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Kampagne gegen Homophobie

Fußball für alle!

Beim Länderspiel Dänemark gegen Deutschland trugen die Kapitäne am Dienstag Regenbogenbinden – auch die Eckfahnen zeigten mehr Farben als üblich.


Regenbogen überall am Dienstag in Kopenhagen, etwa an den vier Eckfahnen sowie an den Kapitänen Julian Draxler und Christian Eriksen

Mit dem kurz zuvor in die Rolle versetzten Julian Draxler hat am Dienstag erstmals ein Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft eine Binde in den Farben des Regenbogens am Arm getragen. Das Zeichen gegen Homophobie im Fußball geht auf eine Aktion des dänischen Fußballverbands zurück, dessen Kapitän Christian Eriksen die Binde ebenfalls trug.

"Gegner auf dem Feld – aber gemeinsam gegen Homophobie", twitterte der dänische Fußballverband dazu:

Twitter / DBUfodbold

Bei dem Freundschaftsspiel in Kopenhagen, das 1:1 ausging, wehten im Rahmen der Kampagne "#FodboldForAlle" der Dansk Boldspil-Union auch die Eckfahnen in den Farben des Regenbogens.


Einige Fußballspieler hatten bereits vorab kurze Videostatements gegen Homophobie aufgenommen:

Twitter / DBUfodbold

Die Kampagne war zusammen mit Amnesty International entwickelt worden, die Menschenrechtsorganisation verbreitete im Stadion auch Ansteck-Buttons mit einer Anti-Homophobie-Botschaft. Die Buttons zeigten ein Herz in Regenbogenfarben mit dem (englischen) Spruch "… ist ein Menschenrecht" daneben.

Twitter / amnestydk

Das Spiel am Dienstag diente übrigens der Vorbereitung auf den Confed Cup ab Mitte Juni in Russland – wie bei der Fußball-WM im nächsten Jahr ebenfalls im Putin-Reich dürften da Regenbogenflaggen eher selten zu sehen sein. (nb)

Twitter / DFB_Team_EN | Der internationale Twitter-Account der deutschen Nationalmannschaft wünschte am Dienstag einen frohen Pride-Monat…

Twitter / DFB_Team | … während der deutsche Account das Thema erst am Mittwochmorgen aufgriff und leicht verfehlte



#1 TommAnonym
  • 07.06.2017, 07:18h
  • Man(n) hätte den Fussball-Buben sagen müssen - das die Armbinde falsch herum getragen wurde !! Rot gehört nach "oben" ;-) Der Teufel steckt eben manchmal im Detail !! ;-) Aber war den Buben dann vielleicht doch ein bisschen zu "gay" ?! ;-)
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#2 Markusbln11Anonym
#3 Svetlana LAnonym
  • 07.06.2017, 08:12h
  • Antwort auf #1 von Tomm
  • Na ja, wenn die den Arm heben, um ein Foul, Abseits oder sonstwas anzuzeigen, dann stimmt's ja wieder ;-)

    Der gute Wille zählt - ich verstehe bloß nicht, warum es im Fußball immer nur um Homofeindlichkeit geht, Trans*feindlichkeit scheint noch nicht überall angekommen zu sein.
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#4 RobinAnonym
  • 07.06.2017, 09:00h
  • Ein schönes Zeichen!

    Es wird Zeit, dass sich auch einige Fußballer outen. Am besten gemeinsam!

    Damit wären sie dann echte Vorbilder. Mehr als wenn sie ihren Fans etwas vorspielen, was nicht der Realität entspricht. Denn Fans ist es egal, wen ein Fußballer liebt, sie wollen nur nicht belogen werden.

    Aber sie sollten es vor allem für sich selbst tun. Denn sie ahnen nicht mal ansatzweise, wie frei und glücklich sie danach sind. Endlich kein Schauspielern mehr, keine Angst vor Enttarnung, nicht immer aufpassen müssen....
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#5 Patroklos
  • 07.06.2017, 09:12h
  • Ich habe mir das Spiel zwar nicht angesehen, finde aber die Regenbogenaktion klasse und exzellent umgesetzt.
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#6 MarekAnonym
  • 07.06.2017, 09:48h
  • Und hat irgendwer wegen der Regenbogen-Armbinden Schimpfwörter gerufen? Nein.

    Ich weiß echt nicht, warum schwule Fußballer sich selbst, ihren Mannschafts-Kameraden und ihren Fans weiterhin so eine Schmierenkomödie vorspielen.

    Die wissen gar nicht, was sie sich selbst und ihren Fans damit antun.

    Und wenn einen nach dem Outing manche nicht mehr mögen? - Na und? Dafür mögen einen dann zig andere. Und auch jetzt wird man doch nicht von allen geliebt. Außerdem ist es besser, für das richtige gehasst als für das falsche geliebt zu werden. Und wie gesagt gibt es genug Fans, die ihre Idole noch mehr lieben würden, wenn sie wüssten, dass sie ehrlich sind und das Rückgrat haben, zu sich selbst zu stehen.
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#7 Adnan ZahirAnonym
  • 07.06.2017, 14:07h
  • Fussball für alle - noch besser kann man den friedfertigen und völkerverbindenden Charakter eines Fussballspiels kaum umschreiben. Gut, dass nun auch ein deutliches Zeichen gegen Homophobie gesetzt wird. Das ist wie ein Geschenk an uns Fussballfreunde hier.

    www.youtube.com/watch?v=MpgreGGEFIY
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#8 Olivier SiroisAnonym
#9 myysteryAnonym
  • 07.06.2017, 14:55h
  • Der deutsche Tweet vom DFB ist mal wieder ziemlich peinlich. Vermutlich war das Ganze Olivier Bierhoff schon wieder viel zu schwul, fast wie der legendäre "Angriff" auf die Nationalmannschaft im Tatort.
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#10 LeidkulturAnonym
  • 07.06.2017, 16:20h
  • Mal wieder absolut typisch, dass der "DFB" es in seinem deutschsprachigen Account auf Teufel komm raus vermeidet, die Begriffe "schwul" und "Homophobie" in den (auch nur) virtuellen Mund zu nehmen.

    Stattdessen verrenkt er sich mit dem völlig abgegriffenen, im Kern herabsetzenden und gerade NICHT (soziale, rechtliche...) GLEICHHEIT bezeichnenden und fordernden Begriff "Toleranz", den inzwischen vor allem rechte, homophobe Aggressoren so gern in den Mund nehmen, um deutlich zu machen, wer hier "die Volksmehrheit" ist und das Sagen hat und über Duldung oder Nichtduldung, über Menschsein oder Untermenschensein bestimmt. Und "Toleranz" bedeutet dann in aller Regel auch, munter weiterdiskriminieren zu können.

    Ein Begriff, der von sozial progressiven Kräften aus gutem Grund in keinem anderen halbwegs demokratischen Land, geschweige denn von den dortigen LGBTI-Communities, noch verwendet (toleriert?) wird.

    Aber auf Englisch heuchelt man dann ja "Support" für den "Pride Month" - nur unter keinen Umständen "Equality" (Égalité, Igualdad...) versteht sich!

    Dass in einem solchen (Geschäfts-) Umfeld kein schwuler Fußball-Profi jemals aus dem Schrank kommen (und am besten sowieso schon lange vorher aussortiert) wird, ist systemisch und genau so gewollt.
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