beratung bei Fragen und Unsicherheiten zu sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität, insbesondere für junge Menschen an. Auch die Beratung und Begleitung von geflüchteten Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen wird durch die feste Anlaufstelle mit Bürozeiten professionalisiert. (pm)

Queeres Jugendzentrum in der Oetinger Villa

Adresse: Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt. Öffnungszeiten: Dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 16 bis 20 Uhr. Die Beratung ist während der Bürozeiten erreichbar, zusätzlich auch dienstags und donnerstags von 11 bis 16 Uhr sowie mittwochs und freitags von 12 bis 15 Uhr.


#1 Dein FoersterAnonym
  • 26.05.2017, 16:09h
  • Darmstadt: Grün-Schwarze Regierung.

    Die Grünen stellen den Oberbürgermeister, die CDU stellt den Stadtkämmerer.

    Dann bekommt man auch eine schöne Villa.

    In NRW brechen die Zentren weg. Das waren keine Villen, wenn ich mich recht entsinne, sondern recht schäbige Immobilien.

    Hoffentlich gibt's bald mehr Nachrichten aus Freiburg und Baden-Württemberg. Wir leben nämlich nicht in Holzhütten.

    Lieber Gruß,
    Dein Förster.
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#2 Patroklos
#3 kuesschen11Profil
  • 26.05.2017, 21:33hDarmstadt
  • Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für LGBTTIQs und deren Freunde in Darmstadt, Südhessen und Umgebung.

    Also ein großes Danke geht an die Unterstützer und die Darmstädter Politik, die dieses Queere Zentrum in einer angenehmen Lokalität verwirklichen bzw. ermöglichen konnten.

    Da werde ich bei Gelegenheit gerne mal vorbeischauen.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 26.05.2017, 22:33hFrankfurt
  • Da scheinen es einige Kommunalpolitiker an Fingerspitzengefühl vermissen zu lassen. Selbsthilfegruppen in einer Villa, während die Schulen verfallen und an einen qualitätsvollen Unterricht selbst in den Kernfächern kaum noch zu denken ist.

    Meine Coming-out-Gruppe damals war in einer sehr bescheidenen Behausung und war deshalb nicht schlechter
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#5 habemus_plemplem
  • 27.05.2017, 01:34h
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • Das Wort "Villa" ist hier m.E. mit einem Augenzwinkern zu lesen. Die Fassade sieht zwar tatsächlich danach aus, doch das alte Gebäude steht etwas abseits auf dem Gelände eines betonmonumentalen, architektonisch weitaus weniger repräsentativen Studentenwohnheimkomplexes ("Karlshof") und ich kenne es aus meiner Studentenzeit als ziemlich alternative Party- und Konzert-Location. Es ist würdig, aber beileibe nicht nobel. Ich war schon lange nicht mehr dort - aber ich denke mal, die monatelange Renovierung von Vielbunt e.V. durfte wohl bitter notwendig gewesen sein. Man kann froh und dankbar sein, dass Vielbunt diese Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen hat - wegen dem Wort "Villa" vor Neid erblassen muss man aber ganz sicher nicht.

    Meinen herzlichen Glückwunsch an den Verein, dass der Traum wahr geworden ist - man sieht sich dort bestimmt bald mal.

    Darmstadts grüner OB Jochen Partsch hatte sich in den letzten Jahren auf der Bühne beim CSD Darmstadt mehrfach zu dem Wunsch nach einem queeren Jugendzentrum geäußert und offensichtlich sein Wort gehalten. Das freut mich sehr!
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#6 TheDadProfil
  • 27.05.2017, 12:39hHannover
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • ""Selbsthilfegruppen in einer Villa, während die Schulen verfallen und an einen qualitätsvollen Unterricht selbst in den Kernfächern kaum noch zu denken ist.""..

    Und wieder das Hohelied des "es gibt aber doch wichtigeres"..

    DU NERVST !

    Selbsthilfe-Gruppen werden NICHT aus dem Schul-Etat des jeweiligen Bundeslandes finanziert, und eine "Umlagerung" dieser Gelder in den Schul-Etat ist weder möglich, noch würde er dabei helfen die "verfallenden Schulen" zu sanieren..

    Btw..
    Hessen ist kein "armes Bundesland"..
    Weigert es sich doch seit Jahren zusammen mit Bayern und Sachsen zusammen die Notwendigkeit des Länderfinanzausgleiches anzuerkennen..

    Wenn dort also Schulen sehenden Auges verrotten, dann ist daß Ergebnis einer verfehlten Kommunal-Politik, die offenbar lieber 4-spurige Einkaufmeilen finanziert, als sich um den Erhalt von Schulen zu kümmern..
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#7 talk_aboutAnonym
  • 27.05.2017, 12:50h
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • Jemand nennt sich Dont_talk_about und geht in eine Coming-Out-Gruppe?

    Was hast du da gemacht? Versucht, alle davon abzuhalten, darüber zu sprechen? Alle davon zu überzeugen, dass es besser ist, schön versteckt zu leben?

    LOL. This made my day.
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#8 Dont_talk_aboutProfil
  • 27.05.2017, 14:29hFrankfurt
  • Antwort auf #7 von talk_about
  • Du hast den Sinn einer Coming-out Gruppe nicht verstanden. Es geht da um einen selber und nicht darum, wie man die Öffentlichkeit über seine sexuelle Vorlieben informiert.

    Im übrigen verstecke ich mich vor niemandem.
    Da ich noch nie mit einer Frau zusammen war, aber überdurchschnittlich aussehe und im Leben auch ein bisschen was erreicht habe, wird mich kaum jemand als klassisch heterosexuell halten. Oder ???
    Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen. Allerdings hatte dieser Weg auch nichts mit der schwulen Szene zu tun
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#9 talk_aboutAnonym
#10 Talk_about_itAnonym
  • 27.05.2017, 15:29h
  • Antwort auf #9 von talk_about
  • Er sieht überdurchschnittlich aus? Er hat ja nicht gesagt ob überdurchschnittlich gut oder schlecht. :-P Sein Charakter und seine Klage, er bekäme aufgrund des Alters keinen ab, läßt er auf letzteres schließen.
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