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Ekstase und Einfachheit

Dachdeckerin verführt Modejournalistin

Das sehr sinnliche lesbische Liebesdrama "Below Her Mouth" gibt es jetzt fürs Heimkino.


Die bislang heterosexuelle Modejournalistin Jasmine (Natalie Krill) und die Dachdeckerin Dallas (Erika Linder) verlieben sich unerwartet ineinander (Bild: Weltkino Filmverleih)

In Jasmines Leben läuft alles nach Plan: Sie hat einen Traumjob als Moderedakteurin, einen schicken Sportwagen und einen gut aussehenden Verlobten, der einfach alles für sie tut. Doch dann lernt sie eines Nachts in einem Club die androgyne Dallas kennen und alles wird anders. Zuerst entzieht sich Jasmine den eleganten, aber bestimmten Annäherungsversuchen der toughen jungen Frau.

Doch dann bekommt sie Dallas, die so ganz anders ist als sie selbst, nicht mehr aus dem Kopf. Die beiden verfallen in eine hemmungslose Affäre. Als ihr Verlobter dahinterkommt, gerät Jasmines Leben aus den Fugen und sie muss sich eingestehen, wie viel ihr Dallas wirklich bedeutet.

"Below Her Mouth" ist ein intimer wie ungezügelter Film über den einen Moment, der das ganze Leben verändern kann. Regisseurin April Mullen drehte ihren leidenschaftlichen Liebesfilm mit einer komplett weiblichen Filmcrew und konnte für die Hauptrollen das heiß begehrte schwedische Topmodel Erika Linder und die kanadische Tänzerin Natalie Krill gewinnen.

Film mit einer komplett weiblicher Crew


"Below Her Mouth" ist am 9. Juni 2017 auf DVD erschienen

"'Below Her Mouth' ist ein Film, der Ekstase und Einfachheit nebeneinander stellt. Er untersucht, wie die grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse in einer Gesellschaft, die mit veralteten Konstrukten funktioniert, verloren gehen können", sagt Regisseurin April Mullen über ihren Film. "Aber vor allem ist er eine simple Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen treffen und sich ihr Leben für immer verändert. Dieses Gefühl, wirklich lebendig zu sein, sich dem Augenblick hinzugeben, war es, was mich von Anfang an am Skript faszinierte. Diese Momente und die Funken wahrer Liebe einzufangen, begriff ich als meine wichtigste Aufgabe."

Um die Geschichte authentisch zu erzählen, wurde der Film mit einer komplett weiblichen Crew gedreht: "Eine weibliche Liebesgeschichte aus der Sicht von Frauen zu erzählen war die oberste Mission. Das Ergebnis ist etwas ganz Besonderes", so Mullen. "Die starke Chemie zwischen unseren beiden Hauptdarstellerinnen Erika Linder und Natalie Krill macht einen großen Teil dessen aus, was 'Below Her Mouth' von anderen Filmen unterscheidet. Ich persönlich habe noch nie so pure und gleichzeitig ernsthafte Momente der Leidenschaft auf der großen Leinwand gesehen." (cw/ pm)

Direktlink | Offizieller Deutscher Trailer zum Film

Infos zur DVD

Below Her Mouth. Liebesdrama. Kanada 2016. Regie: April Mullen. Darsteller: Natalie Krill, Erika Linder, Sebastian Pigott, Mayko Nguyen, Tommie-Amber Pirie, Melanie Leishman, Andrea Stefancikova. Laufzeit: ca. 88 Minuten. Sprache: Deutsch, englische Originalfassung. Untertitel: Deutsch (optional) Extras: Trailer, Trailershow und Wendecover. FSK: 16. Weltkino Filmverleih
Galerie:
Below Her Mouth
10 Bilder


#1 HatWasAnonym
  • 09.06.2017, 22:18h
  • Toller Film, nur dass wieder eine vergebene Hetero-Frau gezeigt wird, die mit ner lesbischen Frau Sex haben muss, wird allmählich langweilig. Gähn.
    So ganz lesbisch mit lesbisch soll es wohl noch immer nicht sein.
    Und dass die Crew ganz weiblich ist, wird großartig in den Mittelpunkt gestellt.

    So ganz normal wird Homo-Sex in der Filmindustrie noch nicht betrachtet. Schade, denn es gibt genügend Homo-Pärchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Immer gut draufAnonym
#3 HatWasAnonym
  • 11.06.2017, 22:25h
  • Antwort auf #2 von Immer gut drauf
  • Selbstverständlich hat der Film eine Spannung - ich schrieb ja, dass er toll ist. Die Sexszenen sind schon sehr geil.
    Nur die Geschichte des Films ist platt. Eine verlobte Hetero-Frau, die sich von einer lesbischen Frau anmachen lässt - das ist für mich als lesbische Frau erstens langweilig und zweitens wird das typische Klischee bedient:
    die Hetero-Frau gerät in Wallung und findet es erotisch, mit einer lesbischen Frau Sex zu haben, während sie die «sichere(?) Liebe» in Form ihres Verlobten zuhause hat. Und sie kennt das Gefühl der prickelnden Erotik nicht.
    Und dann wie die lesbische Frau dargestellt wird: die Eroberin, die Anmacherin, die nicht widerstehen kann, und trotzdem sich mit dieser Frau einlässt, obwohl sie weiß, dass daraus höchstwahrscheinlich keine Liebe wird.

    So eine Geschichte ist für mich platt und schon noch weit von der Realität entfernt.

    Mir würde ein Film gefallen, wo tatsächlich zwei Frauen lesbisch sind, die gerne genauso heiß miteinander werden, nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass es wirklich eine Liebesgeschichte ist und sich eine wundervolle Beziehung entwickelt.
    Solche Filme muss man lange suchen, und das ist enttäuschend, wenn ich das einfach mal offen sagen darf.

    Was juckt mich die verlobte Hetero-Frau, wenn sie sowieso recht bald äußert: «Ich kann nicht.»
    Als ob wir Homos blöd seien und uns auf solche fast aussichtslose Geschichten einlassen würden.
    Kann es durchaus geben, ja, aber es gibt auch tolle lesbische Frauen, die genau das NICHT wollen und eine wundervolle Beziehung mit einer lesbischen Frau beginnen.

    Wieso wird eine lesbische Frau in solchen Filmen immer als diejenige dargestellt, die am Ende enttäuscht wird? Darf es homosexuelle Liebe nicht geben, oder was wird uns da unterschwellig vermittelt?? Dass Hetero sein glücklicher macht?
    Ich mag solche Messages nicht!

    So ist es übrigens auch bei schwulen Filmen - genau dasselbe. Da gibt es dann einen Hetero-Mann, der mit ner Hetero-Frau verlobt ist und mit nem schwulen Mann herumv...ln muss - «dasselbe in grün.»

    Sorry an die Filmindustrie: wenn man das Thema Homosexualität verfilmen möchte, sogar noch erotisch, dann bitte ganz! Ganz soll bedeuten: 100 prozentig.

    Aber was hinter den halbherzigen Filmen steckt, ist mir schon klar: nur mit einem Hetero-Anteil in der Geschichte wird der Film überhaupt wahrgenommen. Und wird er überhaupt erst von der Heteromasse gekauft. Und erst dann ist solch ein Film auch für die Crew finanziell lukrativ - schließlich wird damit ja auch nebenbei Geld verdient.
    Und was hat die LSBTTIQ davon? Einen halbherzigen Film - boah, Wahnsinn!

    Zum Glück hab ich ne Beziehung :-P ;-)
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