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Soapdarstellerin

Sandra Lambeck outet sich als lesbisch

Jahrelang war Sandra Lambeck im Reality-Verschnitt "Berlin – Tag & Nacht" und "Köln 50667" als "Love Interest" verschiedener Kerle zu sehen. Jetzt erzählt die Darstellerin erstmals von ihrem echten Leben.


Sandra Lambeck hat sich geoutet – ihre Familie war nicht glücklich.

Die 24-jährige Schauspielerin Sandra Lambeck hat sich bereits Mitte Mai gegenüber ihren mehr als einer halben Million Instagram-Fans als lesbisch geoutet – und gleichzeitig ihrer Freundin Nella eine Liebeserklärung gemacht. "Worte können nicht beschreiben, wie sehr ich dich liebe", so Lambeck in englischer Sprache auf ihrer Instagram-Seite neben einem kurzen Video, dass sie und ihre Freundin aufgenommen hatten.

Lambeck dankte ihr großen Liebe, dass sie in einem Jahr voller Höhen und Tiefen zu ihr gestanden habe – und fuhr auf Deutsch fort: "Du bist mein Fels in der Brandung. holst mich runter, wenn es sein muss und erfüllst mich mit Liebe die ich vorher nie für jemanden empfinden konnte." Auf Instagram kündigte das Duo auch die baldige Veröffentlichung eines gemeinsamen Youtube-Videos an.

Stay tuned for our first YouTube video next week 🌈

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Instagram / sandralambeck | Im Vordergrund kniet ist Sandra Lambeck, im Hintergrund sitzt ihre große Liebe Nella

Die Darstellerin war zwischen 2012 und 2014 in über 600 Folgen der Reality-Seifenoper "Berlin – Tag & Nacht" zu sehen, bevor sie aus unbekannten Gründen aus der Serie geschrieben wurde. Anschließend stand sie zwischen 2015 und März 2017 in rund 500 Folgen der Schwester-Sendung "Köln 50667" vor der Kamera. Beide Sendungen werden bei RTL II ausgestrahlt und erreichen – bei sehr niedrigen Produktionskosten – ein vorwiegend für die werbetreibende Industrie interessantes junges Publikum.

Familie akzeptierte Coming-out nicht

Das Coming-out war allerdings nicht leicht, wie Lambeck in der aktuellen Ausgabe des Klatschmagazins "InTouch" verriet. Selbst in ihrer eigenen Familie würde sie nicht akzeptiert werden. Sie erklärte, dass sei auf die afrikanische Kultur zurückzuführen, aus der sie stamme. Trotzdem bereut sie ihr Coming-out nicht: "Es war genau das Richtige. Ich liebe Nella."

Dabei hätte sie auch viele Hassbotschaften wie "Du sollst in der Hölle schmoren" erhalten. "Ich hätte nie gedacht, dass die Menschen so negativ auf meine Beziehung reagieren", sagte die 24-Jährige. Die Beleidigungen belasteten sie sehr: "Ich habe nur noch Bauchschmerzen, kann nicht mehr richtig essen und trinken. Ich bin einfach komplett überfordert und weiß nicht mehr weiter." (cw)



#1 ObenBleibenAnonym
  • 02.06.2017, 16:46h
  • Nein, nur nicht einknicken, ihr zwei Hübschen. Ihr habt ne gute, stabile Beziehung, wie ich hier lese, also lasst die dummen Worte von anderen euch nicht zu sehr beeinflussen. Die Grenze ist da, wo die Haustüre zugemacht wird: also, lasst den Müll draußen und genießt eure Privatsphäre :-)
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#2 SanottheEhemaliges Profil
  • 02.06.2017, 17:19h
  • Antwort auf #1 von ObenBleiben
  • "Ich habe nur noch Bauchschmerzen, kann nicht mehr richtig essen und trinken. Ich bin einfach komplett überfordert und weiß nicht mehr weiter."

    Ich fürchte, mit "einfach mal den Müll draußen lassen" ist es nicht getan. Und die sexuelle Orientierung betrifft eben NICHT nur die Privatsphäre - das, was man im stillen Kämmerlein tut -, erst recht nicht bei einer Schauspielerin.

    Von mir zunächst meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem wichtigen Schritt!
    Es werden noch viele Schritte folgen müssen, bis Du Dir ein Umfeld aufgebaut hast, das Dich ausreichend unterstützt. Das klappt in der Regel erst recht nicht nur vom stillen Kämmerlein aus.

    Gottseidank gibt es heute mehr LGBT-Zentren, Selbsthilfegruppen etc. als noch zu meiner Coming-Out-Zeit Ende der 1980er. Und wenn Du es brauchst, könnte auch eine therapeutische Unterstützung sinnvoll sein.

    Viele scheinen zu meinen, dass mit dem öffentlichen Coming-Out der wichtigste Schritt schon getan ist und sich schon alles andere irgendwie ergeben wird. Meiner Erfahrung nach ist das jedoch nur so, wenn man versucht, zu kämpfen - den Kopf nicht in den Sand zu stecken, und sich immer wieder neue Menschen und neue Wege sucht, die zum eigenen Leben passen.

    Das ist nicht leicht. Aber möglich.
    Von mir alles, alles Liebe für diesen Weg!
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#3 ObenBleibenAnonym
  • 02.06.2017, 17:26h
  • Antwort auf #2 von Sanotthe
  • Sag mal, was soll das eigentlich?
    Wenn du meinen Kommentar nicht verstehst, dann bitte nachfragen, anstatt Blödsinn anzuhängen!

    Mein Kommentar ist eine Ermunterung und eine Motivation für die beiden!
    Hab ich an die zwei Frauen gerichtet, hat mit dir also gar nichts zu tun.
    Und nun lass mich bitte in Ruhe und nerv mich nicht unnötig!

    Ich bin selbst lesbisch und weiß sehr wohl, was es für die beiden bedeutet!
    Für wie dämlich hältst du mich eigentlich!?
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#4 BunteMimoseUndSchönAggroAnonym
  • 02.06.2017, 17:34h
  • Antwort auf #3 von ObenBleiben
  • Wow.
    Diese spezielle Kombination aus super-angepisstem Aggro-Tonfall anderen gegenüber und totaler Dünnhäutigkeit, was auch nur leiseste Kritik an eigenen Kommentaren angeht, macht dir so schnell niemand nach.
    Respekt - verdient man sich so nicht.
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#5 SanottheEhemaliges Profil
  • 02.06.2017, 17:37h
  • Antwort auf #3 von ObenBleiben
  • Ich beziehe mich lediglich auf Deinen Satz "also, lasst den Müll draußen und genießt eure Privatsphäre :-)"

    Ansonsten richtet sich mein Kommentar nicht an Dich. Was spätestens im 3. Absatz eindeutig klar werden sollte, da ich Sandra Lambeck zu ihrem Schritt beglückwünsche.

    Also einfach nochmal 2 Gänge 'runterschalten und nachlesen, was ich tatsächlich geschrieben habe, statt alles sofort und einzig und allein auf Dich zu beziehen, nur weil ich es gewagt habe, meinen Kommentar als Antwort auf Deinen zu posten.
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#6 ObenBleibenAnonym
  • 02.06.2017, 17:43h
  • Antwort auf #4 von BunteMimoseUndSchönAggro
  • Ich schreibe so wie es gelegentlich sein muss! Mir geht das Belehren echt auf den Senkel!
    Übrigens frage ich mich, warum Frauen sofort als aggressiv betitelt werden, wenn sie konsequent schreiben?!? Bist du das als Mann nicht gewohnt? Kennst du nur Frauen, die nur lieb und brav auf dem Stuhl sitzen und «Ja, mein Schatz» äußern und sich sonst nichts weiter trauen? Da kennst du uns Lesben aber schlecht.

    Zurück zum Artikel:
    Ich habe eine Beziehung mit einer dunkelhäutigen Frau, die ebenfalls Schauspielerin ist und deshalb weiß ich HAARGENAU, was für eine Situation die beiden im Artikel haben!
    Deshalb meine Aufmunterung, meine Motivation an die beiden!

    Und nun mich bitte in Ruhe lassen!
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#7 ObenBleibenAnonym
#8 Stanislav KraljAnonym
  • 02.06.2017, 17:46h
  • Antwort auf #2 von Sanotthe
  • Das sehe ich auch so!

    Und deshalb: Mehr LesBiSchwule Instagram-Athleten auf Queer.de!

    Aber möglichst keine von "Universal Music Deutschland", sondern echte, authentische!

    Noch stoßen wir bei der Redaktion auf "taube Ohren"!

    Aber gemeinsam sind wir stark!!

    Was ist mit dem hier?

    www.instagram.com/bradneums/

    Warum dürfen wir nix über den lesen? Warum muss ich stattdesssen was über die "ADF" lesen? Da kann ich ja gleich bei "DBNA" bleiben!

    Instagram-Athleten, kommt raus! Together wa are strong!!
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#9 ursus
  • 02.06.2017, 17:48h
  • Antwort auf #3 von ObenBleiben
  • ich verstehe nicht, weshalb du wegen einer relativ harmlosen, sachlich vorgebrachten und aus meiner sicht übrigens inhaltlich berechtigten kritik gleich dermaßen am rad drehen musst. eine sachliche antwort hätte es auch getan.
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#10 ObenBleibenAnonym