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Polizeimeldung

Zwei Antänzer im Berliner Homokiez festgenommen

Die mutmaßlichen Täter im Alter von 16 und 17 Jahren wollten einen 49-Jährigen bestehlen. Als das Opfer und dessen Begleiter sich wehrten, schlugen sie zu.


Zivilfahnder der Polizei beobachteten den Vorfall in der Nacht zum Montag, griffen ein und forderten Verstärkung an (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

In sogenannten Berliner Regenbogenkiez am Nollendorfplatz nahmen Polizisten in der Nacht zum Montag zwei mutmaßliche Taschendiebe vorläufig fest.

Laut Polizeibericht tanzten insgesamt drei Männer gegen 2.50 Uhr in der Kalckreuth- Ecke Fuggerstraße einen 49-Jährigen an und griffen ihm dabei in die Hosentasche. Die Kreuzung befindet sich in der Nähe u.a. der Schwulenbars "Tabasco" und "Blond".

Als der 58-jährige Begleiter des Angetanzten den Diebstahlversuch bemerkte und eingriff, schlugen und traten die bis dato Unbekannten auf ihn ein. Als Zivilfahnder, die auf die Situation aufmerksam geworden waren, eingreifen wollten, flüchteten die Schläger.

Der 49-Jährige folgte zunächst einem Antänzer und bekam von diesem jedoch einen Schlag ins Gesicht. Mit Unterstützung von uniformierten Kollegen nahmen die Zivilfahnder noch in der Nähe zwei mutmaßliche Täter fest. Die beiden Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren wurden der Kriminalpolizei überstellt, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Der Angetanzte und sein Begleiter wurden nach Angaben der Polizei leicht verletzt.

Antänzer auch in anderen Städten unterwegs

Bereits 2014 hatte die Polizei in NRW vor Antänzern in der Nähe von Schwulenkneipen gewarnt (queer.de berichtete). Ähnliche Falle gab es wiederholt u.a. in Köln Düsseldorf und Münster (queer.de berichtete). In Leipzig wurde im vergangenen Jahr ein Mann von einem angeblich schwulen Antänzer bewusstlos geschlagen (queer.de berichtete).

Die Polizei rät in entsprechenden Situationen, auf die Antänzer nicht zu reagieren und einen deutlichen Abstand zu ihnen zu halten: "Bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr. Nutzen Sie schnellstmöglich den Polizeinotruf 110! Sachwerte sind ersetzbar – leisten Sie in aussichtslosen Situationen keine Gegenwehr!" (cw/pm)



#1 BerlinerWeisseAnonym
  • 05.06.2017, 22:30h
  • Schlimme Zustände sind das geworden in Deutschland,besonders in Berlin! Ich stecke nur noch höchstens 10 Euro in die Hosentaschen wenn ich in die Szene. Ich kann jedem nur raten die dicke Geldbörse zu Hause oder im Hotelsafe zu lassen.
    In den Bars mit Darkrooms wird ebenfallls kräftig geklaut bestätigte mir ein Wirt!
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#2 Winkel1975Anonym
  • 05.06.2017, 23:04h
  • Das mit der 10-Euro-Regel mache ich auch schon seit Jahren so. Allerdings nicht aus Angst vor Taschendieben, sondern um mir mein Geld besser einzuteilen und um mir klarzumachen, wieviel Geld mich die "Community" eigentlich kostet. Ausserdem trinkt man so weniger Alkohol, denn wenn man nur 10 Euro hat, nimmt man ja wohl lieber 4 Orangensaft als 2 Bier.

    Kleiner Tipp zum Nachdenken: Vergleiche Deine Lieblingskneipe auch ruhig mal von Preis, Ausstattung und Service mit dem örtlichen Luxusschuppen. Da wirst Du aber überrascht sein.

    Was nicht heissen soll, dass man nur noch in Hetenläden gehen soll. Aber das ist ja ohnehin der Trend, und wenn Du's einmal direkt vergleichst, wirst Du sehen, weshalb.
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#3 MutterOberinAnonym
  • 06.06.2017, 00:30h
  • Mache ich auch so das ich höchstens 15 Euro dabei habe. Dann noch eine Kopie vom Personalausweis,die reicht als Erstes für eine Kontrolle und den Schlüssel zb. Im Schuh.Gebt den Antänzern oder Dieben im Darkroom keine Chance! Selbst ein neuer Perso kostet ja schon 30 Euro wenn die Geldbörse mit allem weg ist...
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#4 seb1983
#5 HainholzerAnonym
  • 06.06.2017, 08:32h
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • Also die Läden im Berliner Kiez sind doch nicht so teuer? Ich war zwar lange nicht da aber für ein Bier waren es meist drei Euro. Ich meine Hetenläden waren immer teurer...Personal,Miete ist auch alles teurer geworden.Wir müssen die Läden unterstützen sonst gibts bald wie hier in Hannover gar keine schwule Bar mehr...Übrigens ist es mit den Antänzern auch in Hannover gerade Mode...
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#6 SebiAnonym
  • 06.06.2017, 10:44h
  • Gut, dass die geschnappt wurden.

    Aber leider werden die wohl bei der deutschen Banenenrepublik-Justiz mit ihren 16 und 17 Jahren mit einem erhobenen Zeigenfinger davonkommen.
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#7 Homonklin44Profil
  • 06.06.2017, 11:43hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von Sebi
  • Eines der Hauptprobleme, ja. Die lachen sich über die Art Justiz kaputt, je nachdem, woher sie stammen. Die Polizei kann da nicht mal viel dafür, es muss frustrierend sein, solche Typen immer wieder festzunehmen, und dann heißt es Jugendstrafrecht, Verwarnung, was weiß ich und die machen weiter wie gehabt. Mit den Drogen-Heinis ist es ähnlich. Die Capo's solcher Banden arbeiten doch extra mit Jugendlichen, weil die mit einem Du-du-du wieder weiter gehen können.

    Und dann sich nicht wehren sollen ... Message = Wir sind das zu beklauende Vieh der Zukunft?

    Nicht mehr ausgehen. Nix mitführen. Sich treten und schlagen lassen ... willkommen im Freilandmasochismus.
    :o(
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#8 Patroklos
#9 schwarzerkater
  • 06.06.2017, 13:45h
  • Antwort auf #6 von Sebi
  • "Aber leider werden die wohl bei der deutschen Banenenrepublik-Justiz mit ihren 16 und 17 Jahren mit einem erhobenen Zeigenfinger davonkommen."
    ... nicht mal einen erhoben zeigefinger wird es geben ...
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#10 axelschwarz
  • 06.06.2017, 17:27h
  • Wir müssen Selbstverteidigung anwenden oder erlernen und anwenden. Vielleicht dann den Angriff so abwehren, dass die Typen einige Zeit einer Beschäftigung oder Bewegung nicht nachgehen können.
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