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Songs von Jack Antonoff

Unmittelbar und simple: Bleachers

Mit "Gone Now" ist nun das zweite Album des New Yorker Retro-Pop-Projekts erschienen.


Jack Antonoff rief 2014 sein Retro-Pop-Projekt Bleachers ins Leben

Drei Jahre ist es schon her, dass Fun-Gitarrist Jack Antonoff sein Retro-Pop-Projekt Bleachers ins Leben rief. Das Debütalbum "Strange Desires", das in Zusammenarbeit mit John Hill (MIA, Jay Z, Empire Of The Sun u.a.) und Synthpop-Legende Vince Clarke (Depeche Mode, Yazoo, Erasure) entstanden war, kletterte bis auf Platz elf der US Charts und brachte u.a. die Hits "I Wanna Get Better" und "Rollercoaster" hervor. Mit "Gone Now" ist nun das zweite Bleachers-Album erschienen, das u.a. die Vorabsingle, den rasanten Eighties-Pop-Kracher "Don't Take The Money" enthält.

Um sich in die richtige Stimmung für die Aufnahmen zu versetzen, packte Jack Antonoff alle noch verfügbaren Sachen aus seinem ehemaligen Kinder- und Jugendzimmer in New Jersey zusammen und richtete sich in seinem New Yorker Apartment ein Tonstudio ein. Dort, umgeben von alten Punkkonzert-Postern, Baseball-Trophäen und Star-Wars-Figuren, nahm der 33-jährige die Songs für "Gone Now2 auf. "Ich wollte die Lieder aus den Lautsprechern hören, aus denen ich zum ersten Mal "Graceland" oder die Smashing Pumpkins im Radio gehört hatte", erklärt er. "Das neue Album klingt, als wenn jemand alleine in seinem Zimmer sitzt und mit seinen Gedanken ringt. Es klingt, als wenn jemand versucht, in dem ganzen Chaos etwas sehr Unmittelbares und Simples zu erschaffen."

Ernsthafte Dinge thematisiert


Das neue Album "Gone Now" von Bleachers Nova ist am 2. Juni 2017 erschienen

Auf jedem Song sucht Antonoff nach Wegen, das kollektive Gefühl der Menschheit zu beleuchten, wie z.B. die Tatsache, dass sich niemand der Erfahrung von Verlust entziehen kann. "Ich glaube, alles was ich tue, geht auf dieses Gefühl zurück", erklärt er. "Nachdem meine Schwester starb, schrieb ich Texte, die nicht mehr nur "Teenage Angst"-Kram waren. Das war der Zeitpunkt, als ich anfing, sehr ernsthafte Dinge zu thematisieren. Vierzehn Jahre später verarbeite ich diesen Verlust immer noch, aber meine Perspektive ist eine andere". Wie bei dem Song "Everybody Lost Someone". "In meinen schlechten Momenten frage ich mich, wenn ich mir die Menschen auf der Straße anschaue: "Wer von euch Idioten hat Trump gewählt?", in meinen besseren sehe die Menschen und denke: "Jeder hat jemanden verloren"."

Ein wichtiger Song ist für Antonoff das vorab als Single veröffentlichte Stück "Don't Take The Money". "Don't Take The Money" ist ein Satz, den ich in meinem Kopf die ganze Zeit vor mich hin sage", erklärt Jack Antonoff. "Er hat aber nicht wirklich etwas mit Geld zu tun. Er bedeutet so viel wie: "Folge dem Licht. Ignoriere dein Bauchgefühl nicht". Ich wiederhole diesen Satz, wenn ich meinen Weg konsequent weiter gehen will. Ganz konkret handelt der Song von meiner Beziehung. Die Strophe und der Refrain führen durch die Vergangenheit bis hin zu jener Euphorie, die man nach dem Überwinden aller Schwierigkeiten verspürt, wenn man zusammen mit einer anderen Person "das Licht sieht"." (cw/pm)

Direktlink | Offizielles Video zur Single "Don't Take The Money" von Bleachers



#1 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 14.06.2017, 23:25h
  • Wow, toller Sound und geile Videos. Danke für den Tipp, kannte ich vorher nicht.
    Meine persönliche musikalische Liblingsneuentdeckung in letzter Zeit: Fatoumata Diawara. Verstehe kein einziges Wort von dem, was sie singt, ist aber trotzdem einfach toll :-)
    Gruss
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#2 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 02.10.2017, 22:03h
  • Antwort auf #1 von schwuler Nichtdtschr
  • Ok, jetzt kenne ich die Videos zur Musik von der Musikerin Fatoumata Diawara, und ich habe mich jetzt auch erkundigt, was das alles bedeutet. Die Musik ist, wie gesagt, echt gut, keine Frage. Aber es sind teilweise echt traurige Themen, also nichts Geiles oder sowas, was mann - also ich - fuer jegliche Gelegenheiten und Situationen (vor allem als Background fuer Sex - was ich jetzt weiss, weil ich es jetzt teilweise verstehe, worueber sie da singt, und ich wusste es vorher nicht) gebrauchen kann. Hand aufs Herz.
    Gruss
  • Antworten » | Direktlink »
#3 schwuler NichtdtschrAnonym