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Kommentare zu:
Schwarz-braun ist die Regenbogenfahne


#1 Ralph
  • 11.06.2017, 12:16h
  • Was für ein Blödsinn. Die Regenbogenfarben stehen für die schwul-lesbische Gemeinschaft, mag sein auch für transidentische und zwischengeschlechtliche Menschen, aber nicht für Hautfarbe, Abstammung, "Rasse" oder sonst was.
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#2 Boylove2000Anonym
#3 SchwulemikerAnonym
  • 11.06.2017, 12:23h
  • Drei Fragen :
    1. Was hattest Homosexualität mit Hautfarbe zu tun?
    2. Welche Ethnie hat eine lila Hautfarbe?
    3. Wo ist der weiße Streifen?
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#4 Patroklos
  • 11.06.2017, 12:38h
  • Schwarz und Braun sind in der Regenbogenflagge fehl am Platz und deshalb lehne ich diese, die in Philadelphia gehißt wurden, entschieden ab und Gilbert Baker, dem Erfinder, hätte das auch nicht gewollt.
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#5 StiefelknechtAnonym
#6 Markusbln11Anonym
  • 11.06.2017, 12:57h
  • Nun, wer fordert jetzt die farbe weiss in der lgbt-flagge. Für den kaukasischen typus?

    Weiss gibt es noch nicht!

    Und steht gelb wirklich für asien, also die aus china, nicht burma? Und rot für amerikanische ureinwohner?

    Laut philadelphia ist der regenbogen weiss per definition. Schwarze und andere people of colour kommen da nicht vor. Grossartig. Das ist ein selbstausschluss.

    Man sollte aufpassen, dass aus scheinbarer inklusion nicht tatsächliche exklusion resultiert, anderer.
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#7 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.06.2017, 13:23h
  • Absoluter SJW Schwachsinn! LGBTTIQ aller Hauptfarben, Nationen, Religionen etc. (eben ALLE LGBTTIQ-Menschen) waren auch schon vorher in der Regenbogenfahne inkludiert.

    Wie geht das jetzt weiter? Noch alle reliösen Symbole drauf, alle Hautfarben, Körperformen, Geschlechter, Nationen ect. pp.? Oder wartet man erst mal ab, bis sich die nächste sich marginalisiert fühlende Gruppe mit ihren Farben und Symbolen meldet? Irgendwann ist das Teil so gespickt mit Kram, dass man die einzelnen Teile nur noch mit der Lupe erkennen kann...
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#8 Paulus46Anonym
#9 qrwsfdvAnonym
  • 11.06.2017, 13:27h
  • Schwarz ist im Übrigen auch keine echte Farbe, sondern gehört zu den sogenannten "unbunten Farben".

    Aber das wissen die wenigsten.

    Auch halte ich nicht viel davon, die seit Jahrzehnten etablierte Version mit den 6 Farben zu ändern.
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#10 OrthogonalfrontAnonym
#11 OrthogonalfrontAnonym
#12 46w3rzfggdeAnonym
  • 11.06.2017, 13:38h
  • Die 6 Regenbogenfarben stehen für

    Leben (rot)
    Gesundheit (orange)
    Sonnenlicht (gelb)
    Natur (grün)
    Harmonie (blau)
    Geist (violett)

    Da passen Schwarz und Braun mit der Bedeutung von Hautfarbenkategorien nicht wirklich dazu.

    Außerdem kann man mit dem Argument die Regenbogenfahne auch noch um hundert weitere Farben erweitern, denn Menschen haben noch viel mehr Merkmale als nur die Hautfarbe.

    Schwarz ist keine echte Farbe und Braun ist eine Kackfarbe, nicht wirklich bunt.
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#13 queeerAnonym
  • 11.06.2017, 14:26h
  • Ich finde das eine wundervolle Idee.
    Leider ist nämlich die LGBTIQ-Szene, die stark von Weißen, schwulen Cis-Männern dominiert wird, nicht so offen gegenüber PoC, wie sich das manche wünschen oder vorstellen.
    Die meisten hier kennen doch die klar rassistischen Äußerungen auf GR "no Asians, no Blacks" neben den homonormativen Äußerungen "no Fems" etc.
    Die schwarz-braune Flagge schafft eine Sichtbarkeit einer diskriminierten Gruppe innerhalb der LGBTIQ. Ich glaube auch nicht, dass sie sich durchsetzen wird, aber zum Aufmerksamwerden ist es eine gute Sache.
    Liebe Vorredner_innen, werdet euch bitte eurer Privilegien bewusst. So manche_r hier schreibt über PoC wie Rechtspopulist_innen über LGBTIQ.
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#14 Lukas WirtzAnonym
#15 PierreAnonym
  • 11.06.2017, 14:42h
  • Das ist wieder so eine Idee von Überkorrekten, die aber überhaupt nicht durchdacht ist:

    1. Braun kommt im Regenbogen nicht vor. (Das meine ich jetzt nicht übertragen wie den Slogan auf CSDs, sondern rein physikalisch.)

    2. Die Farben der Regenbogenflagge repräsentieren keine Hautfarben (da ist ja auch kein Weiß), sondern ganz andere Dinge (Rot das Leben, Grün die Natur, etc., siehe Wikipedia) und Vielfalt im allgemeinen.

    3. Die Regenbogenflagge ist ein etabliertes Symbol, das weltweit für LGBTI-Rechte und -Gleichstellung steht. So ein etabliertes Symbol ist sehr schwer zu ändern und ein Ändern hätte viele Reibungsverluste. Das würde auch schwarzen und anderen PoC-LGBTI schaden.

    4. Die Regenbogenflagge repräsentiert bereits ALLE LGBTI. Unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Ethnie, etc. Natürlich ist es wichtig, Rassismus in der Community zu bekämpfen, aber mit Änderungen an einem etablierten Symbol erreicht man eher das Gegenteil.

    5. Es gab schon mal die Idee, einen schwarzen Streifen für alle AIDS-Toten zu ergänzen. Und erst wenn AIDS besiegt ist, sollten die alle entfernt und verbrannt werden. Die neue Idee würde mit dieser Idee konfligieren. Und die alte hat sich (trotz des berechtigten Interesses) auch schon nicht durchgesetzt.

    6. Auch schon rein optisch stört das das bunte Erscheinungsbild der Flagge.

    7. Man erreicht damit nur, dass es international verschiedene Versionen gibt und am Ende die Regenbogenflagge als Symbol völlig verwässert wird...

    Ergo:
    Wenn man schon die Regenbogenflagge auf 8 Farben erweitern würde, sollte man eher zum ursprünglichen Entwurf von Gilbert Baker zurückgehen und wieder Pink und Türkis ergänzen. Aber auch das wäre schwer. Aber wenn schon, dann nur das.
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#16 GerritAnonym
  • 11.06.2017, 15:03h
  • Ich kann nur hoffen, dass sich dieser Blödsinn nicht durchsetzt. Sonst kommen demnächst auch Weiße und wollen Weiß ergänzen.

    Die Flagge soll so bleiben, wie seit Jahrzehnten ist, wie sie jeder kennt und jeder erkennt.

    Für mich gehören Schwarze genauso zur Community wie Asiaten und jede andere Ethnie und Hautfarbe. Und wer das anders sieht, wird das auch durch eine unbekannte Flagge nicht plötzlich anders sehen.

    Das Rassismusproblem in den USA ist kein GLBT-Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Das muss anders gelöst werden; nicht indem man unsere Symbole durch Abänderung in die Beliebigkeit schwächt.
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#17 aufkeinenFallAnonym
#18 FenrirAnonym
  • 11.06.2017, 16:19h
  • Das finde ich bescheuert... einerseits ist es eine Form von Rassismus immer wieder die Hautfarbe hervorzuheben.. und WENN SCHON, dann sollte ebenfalls Weiß auf die Flagge. Wenn, dann richtig und gleichberechtigt. Aber mal davon ab: Die Flagge sieht mit diesen Farben einfach nur bescheuert aus. Fazit: Nicht sonderlich was gegen die Botschaft dahinter, aber nicht begeistert von der Flaggenidee selbst.
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#19 TheDadProfil
#20 seb1983
#21 RobinAnonym
  • 11.06.2017, 17:47h
  • Ich finde es viel rassistischer, für farbige Menschen einen braunen und schwarzen Streifen hinzuzufügen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Farben der Flagge nichts mit Hautfarben zu tun haben und ja auch kein weißer Streifen vorhanden ist.

    Und obendrein sieht es bescheuert aus und zerstört eine aufwendig und langwierig aufgebaute Marke.

    Nein Danke...
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#22 NeverEverAnonym
  • 11.06.2017, 18:24h
  • Mir gehen ne Menge Fragen durch den Kopf und ich weiß nicht, wo ich beginnen soll....
    Erstmal würde ich gerne wissen, ob der Erfinder unserer schönen Flagge sie patentieren ließ? Er hatte schließlich eine Idee und wollte diese Idee als starkes Symbol umsetzen, womit er zum Glück erfolgreich war. Deswegen finde ich es zweifelhaft, nun nach seinem Tod, etwas an der Flagge zu ändern.
    Und dann wundere ich mich, dass ausgerechnet Philadelphia der Meinung ist, es müsste noch braun und schwarz hinzugefügt werden, mit der Begründung: gegen Rassismus.
    Da werden Dinge zusammen gewürfelt, die als Summe nur verwirrend wirken.

    Natürlich macht es Sinn, dass in den USA eine Haltung gegen Rassismus deutlich gemacht wird - ist ja längst überfällig - wenn man bedenkt, dass Martin Luther King damit begonnen hatte. Und dass dunkelhäutige LSBTTIQ und andere Rassen es auch nicht einfacher haben, dass ist ebenfalls bekannt und ebenso bedeutend.
    Aber wenn ich den Erfinder richtig verstanden habe, dann ist die Regenbogenflagge für alle LSBTTIQ, unabhängig der Rasse etc.
    Mit den Farben braun und schwarz wird doch wieder eine Einschränkung gemacht und gleichzeitig fühlen sich andere Gruppen wieder ausgeschlossen. Das resultiert höchstens in eine Endlosschleife und ich denke, dass sich das nicht etabliert, weil es am Grundgedanken des Erfinders vorbeigeht.
    Stattdessen könnte Philadelphia, wenn sie an eine Flagge denken, eine aussagekräftige Flagge entwickeln, die als Symbol gegen Rassismus dient - warum nicht? Da die USA eh gerne Flagge zeigt, wäre das ein starker Gegenpol.

    Aber bei der Regenbogenflagge ging und geht es um die Gleichberechtigung für LSBTTIQ, unabhängig von allen menschlichen Eigenschaften. Auch wenn es eine Flagge für Transsexuelle und anscheinend auch für SM-Leute gibt, stellt die Regenbogenflagge für mich die Einheit von LSBTTIQ dar.

    Natürlich ist beides Diskriminierung: sowohl Rassismus als auch die Benachteiligung von LSBTTIQ, aber beides als eine Flagge darzustellen, obwohl der Erfinder die Flagge speziell für LSBTTIQ entwickelte, finde ich nicht gut.

    Übrigens sind bei der Regenbogenflagge keine Rassen als Farben dargestellt, sondern diese Farben haben eine andere Bedeutung, wie bereits schon mehrmals erwähnt wurde: violett = Geist, etc.
    Dabei nun Rassen zu erwähnen, ist paradox, da dies wieder zur Diskriminierung führt, was doch mit der Farbbedeutung der Regenbogenflagge deutlich verhindert wurde.
    Es ist doch wichtig Menschen als Menschen zu betrachten und nicht als Rassen oder sexuell reduzierte Wesen.

    Und dass diese Flagge mit braun und schwarz in Deutschland nicht funktioniert, steht ja im Artikel. Einige würden da eine politische Neigung sehen, was den Grundgedanken ebenso kaputt machen würde.
    Mit der Regenbogenflagge soll garantiert kein Streit über Rechtsorientierte oder über Antisemitismus entfacht werden. Vielmehr ist unsere Flagge doch ein friedliches Symbol, dass alle Menschen, die zur LSBTTIQ gehören, einschließt, unabhängig von irgendwelchen individuellen Eigenschaften.
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#23 ursus
#24 Flieder07Anonym
  • 11.06.2017, 20:21h
  • Ich hoffe braun und schwarz setzen sich nicht durch. Der Erfinder der Regenbogenfahne würde sich im Grab umdrehen. Udo
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#25 kuesschen11Profil
  • 11.06.2017, 21:07hDarmstadt
  • Regenbogenfarben sind Spektralfarben und setzen weißes Licht in ein buntes Prisma. Nicht umsonst stehen diese Farben seit Jahrzehnten für die Vielfalt von LGBTTIQs und in erster Linie geht es dabei um Akzeptanz von sexueller Identität und sexueller Orientierung.

    Die Farben braun und schwarz stehen außerhalb dieser Spektralfarben und mir fällt es wirklich schwer, beide Töne ergänzend mit einzubinden.

    Die Regenbogenfahne steht gleichfalls gegen jegliche Form von Rassismus und zeigt sich mit leichten, bunten Farben. Schwarz-braun spiegelt eher den Gegenpol von bunt und würde optisch störend wirken.

    Also daher bitte kein schwarz und braun. Das war und ist nicht im Sinne des Erfinders.
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#26 tomtomAnonym
  • 11.06.2017, 21:14h
  • Mal davon abgesehen dass es SCH***E (sorry- geht nicht besser) aussieht, gelten diese Aussprüche (keine Schwarzen/ Asiaten/Dicke/Skinny usw.) doch nur für die direkte Suche nach Sexkontakten.
    Auf Grinder, GR, PR, Bearwww usw. suchen doch die wenigsten jemand für einen Brettspiele-Abend.
    Wenn ich jemand für SEX suche und einfach nicht mit Asiaten oder Schwarzen kann, heißt dass doch nicht dass ich mich nicht mit ihnen zum Kaffee trinken an einen Tisch setzten würde und sie als schlecht oder minderwertig betrachte.
    Die Fahne zu ändern ist ein weiter Versuch alles auch wirklich überkorrekt zu machen...
    Wo soll dass hin führen?
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#27 JörgeAnonym
  • 11.06.2017, 21:18h
  • Wem das eingefallen ist hat wohl noch nie einen Regenbogen gesehen und mit der Bildung ist es wohl auch nicht weit her. Schockierend und scheusslixh zugleich!

    Braun, schwarz und Weiss mögen zwar für Modebewusste zu einer bunten Flagge gehören, sind aber keine Primärfarben und kommen deshalb weder im Regenbogen noch in irgendeinem (physikalisch-technisch korrektem) Farbkreis vor.

    Mischt man drei Primärfarben zusammen, erhält man bei absolut reinen Grundfarben entweder Weiss (additive Mischung mit Rot, Grün und Blau -> wie beim Fernseher) oder Schwarz (subtaktive Mischung mit Cyan, Magenta und Yellow).

    Da Grundfarben aber in der Praxis (Druckereien) niemals hundertprozentig rein sind erhält man ein sehr dunkles Braun. Braun ist also eher das Ergebnis einer fehlgeschlagenen Farbmischung als eine echte Farbe... Beim Druck hilft man nach, indem man noch schwarz dazudruckt (Key -> CMYK), was jedoch Farbtheorethisch gar nicht nötig wäre.

    Braun entsteht also nur, weil die Grundfarben dreckig sind. Und ich will auf der Regenbogenfahnexkeinen Dreck haben :-)
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#28 TheDadProfil
  • 11.06.2017, 21:24hHannover
  • Antwort auf #20 von seb1983
  • ""Das entscheidet zum Glück niemand wer dazu gehört und wer nicht,""..

    ""zum Glück""..

    Zu wessem Glück ?

    Zu Deinem ?
    Wenn Du dich mit einer Person "solidarisieren" willst, die Dein Engagement als "egoistischen Unsinn" und "nicht hilfreich für die gesellschaft" abqualifiziert, dann nur zu !

    Leute die das Engagement der LGBTTIQ*-Community als "nicht hilfreich für die Gesellschaft" bezeichnen KÖNNEN nicht Teil dieser Community sein !

    Das "entscheiden" dann die AUSSAGEN dieser Leute !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#29 RedyAnonym
  • 11.06.2017, 21:24h
  • Wo ist der weiße Streifen?
    - Der weiße Streifen ist aus meiner Sicht wie Straight Pride. Ich habe nichts gegen Heten, aber sie brauchen sicher keine Sichtbarmachung. Das selbe gilt für Menschen weißer Hautfarbe.

    Passt mal auf, dass Inklusion nicht zur Exklusion wird...
    - Wie schnell doch diskriminierte Minderheiten auf den Zug aufspringen, sobald sie nicht betroffen sind. Schade eigentlich. Ich zumindest bin nicht bereit anderen gegenüber zu betreiben, was ich mir selbst gegenüber verbitte.

    Die Farben der Fahnen stehen für alle LGBTIQ+, wozu brauchen wir mehr?
    - Das sehe ich auch so, aber in unserer Gemeinschaft wird offentsichtlich genau so diskriminiert, wie im Rest der Gesellschaft. Darüber hinaus tut der Diskurs offensichtlich bitter Not tut. Wäre es so, dass die Fahne für alle steht, dann bräuchte die Fahne tatsächlich nicht mehr Farben.

    Ästhetisch finde ich es leider auch problematisch, aber ich bin schockiert über die Kommentare. Was ist den los, dass wir so auf den Hinweis reagieren?

    ps: Ich glaube nicht, dass einzelne Farben in der Fahne für ethnische Gruppen stehen. Ursprünglich waren Qualitäten wir Spiritualität, Lebensfreude, Kreativität, Gemeinschaft usw. gemeint.
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#30 NeverEverAnonym
  • 11.06.2017, 21:50h
  • Antwort auf #23 von ursus
  • Danke.
    Gerade dann ist es umso derber von Philadelphia, finde ich, an der Flagge was zu verändern. Sie wurde so entwickelt wie sie ist und sie ist kein Experimentiermaterial, so dass sie am Ende unkenntlich gemacht wird.

    Schade, dass er es nicht patentieren ließ.
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#31 SebiAnonym
#32 FarbenlehreAnonym
  • 11.06.2017, 23:03h
  • Antwort auf #31 von Sebi
  • "Durch den braunen und schwarzen Streifen werden Schwarze auf ihre Hautfarbe reduziert - so als sei das alles, was sie ausmacht."

    Das werden sie auch, wenn man sie "Schwarze" nennt. Und jetzt?

    Die Hautfarbe ist nicht alles, was eine Person ausmacht. Natürlich nicht. Das behauptet aber auch niemand. Aber sie ist in diesem Fall nun mal das, woran "Schwarzsein" festgemacht wird und woran sich vor allem auch rassistische Diskriminierung festmacht.

    Wenn du eine Idee hast, wie man Rassismus bekämpfen kann, ohne von Hautfarben zu sprechen, dann immer raus damit!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 OrthogonalfrontAnonym
  • 11.06.2017, 23:22h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • "Wenn Du dich mit einer Person "solidarisieren" willst, die Dein Engagement als "egoistischen Unsinn" und "nicht hilfreich für die gesellschaft" abqualifiziert, dann nur zu !

    Leute die das Engagement der LGBTTIQ*-Community als "nicht hilfreich für die Gesellschaft" bezeichnen KÖNNEN nicht Teil dieser Community sein !"

    Mal abgesehen davon, dass ich die von dir "zitierten" Aussagen nicht getätigt habe, ist der Wunsch Schwarz und Braun an den Regenbogen zu kleben ganz sicher kein "Engagement der LGBTTIQ*-Community", sondern nur wieder das "Engagement" einiger Kumbaya-Spinner innerhalb besagter Community, zu der eben ALLE LGBTTIQ gehören. Selbstverständlich auch jene, die nicht TheDad-konform sind.
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#34 Daniel JordanAnonym
#35 Hantewi
  • 11.06.2017, 23:57h
  • Guten Abend zusammen!

    Bevor Ihr euch hier alle weiterhin als Weiße gegenseitig mit Eurer absoluten Unkenntnis über Black People und People Of Color zu übertrumpfen versucht, und es von post zu post immer peinlicher für Euch alle hier wird...bitte erst lernen.

    "Black" oder "Of Color" ist eine selbstbewußte emanzipatorische EIGENBEZEICHNUNG von Black or Colored People.

    Dabei ist zu beachten:
    "Black" oder Of Color" bezieht sich NICHT auf die HAUTFARBE, SONDERN auf die IDENTITÄT!

    Black People und People Of Color BESTEHEN DARAUF, so bezeichnet zu werden. Ich auch.

    Deshalb heißt die Interessenvertretung schwarzer Menschen in Eurem Land auch "ISD - Initiative Schwarze Menschen in Deutschland"...die Euch sicherlich allen bekannt ist, daran zweifel ich nicht...

    isdonline.de/

    de.wikipedia.org/wiki/Afroamerikaner

    "...Eine weitere Selbstbezeichnung ist Black (Schwarzer), das aus politischen Überlegungen häufig großgeschrieben wird..."

    weranderneinenbrunnengraebt.wordpress.com/2012/09/15/schwarz
    schwarzsein/


    Durch die widerständige Aneignung einer Fremdbezeichnung und in Anlehnung an die Black Power-Bewegung im englischsprachigen Raum wurde er als emanzipatorische Selbstbezeichnung und als Alternative zu eindeutig rassistischen Begrifflichkeiten eingeführt.

    Gern geschehen.
    Guten Abend
  • Antworten » | Direktlink »
#36 OrthogonalfrontAnonym
#37 Hantewi
#38 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.06.2017, 00:44h
  • Antwort auf #37 von Hantewi
  • Welche Kommentare genau und warum?

    Deine Aussage war doch, dass "Black" und "People of Color" emanzipatorische Eigenbezeichnungen seien, die sich auf die Identität bezögen. Ich habe hier nicht gelesen, dass das irgendwer anzweifelt. Worauf gründet sich also deine Kritik?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 OrthogonalfrontAnonym
#40 Marius CologneAnonym
  • 12.06.2017, 09:24h
  • Antwort auf #32 von Farbenlehre
  • Quatsch, die nennen sich selbst auch Schwarze. Und viele finden das besser als "People of Color" (PoC) und was für bemühte Ausdrücke es sonst noch gibt.

    Aber das heißt nicht, dass man dann auch Schwarz als Farbe für deren Repräsentation in der Regenbogenflagge nimmt.

    Ein Beispiel:
    wir nennen uns auch selbstbewusst "Schwule" und wollen nicht als "anders Liebende" oder sonstwie bezeichnet werden. Dennoch würden wir uns daran stören, wenn jemand bei einem Vortrag sagen würde "Herzlich willkommen liebe Heteros, liebe Schwule, liebe Lesben,..." Denn es würde uns von den anderen separieren.

    Und genauso ist es mit der Bezeichnung Schwarze. Das ist nun mal deren Hautfarbe und so nennen die sich auch selbst. Aber das heißt nicht, dass man deren Hautfarbe extra in der Regenbogenflagge verankern sollte, so als gäbe es neben der Vielfalt der anderen auch noch die Schwarzen, die ihre eigene Gruppe bilden und nicht zu den anderen dazugehören.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#41 OutAndProud
#42 OutAndProud
#43 OutAndProud
#44 OrthogonalfrontAnonym
#45 OrthogonalfrontAnonym
#46 Hantewi
  • 12.06.2017, 11:27h
  • Antwort auf #43 von OutAndProud
  • "...vielen Dank für deine beiden Kommentare. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl in einem Forum der "Jungen Union" oder gar der AFD gelandet zu sein..."

    Guten Morgen nach DO

    ...Wir Oglala-Sioux verfügen über einen hohen Grad an Stoizismus...Zorn drückt sich dann eher in einem beißenden sarkastischen Unterton aus.

    Liebe Grüße,
    Larah Hant'éwi Lakhóta Yuuna
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#47 OutAndProud
  • 12.06.2017, 11:28h
  • Antwort auf #45 von Orthogonalfront
  • Folgende Reaktionen treten häufig auf, wenn Menschen auf rassistische Sprach- und Wahrnehmungsmuster angesprochen werden, insbesondere wenn Weiße auf ihre Weißen Privilegien hingewiesen werden.

    Das habe ich doch nicht so (rassistisch) gemeint.

    Ich verstehe nicht, was du meinst.

    Das finde ich jetzt aber sehr emotional und subjektiv.

    Das geht mich nichts an. Was hat das denn mit mir zu tun?

    Ich bin aber nicht rassistisch.

    Merkst du immer noch nichts ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#48 OrthogonalfrontAnonym
#49 OutAndProud
#50 objectionAnonym
  • 12.06.2017, 12:57h
  • Antwort auf #13 von queeer
  • Was für ein Unfug! Weiße Schwule sind zahlenmäßig stärker sind, weil es schlicht und ergreifend mehr von ihnen gibt und nicht aufgrund einer nebulösen Homonormativität. Die Bevölkerung in der ersten Welt ist nunmal vornehmlich weiß, Transsexualität ein bedeutend selteneres Phänomen und wie zB die PEW Studie von 2013 zeigt ist Bisexualität unter Männern bedeutend seltener als Homosexualität, während bei Frauen genau das Gegenteil der Fall ist. Des weiteren sind Bisexuelle unterdurchschnittlich engagiert in der LGBT-Szene, was wohl auch daran liegt, daß der Begriff Bisexualität ein breites Spektrum an Lebenswirklichkeiten abdeckt (ein bisexueller verheirateter Mann, der sich alle heiligen Zeiten mal mit einem Kerl trifft, hat vergleichsweise wenig Anlass sich zu enagieren. Und man kann es ihm nichtmal zum Vorwurf machen)
    Was den zweiten Teil deiner Argumentation betrifft. "No Asians" und "No Blacks" stellen für sich eben nicht mit der von Dir unterstellten Notwendigkeit rassistische Statements dar, sondern sind ohne weiter Information lediglich als auf Äußerlichkeiten beschränkte Kriterien zu werten. Rassismus ist die Zuschreibung von Eigenschaften aufgrund rein äußerlicher Merklmale. Wenn einer nicht auf Schwarze steht weil ihm käsige Burschen lieber sind, mag eine Formulierung wie "No Blacks" dumm gewählt sein, aber eben per se noch lange kein Beweiß für Rassimus.
    All das ist aber sowieso rein spekulativ, da der von Dir erhoben Vorwurf GR wäre ein Pfuhl rassistischer Auswüchse nicht einmal ansatzweise belegt ist:
    Suche nach "No Blacks" ergab 0 Treffer.
    Suche nach "No Asians" ergab 0 Treffer.
    Suche nach "No Fems" ergab.... puh das ist spannend... 0 Treffer.
    Selbst wenn man die Suchbegriffe durch deutsche Worte ersetzt, ist die Gesamtzahl Treffer extrem gering:
    "Keine Asiaten" ergibt gerade mal 369 Treffer in ganz Deutschland. Bei 461.795 deustchen Profilen sind das gerade mal 0,08 %. Das Ummünzen von Sonderfällen zu Regelfällen ist ein wesentlicher Mechanismus rassistischen Denkens und unter diesem Gesichtspunkt, bist tatsächlich Du der Rassist in dieser Debatte. Die Priviliegien von denen Du sprichst sind schlicht weg nicht existent. Das Privileg schwuler Männer gegenüber Lesben in Deutschland ist häufiger totgeschlagen zu werden und eine höhere Selbstmordrate zu haben.
    Also steig von deinem hohen Ross runter. Tu der Welt einen Gefallen und lern selbständig zu denken oder hüll deine Ignoranz zumindest in Schweigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#51 JustusAnonym
  • 12.06.2017, 13:09h
  • Symbole sind enorm wichtig! Sie stiften Identität, schweißen zusammen, verdeutlichen nach außen und werben.

    Gerade wegen ihrer vielen Funktionen ist es enorm schwierig und oft mit Nachteilen verbunden, ein über lange Zeit etabliertes Symbol zu ändern.

    Und wenn man schon die Regenbogenflagge ändern würde, sollte man wieder zum Ursprungs-Entwurf mit Pink und Türkis zurückkehren, der nur aus technischen Gründen verworfen wurde, weil man damals pinken Stoff noch nicht preiswert fertigen konnte und es eine gerade Anzahl sein sollte.

    Denn Schwarz und Braun zerstören nicht nur den fröhlichen, bunten Charakter der Fahne, sondern sie leiten auch zur Fehl-Interpretation, die Farben der Flagge würden für Hautfarben stehen (was durchaus auch das Gegenteil erreichen kann und rassistisch aufgefasst werden kann).

    Auch ohne Schwarz und Braun steht die Regenbogenflagge für Vielfalt und umfasst alle Hautfarben.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 Mel_VixenAnonym
  • 12.06.2017, 13:18h
  • Ok richtig müsste es sein: Schwarz, Braun, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila, Grau, Weiß, Gold und Silber - DAS sind die Farben des Wiederstands.

    Unabhängig von kleinen witzen sehe ich konflickte zu Leatherpride (schwarz) und Trans* (weiß) flaggen die ggf. in ihrer bedeutung missverstanden werden könnten wenn 2 neue streifen "auf" die LGBT flagge kommen.

    Zumal WTF Rassismus ist ein Problem ABER warum zun Himmel muss man schwarz und braun Oben auf tun? Rein optisch drückt das doch aus das Rasissmus das wichtigere Problem ist und LGBTQI+ sich doch bitte hinten anstellen sollen.
    Klar stehe ich mit meinen Mitmenschen gegen Rassismus das heißt aber nicht dasbman nicht gemeinsam mehrere Themen angehen kann.
    Ich bin sicher das war auch die intention hier, ein Einheit der Marginalisierten zu schaffen aber manche Kämpfe sollten getrennt bleiben obwohl wir sie gemeinsam führen.
  • Antworten » | Direktlink »
#53 Hantewi
  • 12.06.2017, 13:22h
  • Antwort auf #51 von Justus
  • "...sondern sie leiten auch zur Fehl-Interpretation, die Farben der Flagge würden für Hautfarben stehen (was durchaus auch das Gegenteil erreichen kann und rassistisch aufgefasst werden kann)..."

    Ich bin unendlich geduldig...

    #35 Hantewi:

    "......bitte erst lernen:

    "Black" oder "Of Color" ist eine selbstbewußte emanzipatorische EIGENBEZEICHNUNG von Black or Colored People.

    Dabei ist zu beachten:
    "Black" oder Of Color" bezieht sich NICHT auf die HAUTFARBE, SONDERN auf die IDENTITÄT!

    Black People und People Of Color BESTEHEN DARAUF, so bezeichnet zu werden. Ich auch..."

    de.wikipedia.org/wiki/Afroamerikaner

    "...Eine weitere Selbstbezeichnung ist Black (Schwarzer), das aus politischen Überlegungen häufig großgeschrieben wird..."

    weranderneinenbrunnengraebt.wordpress.com/2012/09/15/schwarz
    schwarzsein/

    "...Durch die widerständige Aneignung einer Fremdbezeichnung und in Anlehnung an die Black Power-Bewegung im englischsprachigen Raum wurde er als emanzipatorische Selbstbezeichnung und als Alternative zu eindeutig rassistischen Begrifflichkeiten eingeführt..."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#54 RobinAnonym
  • 12.06.2017, 13:48h
  • Antwort auf #53 von Hantewi
  • Hättest Du die "Geduld", die Du beim Wiederholen Deiner eigenen Beiträge zeigst nur auch beim Lesen der Beiträge anderer...

    Es geht nicht darum, dass die Farben an sich oder die Bezeichnung von Menschen als Schwarzer, Weißer, etc. rassistisch sind. Sondern es geht darum, dass diese Hautfarbe als einzige einen Streifen auf einer Flagge erhalten soll, wo alle anderen Farben nicht in Bezug zu Hautfarben gesetzt werden.

    Und DAS ist rassistisch. So als stünden alle anderen Farben für homo-, bi-, trans-, intersexuelle Weiße, Asiaten, Latinos, etc., aber als würden Schwarze da nicht dazugehören und separate Streifen benötigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#55 LächerlichAnonym
#56 LächerlichAnonym
#57 Janana
#58 OutAndProud
#59 Pascal GoskerAnonym
  • 12.06.2017, 14:50h
  • Ich bin gegen eine Änderung der Regenbogenflagge. Und wenn, dann bitte zur ursprünglich mal geplanten Fassung.

    Von allen hier gelesenen Argumenten sind für mich die wichtigsten:

    1. Langjährig erarbeitete Symbole mit hoher Bekanntheit in der ganzen Gesellschaft ändert man nicht mal eben so.

    2. Braun und Schwarz passen nicht zur ansonsten so schön bunten Fahne.

    3. Die Farben der Streifen repräsentieren keine Hautfarben.

    4. Die Fahne steht eh für Vielfalt. Und dazu gehören selbstverständlich auch schwarze LGBTI.

    5. Rassismus ändert man nicht, indem man Symbole leichtfertig aufgibt. Und Rassimus ist unter Heteros ein noch viel größeres Problem.
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#60 Janana
  • 12.06.2017, 15:01h
  • Antwort auf #59 von Pascal Gosker
  • Immer die gleichen Argumente.

    "Wir lassen uns unsere etablierten Dinge nicht wegnehmen."

    (Märchen, in denen von Negern, die Rede ist, alte Bundeswehrlieder, Indianerspiele, "wer hat Angst vorm schwarzen Mann", usw...)

    "Die Probleme sind doch nicht so wichtig..."
    "Es gibt wichtigere Dinge"
    "Das Problem haben andere, nicht ich..."

    Nein, ihr seid gar nicht betroffen niemals. Gerade in der LGBT-Szene ist Rassismus ein riesiges Problem.

    Wofür stehen denn die einzelnen Farben des Regenbogens? Konkret?

    Gerade das es viele Streifen sind, deutet doch auf Vielfalt hin. Vielleicht sollte man gerade ausdrücken, dass Vielfalt nicht bei der Hautfarbe und Kultur aufhört?

    Ein vermeintlich heiliges Symbol anzufassen ist eine großartige Geste hierzu. Diese Abwertung der Idee ohne besseren Vorschlag ist selbst latent rassistisch. Sie macht die Diskriminierung wieder mal unsichtbar und leugnet sie.
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#61 OutAndProud
  • 12.06.2017, 15:22h
  • Antwort auf #50 von objection
  • "Die Bevölkerung in der ersten Welt ist nunmal vornehmlich weiß,"

    Nun ja, in den USA liegt der Anteil der Weißen stand 2015 bei etwa 62%, Tendenz fallend.

    Bis 2060 soll der Anteil auf 44% fallen

    www.welt.de/politik/ausland/article138058186/Das-Ende-des-we
    issen-Amerikas.html


    Die Trump Wähler haben schon verstanden das mit der Parole "Make America great again" mit "great" eigentlich "white" gemeint ist.

    Bei uns wird das etwas länger dauern, aber die AFD hat jetzt schon Angst davor.

    www.zeit.de/2014/33/afd-landtagswahl-sachsen/seite-2

    Ansonsten fällst du noch mit Sätzen auf wie:

    "Was für ein Unfug" oder "Tu der Welt einen Gefallen und lern selbständig zu denken oder hüll deine Ignoranz zumindest in Schweigen."

    Vielleicht solltest du zuerst mal lernen wie man sachlich diskutiert bzw. argumentiert. Beiträge mit "Unfug " zu beginnen die dann darin enden, anderen den Mund zu verbieten, lassen vermuten das da bei dir noch viel Luft nach oben ist.
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#62 OrthogonalfrontAnonym
#63 OrthogonalfrontAnonym
#64 OrthogonalfrontAnonym
#65 LenaAnonym
  • 12.06.2017, 15:39h
  • Antwort auf #1 von Ralph
  • Dem kann ich nur zustimmen, mir erschließt sich nicht, warum man einer auf Sexualität bezogene Flagge Farben hinzufügen sollte, die auf etwas völlig anderes bezogen sind, nämlich die Hautfarbe/Solidarität zu "People of Colour"
    Und wenn man es doch täte, warum dann nur Braun und Schwarz und nicht auch Weiß (Gleichheit für alle, Dunkel- und Hellhäutige)?
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#66 LächerlichAnonym
#67 OutAndProud
  • 12.06.2017, 15:48h
  • Antwort auf #63 von Orthogonalfront
  • Bei wieviel Prozent muss dann zwingend Weiß auf die Rainbow Flag? Und welcher Mensch ist eigentlich 100% weiß? Oder schwarz? Keiner!

    Um mal in deiner "Logik" zu antworten, obwohl das schwer fällt da du ja die Existenz von Rassismus in Frage stellst.
    Was ist mit braun, willst du doch auch nicht, oder?
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#68 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.06.2017, 15:53h
  • Antwort auf #67 von OutAndProud
  • "da du ja die Existenz von Rassismus in Frage stellst."

    Tue ich nicht. Wo genau willst du das gelesen haben?

    "Was ist mit braun, willst du doch auch nicht, oder?"

    Ich vermute mal, dass irgendwo ein Mensch im Mittel exakt diesen Braunton hat. KOMPLETT Schwarz oder Weiß ist jedoch garantiert kein Mensch auf der Welt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#69 LächerlichAnonym
  • 12.06.2017, 15:57h
  • Antwort auf #57 von Janana
  • Also meine Partnerin ist dunkelhäutig und sie sieht ihre Identität nicht in ihrer Hautfarbe, sondern in ihrem Charakter.
    Und die LSBTTIQ ist nicht die Ursache für den Rassismus in den USA.
    Finde den Denkfehler.

    Bei der Regenbogenflagge geht es um LSBTTIQ und diese Flagge ist für ALLE LSBTTIQ.
    Den Rassismus gab es in den USA schon bevor die Regenbogenflagge erfunden wurde.
    Die Idee mit der speziellen Flagge gegen Rassismus nannte ich bereits - kann die USA gerne entwickeln.

    In Europa ist der Rassismus weitaus weniger ausgeprägt, deshalb kann die Flagge gegen Rassismus gerne in den USA wehen.

    Hier in Deutschland setzt sich die Regenbogenflagge mit braun und schwarz jedenfalls nicht durch, da die Regenbogenflagge keine Rassenfrage ist, sondern Inhalte übermittelt, die unabhängig jeder menschlichen Eigenschaften sind.
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#70 OutAndProud
#71 OutAndProud
#72 OutAndProud
#73 Reto77
  • 12.06.2017, 16:42h
  • Hier hat man wohl aus Schock über den Wahlerfolg von Trump ohne viel nachzudenken ein Zeichen setzen wollen. Doch ich bin gegen diesen erweiterten "Regenbogen". Die Regenbogenfahne ist bereits ein etabliertes Symbol und man darf dieses "Logo" nicht ohne Not kaputtmachen.

    Es bleibt der Initiative "More Color, More Pride" ja unbenommen, eine eigene Anti-Rassismus-Fahne zu lancieren mit schwarz-braun-rot-gelb-weiß oder so und damit an der Pride mitzumachen.

    In Europa steht braun nicht für eine Hautfarbe, sondern für den Nationalsozialismus und schwarz für die christlichen Parteien. Beide haben uns massiv und rücksichtslos verfolgt. Deshalb betrachte ich diesen Vorschlag als Schnapsidee arroganter, unsensibler US-Amerikaner.

    Ich werde mir deshalb niemals einen solchen Pin anstecken!
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#74 LächerlichAnonym
#75 OutAndProud
#76 Janana
  • 12.06.2017, 17:11h
  • Antwort auf #74 von Lächerlich
  • Ach... Faulheit?

    Die Quellen hier sagen sogar, das Europa ein größeres Rassismusproblem hat als die USA.

    In Deutschland sind PoC nicht besonders sichtbar, deswegen fällt es in Deutschland nur nicht so auf...

    Selbst faul. Nur was Du denkst, entspricht noch lange nicht der Wahrheit.

    PS: Anonyme Poster sind feige.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #74 springen »
#77 Janana
#78 Hantewi
  • 12.06.2017, 17:46h
  • Antwort auf #56 von Lächerlich
  • "...Somit ist die Farbe braun und schwarz als Zusatz überflüssig."

    Ist das jetzt der autoritär gesetzte Schlußpunkt durch einen Weißen Cis-Mann ---?

    How cute, I'm deeply impressed.

    ...Auf die Gefahr hin, Dein Welt- und Selbstbild zu erschüttern...ob Du es glaubst oder nicht:

    Die Entscheidung ob "ja" oder "nein" wird woanders, ohne euch und von anderen getroffen werden. It's quite simple.

    Germany - Who -?
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#79 LächerlichAnonym
#80 LächerlichAnonym
  • 12.06.2017, 17:55h
  • Antwort auf #77 von Janana
  • Ganz genau, diese Aussage spricht für sich - darin steckt Wahrheit. Das kann aber nur eine Person erkennen, die mal ihre Perspektive wechseln- und die ihr Land auch mal kritisch betrachten kann.

    Perspektive, kritisch betrachten = scheinen Fremdwörter für dich zu sein.
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#81 LächerlichAnonym
  • 12.06.2017, 18:02h
  • Antwort auf #76 von Janana
  • Meine Partnerin muss in Deutschland nicht fürchten, von Polizisten erschossen zu werden - soviel zum Thema, dass es in Europa weniger Rassismus gibt.
    Meine Partnerin wird in Deutschland und in Europa sehr viel besser behandelt als in den USA.

    Solange ihr eure Probleme leugnet und sie an die Regenbogenflagge heftet, solange wird sich in eurem Land nicht viel verbessern.
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#82 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.06.2017, 18:03h
  • Antwort auf #78 von Hantewi
  • "Die Entscheidung ob "ja" oder "nein" wird woanders, ohne euch und von anderen getroffen werden. It's quite simple.

    Germany - Who -?"

    Gruppenbezogene Marginalisierung ist angewandte Herrschaftstechnik in Reinform. Dachte das versteht man als Angehörige einer Minderheit...
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#83 OrthogonalfrontAnonym
#84 LächerlichAnonym
#85 Janana
#86 LächerlichAnonym
#87 OrthogonalfrontAnonym
#88 Janana
#89 Janana
#90 LächerlichAnonym
  • 12.06.2017, 18:22h
  • Antwort auf #85 von Janana
  • Hahahaha... :-)
    Die Regenbogenflagge ist ein WELTWEITES Symbol für LSBTTIQ, deshalb sollte die USA noch viel vorsichtiger sein, wenn sie dieser Flagge EIGENMÄCHTIG(!) zwei Farben hinzufügen wollen, und diese noch als Zeichen einer Rasse begründen.

    Aber der Rest der Welt ist es gewohnt, dass die USA so ziemlich alles im Alleingang umsetzt, was ihnen so in den Kram passt! Aber besser sind sie deswegen nicht - ganz im Gegenteil.
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#91 OrthogonalgfrontAnonym
#92 LächerlichAnonym
#93 Janana
  • 12.06.2017, 18:26h
  • Antwort auf #90 von Lächerlich
  • "Die Regenbogenflagge ist ein WELTWEITES Symbol für LSBTTIQ, deshalb sollte die USA noch viel vorsichtiger sein, wenn sie dieser Flagge EIGENMÄCHTIG(!) zwei Farben hinzufügen wollen, und diese noch als Zeichen einer Rasse begründen."

    Die Regenbogenflage stammt ursprünglich aus Nordkalifornien.

    Zur Info: Kalifornien ist ein Bundesstaat an der Westküste der USA.
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#94 Janana
  • 12.06.2017, 18:31h
  • Antwort auf #91 von Orthogonalgfront
  • Ja, sie kam nicht von Dir aber von anderswo.
    Meine Aussage war, dass nachdem sich hier viele so benehmen, wie das Thema entweder allen ankreiden oder mal was ganz Revolutionäres tun:

    Wir streiten nicht über Befindlichkeiten, sondern über Fakten.

    Mein Gefühl ist nämlich, dass der Großteil der vorgebrachten Argumente entweder Befindlichkeiten sind, widerlegt wurden (von Leuten, bei denen man allerdings aufgrund von Befindlichkeiten nicht auf die Argumente einzugehen zu wollen scheint), keinen Sinn ergeben oder selbst rassistisch sind.
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#95 Janana
#96 Hantewi
#97 LächerlichAnonym
  • 12.06.2017, 18:40h
  • Antwort auf #93 von Janana
  • Nochmal zur Wiederholung:
    Die Regenbogenflagge ist ein WELTWEITES Symbol der LSBTTIQ. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die USA erstmal mit DEM REST DER WELT abspricht, wenn da noch weitere Farben hinzugefügt werden, die eine Rasse(!?) darstellen sollen.

    Deine besitzergreifende Argumentation ist kindisch - erinnert mich an den Kindergarten: «Nein, das ist mein Stuhl - da saß ich immer und das ist mein Platz.»

    Die Regenbogenflagge gehört ALLEN LSBTTIQ - ALLEN!
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#98 Hantewi
  • 12.06.2017, 18:41h
  • Antwort auf #85 von Janana
  • "...dann führ doch Deine eigene deutsche Pride-Flagge ein und klau nicht die aus anderen Ländern..."

    ...War dieser Zwergstaat mit dieser isolierten ungelenken Sprache nicht eines der letzten Länder, das die Existenz dieser Flagge überhaupt bemerkt hat? Wenn ich mich richtig erinnere, musste die Pride Flag Ihnen doch regelrecht aufgezwungen werden...?
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#99 Janana
#100 LächerlichAnonym
  • 12.06.2017, 18:59h
  • Antwort auf #94 von Janana
  • Du hast noch nicht kapiert, worum es geht. Du wirfst mit Vorurteilen um dich wie deine «große Schwester» Hantewi.

    Die Regenbogenflagge ist keine Rassenfrage, sondern da geht es um Grundsätze wie: «Geist (violett), Heilung (orange), Leben (rot),» ...etc.
    Diese Flagge wird als Einheit betrachtet - OHNE Unterteilungen, und UNABHÄNGIG von irgendwelchen menschlichen Eigenschaften! Frei von Rassismus(!), frei von amerikanischem Besitztum(!)

    Was soll das, wenn die USA einer rassenfreien Flagge eine Rasse farblich hinzufügen möchte?? DAS ist Rassismus! Die Regenbogenflagge ist NICHT rassistisch, sondern FREI DAVON!
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#101 LächerlichAnonym
#102 mikesch-06Anonym
  • 12.06.2017, 19:13h
  • mal zur erklärung, wofür die farben der rainbow-flag stehen:
    Rot = Leben
    Orange = Heilung
    Gelb = Sonnenlicht
    Grün = Natur
    Blau = Harmonie
    Violett = Geist

    diese farben haben rein gar nichts mit rassismus zu tun und stehen auch nicht für irgendwelche hautfarben!

    ich finde es auch ziemlich daneben, so kurz nach dem tod von Gilbert Baker so eine diskussion anzufangen und die forderung aufzustellen, schwarz und braun hinzu zu nehmen.

    wenn überhaupt, dann sollte man zu ehren von gilbert baker die flagge mit den urspünglichen 8 farben nehmen. sein ursprünglicher entwurf hatte noch:
    pink = sexualität
    türkis = kunst
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#103 Hantewi
  • 12.06.2017, 19:37h
  • Antwort auf #102 von mikesch-06
  • Liebe*r Mikesch-o6

    "...diese farben haben rein gar nichts mit rassismus zu tun und stehen auch nicht für irgendwelche hautfarben!..."

    Again: "Black" und "Of Color" stehen NICHT für HAUTFARBEN, sondern für IDENTITÄT. Für die SCHWARZEN und FARBIGEN Identitäten von Menschen.

    "...mal zur erklärung, wofür die farben der rainbow-flag stehen:
    Rot = Leben
    Orange = Heilung
    Gelb = Sonnenlicht
    Grün = Natur
    Blau = Harmonie
    Violett = Geist..."

    ...aber das wissen wir doch alle - wir waren doch schließlich alle damals dabei.

    Darum geht es hier aber doch gar nicht. Auch nicht darum, ob das nun eine gute oder eher schlechtere Idee ist.

    Hier in diesem thread geht es darum, was für ethnisch-rassistische Reflexe sich allein nur durch die Erwähnung zweier Farbstreifen sofort durch alle Kommentare zogen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #102 springen »
#104 objectionAnonym
  • 12.06.2017, 20:03h
  • Antwort auf #61 von OutAndProud
  • Zuesrt mal 62% weiß ist vornehmlich weiß und was lt Prognosen 2060 der Fall ist, ist schlicht nicht von Belang wenn es um derzeitige Verhältnisse geht.

    Was deine "Kritik" an meiner Wortwahl betrifft. queeer hat in seinem Kommentar alle, die seine Position nicht teilen, pauschal ins rechte Eck gestellt. Er hätte damit meines Erachtens einen sehr viel harscheren Widerspruch verdient. Aber wir sind ja alle so verdammt nett hier. Du versuchst ja auch nichts anderes, indem du von Trump und der AFD fasselst (Nichts davon hat Bezug zu der Kritik, die ich an queeers Kommentar geübt habe). Sämtliche sachlichen Argumente meinerseits lässt Du einfach unter den Tisch fallen. Du hast ihnen offenbar nichts entgegenzusetzen. Gleichzeitig bezichtigst du mich der Unfähigkeit zu argumentieren. Ach, würde Ironie nur weh tun....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #61 springen »
#105 OutAndProud
  • 12.06.2017, 20:12h
  • Antwort auf #103 von Hantewi
  • "Hier in diesem thread geht es darum, was für ethnisch-rassistische Reflexe sich allein nur durch die Erwähnung zweier Farbstreifen sofort durch alle Kommentare zogen."

    Genau das ist der Punkt der mich erschreckt hat.
    Nur am Rande wurde diskutiert ob es Sinn macht für D die Fahne um die Farben "braun" und "schwarz" zu erweitern, weil die Farben bei uns mit CDU und Nazis in Verbindung gebracht werden.

    Leute werden persönlich angegangen, es wird Anonym der größte Mist behauptet, wenn man nachfragt / hinterfragt wird man als "Faul" abgekanzelt. Leuten wird der Mund verboten.......

    Nur in einem AFD Forum zu dem Thema geht es Wahrscheinlich noch unzivilisierter zu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#106 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.06.2017, 20:34h
  • Antwort auf #103 von Hantewi
  • "Again: "Black" und "Of Color" stehen NICHT für HAUTFARBEN, sondern für IDENTITÄT. Für die SCHWARZEN und FARBIGEN Identitäten von Menschen."

    Das magst du für dich so verinnerlicht und zu deiner ultimativen Wahrheit erklärt zu haben doch das heißt noch lange nicht, dass alle "Schwarzen/Farbigen" (viele finden den Begriff "Farbige" bzw. "Coloured" übrigens rassistisch) das genauso sehen.

    Abgesehen davon argumentierst du zunehmend germanophob, nur falls dir das entgangen sein sollte.
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#107 OrthogonalfrontAnonym
#108 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 20:42hHannover
  • Antwort auf #33 von Orthogonalfront
  • ""Mal abgesehen davon, dass ich die von dir "zitierten" Aussagen nicht getätigt habe""..

    Doch :
    ""Sie wollen alles für ihren SJW Schwachsinn vereinnahmen und den Rest tilgen.""..

    ""ist der Wunsch Schwarz und Braun an den Regenbogen zu kleben ganz sicher kein "Engagement der LGBTTIQ*-Community", sondern nur wieder das "Engagement" einiger Kumbaya-Spinner innerhalb besagter Community, zu der eben ALLE LGBTTIQ gehören.""..

    Seit Jahren gibt es verschiedene Initiativen nicht nur die Bezeichnung der LGBT-Community um Buchstaben zu erweitern, so das sie zwischenzeitlich wie von Dir als ""LGBTTIQ", oder von anderen wie mir als LGBTTIQ* geschrieben wird..
    Es gibt auch schon lange Bestrebungen die Regenbogenflagge zu erweitern, denn sie beschreibt eben durch die alten 6 Farben eben nicht alle Teile dieser Community..

    Leute die sich mit derlei Neu-Formulierungen beschäftigen sind alles andere als ""Kumbaya-Spinner"" oder eben wie von Dir abfällig eingebracht bezeichnete ""SJW""..

    Wer wie Du einen abwertenden Begriff gebraucht, meint es dann auch so..
    Abwertend..

    Wer sich dann als "Mitstreiter" innerhalb einer Community "sieht", diese sich hauptsächlich engagierenden dann aber abwertend als ""SJW"" beschreibt..
    Meint der sich dann selbst mit ?
    Wohl eher nicht..
    Es schließt sich selbst aus diesen ""SJW"" aus, weil er sich als etwas Anderes sieht..
    Ergo gehörst Du nicht zur Community..
    Noch Fragen ?

    ""Selbstverständlich auch jene, die nicht TheDad-konform sind.""..

    Es genügte schon wenn Du dich konform zur Community verhieltest, was Dir offensichtlich immer noch unmöglich ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#109 OutAndProud
  • 12.06.2017, 20:54h
  • Antwort auf #104 von objection
  • Alleine schon deine Wortwahl verrät dich.

    .....die seine Position nicht teilen, pauschal ins rechte Eck gestellt......

    Original AFD / Pegida "Argumente" / Probaganda.

    ".....sehr viel harscheren Widerspruch verdient"

    Etwas "verdient" haben oder auch "rumfasseln" ist auch eine gebräuchliche Ausdrucksweise der rechten Szene wenn es darum geht auf Gegner los zu gehen.

    "Aber wir sind ja alle so verdammt nett hier" geht in Richtung "Gutmenschentum"

    "Nichts davon hat Bezug zu der Kritik, die ich an queeers Kommentar geübt habe"

    Stimmt, sondern es hatte was mit deinem "wir sind die Mehrheit" Argument zu tun.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#110 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:01hHannover
  • Antwort auf #59 von Pascal Gosker
  • ""2. Braun und Schwarz passen nicht zur ansonsten so schön bunten Fahne.""..

    Es kommt hier nicht auf "Geschmack" an, sondern auf Symbolik..

    ""3. Die Farben der Streifen repräsentieren keine Hautfarben.

    4. Die Fahne steht eh für Vielfalt. Und dazu gehören selbstverständlich auch schwarze LGBTI.""..

    Fällt Dir der Denkfehler eigentlich nicht selber auf ?
    Wenn die Streifen KEINE "Hautfarben" symbolisieren, wieso unterstellst Du dann mit anderen zusammen, bei den Menschen die sich als "Black" oder "Of Color" bezeichnen, sei das so ?

    Die Bezeichnungen "Black" oder "Of Color" bezeichnen eine IDENTITÄT, und damit stehen dann auch die Streifen in Braun und Schwarz für eine IDENTITÄT, und NICHT für "Hautfarben"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #59 springen »
#111 Hantewi
  • 12.06.2017, 21:08h
  • Antwort auf #106 von Orthogonalfront
  • "...Das magst du für dich so verinnerlicht und zu deiner ultimativen Wahrheit erklärt zu haben doch das heißt noch lange nicht, dass alle "Schwarzen/Farbigen" (viele finden den Begriff "Farbige" bzw. "Coloured" übrigens rassistisch) das genauso sehen..."

    Wer kennt meine Ahnen und meine Ethnie - Du oder ich?

    Selbst wenn einige das anders sehen "würden" - ich kenne tausende und niemand sieht das anders - würde das nichts an den von mir hier kritisierten Verhaltensweisen ändern.

    Bitte nochmal lesen:

    weranderneinenbrunnengraebt.wordpress.com/2012/09/15/abwehrm
    echanismen/


    "Das finde ich aber jetzt sehr emotional und subjektiv."

    Und hier der Schlüsselsatz:

    "In einer strukturell rassistischen Gesellschaft müssen sich Privilegierte aber fragen, warum sie und wie sie rassistisch agieren, nicht ob sie rassistisch sind. Abwehrmechanismen dagegen selbstkritisch als solche zu erkennen, ist Voraussetzung, um Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen."

    Du äußerst weiterhin nur "Meinungen" und persönliche "Befindlichkeiten"..."Argumente auf Sachebene" zur Kritik an ethnischem Rassismus in diesem thread lese ich nicht - von "Wissen" zum Thema keine Spur.

    Dein Agieren - und das anderer - ist ein einziger Abwehrmechanismus. Du weigerst Dich, Deine "Abwehrmechanismen selbstkritisch als solche zu erkennen".

    Dein obiges Zitat ist ein Abwehrmechanismus gegen zutreffende Rassismus-Kritik.

    Nicht mal die Basics zum Thema "Rassismus-Kritik" sind hier bei den Diskutanten vorhanden und bekannt.

    Umso ausgeprägter ist die priviligierte Ignoranz.
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#112 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:10hHannover
  • Antwort auf #69 von Lächerlich
  • ""Die Idee mit der speziellen Flagge gegen Rassismus nannte ich bereits - kann die USA gerne entwickeln.""..

    Weil Rassismus ja auch ein
    "speziell US-Amerikanisches Problem"
    wäre, was es in anderen Staaten nicht gibt, und es sich deshalb gar nicht lohnt ein weltweit einheitliches Symbol zu entwickeln ?

    Sollen die doch ruhig machen, wir brauchen das hier nicht ?

    Kuck an..
    Wie weit sich hier Ignoranz breit macht, ist wirklich interessant zu sehen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#113 OrthogonalfrontAnonym
  • 12.06.2017, 21:17h
  • Antwort auf #108 von TheDad
  • Wie selbst du hier sehr gut lesen kannst, sind bei weitem nicht alle Angehörigen der LGBTTIQ-Community SJWs oder Kumbaya Spinner, auch wenn du dir das noch so sehr wünschen würdest. Es gibt auch genügend LGBTTIQ-Aktivisten (auch hier im Forum), die nicht gleichzeitig auch noch Aktivisten für allen möglichen anderen Kram sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #108 springen »
#114 OrthogonalfrontAnonym
#115 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:20hHannover
  • Antwort auf #79 von Lächerlich
  • ""wenn es jemand gibt, der/die sich in Deutschland nicht auskennt.""..

    Es ist an der Zeit Deinen eingeschränkten Horizont bezüglich Rassismus dringend zu erweitern !

    Antisemitismus, Anti-Islam, Anti-Arabismus, Anti-Bayern der Berliner Preußen, Anti-Preußen der Bayern, billiger Populismus über Sachsen oder Thüringer, noch mehr Populismus über Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, der "Drecks-Pole", die geldgierigen Tschechen, die faulen Portugiesen, die verwöhnten Italiener und Spanier, die geizigen Schwaben, und vor allem die Schweizer, und die Holländer und die Dänen..

    Man kann sich in god old Europe vor Rassismus gar nicht retten, und genau deshalb ist das kein "us-amerikanisches insel-problem" wie Du hier herbei-phantasierst !

    WER WACH !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#116 OrthogonalfrontAnonym
#117 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:26hHannover
  • Antwort auf #81 von Lächerlich
  • ""Meine Partnerin muss in Deutschland nicht fürchten, von Polizisten erschossen zu werden - soviel zum Thema, dass es in Europa weniger Rassismus gibt.""..

    Wer Rassismus darauf reduzieren will wie viele Menschen von der Polizei erschossen werden, hat keine Ahnung wo überall Rassismus drin ist !

    "" Solange ihr eure Probleme leugnet und sie an die Regenbogenflagge heftet""..

    Oxymorone Aussagen helfen Dir aus der Nummer auch nicht raus !

    Wer sie leugnet heftet sie NICHT an die Regenbogenflagge an !

    Damit hast Du nun gut erklärt wieso Du die Regenbogenflagge für "nicht erweiterbar" hältst..
    Du wehrst Dich gegen Erkenntnis..

    Denn das Erkennen zusätzlicher Probleme muß dann auch zur Erweiterung der Kampf-Aussage der Bürgerrechtsbewegung führen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #81 springen »
#119 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:30hHannover
  • Antwort auf #83 von Orthogonalfront
  • ""Deine Antwort impliziert, dass du meinen Beitrag exakt 180 Grad falsch herum verstanden hast.""..

    Wahlweise :
    ""Das habe ich doch nicht so (rassistisch) gemeint.""..

    ""Ich bin aber nicht rassistisch.""..

    Oder auch aus dem Katalog des Derailing für Anfänger :
    ""Du verstehst das nicht richtig""..

    ""Du reagierst hier völlig emotional und überzogen""..

    ""Meine Freunde/Bekannten haben das aber anders erlebt/wahrgenommen""..

    Q.E.D.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #83 springen »
#121 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:35hHannover
  • Antwort auf #87 von Orthogonalfront
  • ""Dann mach den ersten Schritt in eine mutigere Welt! Poste jetzt und hier deinen Real Name mit nachprüfbarer Adresse!""..

    Wozu ?
    Damit Du dann dort mit Deinen Mit-Streitern ein Sit-In organisieren kannst ?

    "ich poste hier ja nur als orthogonalfront wenn ich unterwegs bin"..

    Dem vernehmen nach bist Du neuerdings entweder sehr viel unterwegs, oder hast die Maxime als "TheMum" unter einem "nachweisbarem" Profil zu posten schon lange aufgegeben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#122 Gefällt mirAnonym
#123 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:39hHannover
  • Antwort auf #90 von Lächerlich
  • ""Die Regenbogenflagge ist ein WELTWEITES Symbol für LSBTTIQ, deshalb sollte die USA noch viel vorsichtiger sein, wenn sie dieser Flagge EIGENMÄCHTIG(!) zwei Farben hinzufügen wollen, und diese noch als Zeichen einer Rasse begründen.""..

    So viel Unsinn in einem Absatz..

    Es geht nicht um ein "Zeichen für eine Rasse"..

    Und dann mal ganz kurz inne halten und für 10 Sekunden darüber nachdenken wer die Flagge erfunden hat, und wer damit das originäre Recht besitzt, sie auch zu verändern ?

    Die US-Community !

    An Deinen Ideen ist absolut nichts "buntes&schönes", egal wo und unter welchem Nick Du dich hier äußerst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #90 springen »
#124 OrthogonalfrontAnonym
#125 OrthogonalfrontAnonym
#126 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:51hHannover
  • Antwort auf #113 von Orthogonalfront
  • ""Wie selbst du hier sehr gut lesen kannst, sind bei weitem nicht alle Angehörigen der LGBTTIQ-Community SJWs oder Kumbaya Spinner, auch wenn du dir das noch so sehr wünschen würdest. Es gibt auch genügend LGBTTIQ-Aktivisten (auch hier im Forum), die nicht gleichzeitig auch noch Aktivisten für allen möglichen anderen Kram sind.""..

    Was Deine Aussage bezüglich des "SJW-Schwachsinns" NOCH unverständlicher macht !

    Du schließt Dich auch weiterhin aus der Community aus indem Du weiterhin Menschen rassistisch begegnest, und an "Argumentations-Linien" arbeitest die Deine Thesen untermauern sollen, obwohl Dir längst eindeutige Erklärungen angeboten wurden, die Deine Sichtweise widerlegen :

    Die SELBSTBEZEICHNUNGEN von Menschen die sich selbst dann als "Black" und "People of Color" bezeichnen KÖNNEN ebensowenig "rassistisch" sein wie die SELBSTBEZEICHNUNG "schwul" und "lesbisch"..

    Dein dagegenhalten ist nichts weiter als Ignoranz..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #113 springen »
#127 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 21:55hHannover
  • Antwort auf #106 von Orthogonalfront
  • ""Das magst du für dich so verinnerlicht""..

    Arrogantes Geschwafel..

    Wer sich einen solchen Satz erlaubt, weiß entweder nicht mit WEM er kommuniziert, ganz sicher aber nicht WORÜBER er hier kommuniziert..

    Menschen die diese Bezeichnungen FÜR SICH SELBST wählen und nutzen haben JEDES RECHT dazu, und genau deshalb ist es NICHT rassistisch !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #106 springen »
#128 Patroklos
#129 OutAndProud
#130 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 22:00hHannover
  • Antwort auf #116 von Orthogonalfront
  • ""Wie genau soll denn dieser angebliche Community Standard definiert sein, dem ich mich angeblich konform gegenüber zu verhalten hätte?""..

    Dazu befragst Du dann vorzugsweise den örtlichen CSD-Verein, die örtliche Lesben-Gruppe Deines Berufs-Standes oder der Uni, der Hochschule, oder eine der vielen Gruppen die sich dazu seit langem schon ausführlich geäußert haben, und NICHT MICH !

    Denn sonst heißt es ja gleich wieder "TheDad" würde Dir Vorschriften machen..

    Du hattest hier an Pfingsten beim CSD genügend Gelegenheit Dir Überblick über die Ziele, und damit verbunden auch mit dem "konformen Verhalten" zu verschaffen..
    Wenn Du solche Gelegenheiten ungenutzt verstreichen läßt, ist das Dein Problem..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #116 springen »
#131 ReinerAnonym
  • 12.06.2017, 22:10h
  • Antwort auf #127 von TheDad
  • Kannst du BITTE mal damit aufhören hier so rumzuschreien ja? Wir sind hier nämlich in einer gemeinsamen Gruppendiskussion und nicht auf dem Kasernenhof. Dazu gehört es sein Gegenüber mit dem gleichen Respekt zu behandeln, den man auch selbst gerne bekommen möchte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #127 springen »
#132 OutAndProud
#133 OrthogonalfrontAnonym
#134 OrthogonalfrontAnonym
#135 OrthogonalfrontAnonym
#136 OrthogonalfrontAnonym
#137 OutAndProud
#138 Hantewi
#139 Patroklos
#140 TheDadProfil
  • 12.06.2017, 23:54hHannover
  • Antwort auf #128 von Patroklos
  • ""Das zeigt mal wieder, daß Du diesen Absatz nicht im geringsten verstanden hast! Hauptsache mal wieder herumstänkern!""..

    Bei allem Gestänker..

    Worin genau liegt nun der Grund auf die Erweiterung der Regenbogenflagge zugunsten der Flaggen einzelner Gruppen die sich zum Teil identitär als auch über Fetische zusammengefunden haben, zu verzichten ?

    Weil Deine hier sehr überflüssigen Links "erklären" das es alle anderen Farben ja auch schon in anderen Flaggen gibt ?

    Kuck an..
    Und ?

    Die Fragestellung richtet sich an die Erweiterung der Regenbogenflagge..

    Die Tatsache das es bereist andere Flaggen gibt ist hier damit vollständig irrelevant..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #128 springen »
#141 TheDadProfil
  • 13.06.2017, 00:00hHannover
  • Antwort auf #131 von Reiner
  • ""Kannst du BITTE mal damit aufhören hier so rumzuschreien ja?""..

    an dieser stelle ein diskussion anzustrengen die den tenor vertritt, groß geschriebene worte in internetforen würden als "geschrei" empfunden, halte ich für lächerlich..

    Es gibt verschiedene Formen der Verdeutlichung einer Aussage innerhalb eines Satzes..
    Ich habe diese gewählt, andere wählen eine andere..
    Leb damit..
    Es zwingt Dich niemand dazu hier jeden Kommentar zu lesen, außer Deiner eigenen Neugierde..

    ""Dazu gehört es sein Gegenüber mit dem gleichen Respekt zu behandeln, den man auch selbst gerne bekommen möchte.""..

    Hübsch..
    Dreh den Satz mal um..
    Vielleicht fällt Dir dann auf wieso es hier auch Menschen gibt, die Deiner Meinung nach so oft "schreien" ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #131 springen »
#142 OrthogonalfrontAnonym
#143 TheDadProfil
  • 13.06.2017, 00:09hHannover
  • Antwort auf #135 von Orthogonalfront
  • ""Um dazu zu stehen, was sie gesagt hat. Jemand der anderen Anonymität vorwirft, selbst aber anonym bleibt, verliert seine Glaubwürdigkeit.""..

    "Glaubwürdigkeit" ziehe ich hier aus den vorgebrachten Fakten, und wirklich nachvollziehbaren Positionen..

    Man klicke als selbst angemeldeter auf ein Profil..
    Viele angemeldete User haben dort Kontakt-Möglichkeiten bis hin zu persönlichen Home-Pages und E-Mail-Addys hinterlegt, und JEDES angemeldete Profil ist bei der Redaktion über eine E-Mail-Addy verifiziert..
    Mehr "dazu stehen" ist dann kaum noch möglich..

    Dein anonymes "Orthogonalfront" ist da eine völlig andere Nummer..

    Vor dem Hintergrund der Vorgänge in Bremen bin ich immer noch nicht bereit einen "Klar-Namen" in Internet-Foren zu verwenden..

    Wer ernsthaft "persönlichen Kontakt" will, kann den kriegen..
    Ich treff mich im Rahmen meiner Möglichkeiten mit jedem der echtes Interesse hat auf nen Kaffee und ne ernsthafte persönliche Diskussion..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #135 springen »
#144 TheDadProfil
  • 13.06.2017, 00:12hHannover
  • Antwort auf #136 von Orthogonalfront
  • ""Die Frage bezog sich aber darauf, was DU darunter verstehst.""..

    Steht doch nachlesbar da !
    ICH halte Dich nicht für einen teil dieser Community, weil ich Dein Verhalten für kontraproduktiv, und Deine Positionen für Konträr zu den Zielen der Community beurteile..

    Du schließt Dich durch die eigene Position, die eigene Haltung, und durch die geäußerte Meinung aus dieser Community aus..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #136 springen »
#145 LächerlichAnonym
  • 13.06.2017, 00:20h
  • Antwort auf #103 von Hantewi
  • Nein, hier geht es in keinster Weise um Kommentatoren - einfach nochmal den Artikel lesen!
    Hier geht es überflüssigerweise um zwei Farben, die mit einer Rasse begründet werden, welche der Regenbogenflagge hinzugefügt werden soll bzw. was Philadelphia umgesetzt hat.

    Einer Flagge, mit ihren ganz eigenen Grundsätzen, die sich gegen Einteilung und gegen Unterschiede darstellt, ist es verheerend, ein Rassenthema anzuhängen.
    Löse dich doch bitte mal von deinem Schubladen-Denken und sehe Menschen als Menschen.

    Die Regenbogenflagge ist unabhängig von allen menschlichen Eigenschaften. Das bedeutet, dass alle LSBTTIQ weltweit sich darin wiederfinden können.
    Was zum Kuckuck hat das nun mit der «Color of Black» Gruppe zu tun??
    Sie sehen sich damit als Identität - sagst du.
    Alles klar, und? Können sich die Color of Black Leute, die zusätzlich zur LSBTTIQ gehören, nicht in der Regenbogenflagge sehen? Wenn ja, warum nicht?
    Verstehst du denn endlich, worauf ich hinaus möchte?
    «Color of Black» ist ein anderes Thema als das, was die Regenbogenflagge aussagt!

    «Color of Black» das ist eine sich-selbst ausgrenzende Bezeichnung. Bedeutet so viel wie: wir sind anders als ihr.
    Sollen die Hellhäutigen nun auch eine Gruppe bilden mit der Bezeichnung: «Whites»? Dann sind wir bald wieder bei Apartheit und segregation.
    Wer seine Hautfarbe als Identität betrachtet, sogar noch als alleinige Identität, sollte eher therapiert werden!

    Also ich bin nicht dunkelhäutig, meine Haut ist hell - soll das jetzt deiner zweifelhaften These nach meine Identität sein?? Um Gottes Willen! Meine Haut ist wie sie ist, was kümmert es mich? Eine Identität zeichnet sich hauptsächlich durch Persönlichkeit aus und das steckt hauptsächlich im Charakter!
    Der Charakter ist eine Identität, nicht die Haut!
    Oder soll ich alle Menschen mit blauen Augen sympathisch finden, weil ich selbst blaue Augen habe??
    Was ist das für ein Weltbild, das du uns hier schmackhaft machen möchtest?
    Soll ich eine Gruppe bilden, die sich «Color of Blue Eyes» nennt?? Und die kämpfen dann gegen die «Color of Green Eyes»??

    Bevor du anderen Rassismus vorwirfst, solltest du dich zuerst fragen, wie offen du selbst bist und was dein Schubladen-Denken eigentlich für Konsequenzen und Folgen hat, sollte das jemals die Welt beherrschen!

    Meine Partnerin ist dunkelhäutig und es ist ihr genauso schnuppe wie mir meine Haut. Sie ist selbstbewusst und sieht ihre Identität in ihrem Charakter! Und sie würde sich weigern, den Stempel «Color of Black» verpasst zu bekommen!
    Die Haut ist ein Organ mit Funktionen und Schutzmechanismen.
    Wenn du das als Identität betrachtest, kann ich mir ausrechnen wie oberflächlich du bist.

    Meine Sicht reicht bis unter die Haut! Denn unter der Hautschicht befindet sich Fleisch - und das sieht bei allen gleich aus. Und im inneren der Menschen empfinde ich Gefühle, da gibt es ein Herz das liebt, da gibt es Charaktereigenschaften, Erfahrungen, Erlebnisse, Geschichten, etc.

    Deshalb wiederhole ich es nochmal: die Regenbogenflagge hat nichts mit Rassen zu tun, sondern sie erhebt sich darüber hinweg, und alle: ALLE LSBTTIQ sind mit dieser Regenbogenflagge angesprochen.
    Und deshalb ist diese Erweiterung mit den zwei Farben nichts als Blödsinn!

    Da den USA Flaggen gefallen nochmal meine Idee: eine eigene Flagge erstellen, die als Symbol gegen Rassismus dient!

    Und es ist wahr: in Deutschland brauchen wir solch eine Flagge glücklicherweise nicht - und das macht mich stolz!
    Wann immer ich mit meiner Partnerin Hand in Hand herumspaziere, werden wir in Deutschland weitaus weniger blöd angegafft als in den USA!
    Zusätzlich wurde sie nicht in den USA geboren und hat deshalb eine andere, meiner Meinung nach gesündere, Einstellung!
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#146 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 00:21h
  • Antwort auf #144 von TheDad
  • "ICH halte Dich nicht für einen teil dieser Community, weil ich Dein Verhalten für kontraproduktiv, und Deine Positionen für Konträr zu den Zielen der Community beurteile.."

    Ich hingegen betrachte dein Verhalten und vor allem deine unerträgliche Art als kontraproduktiv und zumindest einige deiner Positionen konträr zu den Zielen der Community und dennoch würde ich dich nicht ausschließen, selbst wenn ich es könnte, da du nun mal schwul bist und daher dazu gehörst. So einfach ist das.
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#147 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 00:29h
  • Antwort auf #143 von TheDad
  • "Vor dem Hintergrund der Vorgänge in Bremen bin ich immer noch nicht bereit einen "Klar-Namen" in Internet-Foren zu verwenden.."

    Ich persönlich halte diese ganze Klarnamen im Internet Diskussion für eine Bedrohung der Freiheit.

    Bei dir wundert mich, dass du nicht für eine allgemeine Klarnamenpflicht bist, denn immerhin bist du doch ein Befürworter der Zensur dir nicht genehmer Meinungen.
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#148 OrthogonalfrontAnonym
#149 LächerlichAnonym
#150 Homonklin44Profil
  • 13.06.2017, 08:18hTauroa Point
  • Hm, wenn jetzt sämtliche Hautfarben auf die Rainbow-Flagge müssen, kriegen wir das Teil mit allen Schattierungen, Scheckungen, Mondfahlblässungen und Sommersprossungen bald nicht mehr auf Fotos unter. Irgendwann noch Irisfarben, Haarfarben und Einfärbungen von Muttermalen, was kommt dann? Eine Farbe für alle, die einen Papagei halten, eine andere für alle, die wegen einer großen Nase auch nicht besser riechen können, als andere...

    Irgendwo wird es dann tatsächlich mal überzogen. Welche Farbe steht denn für Menschen mit Behinderungen? Die werden auch noch oft diskriminiert. Leute mit Monobraue oder Rothaarige ohne Anspruch auf Seele. ( Ich liebe Rothaarige, mit oder ohne Seele ) Menschen mit Hirsutismus ... LinkshänderInnen...noch eine Farbe frei?
  • Antworten » | Direktlink »
#151 objectionAnonym
  • 13.06.2017, 09:18h
  • Antwort auf #104 von objection
  • Du Kaffeesudleser! Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie eine rechte oder konservative Partei gewählt. Das jemand eine Position aus dem linken Lager kritisiert, weil sie empirisch nicht haltbar und darüber hinaus beleidigend ist, kommt dir doch gar nicht in den Sinn. In deiner kleinen Welt gibt's wohl nur Unmenschen, die andere als Gutmenschen beschimpfen und die ach so Guten, die diese Unemnschen enttarnen.
    Das Argument, das du mir unterstellst habe ich nie gemacht. Weder fordere ich ein Diktat der Mehrheit, noch verstehe ich mich als Teil irgend eines "Wir". Mein Einspruch richtet sich lediglich gegen die Behauptung einer weißen Dominanz innerhalb der LGBT-Community, insbesonder als diese nicht an rassistischen Positionen sondern lediglich Rassenzugehörigkeit festgemacht wird. Eine absursde Konsequenz identitätspolitischen Denkens ist die Ablehnung repräsentativer Demokratie. Das Weiße Männer öfter in LGBT-Vereinen oder Gremien vertreten sind, ist eine Konsequenz demographischer Realität und nicht eines nebulösen Rassismus. Wer weißen Männern Rassismus schlicht ob der Tatsache unterstellt, kann mir genauso gestohlen bleiben wie jeder kleinkarrierte AFDler, der sich das Ende der weißen Rasse zusammenfabuliert. Oder um's uncharmanter zu formulieren: mein Arsch hat eine rechte und eine linke Backe. Da ist genug Platz für viele Zungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#152 Patroklos
#153 TheDadProfil
  • 13.06.2017, 12:54hHannover
  • Antwort auf #142 von Orthogonalfront
  • ""Patroklos meint, dass es eben schon eine Menge Flaggen gibt. Schwingt man halt einfach noch die hier auf dem CSD mit um zu zeigen, dass Schwarze LGBTTIQ auch dazugehören (was ohnehin schon klar war)""..

    "Patroklos" Ansinnen habe ich durchaus verstanden..
    Der Fakt das die BRD eine eigene Flagge hat macht die Flaggen der Bundesländer nicht obsolet..
    Und ebenso anders herum..

    Analog ist die Erweiterung der Regenbogenflagge ein eigener Komplex, der nicht davon berührt wird daß es schon "andere Gruppen gäbe" in deren Flaggen einige Farben vorkommen, die man wegen dieses Vorkommens nun nicht mehr in der Community repräsentieren müßte..

    Und es ist immer noch nicht klar..
    Es herrscht hier immer noch der rassistische Unterton des "die schwarzen sind ja schon dabei", was sich bei näherer Betrachtung dann auf die Sexuelle Identität beziehen kann..

    "Black" und "of Color" bezieht sich aber auf eine Identität die man durchaus als "unterdrückte Ethnie" bezeichnen kann, die zusätzlich dadurch gekennzeichnet ist, neben der rassistischen Unterdrückung als "Schwarzer Mensch" in der Gesellschaft noch der ZUSÄTZLICHEN Diskriminierung als LGBTTIQ*-Mensch zu unterliegen..

    Doppelt Diskriminiert..
    Was wir hier auch schon durchaus ausführlich bezüglich Transidenten/Transsexuellen/Transsexuellen Menschen innerhalb der Community diskutiert haben, betrifft hier auch die "Black" und "of Color"-Menschen..
    Sie werden auch noch aus der Community ausgegrenzt..
    Durch UNSICHTBARKEIT..

    "die sind ja schon drin"
    ist daher eine ziemlich anmaßende Aussage..

    ""Kein Grund die Regenbogenflagge zu erweitern.""..

    Es gibt viele Gründe die Regenbogenflagge zu erweitern..
    Einer dieser Gründe nennt sich VIELFALT..

    Vielleicht diskutieren wir demnächst das zusätzlich aufbringen von Piktogrammen ?
    Vielleicht ein paar runde Symbole als Zeichen der Rolli-Fahrenden LGBTTIQ*-Menschen..
    Oder auch nur 3 schwarze Punkte für die Seh-eingeschränkten und Blinden Menschen ?

    Ein, Dein
    "das brauchen wir nicht, es ist alles schon gut so"
    ist jedenfalls auch keine Basis für eine Diskussion..
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#154 TheDadProfil
#155 TheDadProfil
  • 13.06.2017, 13:01hHannover
  • Antwort auf #146 von Orthogonalfront
  • ""Ich hingegen""..

    Wie nett..
    Aber "nett" ist nunmal die kleine Schwester von...

    Die Zugehörigkeit zur Community ergibt sich NICHT einfach aus der Sexuellen Identität !
    Das würde dann nämlich auch außerordentlich engagierte Heteros einfach mal so ausschließen..

    Die Zugehörigkeit zu dieser Community ergibt sich aus der SOLIDARITÄT und dem KONSENS gegenüber den formulierten Zielen !

    Das man Dir das immer wieder erklären muß, ist allein schon ein Grund dafür, wieso "du nicht dabei bist", denn sonst wüßtest Du das "aus der sache heraus"..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #146 springen »
#156 TheDadProfil
  • 13.06.2017, 13:11hHannover
  • Antwort auf #147 von Orthogonalfront
  • ""Bei dir wundert mich, dass du nicht für eine allgemeine Klarnamenpflicht bist, denn immerhin bist du doch ein Befürworter der Zensur dir nicht genehmer Meinungen.""..

    Offensichtlich habe ich mich bezüglich Deines HUMORS dann doch geirrt..

    Wie kommst Du auf das schmale Brett, ich sei "für Zensur" ?

    Wo ich doch schon diverse Male angemerkt habe mich hier im Netz ausschließlich "anonym" zu bewegen, und dazu neben einem Linux-System auch noch diverse andere Möglichkeiten nutze, die der Bundesinnenminister bei so mancher Gelegenheit als "Dark-Net" verulkt hat..
    "do not Track"-Einstellungen bietet inzwischen sogar Google in seinem Brwoser an, die muß man nur einstellen, und neben der Möglichkeit Cookies und Historie mit Beenden des Browsers zu löschen, gibt es noch viele andere Möglichkeiten..

    Der Staat will gerne alles Wissen..
    Aber ich entscheide was er in Erfahrung bringt, weil ich entschiede was ich Preis gebe..

    Aber Du meinst hier wahrscheinlich mit "Zensur" wieder die subjektive Idee, wenn man sich Dir im Netz entgegenstellt, dann würde man Dir die Möglichkeiten zur "freien Meinungsäußerung" beschneiden..

    Die hast Du auch weiterhin gegenüber dem Staat, denn das ist Dein verbrieftes Recht aus dem GG..
    Gegenüber anderen Menschen hast Du dieses "Recht" eben nicht, und so wirst Du jede Gegenrede weiterhin ertragen müssen..
    Lern damit zu leben..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #147 springen »
#157 LächerlichAnonym
  • 13.06.2017, 13:22h
  • An die Stadt Philadelphia:
    Der Modekonzern NEW YORKER hat eine schöne Idee entwickelt:
    eine Regenbogentüte. Ich hab eine davon zuhause.
    Ich wollte ein Foto hier verlinken, aber per Smartphone geht es anscheinend nicht.
    Wie wäre es, wenn Modekonzerne in den USA eine Tüte entwickeln, die den Anti-Rassismus deutlich macht?

    Es gibt viele Möglichkeiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#158 KopfTischplatteAnonym
#159 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 16:30h
  • Antwort auf #158 von KopfTischplatte
  • Ist man daher auch BLACK oder PoC, wenn man von Geburt an weiß wie eine Kalkwand ist, solange man eine schwarze Identität verspürt? Sind demnach Vanilla Ice oder Eminem auch PoC bzw. BLACK oder sind die dann transcolor?

    Wäre nett wenn diese Fragen einfach mal ernsthaft und sachlich beantwortet wurden ohne die üblichen Rassismus Unterstellungen. Ich möchte das wirklich gerne wissen, verdammt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #158 springen »
#160 ReinerAnonym
  • 13.06.2017, 16:30h
  • Antwort auf #141 von TheDad
  • ""Kannst du BITTE mal damit aufhören hier so rumzuschreien ja?" [Reiner]

    "an dieser stelle ein diskussion anzustrengen die den tenor vertritt, groß geschriebene worte in internetforen würden als "geschrei" empfunden, halte ich für lächerlich.." [DU]

    Denke bitte noch einmal gründlich darüber nach, was du dir hier zusammengeschrieben hast. Sag doch stattdessen einfach klar und direkt, dass dein Geschrei für dich die Normalität ist und wem das nicht passt oder irritiert, der hat eben Pech gehabt.
    Selbst wenn sich andere offensichtlich entnervt die Ohren zuhalten müssen. Dir ist das nämlich egal.
    Hauptsache, du hörst dich reden. Oder überzeug´ mich vom Gegenteil!

    "Es gibt verschiedene Formen der Verdeutlichung einer Aussage innerhalb eines Satzes.." [DU]

    Du, wir diskutieren hier gerade über die Regenbogenflagge und ihre Bedeutung. Nicht über deine persönliche Interpretation von Sprache. Du solltest schon mehr versuchen beim jeweiligen Thema zu bleiben, sonst überforderst du deine Gesprächspartner sehr schnell. Wenn dir das aber sowieso egal, ja dann frage ich mich, was machen wir denn eigentlich hier gerade?

    "Ich habe diese gewählt, andere wählen eine andere.." [DU]

    So kommen wir leider nicht zusammen. Wenn du ein Gespräch führen willst, anstatt eine scheppernde Rede in der Bütt zu halten, musst du schon aus deiner kleinen Kanzel heruntersteigen und auch wirklich mit den Menschen reden. Mit-ein-an-der! Nicht gegen-ein-ander oder sogar über sie. Dann brauchst du auch nicht dauernd so aggressiv zu schreien, aus Angst, dass dich wohlmöglich keiner hört. Viele Schwule sind wesentlich sensibler und feinfühliger, als Du, die fürchten sich vor deiner ungehobelten Art und sind eingeschüchtert von dir.

    "Leb damit.." [DU]

    Du, ich lebe gut und zufrieden mit mir. Auch ohne dich. Ich mache mir grade eher Sorgen, um dich, mein Lieber. Da scheint sich nämlich eine Menge Wut und Zorn in dir angestaut zu sein. Möchtest du vielleicht einmal darüber mit uns sprechen? Jetzt wäre eine Gelegenheit dafür. Nur Mut, wir beißen dich nicht!

    "Es zwingt Dich niemand dazu hier jeden Kommentar zu lesen, außer Deiner eigenen Neugierde.." [DU]

    Ich lese auch nicht jeden Kommentar, dafür habe ich nämlich gar nicht die Zeit. Ich versuche mich immer auf das jeweils gerade Wesentliche zu konzentrieren und worin mein eigener konstruktiver Beitrag dabei liegen könnte. Mehr ist nicht drin. Deal with it! Haha - so sagt der Anglikaner gerne mal, wenn er seinen Standpunkt unterstreichen und gleichzeitig klarmachen will, dass es jetzt auch mal gut mit dem endlosen Palaver ist. (Spaß muss sein)

    "Dazu gehört es sein Gegenüber mit dem gleichen Respekt zu behandeln, den man auch selbst gerne bekommen möchte.""..[Reiner]

    Hübsch.. [DU]

    Du, das ist hier kein Schönheitswettbewerb, ja? Wenn du hübsch sein möchtest, dann mach´ doch bitte einen Termin bei deinem Friseur, anstatt hier unsere wertvolle Zeit mit herablassenden und zynischen Kommentaren zu vergeuden.

    "Dreh den Satz mal um..
    Vielleicht fällt Dir dann auf wieso es hier auch Menschen gibt, die Deiner Meinung nach so oft "schreien" ?" [DU]

    Du musst dich BITTE schon deutlicher ausdrücken, wenn du von mir verstanden werden willst. Ich finde meinen Satz nämlich eindeutig und sehr klar formuliert. Ich werde ihn dir zuliebe aber trotzdem noch einmal anders formulieren, wenn es dir dadurch leichter fällt einen besserem Zugang zu deinen unterdrückten Gefühlen und deiner zarten Seite zu bekommen. Was fühlst du jetzt gerade in diesem Moment? Horche jetzt einmal genau in dich hinein!

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

    Im Übrigen habe ich jetzt die ganze Zeit mit DIR direkt gesprochen und nicht mit irgendwelchen anderen "Menschen, die "Deiner Meinung nach hier angeblich so oft "schreien". (obwohl ich mittlerweile selbstverständlich auch die Kommentare von Patrokolos, Orthogonalfront und OutandProud gelesen habe, keine große Sache)
    Immer zuerst bei sich selbst bleiben und nicht plötzlich als selbsternannter Stellvertreter im Namen anderer sprechen! Sonst kommen hier sowieso nicht weiter.

    Ich muss leider immer wiederholend so laut "DU" schreiben, weil Du uns ja deinen richtigen Namen aus Angst gar nicht mitteilen möchtest. Das ist aber auch völlig in Ordnung, niemand zwingt dich zu irgendetwas, wenn du noch nicht genügend Vertrauen zu uns hast. Vertrauen kann man nämlich nicht einfordern, es wird freiwillig gewährt, es sollte bei Missbrauch aber auch wieder entzogen werden. Sonst fühlen sich Täter nur ermuntert, so weiter zu machen wie bisher.
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#161 Crikkie
  • 13.06.2017, 16:31h
  • Ich bin nicht für diese Geschichte. Nicht nur, dass die beiden Farben im Pride-Kontext bereits anderweitig vergeben sind (ein schwarzer Streifen auf Regenbogenfahnen steht eigentlich für die an AIDS Verstorbenen, braun und schwarz sind auf der Bärenflagge vertreten), der Zweck, dass sie als Symbol gegen Rassismus dienen sollen, geht mir einfach nicht weit genug.

    Tatsächlich hat sich der Rassismus in den letzten Jahren nicht nur wieder etabliert, sondern auch emanzipiert, sind es doch nicht mehr nur die weißen Cis-Homos, die People of Color diskriminieren, nein, auch PoC untereinander schaffen das mittlerweile untereinander gegenseitig. Zu dem vielzitierten No Blacks und No Asians gibt es mittlerweile auch die Pendants No Arabs und No Whites -und je nach eigener Identität wird das auch schonmal gerne benutzt, um auszudrücken, dass man sich doch lieber nur mit Vertretern der selbigen treffen möchte. Ist es denn kein Rassismus, wenn jemand mit einer schwarzen Identität No Asians, No Arabs, No Whites postet? Oder gilt hier die allgemeine Ansicht, dass, unabhängig von der Aussage, PoC generell keine Rassisten sein können?

    Man sollte doch eigentlich meinen, dass sich die Community unter einer gemeinsamen Flagge, die alle für sich beanspruchen können, gegen die Diskriminierung von außen vereint, stattdessen wird -auch im Rahmen dieser Diskussion jetzt fleißig aufeinander rumgehackt. Da ist die eine Person zu unkritisch, die andere zu intolerant und die nächste ein weißer Cis-Mann, dem als solcher, obwohl er auch Teil der Community unter der Flagge ist, jegliches Recht auf Auseinandersetzung und Mitsprache genommen wird, usw. Eigentlich sollen die Streifen ja dazu führen, dass sich die LGBTTIQ*-Community mit dem Thema Rassismus auseinandersetzt -aber wenn jegliche aufkeimende Diskussion mit solchen Totschlagargumenten endet, seh ich da eher schwarz

    Hinzu kommt, dass zudem szenenintern natürlich nicht nur nach kultureller Identität diskriminiert wird, sondern auch -sowohl durch Weiße, als auch durch PoC- nach sexueller Identität oder Erscheinungsbild: No Trans, No Fems, Keine Tunten, Keine Fetten, Keine Alten, No BBB, Keine Hässlichen, Keine Schwuchteln -das ist nur mal so ein kurzer Auszug dessen, was ich in den letzten Tagen auf Gayromeo oder Grindr gelesen habe. Das ist doch auch diskriminierend und darauf sollte auch aufmerksam gemacht und dagegen Flagge gezeigt werden. Was unterscheidet nun genau z.B. die Diskriminierung aufgrund der kulturellen Identität von der der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung, dass das erstere so schwerwiegend und die anderen vorerst vernachlässigbar zu machen scheint?

    Wieso wird also nicht, anstatt zwei Streifen gegen Rassismus gegen PoC einzufügen, ein Streifen, der z.B. allgemein für Inklusion stehen soll, eingefügt?
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#162 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 16:42h
  • Antwort auf #161 von Crikkie
  • "Wieso wird also nicht, anstatt zwei Streifen gegen Rassismus gegen PoC einzufügen, ein Streifen, der z.B. allgemein für Inklusion stehen soll, eingefügt?"

    Der bisher mit Abstand vernünftigste Änderungsvorschlag! Ich bin zwar nach wie vor gegen eine Änderung, doch wenn es sein muss, dann bitte so!
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#163 RainbowAnonym
#164 FarbenlehreAnonym
  • 13.06.2017, 17:26h
  • Es gibt den realen Fall zweier Brüder, die gemeinsam ein weißes und ein Schwarzes Elternteil haben. Der eine Bruder identifiziert sich als weiß, der andere als Schwarz. Der "weiße" hat aber eine dunklere Hautfarbe als der "Schwarze".
    Wer wollte sich anmaßen, zu sagen, die beiden würden sich "falsch" zuordnen und müssten das gefälligst andersrum machen?
    Oder dürften beide weder weiß noch Schwarz sein wollen und müssten sich als "gemischt" einordnen, damit alle zufrieden sind?
    Es geht da eben nicht nur um den Hautton.

    Es gibt solariumsverbrutzelte Menschen und Menschen mit natürlicherweise sehr dunkler Haut, die sich als "weiß" identifizieren, und es gibt Menschen mit ziemlich heller Haut, die aber aufgrund ihres sonstigen Aussehens oder ihrer Herkunft oder anderer Aspekte von anderen als "Schwarz" eingeordnet werden und die das oft auch selbst tun.

    Die Hautfarbe ist es nicht.
    Es geht um soziale Zuweisungen. Aktive und passive.
  • Antworten » | Direktlink »
#165 OrthogonalfrontAnonym
#166 Crikkie
  • 13.06.2017, 19:41h
  • Antwort auf #164 von Farbenlehre
  • "Die Hautfarbe ist es nicht."

    Weil dieser Satz so oder in der Art immer wieder fällt, hier mal das Zitat von Amber Hikes, der Chefin der LGBT-Abteilung des Rathauses von Philadelphia dazu:
    "The new design is a symbolic representation of Philadelphias commitment to centering the experiences, contributions, activism and dedication of black and brown members of our community [...]"

    Sie sagt eindeutig "black and brown members" und nicht "black and PoC" oder so -die beiden Streifen stehen nämlich eigentlich nur für die "black and brown members", wobei "brown" in den USA die Umschreibung für Hispanics ist, die zusammen mit den Blacks die meistvertretenste Minderheit im Südwesten Amerikas sind und somit auch den größeren Teil der PoC innerhalb der LGBTTIQ*-Community dort stellen.
    Auch in den früheren Pressemeldungen und Zeitungsartikeln stand immer nur etwas von den "Black and Brown Members/Communities", bevor daraus "Black and PoC" wurde...
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#167 Hantewi
  • 13.06.2017, 19:56h
  • Antwort auf #165 von Orthogonalfront
  • <"Es geht da eben nicht nur um den Hautton."

    Nicht nur, OK, aber doch irgendwie auch, oder?>

    *moan*

    Hantewi:
    "Black" oder "Of Color" bezieht sich NICHT auf die HAUTFARBE, SONDERN auf die IDENTITÄT!"

    Die KULTURELLE IDENTITÄT.

    Beispiel:
    Mein kultureller Hintergrund ist der der First Nations Nordamerikas - meine Identität ist folglich Native American.

    Damit gehöre ich unter den Umbrella der Woman Of Color.

    Merke:

    - Black People und People Of Color reden von Identität.
    - White People reden von HAUTFARBE und von RASSE.

    ...eines von beidem offenbart einen rassistischen Blickwinkel.

    Der Grund, warum Du nicht verstehst, liegt in Deiner Verweigerung verstehen zu wollen. Warum, das habe ich Dir bereits in #111 erklärt.

    #111 Hantewi:

    >>"...
    weranderneinenbrunnengraebt.wordpress.com/2012/09/15/abwehrm

    echanismen/

    "In einer strukturell rassistischen Gesellschaft müssen sich Privilegierte aber fragen, warum sie und wie sie rassistisch agieren, nicht ob sie rassistisch sind. Abwehrmechanismen dagegen selbstkritisch als solche zu erkennen, ist Voraussetzung, um Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen."

    Du äußerst weiterhin nur "Meinungen" und persönliche "Befindlichkeiten"..."Argumente auf Sachebene" zur Kritik an ethnischem Rassismus in diesem thread lese ich nicht - von "Wissen" zum Thema keine Spur.

    Dein Agieren - und das anderer - ist ein einziger Abwehrmechanismus.
    Du weigerst Dich, Deine "Abwehrmechanismen selbstkritisch als solche zu erkennen".<<

    Du weigerst Dich, Deine "Abwehrmechanismen selbstkritisch als solche zu erkennen, was Voraussetzung ist, um Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen".

    You will never get it. You are just another redneck.

    dict.leo.org/englisch-deutsch/redneck

    P.S. Dies ist KEIN erneuter Einstieg in Kommunikation. Mit Dir rede ich nicht. Dies ist ein Punkt. -
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#168 FarbenlehreAnonym
#169 Janana
  • 13.06.2017, 20:07h
  • Antwort auf #166 von Crikkie
  • << Sie sagt eindeutig "black and brown members" und nicht "black and PoC" oder so -die beiden Streifen stehen nämlich eigentlich nur für die "black and brown members", wobei "brown" in den USA die Umschreibung für Hispanics ist, die zusammen mit den Blacks die meistvertretenste Minderheit im Südwesten Amerikas sind und somit auch den größeren Teil der PoC innerhalb der LGBTTIQ*-Community dort stellen. >>

    Richtig. SIe sprach nicht von "people with black and brown skin". Sie sprach von "black and brown people". Sie sprach von Identitäten, nicht von Hautfarben. Wie sehr wollt ihr Euch noch verrenken? Ihr könnt Euch winden wie ihr wollt, es geht hier nicht um Eure Meinung und Eure Interpretation, sondern um Dinge, die sind. Weiße sollen aufhören, PoC ihre Identität abzusprechen und Definitionshohheit darüber erlangen zu wollen.

    All dieser Akt - allein darüber ein Mitspracherecht haben zu wollen - ist rassistisch.
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#170 Crikkie
  • 13.06.2017, 20:45h
  • Antwort auf #169 von Janana
  • "SIe sprach nicht von "people with black and brown skin". Sie sprach von "black and brown people". Sie sprach von Identitäten, nicht von Hautfarben. Wie sehr wollt ihr Euch noch verrenken? Ihr könnt Euch winden wie ihr wollt, es geht hier nicht um Eure Meinung und Eure Interpretation, sondern um Dinge, die sind. Weiße sollen aufhören, PoC ihre Identität abzusprechen und Definitionshohheit darüber erlangen zu wollen."

    Behauptete ich, sie spräche von Hautfarben? Nö. Ich zitierte bloß das ursprüngliche Konzept der "black and brown members" (und dass zu Beginn eben nicht alle Gruppen von PoC gemeint waren) und es deshalb auch einen schwarzen und einen braunen Streifen gebe.
    Und -da kann man sich auf den Kopf stellen, wie man will- nicht nur der Außenstehende wird den schwarzen und braunen Streifen immer wieder mit den Hautfarben in Verbindung bringen. Selbst unter PoC ist, wie man in den aktuellen Diskussionen mitbekommt, dieses Zeichen nicht unumstritten, handelt es sich doch schlussendlich auch "nur" um das Projekt zwischen einer Werbefirma und der Stadtverwaltung und nicht etwa um eine eigene Entscheidung aus der PoC-Community Philadelphias heraus... Guck dir doch mal die Kommentare unter den entsprechenden Artikeln und in den sozialen Netzwerken an...

    Und nochmal die Frage von eben: warum zwei Streifen, die zwei Gruppen von PoC explizit als Teil der LGBTTIQ*-Vielfalt symbolisieren sollen, und nicht etwa einen, der generell die Inklusion aller Identitäten in der Minderheit symbolisiert und sich allgemein gegen Diskriminierungen wendet? Wenn man denn schon in ein etabliertes Symbol, dass an sich bereits die Vielfalt der Community darstellen soll, noch ein besonderes Awareness-Zeichen einfügen will, dann sollte man doch auch gleich ein solches wählen...
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#171 LächerlichAnonym
  • 13.06.2017, 21:33h
  • Antwort auf #169 von Janana
  • de.m.wikipedia.org/wiki/Hispanics

    Aha, nun wird die Bezeichnung «Black» und «Color of Black» als kulurelle Herkunft umgewandelt, weil das Argument mit der Hautfarbe doch irgendwie zu heftig war.
    Und nun taucht eine dritte Bezeichnung auf «Brown.»
    Und wer ne andere Einstellung dazu hat, wird mit «rassistisch» abgestempelt.
    Und die Meinungsäußerung wird gleich zusätzlich unterbunden!

    Also, von Anfang an: wir Kommentaroren sind hier bei einer Internetseite, die ihren Sitz in Köln hat. Ein Zentralorgan der LSBTTIQ Lobby.
    Das bedeutet für dich, Janana, dass du nicht dazu befähigt bist, die Meinungsäußerung eines Kommentators zu untersagen! Das kann ausschließlich die Redaktion von «queer.de»
    Alle Artikel hier sind mit Kommentarfunktion veröffentlicht, was bedeutet, dass eine Meinungsäußerung erlaubt und erwünscht ist!

    Und wenn es zwischen Kommentatoren Meinungsverschiedenheiten gibt, ist das keine Ignoranz und kein Rassismus. Es ist, was es ist: eine Meinungsverschiedenheit. Es gehört zu einer Demokratie dazu, dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt, und das ist auch gut so.

    Wenn du und Hantewi der Meinung seit, dass diese «Blacks,» «Color of Black,» und die «Brown» ihre kulturelle Herkunft als Identität bezeichnen, ändert das weiterhin nichts daran, dass es zu oberflächlich ist. Und es ändert auch nichts daran, dass es weiterhin nichts mit der Regenbogenflagge zu tun hat!
    Die Regenbogenflagge steht ÜBER diese Eigenschaften - vielleicht prägt sich das eines Tages mal in dein Gehirn ein.

    An die Regenbogenflagge müssen keine Herkünfte angeheftet werden! Denn: die Regenbogenflagge steht für alle LSBTTIQ, egal welcher Herkunft, egal welche Nationalität, egal welche Eigenschaften Menschen der LSBTTIQ haben.
    Gewöhne dich daran!
    Sollte damit begonnen werden, Herkünfte an die Regenbogenflagge angeheftet zu werden, müssen logischerweise ALLE HERKÜNFTE darauf abgebildet werden.
    Und das widerspricht dem Grundgedanken der Regenbogenflagge, die genau diese Unterteilungen vermeidet!

    Ich bin in einem Bundesland in Deutschland geboren und aufgewachsen, aber dennoch hab ich kein Bedürfnis danach, dass meine persönliche kulturelle Herkunft als Farbe an die Regenbogenflagge angeheftet wird. Und meine kulturelle Herkunft betrachte ich nicht als meine universelle Identität! Mit meiner kulturellen Herkunft gehe ich nicht hausieren und stelle sie garantiert nicht über meinen Charakter! Und am allerwenigsten erhebe ich den egoistischen Anspruch, dass doch bitte meine kulturelle Herkunft in der Regenbogenflagge sichtbar wird, weil ich mich sonst ausgeschlossen fühle!!

    Wenn ich mir die Regenbogenflagge anschaue, fühle ich mich zuhause! Ich denke dabei nicht an meine kulturelle Herkunft, sondern es ermutigt mich, meine LSBTTIQ-Zugehörigkeit mit stolz zu betrachten und immer daran zu denken, dass LSBTTIQ kein einzelnes Vorkommen ist, sondern dass LSBTTIQ eine große Gemeinschaft ist.

    So ist es für mich! Das ist MEINE Einstellung, meine Denk- und Sichtweise, die hier genauso berechtigt ist, wie die Einstellungen von anderen, denen du die Meinungsäußerung untersagen möchtest!

    Du und Hantewi, ihr habt eure Einstellung, und ich hab meine, und andere haben ihre!

    Und auch kulturelle Herkünfte sind nicht für alle Menschen gleichbedeutend oder gleich wichtig. Ich stelle mich anderen nicht mit folgendem Satz vor: «Hallo mein Name ist XY, und bitte, ich komme aus dem Bundesland YZ. Das bin ich.» Als ob ich als Mensch nicht eine viel wichtigere Identität hätte und es außer dem sonst nichts gäbe!
    Menschen sind immerhin mehr als nur ihre kulturelle Herkunft.

    Übrigens: für meine Partnerin hab ich mich nicht wegen ihrer kulturellen Herkunft entschieden! Das wäre reichlich oberflächlich.
    Das zeigt doch deutlich, dass der Charakter und die Persönlichkeit weitaus bedeutender ist und sehr viel mehr Wert besitzt, als irgendeine Herkunft!

    Da könnten die asiatischen LSBTTIQ genauso argumentieren: die Kambotschaner wollen ihre Herkunft in der Regenbogenflagge sehen, die Vietnamesen ihrerseits auch, und die Laoten, und die Thailänder.

    Dasselbe in Afrika:
    Die nordsudanesischen LSBTTIQ erheben Anspruch auf IHRE REGENBOGENFLAGGE, weil es im Norden Nubier gibt.

    Australien:
    Die LSBTTIQ-Aboriginies erheben Anspruch auf ihre Regenbogenflagge, sie sind die Ureinwohner Australiens.

    Das lässt sich fortsetzen.

    Es ist deshalb unnötig und Blödsinn, weil die Regenbogenflagge bereits weltweit alle LSBTTIQ mit einschließt!
    Es gibt für keine Person der LSBTTIQ einen Grund, sich wegen der Regenbogenflagge ausgeschlossen zu fühlen - sie steht für ALLE LSBTTIQ.
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#172 OutAndProud
  • 13.06.2017, 21:50h
  • Antwort auf #128 von Patroklos
  • "Auch bei den am gerade zu Ende gegangenen Wochenende war die Originalregenbogenflagge bei den CSDs präsent und das soll auch so bleiben!"

    Nichts anderes ist folgendes (Totschlag-) Argument:

    Die Ehe zwischen Mann und Frau gab es schon immer und das soll auch so bleiben.

    Merkst du was ?
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#173 OutAndProud
  • 13.06.2017, 22:02h
  • Antwort auf #167 von Hantewi
  • "P.S. Dies ist KEIN erneuter Einstieg in Kommunikation. Mit Dir rede ich nicht. Dies ist ein Punkt. -"

    Das ist die richtige Einstellung. Wenn man mit Argumenten nicht weiter kommt hilft am ende nur, rassistische Meinungen nachhaltig zu ignorieren.

    In einem freien Land hat jeder Mensch auch das Recht dumm zu sein.

    Ich gucke jetzt die 5. Staffel von OITNB weiter, da habe ich schon genug Rassismus.
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#174 Hantewi
#175 Patroklos
#176 LächerlichAnonym
#177 LächerlichAnonym
#178 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 23:10h
  • Antwort auf #167 von Hantewi
  • "You will never get it. You are just another redneck."

    Und ich denke, dass du mit deiner passiv-aggressiven Art keine Freunde deiner Sache finden wirst. Ganz im Gegenteil. Manch einer ist so genervt von Leuten wie dir oder Daddy, dass ihr sie regelrecht unseren Feinden in die Arme treibt. Deswegen seid ihr auch so gefährlich für unsere Community. Ihr seid nicht bereit zu kommunizieren, ihr könnt und wollt nur verurteilen. Das mögen die Leute nicht und wenden sich daher von euch ab. Und leider fällt euer Verhalten allzu oft auf unsere Community zurück. Versucht es einfach mal mit einem Minimum an Umgangsformen und Respekt und lasst diese ewigen Unterstellungen, Verurteilungen und Beleidigungen. Und seid um HIMMELS WILLEN nicht immer so extrem empfindlich. Kein Wunder, dass euch dann niemand ernst nimmt.
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#179 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 23:15h
  • Antwort auf #173 von OutAndProud
  • "Das ist die richtige Einstellung. Wenn man mit Argumenten nicht weiter kommt hilft am ende nur, rassistische Meinungen nachhaltig zu ignorieren."

    Wo genau soll ich denn eine rassistische Meinung über BLACKS oder PoC geäußert haben? Bitte verweise auf den entsprechenden Beitrag und begründe was daran rassistisch sein soll. Dankeschön.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #173 springen »
#180 OrthogonalfrontAnonym
  • 13.06.2017, 23:16h
  • Antwort auf #171 von Lächerlich
  • "Es ist deshalb unnötig und Blödsinn, weil die Regenbogenflagge bereits weltweit alle LSBTTIQ mit einschließt!
    Es gibt für keine Person der LSBTTIQ einen Grund, sich wegen der Regenbogenflagge ausgeschlossen zu fühlen - sie steht für ALLE LSBTTIQ."

    Kann ich nur so unterschreiben!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #171 springen »
#181 OutAndProud
  • 13.06.2017, 23:49h
  • Antwort auf #174 von Hantewi
  • Merkst du wie die die sich angepisst fühlen und noch mehr Schaum vorm Mund kriegen,wenn man sie rechts liegen lässt ? Thats great !

    Sense8 ist mir zu viel "mystery" .Nach OITNB bin ich süchtig. Mal abgesehen davon das es natürlich "ficton" ist, gibt die Serie aber einen guten Einblick wie Rassismus "funktioniert"

    Schaue nach Folge 10 nochmal vorbei.
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#182 LächerlichAnonym
  • 13.06.2017, 23:54h
  • Antwort auf #178 von Orthogonalfront
  • Ich finde es problematisch, dass sowohl Hantewi als auch TheDad irgendwie eine Immunität gegenüber Lernen entwickelt haben.
    Hantewi trägt ihre Schubladen-Brille und TheDad wirbelt seine Trauma-Axt den Frauen um die Ohren.
    Und OutandProud verdreht gerne Aussagen, weil ihm die Realität zu unangenehm ist.

    Ach Gott, ja, sie sind wie sie sind.
    Aber dass TheDad behauptet, dass du, Orthogonalfront, nicht dazugehören würdest, ist außerhalb der Grenze.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #178 springen »
#184 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 00:01hHannover
  • Antwort auf #160 von Reiner
  • ""Hauptsache, du hörst dich reden.""..

    Sprechen die Kommentare zu Dir ?

    Kleiner Tipp :
    Unter Windows befindet sich die Lautstärke-Regelung in der Task-Leiste unten rechts, bei Linux-Systemen in der Leiste oben..

    ""Du solltest schon mehr versuchen beim jeweiligen Thema zu bleiben, sonst überforderst du deine Gesprächspartner sehr schnell.""..

    Du fühlst dich überfordert ?
    Dann solltest Du auf ablenkende Postings verzichten..

    Eine Argumentation von Dir zur Regenbogenflagge konnte ich bislang noch nicht entdecken..
    Folgt die dann noch ?

    "" Viele Schwule sind wesentlich sensibler und feinfühliger, als Du, die fürchten sich vor deiner ungehobelten Art und sind eingeschüchtert von dir.""..

    Wie wäre es dann anstelle der Großbuchstaben mit Kursiv oder Fettdruck ?

    Versuch doch mal ob das hier geht ?
    Na ?
    Fehlgeschlagen ?
    Nun frag Dich mal wieso ansonsten gerne genutzte Möglichkeiten zur Verdeutlichung hier einfach an den technischen Unzulänglichkeiten scheitern ?

    ""mit uns""..

    Plural des Majestates ?
    Ja, wer seid denn ihr ?
    Könnt ihr euch den geneigtem Publikum bitte erst einmal dezidiert vorstellen, eure Kompetenzen referieren, und vor allem verifizieren ?
    Man weiß ja sonst gar nicht mit welchen Quacksalbern man es so zu tun hätte..

    ""Ich versuche mich immer auf das jeweils gerade Wesentliche zu konzentrieren""..

    Kuck an..
    Ins Auge fallende Großschreibung scheint dort also recht hilfreich zu sein..

    ""Deal with it! Haha - so sagt der Anglikaner gerne mal,""..

    Ist das eine Ethnie, oder Deine Peer-Group ?

    ""Ich finde meinen Satz nämlich eindeutig und sehr klar formuliert.""..

    Das habe ich nicht Infrage gestellt, und Dir dennoch den Perspektivwechsel angeraten..
    Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen..

    "" Was fühlst du jetzt gerade in diesem Moment?""..

    Langeweile..

    ""Ich muss leider immer wiederholend so laut "DU" schreiben, weil Du uns ja deinen richtigen Namen aus Angst gar nicht mitteilen möchtest. Das ist aber auch völlig in Ordnung, niemand zwingt dich zu irgendetwas, wenn du noch nicht genügend Vertrauen zu uns hast.""..

    -LOL-
    Wem das Misstrauen gilt, steht dort nachlesbar..
    Ob man jemals gegenüber einem Menschen wie Dir Vertrauen aufbauen könnte, ist eine völlig andere, und hier nebensächliche Frage..

    ""Sonst fühlen sich Täter""..

    Werd erwachsen..
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#185 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 00:01h
  • Antwort auf #181 von OutAndProud
  • Schaum vor dem Mund? Angepisst?
    Ich bin weder das eine, noch das andere.
    Was dein Problem ist, weiß ich, du musst es mir nicht täglich auf's Neue zeigen.

    Und so wichtig bist du für mich nicht, dass ich mich ignoriert fühlen sollte :-) Stattdessen genieße ich die angenehme Ruhe, die einkehrt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #181 springen »
#186 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 00:06hHannover
  • Antwort auf #171 von Lächerlich
  • ""Aha, nun wird die Bezeichnung «Black» und «Color of Black» als kulurelle Herkunft umgewandelt, weil das Argument mit der Hautfarbe doch irgendwie zu heftig war.""..

    Weiterer Blödsinn !
    Es war niemals ein "Argument" !

    Aber es ist genau so wie "Hantewi" es beschrieben hat :

    ""- Black People und People Of Color reden von Identität.
    - White People reden von HAUTFARBE und von RASSE.""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #171 springen »
#187 TheDadProfil
#188 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 00:14hHannover
  • Antwort auf #178 von Orthogonalfront
  • ""Manch einer ist so genervt von Leuten wie dir oder Daddy, dass ihr sie regelrecht unseren Feinden in die Arme treibt.""..

    Gleiche "Argumentations-Linien" verlangen geradezu nach "Gleichnissen"..

    Schon wieder diese unsinnige Idee ?
    Ernsthaft ?

    Die Menschen die sich für Gleichberechtigung einsetzen treiben Leute wie Dich in die Arme des Gegners, weil man Dir nicht nach dem Mund redet ?

    Das verlangt erneut nach der Frage ob die mehr als 6 Millionen jüdischen Opfer des Holocaust dafür verantwortlich sind das Hunderttausende Deutsche die Nazis in die Parlamente gewählt haben ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #178 springen »
#189 Hantewi
  • 14.06.2017, 00:17h
  • Antwort auf #181 von OutAndProud
  • "Merkst du wie die die sich angepisst fühlen und noch mehr Schaum vorm Mund kriegen,wenn man sie rechts liegen lässt ? Thats great !..."

    I don't give a god dam shit.

    "...sense8 ist mir zu viel "mystery" .Nach OITNB bin ich süchtig. Mal abgesehen davon das es natürlich "ficton" ist, gibt die Serie aber einen guten Einblick wie Rassismus "funktioniert"..."

    Ich bin rettungslos süchtig nach sense8 - leider wurde es nach der 2. Staffel trotz eines cliffhangers eingestellt...ich sterbe...

    "...Schaue nach Folge 10 nochmal vorbei."

    Wo? In San Fran?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #181 springen »
#190 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 00:17hHannover
  • Antwort auf #180 von Orthogonalfront
  • ""Es gibt für keine Person der LSBTTIQ einen Grund, sich wegen der Regenbogenflagge ausgeschlossen zu fühlen""..

    Die Gefühle, die Empfindungen, und damit die Erfahrungen anderer Menschen abzutun und zu negieren
    IST KEIN ARGUMENT DAGEGEN !

    Die Gründe sind da..
    Sie sind formuliert..
    Daraus ist eine Forderung um Erweiterung erhoben..

    Das Leute wie Du sie nicht anerkennen ist immer noch kein "Argument" dagegen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #180 springen »
#191 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 00:31h
  • Antwort auf #174 von Hantewi
  • So, du bist also Native American - Woman of Color.
    Und die Regenbogenflagge schließt dich als Native American - Woman of Color aus, weil...?
    Dass es innerhalb der Community leider Streitigkeiten gibt, ist ja hier bereits zu beobachten.
    Und du bist davon überzeugt, die braune und schwarze Farbe bei der Regenbogenflagge würde dafür sorgen, dass diese Streitigkeiten aufhören?
    Das ist stark zu bezweifeln. Ich denke, dass es nur noch mehr für Konflikte sorgen wird.

    Ich bin pädagogisch ausgebildet und kann dir sagen, dass Konflikte nicht mit Farben gelöst werden, sondern das geht nur mit Kommunikation und dem ständigen Versuch, sich gegenseitig so weit zu verstehen, dass Gedanken und Äußerungen nachvollzogen werden können.

    So wie du, OutandProud, Janana, TheDad mit Orthogonalfront schreibt, ist mir klar, dass sie zu nichts bereit ist.

    Jede/r hat an irgendeiner Stelle etwas zu lernen - jeder und jede.
    Es macht aber keinen Sinn, sich gegenseitig mit den Schwächen der anderen nieder zu machen.

    Würdest du mal beginnen, andere Sichtweisen akzeptieren zu lernen, würdest du den Unterschied zwischen Vielfalt und Rassismus erkennen.
    Ich sehe Menschen als Menschen mit all ihren Eigenschaften, mit ihrem Charakter, etc.
    Diese Initiative: MoreColorMorePride ist unnötig, denn die Regenbogenflagge berücksichtigt alle menschlichen Eigenschaften der LSBTTIQ.
    Was die Konflikte innerhalb der Community betrifft: da hast du und die anderen, die ich erwähnte, ihren eigenen Anteil.

    Sich selbst kritisch betrachten können - ja, ganz genau. Das gilt aber auch für dich.
    Lese bitte mal alle Kommentare von dir hier durch - auch du hast etwas zu lernen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #174 springen »
#192 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 00:59h
  • Antwort auf #190 von TheDad
  • Es ist noch viel weniger ein Argument dafür :-)
    «Erfahrungen anderer abzutun.»
    Niemand tut irgendwelche Erfahrungen anderer ab.

    Weil nun die «Brown,» «Color of Black,» «Women of Color» etc. schlechte Erfahrungen gemacht haben, soll die Regenbogenflagge in ihrer einheitlichen Bedeutung, alle menschlichen Eigenschaften miteinbezogen, eingegrenzt werden mit einem Unterschied?

    Es gibt Rollstuhlfahrer in der LSBTTIQ, die diskriminiert werden - werden die in der Regenbogenflagge ignoriert, weil auf der Flagge keine Rollstühle abgebildet sind? Oder ist diese Menschengruppe weniger wichtig, und die «Brown,» «Color of Black,» «Women of Color» sind zu bevorzugen beim Thema, was soll der Regenbogenflagge hinzugefügt werden??

    Die Regenbogenflagge ist wie sie ist, komm klar damit!

    Die Konflikte innerhalb der Community lösen sich nicht durch Farbzusätze.
    Und die Farben braun und schwarz beinhalten nicht alle Personen der LSBTTIQ, die innerhalb der Community schlechte Erfahrungen gemacht haben.

    Auch ich hab eine schlechte Erfahrung in der Community gemacht, aber deshalb brauche ich keinen Farbzusatz bei der Regenbogenflagge!

    Gibt es überhaupt irgendwelche Menschen, die in ihrem Leben noch keine schlechte Erfahrungen gemacht haben?
    Es gibt Heteros, die von Heteros schlecht behandelt werden - brauchen die denn auch eine Flagge?

    Der Farbzusatz ist eine Unterteilung - eine Einschränkung, was andere wiederum ausschließt. Die Rollstuhlfahrer in der LSBTTIQ bleiben ja trotzdem unberücksichtigt mit braun und schwarz!

    Ich wiederhole: das hat nichts mit der Regenbogenflagge zu tun!

    Bei den Konflikten geht es um das Zwischenmenschliche - der Umgang miteinander. Also aktivieren wir doch unsere sozialen Kompetenzen und entwickeln wir eine SOZIALE INITIATIVE, anstatt der Regenbogenflagge zwei Farben anzuheften, als sei die Regenbogenflagge das Problem!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #190 springen »
#193 MarkKerzmanProfil
  • 14.06.2017, 01:28hVenice Beach
  • Antwort auf #164 von Farbenlehre
  • "Es gibt den realen Fall zweier Brüder, die gemeinsam ein weißes und ein Schwarzes Elternteil haben. Der eine Bruder identifiziert sich als weiß, der andere als Schwarz. Der "weiße" hat aber eine dunklere Hautfarbe als der "Schwarze"."

    Meine Geschwister und ich sind ein andersgearteter "realer Fall": dad ist Ur...großenkel eines Sklaven aus Kenia, der nach dem Zivilkrieg 1866 von einem aus der Schweiz emigrierten jüdischen Fabrikbesitzer und Philanthropen, Samuel Kerzman, adoptiert wurde und zu einem vollen Mitglied seiner Familie avancierte, Erbteil inclusive; mom stammt aus einer mittelprächtigen jüdischen Familie aus Rußland via Schweden. Meine Geschwister und ich wurden in der Schule in Wiesbaden schon mal "bastard kids" und "möchte-gern-Obamas" genann. So what? Hast Du zuhause Selbstrespekt und Selbstvertrauen gelernt, dann perlen solche (von Kids vermutlich gar nicht ernst gemeinte, sondern lediglich nachgeplapperte) Ungezogenheiten von Dir ab wie Schnee in der warmen Morgensonne. Denn: worauf es ankommt ist, daß Deine Haut gesund, nicht welcher Farbe sie ist, so mom and dad. Die rassistische Kästcheneinsortierung, hier in U.S.A. von unverbesserlichen Weißhäutigen und seit einigen Jahren bedauerlicherweise auch von unverbesserlichen Schwarzhäutigen propagierte, hilft niemandem, steht lediglich der progressiven Weiterentwicklung einer civil society/community im Wege. Nur weil Maxe hellblaue Augen hat und (wie damals im Struwwelpeter) ein "Mohr" ist, muß er noch lange nicht darauf BESTEHEN, wie hier mal vermerkt wurde, daß der Regenbogen-Fahne ein hellblauer und ein schwarzer Streifen hinzugefügt werden muß (vom braunen mal ganz zu schweigen). Die Frage, inwieweit Hautfarbe von Identität getrennt werden kann oder muß, ist in meinen Augen müßig, interessant im Seminar, unerquicklich im Alltag; wer sich daran festbeißt, verpaßt das Leben.
    Ich persönlich bin aus verschiedenen Gründen kein Fan dieser Fahne, aber per face value dient sie offensichtlich so wie sie ist ihrer Bestimmung; sie "verbessern" zu wollen ist kindisch ("ich auch, ich auch!"), und Farb-Additionen schmälern in Wahrheit ihre Wirkung, also, "Hands off!"
    (Sorry, mein Deutsch ist nicht mehr 1-A).
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#194 OutAndProud
  • 14.06.2017, 01:47h
  • Antwort auf #189 von Hantewi
  • "I don't give a god dam shit."

    Ich schon, ist halt mein Land.

    Vor allem habe ich schon sehr früh verinnerlicht bekommen:

    "Wehret den Anfängen"

    Kann dich aber verstehen. Hast mit den "redenecks" in den USA wahrscheinlich genug zu schaffen.

    Finde es trotzdem gut das du dich "von außen" in die Diskussion eingemischt hast. Erweitert den Horizont.

    "The Dad" verdient meinen höchsten Respekt mit welcher Energie und Argumentationskraft er sich immer wieder hier im Forum gegen den "alltäglichen Wahnsinn" stellt.

    Ich finde die Idee den Rassismus hier im Forum einfach mal rechts liegen zu lassen immer noch einen Versuch wert, siehe #185

    "Wo? In San Fran?"

    Das wäre schön, kannst du "beamen" ? If yes:

    BEAM ME UP HANTEWI
  • Antworten » | Direktlink » | zu #189 springen »
#195 OutAndProud
#196 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 09:13h
  • Antwort auf #181 von OutAndProud
  • Du bist derjenige, der Streitigkeiten heraufbeschwört, hab ich nun den Eindruck.
    Du nutzt derbe Sprache und dann meinst du, mit Ignorieren sei das Thema vom Tisch und es hätte seine Berechtigung.
    Und dein wiederholendes «Rassismus, Rassismus, Rassismus, Rassismus» machen deine Vorwürfe noch lange nicht wahr - vielmehr redest du dir da was ein. Das ist so als würde ein Schuldiger sich einreden: «Bin nicht schuld, bin nicht schuld, bin nicht schuld.»

    Das erinnert mich an dein Zitat:
    «Die Schallplatte hat ein Kratzer.»

    Das Ignorieren ist ein Versuch wert? Nach deinen derben Kommentaren, und deinen chronischen Versuche, Kommentare zu verzerren anstatt sie zumindest tatsächlich zu ignorieren, frage ich mich: was ist eigentlich dein Problem?
    Hast du ein Problem damit, dass Frauen intelligent sein können? Oder liegt es an den unterschiedlichen Meinungen? Oder kannst du nicht akzeptieren, dass jemand zum Thema hier eine andere Einstellung hat?

    Wie auch immer: du scheinst zu der Sorte zu gehören, die dafür sorgen, dass manche in der Community schlechte Erfahrungen machen.

    Und zum Schluss möchte ich etwas hervorheben: meine Meinung bildet sich immer noch daraus, was jemand schreibt, denkt, wie sich jemand verhält.
    Wenn ich diese Initiative im Artikel kritisiere, hat es einen Grund - den nannte ich bereits.
    Und wenn ich einzelne Personen hier kritisiere, dann halte ich damit hauptsächlich einen Spiegel vor.

    Mit derber Sprache «angepisst, Schaum vor dem Mund» stempelst du dich selbst als denjenigen ab, der in der Community für Streit und für schlechte Erfahrungen sorgt.
    Ändert sich denn dein Schreibstil oderist deine Einstellung, wenn die Regenbogenflagge noch zwei weitere Farben hat?

    Darüber können alle mal nachdenken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #181 springen »
#197 OutAndProud
#198 Patroklos
#199 LächerlichAnonym
#200 zugesperrtAnonym
#201 OrthogonalfrontAnonym
#202 OrthogonalfrontAnonym
#203 Hantewi
#204 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 11:28h
  • Antwort auf #186 von TheDad
  • Und ich sage dir, dass diese ganzen Unterteilungen «Color of Black,» «Women of Color,» «Brown» genauso patriotisch sind, wie zu behaupten, die nubischen Sudanesen aus dem Norden sind zu bevorzugen, und der Regenbogenflagge sollen zwei Farben zugefügt werden - nur für sie.

    Niemand der Kommentaroren drängt sich mit seiner kulturellen Herkunft dermaßen anmaßend in den Mittelpunkt wie eine einzige Kommentatorin, die versucht, uns glaubhaft zu machen, die «Black,» «Color of Black,» «Women of Color,» «Brown» seien als einzige zu bevorzugen.

    Die Regenbogenflagge hat sich längst weltweit als universelles Symbol der LSBTTIQ etabliert. Und das lässt sich nicht mit einer US nationalen Konfliktsituation vermischen.
    Zumal der Artikel hier in Deutschland zu sehen und zu lesen ist.

    Selbstverständlich denken Menschen der LSBTTIQ außerhalb der USA über dieses Thema anders.
    Das gibt dir aber längst nicht das Recht, Orthogonalfront aus der Community auszuschließen, auch wenn sie eine Einstellung hat, die dir nicht passt.

    Und es gibt OutandProud ebenso wenig das Recht, derbe Worte zu posten und noch zu denken: «That's great.»

    Du hast doch dafür gesprochen, dass manche schlechte Erfahrungen in der Community machen und diese Erfahrungen sollten nicht abgetan werden - aber selbst erlaubst du dir Orthogonalfront auszuschließen und zwingst so ziemlich allen deine persönliche Meinung auf.

    Auch Rollstuhlfahrer der LSBTTIQ machen schlechte Erfahrungen. Auch Orthogonalfront hat hier schon eine schlechte Erfahrung gemacht. Auch BuntUndSchön hat hier eine schlechte Erfahrung gemacht. Selbst eine Politikerin, die sich für uns einsetzte, wurde hier negativ behandelt.

    Ändert sich denn diese Umgangsweise mit zwei neuen Farben auf der Regenbogenflagge? Ist die Regenbogenflagge denn die Ursache? Es sind die Kommentatoren selbst, die negativ miteinander umgehen. Und in den USA sind es die Menschen in der LSBTTIQ, die offenbar rassistisch sind.

    Für meine Partnerin ist ihre kulturelle Herkunft keine so extrem wichtige Identität, dass sie dafür einen Namen erfinden würde, oder sogar den Anspruch erhebt, sie möchte unbedingt ihre kulturelle Herkunft als Identität auf der Regenbogenflagge haben.

    Das ist kein überzeugender Grund, um eine weltweit etablierte Regenbogenflagge abzuändern, für eine spezielle kulturelle Herkunft, die dann andere kulturelle Herkünfte gar nicht berücksichtigt, und andere Gruppen der LSBTTIQ mit ihren schlechten Erfahrungen gar keine Aufmerksamkeit schenkt.

    Ebenso kann ich sagen: andere Meinungen müssen nicht abgetan werden als seien sie rassistisch.
    Wer kümmert sich denn bitte um den Umgang, der hier herrscht? Es gibt hier eine Nettiquette - wer hält sich daran? OutandProud schreibt «angepisst, Schaum vor dem Mund,» du selbst möchtest Orthogonalfront aus der Community ausschließen.
    Ist das eine Nettiquette?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #186 springen »
#205 OrthogonalfrontAnonym
#206 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 11:57h
  • Antwort auf #203 von Hantewi
  • Ich bettele gar nicht. Die Vorwürfe täuschen nicht darüber hinweg, dass du dich maßlos in den Mittelpunkt stellst mit deiner kulturellen Herkunft.
    Wir alle haben eine kulturelle Herkunft, aber nur eine Person erhebt den Anspruch, diese kulturelle Herkunft in der Regenbogenflagge zu haben.

    Deine Äußerung:
    «I don't give a god damn shit»
    Wie sieht es denn mit deiner Selbstreflektion und mit deiner Selbstkritik aus?

    Ich habe zum Thema im Artikel eine andere Einstellung - du kannst damit leben oder es einfach ignorieren, aber deine Vorwürfe von wegen »links» «rechts» und wohin du mich sonst noch hinschieben möchtest, kannst du dir sparen!
    Du schreibst noch nicht mal sachlich:
    «Es geht hier darum wie die Kommentatoren.....»
    Nein, es geht um das Thema im Artikel.

    Ich lebte mal in den USA, du musst mir gar nichts erklären - ich bilde mir meine Meinung selbst, aus Erfahrungen, aus Erlebnissen, aus persönlichen Kontakten.

    Ich sehe das Thema «kulturelle Herkunft sichtbar machen in der Regenbogenflagge» anders. Die Konflikte in der US-LSBTTIQ lassen sich nicht durch einen Farbzusatz lösen. Stattdessen wird es kulturelle Konflikte heraufbeschwören, weil sich andere kulturelle Herkünfte in der US-LSBTTIQ damit ausgeschlossen fühlen werden.

    Ich nannte bereits Ideen, wie sich das Problem besser lösen lässt: eine eigene Flagge erstellen, Modekonzerne können Tüten entwickeln, soziale Initiativen entwickeln, die sich um diesen Konflikt in den USA kümmert.
    Was ist daran bitte nun «links,» «rechts,» «shit,» «rassistisch,» «blöd», «abwehrend» und was mir sonst noch um die Ohren geworfen wird?

    Du bist doch diejenige, die die Kommunikation unterbricht, wenn sich jemand mit dir auseinandersetzen möchte.
    Und andere sagen «Punkt» «Ignorieren ist ein Versuch wert» « «Schaum vor dem Mund.»
    Sind das Äußerungen, die eine Fähigkeit zur Kommunikation aufzeigen?

    «Schlechte Erfahrungen werden abgetan» sagt TheDad.

    Wer macht denn eigentlich hier mit wem schlechte Erfahrungen? Und wer tut welche Äußerungen als «rassistisch» ab?
    Wer kann welche Meinung nicht gelten lassen? Wer stellt sich maßlos in den Mittelpunkt? Wer wird sogar verbal aus der Community ausgeschlossen?

    Wer den Zeigefinger auf andere zeigt, der zeigt mit vier Fingern auf sich selbst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #203 springen »
#207 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.06.2017, 12:12h
  • Antwort auf #204 von Lächerlich
  • Was auch interessant ist: Wir hatten ja auch mal kurz Streit. Doch wir können darüber stehen, unsere Differenzen akzeptieren und unsere Gemeinsamkeiten anerkennen. Erwachsene machen das so. Unmöglich für gewisse Kommentatoren hier, für die es nur harte Freund/Feind-Fronten gibt. Ist man nicht in 100% aller Punkte deren Meinung, Gruppieren sie einen als Feind ein und keine vernünftige Diskussion ist mehr möglich. Ich komme damit klar, aber ich fürchte, dass diese Haltung es ist, die die politische Landschaft verhärtet und radikalisiert. Jeder ist immer sofort ein Rassist, ein Nazi etc. pp. Es ist das Cry-Wolf-Prinzip. Wer solche Anschuldigungen (die meistens reine Unterstellungen sind) derart überstrapaziert, dem hört irgendwann niemand mehr zu. Und das ist eine echte Gefahr für uns als Minderheit, denn wenn uns niemand mehr zuhört, werden wir verlieren. Wie so oft im Leben macht der Ton die Musik. Und der Ton vieler Kommentatoren hier stimmt einfach nicht mehr.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #204 springen »
#208 RainbowAnonym
  • 14.06.2017, 12:15h
  • Die rainbow flag ist inklusiv, die Vielfalt soll mit Respekt vor jeder und jedem gelebt werden. Die zusätzlichen Streifen weisen auf wahrnehmbare Defizite (hier: Rassismus) hin, denn unterm Regenbogen wird nicht nur geliebt und gelacht, sondern auch gehasst und diskriminiert. Schön wärs, gäbe es für diese Aktion keine unerfreulichen Anlässe mehr.
  • Antworten » | Direktlink »
#209 FragezeichenAnonym
  • 14.06.2017, 12:31h
  • Ist es ein unerfreulicher Anlass, wenn es paar selbstdenkende Menschen gibt, die die Regenbogenflagge frei von Diskriminierung und Hass sehen, und davon überzeugt sind, dass die Regenbogenflagge ausreichen sollte, um zu verstehen, dass keine kulturellen Herkünfte diskriminiert werden sollen?
    Und dass es eine soziale Initiative geben muss gegen Diskriminierung?

    Hass empfinde ich für nichts und niemanden.
    Wie wär's wenn die Vorwürfe aufhören und die Kommentare so angenommen werden wie sie sind?
    Ich sehe dieses Thema anders und darf das auch äußern, ohne dass jemand derb wird.
    Wie gesagt, es gibt so viele Gruppen, die schlecht behandelt werden, deshalb muss es eine andere Lösung geben, als nur ein Aspekt der Regenbogenflagge hinzuzufügen, was eben nicht alles berücksichtigt.

    Und manchmal gibt es Situationen, wo sich manche uneinig sind. Das ist immer noch normal und kein Grund, Kommentatoren derb zu behandeln.

    Ich hab mir meine Meinung gebildet aus langjähriger Erfahrung und Erlebnissen. Und ich sehe nicht, weshalb die Regenbogenflagge Zusätze benötigt, wenn der Kern der Konflikte wo ganz anders liegt.
  • Antworten » | Direktlink »
#210 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 12:57h
  • Antwort auf #207 von Orthogonalfront
  • Für mich war es gar kein Streit, sondern wir hatten eine Auseinandersetzung. Das ist etwas, das zu Beginn einer Kommunikation auftreten kann, wenn sich beide noch nicht kennen und die Denkweisen des anderen für einen noch nicht ersichtlich sind.
    Du meinst den Artikel, wo es um Thailand ging?

    Für mich ist das kein Streit. Sonst müsste man die Debatten im Bundestag ebenfalls als Streit bezeichnen :-)

    Was aber hier im Artikel bei manchen abgeht, das kann man als Streit bezeichnen, denn die Worte sind derbe Sprache und es kommen nur noch Vorwürfe, weil eine andere Sichtweise nicht gelten soll.
    Das ist keine Nettiquette mehr.

    Nach einer Auseinandersetzung bin ich nicht nachtragend, wie du erkennst :-)
    Das zeigt, dass ich nicht eine Person ablehne, wie einige mir unterstellen wollen, sondern höchstens einer Meinung widerspreche, die ich anders sehe.

    Und bei Ungerechtigkeit werde ich deutlich und konsequent. Das zeigt sich dann in Großbuchstaben und Ausrufezeichen.

    Streit, schreien, was auch wiederholt genannt wird - das sind Empfindungen, die wahrgenommen werden, die aber in den persönlichen Kontakten bei gewissen Menschen vorkommen, die ihre Emotionen nicht im Griff haben.
    Auch das trifft nicht auf mich zu.
    Ich bin pädagogisch ausgebildet und so ganz nebenbei hab ich eine glückliche Beziehung - das ist also vom Himmel herunter geplappert und hat mit mir nichts zu tun.

    Ich sehe Menschen als Menschen, unabhängig von irgendwelchen Eigenschaften, das macht mich akzeptierend und offen :-)

    Und kleine Dinge kann ich verzeihen - und denke nicht über vergangene Auseinandersetzungen nach.

    Aber diese Situation hier von manchen, das ist in meiner Erinnerung, und das verharmlose ich nicht.
    Dieser Umgang ist fragwürdig.
    Und da stimme ich dir zu.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #207 springen »
#211 BerlinerrAnonym
#212 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.06.2017, 17:17h
  • Antwort auf #211 von Berlinerr
  • Im Grunde schon. Mischst du alle Lichtfarben des Regenbogens zusammen, erhältst du weißes Licht. Schwarz hingegen ist die Abwesenheit von Licht. Und Braun erhältst du, wenn du einen Regenbogen mit Wasserfarbe malst und dann alle Farben schön durcheinander schmierst. ;-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #211 springen »
#213 ReinerAnonym
  • 14.06.2017, 17:20h
  • Antwort auf #184 von TheDad
  • ""Hauptsache, du hörst dich reden." [Reiner]

    Sprechen die Kommentare zu Dir ? [DU]

    Okidoki, du möchtest also weiter in deiner Trotzphase verharren und anstatt Antworten, lieber provozieren. Dann spielen wir jetzt eben gemeinsam 9. Klasse in der IGS, wenn dir das etwas bringt.

    Weisst du, du bist nämlich nicht der erste und einzige deiner Art. Andere sind aber wesentlich reifer und mutiger gewesen, in ihrer Bereitschaft sich auch mit ihren Schwächen auseinanderzusetzen oder wirklich etwas verändern zu wollen, anstatt nur zu labern, um dabei krampfhaft eine Fassade nach außen aufrechtzuerhalten. Bis dann irgendwann der Nervenzusammenbruch eben unvermeidlich ist. Bei dir kann ich da bisher nix dergleichen erkennen, sorry. Kein Ansatz zu einer Bereitschaft.

    Kleiner Tipp :
    Unter Windows befindet sich die Lautstärke-Regelung in der Task-Leiste unten rechts, bei Linux-Systemen in der Leiste oben.. [DU]

    Mein Computer ist ein Tool, nicht mehr und nicht weniger. Und ein völlig unwichtiges Gesprächsthema in diesem Zusammenhang, also lassen wir einfach diesen Zirkus. Dafür gibt es auch passendere Orte, wie beispielsweise das Heiseforum.

    ""Du solltest schon mehr versuchen beim jeweiligen Thema zu bleiben, sonst überforderst du deine Gesprächspartner sehr schnell."".. [Reiner]

    Du fühlst dich überfordert ? [DU]

    Du, mach dir wegen mir besser keine unnötigen Gedanken. Es geht hier gerade nämlich ausschließlich um dich und deinen offensichtlichen Leidensdruck.

    Dann solltest Du auf ablenkende Postings verzichten..[DU]

    Siehst du, wohin dich dein Misstrauen und deine verdrängte Angst führen? In die Paranoia. Paranoia ist aber ein Anzeichen von sozialer Isolation. Fühlst du dich eigentlich überhaupt einsam? Das glaube ich nämlich bei dir zu erkennen, ein großes Bedürfnis nach menschlicher Zuneigung. Aber du bist so verhärtet, dass dieses Bedürfnis gar keine Chance hat, dass diese Impulse überhaupt nach außen durchdringen könnten! Nur noch verzerrte Karikaturen davon sind erkennbar. Das ist eigentlich sehr traurig, besonders für einen schwulen Mann, weil es eben auch zunehmend häufiger erkennbar wird mittlerweile.

    Eine Argumentation von Dir zur Regenbogenflagge konnte ich bislang noch nicht entdecken..
    Folgt die dann noch ? [DU]

    Ich denke, wir beide haben gerade wichtigere Dinge zu besprechen, als hier auch noch mit im Chor über die Frage zu diskutieren, ob die Erde nun rund, oval oder vielleicht doch lieber quadratisch sein sollte. Was nützt es dir die ganze Welt zu erklären, wenn du dabei immer nur im Krieg liegst mir dir selbst? Das musst du jetzt noch nicht verstehen, bleib ganz ruhig. Entspann dich!

    "" Viele Schwule sind wesentlich sensibler und feinfühliger, als Du, die fürchten sich vor deiner ungehobelten Art und sind eingeschüchtert von dir."" [Reiner]

    Wie wäre es dann anstelle der Großbuchstaben mit Kursiv oder Fettdruck ? [DU]

    Fühlst Du dich nicht genügend beachtet? Anders kann ich mir deinen Rede- und Mitteilungsdrang nämlich gar nicht erklären. Du erinnerst mich an ein hyperaktives Kind oder ein eingesperrtes Tier, das anfängt Dinge herunterzuwerfen oder bewusst kaputtzumachen, damit man ihm endlich Aufmerksamkeit entgegenbringt.

    Versuch doch mal ob das hier geht ? [DU]

    Wolltest du damit eine echte Frage stellen oder bloß einen weiteren rhetorischen Vorschlag machen?

    Na ? [DU]

    Na?

    Fehlgeschlagen ? [DU]

    Ich glaube schon, dass du es möglicherweise wert bist, sich mit dir auch weiterhin auseinanderzusetzen. Jeder Mensch ist das nämlich auf seine besondere Art und Wiese. Die Frage ist eigentlich nur, ob du das eigentlich überhaupt wirklich willst. Sonst hat es nämlich sowieso keinen Sinn. Zeitverschwendung für mich. Aber vielleicht profitiert ja irgendein_e Mitleser_in davon.

    Nun frag Dich mal wieso ansonsten gerne genutzte Möglichkeiten zur Verdeutlichung hier einfach an den technischen Unzulänglichkeiten scheitern ? [DU]

    Erklär´ du es mir, ich weiss doch, wie sehr du dich danach sehnst, es uns allen zu erklären. Nur zu! Trau dich doch mal was!

    ""mit uns"".. [Kontext fehlt]

    Plural des Majestates ? [DU]

    Du musst auch nicht extra versuchen Latein zu sprechen, obwohl du es gar nicht beherrschst. Wir verstehen Euch auch so, Sire. Ha Ha ha. Lachen, nicht vergessen! Schön aus dem Bauch heraus.

    Ja, wer seid denn ihr ? [DU]

    Alle offensichtlich gerade an diesem Forum Beteiligten, selbstverständlich. Was hast du denn erwartet?

    Könnt ihr euch den geneigtem Publikum bitte erst einmal dezidiert vorstellen, eure Kompetenzen referieren, und vor allem verifizieren ? [DU]

    Das habe ich gleich am Anfang getan, ich bin der Reiner und spreche gerade mit dir. Und wer bist du? Wie wäre es, wenn du dich mal ein bisschen ernsthafter hier beteiligen würdest, anstatt die gelangweilte Diva zu geben? Das nimmt dir doch sowieso keiner ab, noch nicht einmal du selbst!

    Man weiß ja sonst gar nicht mit welchen Quacksalbern man es so zu tun hätte..[DU]

    Wir reden hier auch nicht mit man oder über man, sondern ich, der Reiner, spreche mit DIR!
    Deine Verallgemeinerungen sind nur wieder eine Flucht, aber keine Auseinandersetzung. Mit Wischiwaschi und Larifari fängt man keinen Hasen, das lasse dir von mir aus Erfahrung gesagt sein.

    ""Ich versuche mich immer auf das jeweils gerade Wesentliche zu konzentrieren"".. [Reiner]

    Kuck an.. [DU]

    Das hast du schon so oft geschrieben. Wer hat dich damit so beeindruckt? Ich habe da eine Vermutung, aber ich halte es für sinnvoller, wenn du dir das erst einmal für dich selbst beantwortest. Horche in dich hinein!
    Was fühlst du? An welche Person musst jetzt denken? Wie ist euer Verhältnis gewesen und vor allen Dingen, wie ist jetzt in diesem Moment?

    Ins Auge fallende Großschreibung scheint dort also recht hilfreich zu sein.. [DU]

    Wie gesagt, jedes Palaver geht auch irgendwann einmal zu ende. Wir haben nämlich nicht alle soviel Zeit dafür, wie du, unseren eigenen Schwänzen nachzujagen. Ha ha ha! Na?

    Wie gesagt, du bist kein Einzelfall und ich verschwende meine kostbare Zeit nicht für erwiesenermaßen aussichtslose Fälle.

    ""Deal with it! Haha - so sagt der Anglikaner gerne mal,"".. [Reiner]

    Ist das eine Ethnie, oder Deine Peer-Group ? [DU]

    Das war auch ein Scherz. Drum lach doch mal! Das tut dir gut.

    ""Ich finde meinen Satz nämlich eindeutig und sehr klar formuliert."".. [Reiner]

    Das habe ich nicht Infrage gestellt, und Dir dennoch den Perspektivwechsel angeraten.. [DU]

    Du sollst mir nicht raten, denn du bist schließlich derjenige, der ganz dringend Rat sucht. Auch wenn Du zu stolz bist, das zuzugeben. Das ist schon okay du, Stolz ist nämlich eine gute Eigenschaft. Wenn er angebracht ist. Vor der Wertschätzung des anderen kommt die Wertschätzung für sich selbst.

    Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.. [DU]

    Natürlich. Wenn man es weiss und kann ist alles einfach.

    "" Was fühlst du jetzt gerade in diesem Moment?"".. [Reiner]

    Langeweile.. [DU]

    Du musst BITTE ehrlich mit dir selbst sein, sonst wirst du nämlich nichts weiter erreichen, als andere weiter zu nerven und zu langweilen. Wer sich selbst langweilt, langweilt auch die anderen.
    Wollen wir so etwas etwas sehen?

    ""Ich muss leider immer wiederholend so laut "DU"
    schreiben, weil Du uns ja deinen richtigen Namen aus Angst gar nicht mitteilen möchtest. Das ist aber auch völlig in Ordnung, niemand zwingt dich zu irgendetwas, wenn du noch nicht genügend Vertrauen zu uns hast."".. [Reiner]

    -LOL- [DU]

    Na, wenigstens das geht. Wenn auch an der falschen Stelle. Es ist sind also doch noch nicht komplett Hopfen und Malz an dir verlorengegangen.

    Wem das Misstrauen gilt, steht dort nachlesbar.. [DU]

    Bitte was? Ich habe gar nichts nachgelesen, außerhalb dieses Themas. Keine Zeit. Du musst mir schon direkt schreiben, was DU genau meinst, wenn du wirklich willst, dass ich hier sogar darauf eingehe!

    Ob man jemals gegenüber einem Menschen wie Dir Vertrauen aufbauen könnte, ist eine völlig andere, und hier nebensächliche Frage.. [Du]

    Oh nein, mein Lieber. Das ist sogar eine ganz wesentliche und die grundlegende Frage. Ohne Vertrauen keine Zusammenarbeit und ohne Zusammenarbeit auch kein Fortschritt. Da kannst du noch viele weitere Jahrhunderte vom Sozialismus träumen, aber Träume bleiben dann eben Schäume. Wohlfeil, bunt und trügerisch wie Seifenblasen. Ich habe dieses Vertrauen in dich, denn ich weiss, dass du wahrhaft unglücklich bist. Und das ist immer eine stabil solide Voraussetzung für eine Veränderung, einen beherzten Schritt ins Unbekannte und die Motivation zu entwickeln, statt dem Schlechteren das Bessere zu versuchen.

    ""Sonst fühlen sich Täter"".. [Reiner]

    Werd erwachsen.. [DU]

    Du, ich bin seit langer Zeit erwachsen und auch wesentlich älter als du. Du solltest aber trotzdem damit aufhören Dad gone wild zu spielen, jedenfalls bei dem von dir gewählten Namen wirkt das nämlich sonst etwas affig. Verhalte dich also BITTE ab jetzt deinem Alter gemäß oder geh´ besser mit den Kids am Bahnhof spielen, da haben dan vielleicht alle Beteiligten mehr davon. Lecker und günstig, so eine Kartoffelsuppe, nach polnischer Hausmannsart, die gibts da auch.
    Oder?
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#214 Hantewi
  • 14.06.2017, 19:15h
  • Antwort auf #194 von OutAndProud
  • "...Das wäre schön, kannst du "beamen" ? If yes:
    BEAM ME UP HANTEWI"

    Das würde ich sofort und gerne tun. Nicht nur Dich - ich habe eine lange internationale Liste von Menschen von Nord-Kanada bis Feuerland und von Indien bis Südafrika. Ich kann schon vieles, aber auch meine Möglichkeiten sind begrenzt. Verzeih.

    Lieber Dad: Lasse Dich bitte nicht auf die Hater und Trolle hier im Forum ein. Please take good care.
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#215 Janana
  • 14.06.2017, 19:32h
  • Weil wir hier an einem Punkt sind, an dem sich manche der noch verbleibenden Leute gegenseitig auf die Schulter klopfen:

    Ich habe mich nicht aus der Diskussion zurückgezogen, weil ich mich geschlagen gebe oder vergleichbarer Unsinn.

    Ich habe mich aus der Diskussion zurückgezogen, weil ich alles dazu gesagt habe. Nämlich dass es gar keine Diskussion ist.

    Eine Diskussion erfolgt auf Sachebene. Wenn man auf die vorgelegten - und bewiesenen Argumente - nicht eingeht, sondern ständig nur Meinungen ventiliert - die auf Falschaussagen und Falschannahmen gebaut sind - dann ist das keine Diskussion oder Unfug.

    Natürlich lasse ich Meinungsfreiheit gelten. Aber eine Meinung, die auf falschen Dingen aufbaut - und dazu noch falsch auf eine Weise, die rassistisch und reaktionär ist (Rassismus kommt auf viele Weisen daher) - dann ist das indiskutabel.

    Ich kann auch behaupten, dass 2 + 2 = 5 ist. Und es für meine Meinung halten, da hält mich niemand auf. Trotzdem sind alle Rechnungen auf Basis dieser Annahme inhaltlos.

    Nein, zum Kernpunkt der eigentlichen Diskussion ist man gar nicht gekommen, wenn Realitäten nicht zur Kenntnis genommen wurden und einfach alles frei interpretiert und herumgedreht und mit der "Meinung" darauf herumgetrampelt.

    Weitere Sachbeiträge von PoC wurden weiter ignoriert. Man kann Meinungen austauschen, gut. Aber dann sollen Meinungen Meinungen bleiben und auch Realitäten, die nun mal sind, zur Kenntnis nehmen. Sonst befindet man sich schnell auf PEGIDA-Argumentationsebene.

    Es gibt nur eine Handvoll Leute, die versucht haben, die Diskussion auf die Sachebene zu holen. Und dann lässt sich nicht vermeiden, die anderen "Diskutant*innen" über ihre Fehler aufzuklären. Die sind aber offensichtlich nicht dazu bereit, sondern werfen weiter uninformiertes Halbwissen und ihre Meinung und sonstliche Befindlichkeiten in die Wagschale. Schön.

    Es gibt keinen Zwang zu irgendwelchen Fahnen. Wer die klassische Fahne mag, gut. Ich sehe aber leider so gut wie keine PoC auf Prides. Um als weiße Person meine Solidarität zu zeigen, würde ich auch eine erweiterte Flagge hochhalten, in der Hoffnung, dass sie gesehen wird. Es gibt viele Variationen der Flagge mit weiteren Symbolen, ich sehe nicht, wieso hier ein Aufstand gemacht werden muss. Aber so ist das halt - auch die Ehe für Alle nimmt den Heteros ja offensichtlich etwas weg. Achja, ich vergaß. Gleichnisse sind ja böse.

    In dem Sinne, danke an die Leute, die sich offensichtlich auskennen und nicht müde geworden sind, gegenüber dem ganzen Stuss eine Gegenposition einzunehmen.

    Und ich kann ja auch mal bei dem Schulterklopfspielchen mitmachen, auch wenn es mir widerstrebt. Aber danke an Hantewi, OutAndProud und TheDad.

    Off.
  • Antworten » | Direktlink »
#216 ursus
  • 14.06.2017, 19:44h
  • Antwort auf #215 von Janana
  • vielleicht tröstet es dich ja ein bisschen: das wissen, das du und ein paar andere hier eingebracht haben und ein paar interessante links haben mir durchaus was gebracht und meinen horizont erweitert. und da bin ich sicher nicht der_die einzige.

    es ist nicht alles in diesem minenfeld hier einfach nur in die luft geflogen und in stücke gerissen worden. lass dich also nicht zu sehr frustrieren. aber ich glaube, du bist eh ziemlich hartgesotten. :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #215 springen »
#217 Janana
  • 14.06.2017, 20:00h
  • Antwort auf #216 von ursus
  • Hallo ursus,

    danke, das freut mich. Und es ist richtig, ich schreibe hier nicht, um mich zu fetzen, sondern in der Hoffnung, dass das, was ich schreibe, auch für den_die eine_n oder andere_n einen Mehrwert hat. Schön zu lesen, wenn es auch Leute gibt, die die Links anklicken. :-)

    Ob ich hartgesotten bin, weiß ich nicht, aber ich habe lange genug Erfahrungen gemacht, um zu wissen, wie man diverse Dinge im Leben (und Internetforen und hier nicht unbedingt zu wenig) sicher navigiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #216 springen »
#218 OrthogonalfrontAnonym
  • 14.06.2017, 20:13h
  • Antwort auf #215 von Janana
  • Deine Kritik lasse ich nicht gelten, da auf etliche sachliche Fragen meinerseits entweder gar nicht eingegangen wurde oder nur Beleidigungen kamen. Diese Diskussion wurde von den meisten hiesigen Befürwortern der Erweiterung der Regenbogenfahne mit größter Arroganz und mit den lächerlichsten Unterstellungen geführt und schließlich abgebrochen. Wenn ihr immer so versucht die Gegenseite zu überzeugen müsst ihr euch nicht wundern, wenn viele dann schon allein aus Prinzip ein Einlenken verweigern. Der Gegenseite jeglichen Respekt zu verweigern führt fast schon automatisch zu heftigem Widerstand.

    Mein Argument jedenfalls steht und wird ja auch von einigen hier geteilt. Wir halten eine Erweiterung der Regenbogenflagge für überflüssig, da sie in der jetzigen Form bereits ALLE LGBTTIQ inkludiert. Ferner sehen wir das Problem, dass wenn die Regenbogenflagge nun bestimmte Untergruppen hervorhebt, sich andere wiederum benachteiligt fühlen, was die Community nur weiter spalten würde. Freilich bleibt es jedem und jeder unbenommen die Fahne zu schwingen, die er/sie will, aber die klassische Regenbogenflagge sollte als gemeinsames Symbol ALLER LGBTTIQ erhalten bleiben und niemanden innerhalb der Community bevorzugen.

    Kommen dazu jetzt noch sachliche Gegenargumente oder nicht? Oder doch lieber wieder die üblichen Vorwürfe und Unterstellungen?
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#219 LächerlichAnonym
  • 14.06.2017, 22:44h
  • Antwort auf #212 von Orthogonalfront
  • Du bringst mich zum Lachen :-))
    Erstens ist das eine 1A-Farbenlehre, und schon Kinder haben ihren Spaß daran, diese Farbexperimente auszutesten, und dann ist es eine hervorragende Beschreibung wie so einige Leute etwas «verschmieren,» was doch längst ihnen dienlich ist - und in ihrem Eifer erkennen sie es nicht.
    Du verstehst wie ich es meine, oder? :-) Trifft auf manche zu.

    Ich stelle nur eine Frage nach den neuesten Entwicklungen:
    Was muss verändert werden? Die Regenbogenflagge, oder müssen gewisse Leute, die unter der Flagge stehen, etwas dazulernen, so dass der neue Standpunkt universell harmonisch ist und das wiederspiegelt, was die Regenbogenflagge bereits seit ihrer Entwicklung aussagt? :-))

    Wenn auch nur zwei Menschen das verstehen können, freut es mich. Danke Orthogonalfront und Patroklos.
    Denn was nutzt es, eine Flagge zu verändern, wenn die Leute nicht begreifen, etwas bei sich zu ändern?
    Fortsetzung folgt :-))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #212 springen »
#220 OutAndProud
#221 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 23:31hHannover
  • Antwort auf #182 von Lächerlich
  • ""Ich finde es problematisch, dass sowohl Hantewi als auch TheDad irgendwie eine Immunität gegenüber Lernen entwickelt haben.
    Hantewi trägt ihre Schubladen-Brille und TheDad wirbelt seine Trauma-Axt den Frauen um die Ohren.""..

    Womit wir dann erneut das Niveau der persönlichen Diffamierung erklommen hätten..

    Wenn man nicht gegen Leute wie Dich "immun" wäre, müßte man sie wohl sperren lassen, oder ihnen "übers Maul fahren"..

    ""Aber dass TheDad behauptet, dass du, Orthogonalfront, nicht dazugehören würdest, ist außerhalb der Grenze.""..

    Ich zweifle hier mal ganz offen an daß Du den Argumentations-Strang mit dem erklärt wird warum sich radikale Leute wie Madam "Orthogonalfront" selbst aus der Community ausgeschlossen haben nicht im Ansatz verstanden hast, denn einer vernünftigen Argumentations-Linie hast Du dich bislang noch nicht zugänglich gezeigt..

    Zuerst kommt bei Dir die Negation, dann die "Sandkisten-Attitüde" mit dem aufgestampftem Fuß, und am Ende der persönliche Angriff, in dem dann "so nebenbei gehörtes" aus dem Zusammenhang gerissen genutzt wird, das Gegenüber zu diffamieren..
    Schäbig..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #182 springen »
#222 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 23:37hHannover
  • Antwort auf #191 von Lächerlich
  • ""Würdest du mal beginnen, andere Sichtweisen akzeptieren zu lernen,""..

    ""Diese Initiative: MoreColorMorePride ist unnötig,""..

    Da bietet sich als Spiegel des eigenen Unsinns die erste Aussage geradezu nachhaltig an :

    ""Würdest du mal beginnen, andere Sichtweisen akzeptieren zu lernen,""..

    Andere Menschen sehen das anders..
    Das könntest Du dann auch einfach mal als Fakt begreifen !

    Ich habe hier noch KEIN EINZIGES Argument gegen die Erweiterung der Regenbogenflagge gelesen..
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#223 TheDadProfil
  • 14.06.2017, 23:57hHannover
  • Antwort auf #192 von Lächerlich
  • ""Niemand tut irgendwelche Erfahrungen anderer ab.""..

    Doch..
    Du zum Beispiel..
    Deine bisherigen Kommentare fabulierten TROTZ mehrfacher Hinweise immer noch über "Hautfarben"..
    Damit negierst Du die Erfahrung der Unsichtbarkeit der "Black" und "of Color"-People als Identität..

    ""Es gibt Rollstuhlfahrer in der LSBTTIQ, die diskriminiert werden - ""..

    Und es gibt dann hier auch schon wieder *-Menschen die durch Nicht-Nennung negiert werden..

    ""werden die in der Regenbogenflagge ignoriert, weil auf der Flagge keine Rollstühle abgebildet sind?""..

    Dazu hatte ich weiter oben eine Frage gestellt !
    Ich halte diese Frage für nicht geklärt !

    Versuch Dich doch mal in einer Antwort..

    ""Die Regenbogenflagge ist wie sie ist, komm klar damit!""..

    Derailing..
    Kann ich auch..
    Die Regenbogenflagge wird verändert werden, und wie "Hantewi" bereits weiter oben anmerkte, werden wir hier darüber vielleicht noch viel ausführlicher diskutieren, entscheiden werden wir es hier aber nicht, das geschieht anderswo..
    Komm klar damit..

    ""Die Konflikte innerhalb der Community lösen sich nicht durch Farbzusätze.""..

    Das ist auch nicht der Ansatz der Regenbogenflagge..
    Ich hoffe doch sehr daß Dir das klar ist ?

    Die Flagge ist ein gemeinsames Zeichen der Community..
    So wie sich die Community weiter entwickelt, wird sich auch die Flagge weiter entwickeln müssen..

    ""Der Farbzusatz ist eine Unterteilung - eine Einschränkung, was andere wiederum ausschließt.""..

    Auch hier helfen Dir oxymorone Aussagen nicht weiter..
    Denn der NICHT-Zusatz, die Nicht-Veränderung bestehender Symbolik schließt dann auch weiterhin Menschen aus, die längst dazu gehören..

    ""Also aktivieren wir doch unsere sozialen Kompetenzen und entwickeln wir eine SOZIALE INITIATIVE, anstatt der Regenbogenflagge zwei Farben anzuheften, als sei die Regenbogenflagge das Problem!""..

    Ich habe nichts dagegen soziale Kompetenzen entwickeln zu helfen indem man sie fördert..
    Dazu gehörte dann zunächst anzuerkennen daß andere Menschen andere Bedürfnisse haben, und damit auch zu anderen Auffassungen kommen, die man nicht damit abtun kann, daß eine Regenbogenflagge rein dogmatisch für "immer und ewig" "fertig" sei..

    Die Flagge selbst ist hier dann auch nicht das Problem..
    Das Problem besteht darin die Diskussion mit der "Idee" abwürgen zu wollen, es bestünde keinerlei Grund überhaupt darüber nachzudenken ob bestehende Symbolik der Zeit angemessen ist, oder ob sie nicht erweitert werden muß..
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#224 TheDadProfil
#225 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 00:29hHannover
  • Antwort auf #204 von Lächerlich
  • ""Und ich sage dir, dass diese ganzen Unterteilungen «Color of Black,» «Women of Color,» «Brown» genauso patriotisch sind, wie zu behaupten, die nubischen Sudanesen aus dem Norden sind zu bevorzugen, und der Regenbogenflagge sollen zwei Farben zugefügt werden - nur für sie.""..

    Und immer noch "argumentierst" Du hier über die Ethnie..

    Da nutzt es dann wohl auch nichts einmal den Verweis zu bringen das sich die "Black" und "Of Color"- People aus vielen unterschiedlichen Ethnien zusammensetzen ?

    ""Niemand der Kommentaroren drängt sich mit seiner kulturellen Herkunft dermaßen anmaßend in den Mittelpunkt wie eine einzige Kommentatorin, die versucht, uns glaubhaft zu machen, die «Black,» «Color of Black,» «Women of Color,» «Brown» seien als einzige zu bevorzugen.""..

    Begriffen hast Du nicht, was sie geschrieben hat..
    Ist das vorsätzliches Beton-Verhalten, oder einfach nur einfache Ignoranz ?

    ""Zumal der Artikel hier in Deutschland zu sehen und zu lesen ist.""..

    Vielleicht sollte man ihn löschen um eine wenigstens teilnehmende Diskussion an der Sache zu beenden ?

    ""Selbstverständlich denken Menschen der LSBTTIQ außerhalb der USA über dieses Thema anders. ""..

    Was ich z.B. als Ausdruck der Ignoranz einer offenen Diskussion über den bestehenden Rassismus innerhalb von europäischen Gesellschaften empfinde..
    Der in anderen Länder Europas auch völlig anders diskutiert wird..
    Man schaue über die Grenze nach Frankreich oder die Niederlande..

    Manchmal habe ich schon den Eindruck, die Leut hier halten sich schon für nicht rassistisch wenn sie den Menschen anderer Herkunft nicht in den Bus nach hinten schicken..

    ""Das gibt dir aber längst nicht das Recht, Orthogonalfront aus der Community auszuschließen, auch wenn sie eine Einstellung hat, die dir nicht passt.""..

    Wo steht das ?
    Wo habe ich das getan ?
    Ich habe erklärt, sie stellt sich selbst durch ihre Positionen außerhalb der Community, denn ihre Positionen stehen konträr zu den Zielen einer Bürgerrechtsbewegung die gleiche Rechte für ALLE Bürger fordert..
    Der Rest erklärt sich aus der Historie ihrer Kommentare hier als "TheMum" und als "Orthogonalfront"..
    Die nachzulesen ist nun Dein Job, und dann zusammentragen und nachweisen an welcher Stelle ich sie dann angeblich ausgeschlossen hätte..
    Es wird Dir nicht gelingen, denn ich habe das nirgendwo getan..

    Das Problem hier ist offensichtlich..
    Obwohl Du dich hier als gebildet zeigst, und sicher auch bist, verstehst Du ganz offenbar die hier vorherrschende Sprache nicht, die nicht aus dem besteht, was Du lesen WILLST, sondern aus dem was dort geschrieben steht..
    Dein Interpretation ich hätte sie ausgeschlossen, ist schlicht und einfach falsch..

    Sie tut es selbst..

    ""zwingst so ziemlich allen deine persönliche Meinung auf.""..

    Niemand zwingt hier irgendwem eine "Meinung" auf..
    Wenn Du so beeinflußbar sein solltest Dir alle paar Kommentare eine andere "Meinung" aufdrängen zu lassen, solltest Du dich fragen, ob mit Dir alles in Ordnung ist..

    Meinungsaustausch ist auch nicht der Austausch einer Meinung, sondern die Gegenüberstellung verschiedener Argumente..
    Argumente die dann aber keine sind, führen auch nicht dazu ernst genommen zu werden..
    Als "pädagogisch ausgebildeter" Mensch sollten Dir die Grundzüge der Kommunikation bekannt sein..
    Ansonsten empfehle ich hier die Schriften des Herrn Friedemann Schulz von Thun über das 4-Ohren-Prinzip zu lesen, um sich wenigstens einen Grundstock des Verständnisses anzueignen..
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#226 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 00:41hHannover
  • Antwort auf #213 von Reiner
  • Sämtlichen Rest ignoriere ich hier jetzt mal Aufgrund mangelnder Zeit und Lust, vor allem aber mangels Relevanz, da es bereits beantwortet wurde..

    ""Andere sind aber wesentlich reifer und mutiger gewesen, in ihrer Bereitschaft sich auch mit ihren Schwächen auseinanderzusetzen oder wirklich etwas verändern zu wollen,""..

    Geb doch mal Anreize..
    Was gewönne ich, würde ich etwas verändern ?
    Erhöhte sich Deiner nicht-repräsentativen Meinung nach die Aufmerksamkeit anderer Leser ?
    Oder erhöhte sich damit nur Deine "Akzeptanz", die sich wahrscheinlich darin äußerte die Kommentare besser überlesen zu können, weil sie nicht so ins Auge fielen ?

    Woher maßt Du dir eigentlich an, anderen "mehr Mut" und ein "mehr auf dich eingehen" zu konstatieren ?
    Wer diente denn hier als Vergleichsgruppe ?

    Und woher kommt die Idee der "Schwächen" ?
    Weil andere Menschen anders als Du kommunizieren empfindest Du diese Art als Schwäche ?

    Kuck an..
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#227 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 00:50hHannover
  • Antwort auf #218 von Orthogonalfront
  • ""Deine Kritik lasse ich nicht gelten,""..

    Sandkasten -Schäufelchen - Backförmchen..

    ""Mein Argument jedenfalls steht""

    ..und wurde mehrfach als Nicht-Argument entlarvt..

    Es ist immer noch kein Argument die Behauptung aufzustellen
    "es ist doch alles gut"..

    ""und wird ja auch von einigen hier geteilt.""..

    Was das Nicht-Argument noch nicht besser macht..
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#228 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.06.2017, 00:56h
  • Antwort auf #222 von TheDad
  • "Ich habe hier noch KEIN EINZIGES Argument gegen die Erweiterung der Regenbogenflagge gelesen.."

    Speziell für dich wiederhole ich natürlich nochmal gerne meine zusammengefassten Argumente aus meinem Beitrag #218, die du sicher in deiner unnachahmlichen Art "gekonnt" unsachlich in den Wind schlagen wirst, also nur zu:

    "Mein Argument jedenfalls steht und wird ja auch von einigen hier geteilt. Wir halten eine Erweiterung der Regenbogenflagge für überflüssig, da sie in der jetzigen Form bereits ALLE LGBTTIQ inkludiert. Ferner sehen wir das Problem, dass wenn die Regenbogenflagge nun bestimmte Untergruppen hervorhebt, sich andere wiederum benachteiligt fühlen, was die Community nur weiter spalten würde. Freilich bleibt es jedem und jeder unbenommen die Fahne zu schwingen, die er/sie will, aber die klassische Regenbogenflagge sollte als gemeinsames Symbol ALLER LGBTTIQ erhalten bleiben und niemanden innerhalb der Community bevorzugen."
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#229 MarkKerzmanProfil
  • 15.06.2017, 04:16hVenice Beach
  • Antwort auf #204 von Lächerlich
  • "Selbstverständlich denken Menschen der LSBTTIQ außerhalb der USA über dieses Thema anders."

    FYI: nicht nur außerhalb der U.S.A.
    Ergebnis einer ad-hoc-Umfrage im Anschluß an die Pride Parade am vergangenen Sonntag in West Hollywood:
    "Die Fahne soll so bleiben wie sie ist": 78% (incl. a significant majority of PoC). Rationale: "Kein Handlungsbedarf, denn die RF schließt niemanden aus!" - there you have it.
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#231 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 08:05h
  • Was zu tun ist, um Diskriminierung, Rassismus und Konflikte innerhalb der Community (und auch außerhalb) zu vermeiden:

    «....should be a deep belief in your own dignity, your worth and your own somebodiness. Don't allow anybody to make you feel that you're nobody. Always feel that you count. Always feel that you have worth, and always feel that your life has ultimate significance.»

    «Draw a commitment to the eternal principles of beauty, love, and justice. Don't allow anybody to put you so low as to make you hate them. Don't allow anybody to allow you to lose your self-respect to the point you do not struggle for justice. How ever young» ...or old «...you are, you have a responsibility to seek to make your nation a better nation in which to live; a responsibility to make life better for everybody.»

    Zitate aus dem Text: «What's your life's blueprint?» von Dr. Martin Luther King jr.
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#232 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.06.2017, 10:50h
  • Antwort auf #227 von TheDad
  • "..und wurde mehrfach als Nicht-Argument entlarvt.."

    Wurde es nicht. Das Argument, dass kein Handlungsbedarf besteht, da die Regenbogenflagge in der aktuellen Form bereits ALLE LGBTTIQ inkludiert, steht weiterhin unangefochten. Ebenso wie das Argument, dass durch die Hervorhebung der Untergruppe schwarzer LGBTTIQ sich andere LGBTTIQ Untergruppen benachteiligt fühlen könnten, was die Community nur weiter spalten würde. Gegenargumente hierzu eurerseits: Keine!
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#233 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.06.2017, 11:07h
  • Antwort auf #225 von TheDad
  • "Ich habe erklärt, sie stellt sich selbst durch ihre Positionen außerhalb der Community, denn ihre Positionen stehen konträr zu den Zielen einer Bürgerrechtsbewegung die gleiche Rechte für ALLE Bürger fordert..
    Der Rest erklärt sich aus der Historie ihrer Kommentare hier als "TheMum" und als "Orthogonalfront"..
    Die nachzulesen ist nun Dein Job, und dann zusammentragen und nachweisen an welcher Stelle ich sie dann angeblich ausgeschlossen hätte..
    Es wird Dir nicht gelingen, denn ich habe das nirgendwo getan.."

    Das ist nichts weiter als ein billiger rethorischer Trick von dir. Ich habe mich nicht ausgeschlossen, ich gehöre dazu! Somit ist deine Argumentation wertlos und deine einzig verbleibende Chance wäre, mich aktiv auszuschließen. Sei ein echter Kerl (im breitesten Sinne) und steh doch einfach dazu, dass du gerne Frauen loswerden möchtest, deren Meinung dir nicht passt, die du aber auch nicht weg zu argumentierten vermagst.
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#234 OrthogonalfrontAnonym
#235 OrthogonalfrontAnonym
#236 OrthogonalfrontAnonym
#237 OutAndProud
  • 15.06.2017, 12:49h
  • Antwort auf #235 von Orthogonalfront
  • "Wow, du bist wirklich enorm kindisch. Werde ich merken."

    Nein, so geht man als Erwachsener mit Kindern in der Trotzphase um.

    Wie in vielen Elternratgebern nach zu lesen ist:

    "Ruhig bleiben: Einem Wutanfall mit Gelassenheit zu begegnen, ist keine leichte Aufgabe. Schimpfen oder gar selbst schreien ist selten von Erfolg gekrönt. Trotzdem dürfen Sie nicht nachgeben, sonst lernt das Kind Trotzreaktionen gezielt einzusetzen, wenn es merkt, dass es damit seinen Willen durchsetzen kann"

    Das kannst du dir dann auch noch merken.
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#238 OrthogonalfrontAnonym
#239 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 13:29hHannover
  • Antwort auf #228 von Orthogonalfront
  • ""Wir halten eine Erweiterung der Regenbogenflagge für überflüssig, da sie in der jetzigen Form bereits ALLE LGBTTIQ inkludiert.""..

    Nun..
    Hier wird von allem in einer unnachahmlichen Art "gekonnt" unsachlich in den Wind geschlagen daß es Menschen gibt, die das vollständig anders sehen, und die sich aus dieser Community exkludiert sehen, weil sie unsichtbar gemacht werden..

    Das trifft dann neben den schon angesprochenen Menschen in den USA hier in Europa vor allem auf die Transidenten/Transsexuellen/Transgender- Menschen zu..
    Dazu gab es auch hier bereits mehrfach sehr aufgeregte Threads, und dennoch wird diese Tatsache weiterhin negiert..
    Ich finde das bezeichnend..

    ""aber die klassische Regenbogenflagge sollte als gemeinsames Symbol ALLER LGBTTIQ erhalten bleiben ""..

    Es ist keines..
    Es ist kein ""gemeinsames Symbol ALLER LGBTTIQ"", weil es Menschen gibt die das nicht so wahrnehmen, und genau deshalb muß die Flagge überdacht, und nach Abwägen allen dafür und dagegens im Zweifel ergänzt werden..

    Zu einer Abwägung sind wir hier noch gar nicht gelangt, denn ein "dagegen" besteht nicht aus der Idee
    "es ist doch alles gut, es sind ja schon alle dabei"..

    Erklär doch mal WIESO aus Deiner Sicht die Menschen die den Vorschlag zur Erweiterung gemacht haben, angeblich schon dabei seien ?

    ""und niemanden innerhalb der Community bevorzugen.""..

    Wer würde denn hier wie genau "bevorzugt" ?
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#240 DieMutterAnonym
  • 15.06.2017, 13:45h
  • Antwort auf #227 von TheDad
  • Anstatt anderen hinterher zu schreiben, und sie dafür zu kritisieren, was sie schreiben, nenne doch du bitte konkrete Argumente für eine erweiterte Regenbogenflagge.
    Bisher hast du geschrieben:
    «Die Erfahrungen anderer nicht abtun.»
    Lächerlich antwortete: «Es tut niemand Erfahrungen anderer ab.»
    Deine Antwort: «Doch.»
    Antwort darauf von TheMum: «Sandkasten, Schäufelchen, Backform.»
    Das Wort «doch» ist kein Argument.
    Du schreibst:
    «Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht.»
    Nur eine bestimmte Gruppe? Nur «Browns,» «nur People of Color?» Und nur in den USA? Was ist mit den anderen Gruppen in anderen Ländern?
    Das ist kein Argument.
    Du schreibst, «die US-Community.»
    Was ist mit anderen Communities? Gibt es nur in der US-Community Konflikte?
    Möchtest du jetzt antworten: der Artikel handelt von der US-Community?
    Wieso soll dann die weltweit etablierte Regenbogenflagge, die ohne Patent niemandem speziell gehört, erweitert werden für nur eine spezielle Menschengruppe?
    Auch das ist dann kein Argument.

    Nickname Lächerlich hat im Gegensatz zu dir fundierte Gründe und Argumente dargestellt, weshalb es sinnlos ist, die Regenbogenflagge zu erweitern.
    Zusätzlich schrieb sie Ideen wie Konflikte besser bewältigt werden können.
    Der wichtigste Punkt: nicht die Regenbogenflagge muss sich ändern, sondern die LSBTTIQ-Community, die darunter steht.
    Die Regenbogenflagge hat ihre Akzeptanz, ihre Toleranz, ihre Vielfalt, ihre Offenheit, frei von Unterschiede, frei von Diskriminierung, frei von Einteilung, frei von Schubladen-Denken.
    Es sind die Menschen darunter, die das in der Community noch lernen müssen.
    Was spricht gegen dieses Argument? Nichts. Gibt es Gegenargumente? Nein.
    Es gibt nur deine Antwort:
    «Die Beantragung wurde eingeleitet. Gründe liegen vor.»
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#241 ReinerAnonym
#242 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.06.2017, 14:21h
  • Antwort auf #239 von TheDad
  • "Es ist kein ""gemeinsames Symbol ALLER LGBTTIQ"", weil es Menschen gibt die das nicht so wahrnehmen"

    Die sich nach deiner Logik dann lediglich selbst ausgrenzen. Erkläre ihnen, dass die die Regenbogenflagge einfach falsch verstanden haben und natürlich dazu gehören. Wenn sie dann immer noch nicht dabei sein Wollen, ist das deren eigene, bewusste Entscheidung.

    "und genau deshalb muß die Flagge überdacht, und nach Abwägen allen dafür und dagegens im Zweifel ergänzt werden.."

    Wie kommst du darauf, dass im Zweifel ergänzt werden müsste? Im Zweifel sollte man es lieber so lassen wie es ist. Insbesondere dann, wenn gut 80% gegen eine Änderung sind.

    Das heißt übrigens nicht, dass es keinen Kompromiss geben kann. Man kann gerne zusätzlich Symbole einführen, mit denen sich marginalisiert fühlende Untergruppen dann repräsentiert fühlen. Wie wäre das? :-)
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#243 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 14:29h
  • Antwort auf #239 von TheDad
  • «....weil es Menschen gibt, die das so nicht wahrnehmen.»
    Dann ist das ein Ansatzpunkt.
    Wieso können sich manche in der Regenbogenflagge nicht sehen, wenn sie doch für alle LSBTTIQ ist?
    Wo gibt es bei der Regenbogenflagge eine Einschränkung? Was die Farben bedeuten, wurde mehrfach genannt. Was ist damit ausgeschlossen?

    Warum identifizieren sich manche nur über ihre «Color?» Menschen sind mehr als nur ihre kulturelle Herkunft, oder muss nun darüber gesprochen werden, was ein Mensch ausmacht??
    Außer der kulturen Herkunft gibt es einen Charakter, eine Persönlichkeit, eine Seele, ein Herz, Interessen, Talente, Stärken, etc.
    Was soll denn die Fokussierung auf das «Color?»

    Werden denn die Rollstuhlfahrer in der LSBTTIQ sichtbar gemacht? Werden krebskranke LSBTTIQ sichtbar gemacht? Werden finanziell arme LSBTTIQ sichtbar gemacht? Werden nubische LSBTTIQ sichtbar gemacht? Werden LSBTTIQ Aboriginies sichtbar gemacht?

    Die Internetseite hier ist doch eine Nachrichtenseite, also gibt es doch eine große Möglichkeit, diese speziellen LSBTTIQ sichtbar zu machen. Diese Internetseite lässt sich auch in den USA umsetzen.
    Warum wird keine US-Nachrichtenseite für US-LSBTTIQ eröffnet? Oder gibt es das?

    Die Regenbogenflagge ist ein Material, ein starkes Symbol, hat sich weltweit etabliert. Sie schließt niemanden aus, das machen nur gewisse Menschen in ihrer fragwürdigen Wahrnehmung.
    Dass die kulturelle Herkunft in der Community ein Ausschlusskriterum darstellt, zeigt doch überdeutlich, wo das Problem ist.
    Es liegt an der Einstellung mancher LSBTTIQ.
    Das lässt sich doch nicht durch einen Farbzusatz verbessern. Das ist ein gesellschaftliches Problem, das auch außerhalb der Community auftaucht!

    Es müssten ja dann auch Nationalflaggen erweitert werden! Denn auch in Nationalflaggen sind weder die «People of Color» noch die weltweite Community sichtbar.
    Was ist das also für eine Wahrnehmung, wenn die «People of Color» sich zwar in ihrer Nationalflagge sehen und stolz auf ihr Land sind, sich aber nicht in der Regenbogenflagge sehen, obwohl sie speziell für die LSBTTIQ ist??

    Ich wiederhole deshalb nochmal:
    Es geht nicht um die Regenbogenflagge, sondern um die Menschen, die zur LSBTTIQ gehören und darum wie miteinander umgegangen wird. Und es geht darum, dass die «People of Color» Unterstützung brauchen - vor Ort, als soziale Initiative, und zusätzlich z.B. bei den jährlichen CSD's.

    Die Regenbogenflagge darf gerne von allen LSBTTIQ angesehen werden. Die Farbbedeutung schließt keine spezielle LSBTTIQ aus.
    Es hat sich die Einstellung und die Haltung von vielen verändert, aber doch nicht die Regenbogenflagge!
    Das Symbol und die starke Aussagekraft ist immer noch diesselbe!

    Es muss also an den Menschen in der Community gearbeitet werden - was ja auch hier deutlich geworden ist.
    Dabei helfen soziale Initiativen in der Community!
    So dass nach erfolgreicher Arbeit die Regenbogenflagge wieder so wahrgenommen wird wie gedacht war: für die LSBTTIQ!
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#244 Hantewi
  • 15.06.2017, 18:02h
  • Ich werde hier nicht mehr diskutieren. Ich interveniere nur erneut, um den "Diskutanten" zu zeigen, dass sie erneut in eine falsche Richtung unterwegs sind, ohne es erneut zu realisieren.

    Das zieht sich durch den gesamten thread.

    Aus diesem Grund jetzt zum mittlerweile 4. mal die Ausgangserklärung:

    >"Hantewi:
    "Black" oder "Of Color" bezieht sich NICHT auf die HAUTFARBE, SONDERN auf die IDENTITÄT!"

    Die KULTURELLE IDENTITÄT.

    Beispiel:
    Mein kultureller Hintergrund ist der der First Nations Nordamerikas - meine Identität ist folglich Native American.

    Damit gehöre ich unter den Umbrella der Women Of Color.

    Merke:

    - Black People und People Of Color reden von Identität.
    - White People reden von HAUTFARBE und von RASSE.

    ...eines von beidem offenbart einen rassistischen Blickwinkel. <"

    ......

    Als ich das zum letzten mal erklärt habe, wurde es im darauf folgenden post von "@Lächerlich" erneut sofort(!) verzerrt und bagatellisiert. D.h. meine Aussage wurde negiert - ich wurde als PoC sofort wieder unsichtbar gemacht und geleugnet :

    Wie geschah das:

    Aus "Kultureller Identität" wurde mir-nichts-Dir-nichts "kulturelle Herkunft" gemacht.

    Das ist NICHT das gleiche! Das sind 2 Paar verschiedene Schuhe. Eine "kulturelle Herkunft" gibt es gar nicht. Es gibt nur eine "geographische Herkunft". Aber es gibt eine "Kulturelle Identität"! Das hat nichts mit "Herkunft" zu tun. Auch Afro-Amerikaner, die - seit Generationen - in den USA geboren sind, haben unabhängig von Ihrer "Herkunft" (...nämlich den USA) eine "Kulturelle Identität"! - Und das ist NICHT die der WEISSEN Bevölkerung der USA!

    Des weiteren wurde "Kulturelle Identität" mit "Charakter, Wesen, Herz,usw." gleichgesetzt.

    Was? Was hat "Kulturelle Identität" bitte mit "Charakter, Wesen, Herz, usw." zu tun????

    Das sind "individuelle Ausprägungen" eines Individuums - mit "Identität" des betreffenden Individuums oder gar eines Kollektivs hat das GAR NICHTS zu tun! Das ist Un-Sinn im wahrsten Sinne des Wortes.

    "Identität" ist "Charakter"??? BITTE?!?!

    Ihr versteht allesamt nicht, was "Identität" ist. Ihr versteht allesamt nicht mal das Thema.

    Der Grund dafür lautet:

    IHR VERSTEHT NICHT, DASS EURE IDENTITÄT "WEISS" IST!

    Bei "Identität" geht es nicht darum, ob jemand aus Deutschland oder aus "einem Teil Niedersachsens" ("Zitat: @Lächerlich") ist - oder ob jemand "Charakter" oder "Herz" hat.

    Ihr versteht hier allesamt nicht, DAS EURE "KULTURELLE IDENTITÄT" WEISS IST!

    Der Grund dafür:

    IHR HABT DAS NIE REFLEKTIERT! Ihr habt Euch das nie klar gemacht. Ihr seid Euch darüber nie bewusst geworden.

    "WEISS" zu sein, ist für Euch "NORMAL"!

    DAS IST EUER DENKFEHLER!
    ...und DAS ist rassistisch. Punkt.

    "Ihr" seid nur eine von vielen "Identitäten"!

    AUGENHÖHE!

    Stattdessen behandelt "Ihr" alle anderen als "die Anderen", die mit "ungerechtfertigten Forderungen" kommen.

    UNSERE "Identität" ist "BLACK" bzw. "of COLOR"!

    Bis jetzt wird das immer noch nicht verstanden - weder dass Eure "Identität" WEISS ist, noch das unsere das NICHT ist.

    "Lächerlich #243".

    - "Was soll denn die Fokussierung auf das «Color?"
    - "Warum identifizieren sich manche nur über ihre «Color?"

    WEIL DAS UNSERE IDENTITÄT IST!

    ......

    Ihr glaubt, das ist nebensächlich und ohne Konsequenz? Ihr glaubt, das hat keine Auswirkungen? Ihr glaubt, das ist bedeutungslos?

    Die "Kulturellen Identitäten" von Black People" und People of Color" sind andere, als "WEISSE KULTURELLE IDENTITÄTEN".

    ......

    Hier ein Beispiel. Ich nehme mich persönlich:

    Ich bin Oglala Sioux. Wir kennen von Anbeginn NICHT das binäre Geschlechter-System der WEISSEN KULTUREN. -
    Wir haben schon immer ein quaternäres Geschlechter-System. Das ist tief kulturell verankert und verinnerlicht - so verinnerlicht, wie für Euch das binäre System. Seit über 20.000 Jahren(!)

    Quaternäres Geschlechter-System heißt:
    Es gibt 4 GLEICHBERECHTIGTE, RESPEKTIERTE, ANGESEHENE GESCHLECHTER!

    JEDES dieser 4 Geschlechter existiert aus SICH SELBST heraus, definiert sich ÜBER SICH SELBST und kann sich AUS SICH SELBST heraus benennen. Jedes ist gültig. Jedes hat einen Namen. Ich bin eine WINYANKTEHCA. D.h. ich bin eine Angehörige des 3. Geschlechts und gelte kulturell als das "2. weibliche Geschlecht".

    Es geht noch weiter:

    Wir kennen das Patriarchat nicht. Unsere Kulturen sind matriarchal(!) strukturiert. Schon immer. Daraus ergibt sich die besondere Bedeutung des 3. Geschlechts. Es erfährt besondere Verehrung. Wir sind in unseren Kulturen hoch angesehen. Wir gelten als Menschen, die priviligiert und vom Leben ganz besonders beschenkt wurden. Wir haben bei uns was zu sagen und wenn wir reden, hört man uns zu.

    Jetzt kommt es:

    Habt Ihr verstanden, was das bedeutet?

    Ich nehme es vorweg: Nein - Ihr habt nichts verstanden.

    Es bedeutet: ICH BIN NICHT "TRANS"!
    (...und auch nicht alle anderen "T"-Bezeichnungen.)

    Bei uns gibt es 4 RESPEKTIERTE GESCHLECHTER!

    "Trans" ist das kulturelle Konstrukt einer BINÄREN GESELLSCHAFT.
    ...und wird bei Euch folglich als "Abweichung" psycho-pathologisiert - d.h. zur "Störung" oder "Krankheit" erklärt.

    (...deshalb werde ich hier im Forum immer ganz böse, wenn Menschen mich als "nachrangig" einordnen, oder meinen, Zugriff und Definitions-Hoheit über mich zu haben, oder "Verfahren" mit mir zu rechtfertigen.)

    Ich habe fast 4 Jahre intensivster Auseinandersetzung gebraucht, um das "kulturelle Konzept" >"Trans"< der WEISSEN KULTUREN zu verstehen - weil ich aus einer QUATERNÄR strukturierten Kultur komme und aus einem MATRIARCHAT, in dem Femininität nicht kulturell dämonisiert, marginalisiert und "unterlegen" behandelt wird.

    Mir wurde nie "beigebracht", dass ich nachrangig, defizitär, problematisch oder sonst was bin. Die Diskriminierung geht noch viel weiter - bis in tiefste persönlichste Bereiche: Mir wurde auch nie "beigebracht", dass ich z.B. kein sexuelles Charisma haben "kann" oder auch keines haben "darf". - DESHALB habe ich ein hohes und ausgeprägtes sexuelles Charisma.

    Das gilt NICHT NUR für die First Nations Nordamerikas - das gilt für Alle "Schwarzen" und "Farbigen" Kulturen. Das gilt für den Pan-Afrikanischen Raum, den Karibischen Raum, den Süd-Amerikanischen Raum, den Asiatischen Raum!

    ALLE haben im Gegensatz zur WEISSEN KULTUR tertiäre oder quaternäre Geschlechter-Systeme!

    ......

    Was passiert, wenn ich mich in WEISSEN KULTUREN mit ihrer WEISSEN IDENTITÄT bewege?...

    ...Was passiert, wenn ich mich als WOMAN Of COLOR in WEISSEN LGBT-Zusammenhängen bewege?

    - Man drückt mir seine*ihre Verwunderung über mein "Selbst-Bewußtsein" aus.
    (das ist ein Schlag ins Gesicht. Bin ich kein Mensch? Bin ich nicht menschlich? Wieso wundert man sich, dass ich Selbst-Bewußtsein habe?)

    - Man drückt mir seine*ihre Verwunderung über mein sexuelles Charisma aus. Aha. Soso. Na dann.
    (bitte nicht NUR sexuell verstehen - sondern auch Charisma als GESCHLECHT)

    - Man fragt mich, bei welchem Psycho-Therapeuten ich bin. - Lolwhat???

    - Man hält mich - als Person - für psychisch "instabil".

    - Man behandelt mich wie ein geschlechtsloses asexuelles Neutrum.

    - etc. Die Liste ist endlos...

    Was geschieht hier:

    Ohne auch nur zu fragen - oder einen Moment zu zögern - wird das KULTURELLE KONZEPT der WEISSEN IDENTITÄT auf eine Person mit der IDENTITÄT einer FARBIGEN oder SCHWARZEN KULTUR projeziert!

    ......

    Euer Problem - sowohl als WEISSE KULTUR als auch als WEISSE LGBTIQ-Community - ist, dass Ihr NICHT reflektiert habt, dass Eure IDENTITÄT -> "WEISS" ist!

    IHR VERSTEHT NICHT, WAS "IDENTITÄT" IST!

    ...und das kommt in JEDEM Wort, in JEDEM KOMMENTAR seit Beginn dieses threads zum Ausdruck.

    Um zu verstehen, was die IDENTITÄTEN der Black People und der People of Color sind - müßt Ihr erst reflektieren, dass Eure IDENTITÄTEN die der White People sind.

    Ich habe fast 4 Jahre gebraucht!

    Wenn Ihr das auch getan habt - besteht AUGENHÖHE.
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#245 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.06.2017, 18:27h
  • Antwort auf #244 von Hantewi
  • Also ich denke nach diesen erneuten Auswurf von dir folgendes:

    1. Du hältst Weiße prinzipiell für rassistisch, dumm und unreflektiert, egal was sie tun.

    2. Du verlangst die absolute Akzeptanz deiner schwarzen Identität, gestehst anderen aber keine eigene Identität zu. Hast du bspw. mich mal gefragt, welche Identität ich habe? Nein! Du ziehst es vor mir einfach ein "weiße Identität" aufzwingen zu wollen.

    In deinem kleinen Universum dreht sich alles nur um dich, dich, dich! Die Erfahrungswelten anderer Menschen verachtest du. Von daher ist es nicht bedauerlich, dass du gehst.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #244 springen »
#246 OrthogonalfrontAnonym
#247 Hantewi
#248 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.06.2017, 20:03h
  • Antwort auf #247 von Hantewi
  • "Ich habe selten in meinem Leben 2 so ignorante Kommentare gelesen, die noch dazu tief blicken lassen..."

    Ooohhh, ich denke dass du noch wesentlich mehr davon bekommen wirst. Du hast nämlich hier von Anfang an nicht diskutiert, sondern nichts getan als zu versuchen deine Weltsicht aufzuzwingen und jeden zu beleidigen, den du als "weiß" identifiziert haben willst.

    Und wie kommst du eigentlich darauf, dass ich mich nach all dem noch dafür interessieren könnte, was du unter Humor verstehst? Der Zug ist ja mal sowas von abgefahren!

    Aber wenigstens hast du mir echt Lust darauf gemacht mir mal wieder einen uralten US Western Schinken anzusehen, so einer mit Cowboys und Indianern und klassischem Gut-Böse-Schema, nur um meine ja ach so "weiße Identität" wieder gerade zu rücken. Danke dafür.

    PS: Erkenne den "weißen Humor" und du bekommst 100 Internetz!
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#249 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 20:22hHannover
  • Antwort auf #233 von Orthogonalfront
  • ""Das ist nichts weiter als ein billiger rethorischer Trick von dir. Ich habe mich nicht ausgeschlossen, ich gehöre dazu!""..

    Zeige mir mal eine einzige Zusammenstellung der Forderungen der letzten 10 Jahre irgendeines CSD in der Republik oder gar in Europa, in der die "Forderung" erhoben worden wäre daß sich Zuwanderer/Asylsuchende/Flüchtlinge ihr Menschenrecht der "unantastbaren Würde" oder der "Gleichheit vor dem Gesetz" erst "verdienen" oder durch die Annahme einer Staatsangehörigkeit des aufnehmenden Landes erwerben müßten ?

    Wer so etwas "fordert" gehört nicht zu einer Bürgerrechtsbewegung die die Gleichstellung aller Menschen im Staat einfordert !
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#250 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 20:24h
  • Antwort auf #244 von Hantewi
  • So, nun zeigt es sich ja glasklar, wo die Problematik ist.
    Du siehst Menschen durch deine Schubladen-Brille. Damit siehst du dich als «Color of Black» und andere siehst du als «die Weißen.»
    Ich weiß nicht, wer dir das beigebracht hat, aber wirklich gesund scheint es nicht zu sein, denn außer deiner Schubladen siehst du nichts anderes. Aus pädagogischer und therapeutischer Sicht nennt sich das «einseitig.»
    Damit löst du bereits einen Konflikt aus, den du doch aber vermieden sehen möchtest.
    Nehme die Beratung an, die es bestimmt in deinem Land gibt und die es hoffentlich seitens der LSBTTIQ Community angeboten werden wird.

    Es gibt nun mal Unterschiede zwischen den USA und Europa, das darfst du auch mal in deinen Kommentaren berücksichtigen.
    Und die USA muss Deutschland nicht alles überstülpen, was von der Mehrheit sowieso nicht befürwortet wird.
    Es gibt Punkte, die die USA verbessern muss - da helfen Großbuchstaben nicht mehr. Du kannst dich wehren wie du möchtest, es nutzt nichts, weil es klar ist, wo der Kern des Problems liegt.
    Das Problem der Ablehnung von kulturellen Herkünften ist in den USA um ein Vielfaches stärker als zum Beispiel in Deutschland.
    Und mit dem aktuellen Präsidenten in den USA ist es garantiert nicht besser geworden.
    Dennoch ist es ein Konflikt in den USA.
    Und dieser Konflikt kann überwunden werden, wenn daran gearbeitet wird. Breitgefächert und vielschichtig.
    Hauptsächlich sollten Menschen als Menschen betrachtet werden: mit ihren individuellen Charakteren, ihren Persönlichkeiten, etc., eben alles, was einen Menschen ausmacht.
    Alle Menschen haben eine kulturelle Herkunft: viele aus Europa und anderen Ländern sind in die USA ausgewandert. Also deine spezielle kulturelle Herkunft unterscheidet dich nicht von anderen amerikanischen Bürgern, denn jeder Einzelne hat seine kulturelle Herkunft.
    Und die Bezeichnung Identität ändert an dieser Tatsache nichts.

    Soziale Initiativen können sehr gut dafür sorgen, dass eine Offenheit und Akzeptanz erhalten bleibt: gegenüber allen der LSBTTIQ und sogar darüber hinaus. Es gibt nämlich auch so ganz nebenbei Hetero-Menschen in den USA, die wegen ihrer kulturellen Herkunft diskriminiert werden.
    Es ist ein Problem in der Gesellschaft und auch in der LSBTTIQ Community. Und das kann sehr gut überwunden werden. Dazu muss es hier keine 500 Kommentare geben, ehrlich gesagt!

    Es wurde bereits alles gesagt, was wichtig ist: soziale Initiativen vor Ort und bei CSD Veranstaltungen, Sichtbarkeit hier auf der Nachrichtenseite und noch viel wichtiger in den USA. Falls es in den USA keine solche Nachrichtenseite für LSBTTIQ gibt, kann dies ohne großen Aufwand und ohne hohe Kosten aufgebaut werden.
    Modekonzerne können aktiv werden wie z.B. der NEW YORKER es mit der Regenbogentüte zumindest in einer Filiale in Deutschland umsetzte.

    Und ganz ehrlich: ich muss mich selbst nicht als «die Weiße» betrachten, wenn ich eh kein Problem mit irgendwelchen menschlichen Eigenschaften habe.
    Meine Partnerin ist dunkelhäutig und hat ihre eigene kulturelle Herkunft, und es interessiert uns beide gleichermaßen nicht. Wir betrachten uns nicht als «die Weiße» und «die Black,» sondern wir sehen uns als zwei Frauen, die sich lieben. Wir sind vom Charakter des jeweils anderen überzeugt und haben uns darin verliebt. Wäre meine Partnerin hellhäutig und mit demselben tollen Charakter, hätte ich mich auch in sie verliebt. Wie kann man sich denn in eine Hautfarbe oder in eine kulturelle Herkunft verlieben??
    Du siehst deine kulturelle Herkunft als Identität - wie oft möchtest du das denn noch schreiben? Wir konnten es doch längst lesen.
    Ich sehe es eben anders aus den wiederholt genannten Gründen.
    Wenn ich Menschen sehe, dann teile ich sie nicht in Kategorien auf - ich denke frei davon.
    Ich teile nicht ein in Dunkelhäutige, Hellhäutige, Blauäugige, Rothaarige, Südländer, cis, Fetische, Harburger, Franken, Amish, Odenwäldler, Bosporusler, Erzgebirgler, Bodenseeler, Nordseeler, Ostseeler, Celtic, ....etc.
    Selbstverständlich gibt es diese kulturellen Herkünfte, aber das ist nicht das, was für mich ein Mensch ausmacht.
    Ich stelle meine kulturelle Herkunft nicht in den Mittelpunkt und denke, dass es da sonst nichts bei mir gäbe!
    Lieber Himmel, Menschen sind um ein Vielfaches mehr als nur die kulturelle Herkunft!

    Und diejenigen, die abgelehnt werden, egal ob wegen der kulturellen Herkunft, oder wegen des Rollstuhls, weil jemand eine körperliche Beeinträchtigung hat, ob jemand Aids-infiziert ist, oder eine Krankheit hat, etc., die brauchen Unterstützung, denn auch manche von ihnen gehören zur LSBTTIQ - und das darf gerne im Internet, auf Postern, auf Tüten, vielleicht auch auf Kondomen, beim CSD, und durch soziale Initiativen sichtbar gemacht werden.

    Die Regenbogenflagge steht bereits über all dem - alles ok. Jetzt darf gerne daran gearbeitet werden, dass speziell diese Leute sich wieder in der Regenbogenflagge sehen und sich nicht unnötig ausgeschlossen fühlen, oder sich gar trotzig selbst ausschließen, und dass die intoleranten LSBTTIQ lernen, dass es außer ihnen selbst auch noch andere LSBTTIQ gibt, die ebenso dazugehören.
    Und zusätzlich ein friedliches Miteinander schaffen, ohne Diskriminierung, ohne Hass, ohne Ablehnung, ohne Beleidigung, ohne derbe Sprache, ohne Hierachie, ohne Gewalt, ohne Zwang, ohne Mission, ohne dem ich-bin was-besseres-als du Verhalten!

    Alles andere führt zu nichts.
    Und wer das nicht versteht, hat was zu lernen! Wer sich trotzig dagegen stellt, hat ein Problem, das er/sie nicht überwinden kann oder nicht möchte.
    Hat dann aber null Komma nichts mit der Regenbogenflagge zu tun!
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#251 OrthogonalfrontAnonym
#252 Janana
  • 15.06.2017, 20:32h
  • Antwort auf #232 von Orthogonalfront
  • "Wurde es nicht. Das Argument, dass kein Handlungsbedarf besteht, da die Regenbogenflagge in der aktuellen Form bereits ALLE LGBTTIQ inkludiert, steht weiterhin unangefochten"

    Öhm? Nein. Natürlich wurde es angefochten. Der ganze Artikel fechtet das Argument an. In einem der weiteren Posts wurde das sogar zugegeben.

    Natürlich ist die Regenbogenfahne inklusiv GEDACHT. Aber nur weil etwas gedacht ist, heißt es in der Praxis nicht, dass das auch immer so ist.

    Rassismus in der LGBTIQ*-Community ist dokumentiert, ein belegtes und nicht wegzudiskutierender Fakt. Und nein, es heißt nicht, dass alles rasisstisch sind - aber es gibt Rassismus, und er ist offenbar schlimm genug, dass queere PoC LGBTIQ*-Räumen und Prides in großem Maße fernbleiben, weil sie sich exkludiert fühlen.

    Nun, was macht eine offene inklusive Gesellschaft? Sie betrachtet das als ein Problem und tut etwas dagegen. Sie verkündet nicht nur, dass es kein Problem gibt. Auch stellen sich nicht einzelne hin und verkünden, dass sie nicht Teil des Problems sind und deswegen kein Handlungsbedarf bestünde. Auch nicht stellen sie sich hin und sagen, dass alles so bleibt, wie es ist, weil es ja nicht so gedacht war.

    Nein, eine Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Das betrifft AUCH die Minderheiten unter den Minderheiten.

    Natürlich ist eine Sache, Rasissmus offen anzusprechen, wann immer man ihn sieht. Das funktioniert offenbar nicht gut genug. Es ist ja gerade ein Problem, dass offensichtlich nicht mal ein Bewusstsein für das Problem herrscht - sicher auch, weil man die PoC größtenteils verscheut hat.

    Ok, was könnte man dann stattdessen tun? Man könnte Zeichen setzen. Zeichen der Inklusion. Zeichen, dass es PoC auch gibt, und sie genauso dazuzählen.

    Deswegen war diese Flagge hier ein Vorschlag. Mehr nicht. Wie schon hier mehfach gesagt wurde, auch PoC sehen das nicht als optimale Lösung.

    Aber man kann gerne darüber reden. Aber nicht alles abstreiten, auf den Boden stampfen und tun, als ginge die Welt unter und alles leugnen und anfangen, rassistische Denkweisen und Sprechweisen an den Tag zu legen.

    Wie ein paar Seiten vorher geschrieben wurde:
    Die Diskussion ist nicht entgleist, weil hier Meinungen gegenüberstehen. Die Situation ist entgleist, weil man sich von Meinungen und Diskussion hin zu Falschaussagen, Verdrehungen und rechts-reaktionären Mustern hin bewegt hat.

    Wie bereits auch geschrieben. Die Muster, wie man darauf reagiert, kann man auch sehen, wie z.B. Demo-für-Alle-Teilnehmer auf die Forderung der Ehe-Öffnung projizieren. DAS ist keine Diskussionsebene.

    Und einen Standpunkt kann man weder mit "Mehrheitsmeinungen" noch mit unbelegten Aussagen vertreten. Ein dekonstruiertes Argument ist ein dekonstruiertes Argument und damit nutzlos.

    Und auch den ewig falschen Müll zu wiederholen, macht ihn auch nicht besser.
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#253 Janana
  • 15.06.2017, 20:40h
  • Antwort auf #245 von Orthogonalfront
  • "Du hältst Weiße prinzipiell für rassistisch, dumm und unreflektiert, egal was sie tun."

    Nö, tut sie nicht. Aber nach dem, was ihr hier für ein Spektakel abgeliefert hat, hält sie euch mit Sicherheit dafür.

    Und ja, unreflektierte Privilegien und die Verweigerung der Erkenntnis, dass sie Weiße sind (und keine "Herrenrasse") und aufhören sollten, ihre Identität (und Kultur) als einzig Gültige in all ihrem Denken - das ist leider unter Weißen ein weit verbreitetes Problem.

    Es gibt viel Literatur von PoC darüber, wie sie im Laufe ihres Großwerdens irgendwann realisieren, dass es zwischen ihnen und den Weißen einen unüberwindbaren Unterschied zu geben scheint. Sicherlich, gibt es diejenigen, die sich nicht als PoC identifizieren und das nicht wollen. Aber es gibt auch diejenigen, die es tun.

    Sag mal, warum identifizieren sich junge Menschen in Deutschland, die schon nicht mal mehr einen türkischen Pass besitzen und bereits die 3. Generation von Immigranten sind, heute immer noch als Türken? Da ist es auch zu einer Identität gekommen, die zwar den Namen einer Nationalität trägt, auch wenn sie den Pass nicht mal haben. Sicherlich - es hat meist sehr viel mit Kultur zu tun. Deswegen spricht man in dem Kontext auch gern von kultureller Identität. Es gibt viele Identitäten.

    "2. Du verlangst die absolute Akzeptanz deiner schwarzen Identität"

    Hö? Tun Weiße das nicht?

    "gestehst anderen aber keine eigene Identität zu. "

    Wem denn nicht? Nein, sie gesteht Weißen nicht zu, dass sie den anderen ihre kulturellen Sichtweisen überstülpen. Und sie hört nicht auf, euren latenten Rassismus zu entlarven.

    "Hast du bspw. mich mal gefragt, welche Identität ich habe? Nein! Du ziehst es vor mir einfach ein "weiße Identität" aufzwingen zu wollen."

    Es ist immer interessant, dass Leute Beißreflexe entwickeln, wenn man Dinge, die sie für "normal" halten, einfach mal benennt.
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#254 Janana
  • 15.06.2017, 20:44h
  • Antwort auf #246 von Orthogonalfront
  • "empfindlich"

    Hö? Mit Rassismus konfrontiert zu sein, ist nichts, wo man eben mal mit den Achseln zuckt. Empfindlich ist was anderes.

    "spitzfindig"

    Nein. Du bestehst darauf, nach über 200 Posts immer noch den gleichen Unsinn zu posten. "Color of Black" und "kulturelle Herkunft" und Hautfarben, und was weiß ich alles Du hast Dich keinen Millimeter bewegt und Hantewi weist einfach nur mit einer Eselsgeduld darauf hin.

    "und völlig humorlos."

    Ist ja auch wahnsinnig witzig die Diskussion hier.

    "Und das mag halt einfach niemand."

    Es gibt hier genügend, die Dich und andere und das was ihr schreibt, nicht mögen.

    Ich bin auch mal witzig, hihihi, schau mal ein Smiley. :-D : -D

    Magst Du das?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #246 springen »
#255 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 20:47hHannover
  • Antwort auf #240 von DieMutter
  • ""Du schreibst:
    «Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht.»
    Nur eine bestimmte Gruppe? Nur «Browns,» «nur People of Color?» Und nur in den USA? Was ist mit den anderen Gruppen in anderen Ländern?
    Das ist kein Argument.
    Du schreibst, «die US-Community.»
    Was ist mit anderen Communities? Gibt es nur in der US-Community Konflikte?""..

    Die zitierten Passagen stammen nicht von mir..

    Das ""anderen hinterher zu schreiben"" ergibt sich aus der Tatsache, daß sie sich zuerst geäußert haben..
    Meine Einschätzung dazu, das es noch gar nicht zu einer Diskussion des Für und Wider gekommen ist, und deshalb die Idee des
    "es ist doch schon alles gut, weil schon alle dabei sind"
    immer noch kein "Argument" dagegen ist..

    Es geht hier um Menschen die das anders sehen, und die deshalb Vorschläge dazu gemacht haben, wie man die Flagge erweitern könnte..
    Zu Beginn des Threads wurden diese Vorschläge gar nicht in der Aussage wahrgenommen, und das Ganze als "Rassismus-Problem" abgetan..
    Seitdem führt sich hier eine Diskussion um die Diskussion..
    Aber nett daß Du mal fragst..

    Ich habe weiter oben angemerkt daß ich es für sehr sinnvoll halte das Symbol für eine Vielfältige Community auch von Zeit zu Zeit zu erweitern, ohne dabei auf die einzelnen Farben einzugehen, die zur Debatte stehen..
    Eine Erweiterung um welcher Farbe auch immer stehe ich grundsätzlich positiv gegenüber..
    Aus den vorhandenen Farben ergibt sich auch kein solcher kolportierter Unsinn, es würde hier eine Gruppe irgendwie bevorzugt wenn man nun eine Farbe hinzufügte, denn die Farben stehen nicht für "Ethnien" sondern für Eigenschaften..

    ""Wieso soll dann die weltweit etablierte Regenbogenflagge, die ohne Patent niemandem speziell gehört, erweitert werden für nur eine spezielle Menschengruppe?""..

    Wieso fokussieren sich die Leut eigentlich so auf das Patent ?
    Die Flagge gehört der Community..
    Damit kann sie auch durch die Community jederzeit erweitert werden..

    ""Nickname Lächerlich hat im Gegensatz zu dir""..

    Hat bis zum Kommentar Nr.# 204 immer noch nicht begriffen daß es nicht um Ethnie und Ethnische Diskriminierung geht..
    Wer hier aber mitdiskutieren will sollte sich dann auch alle Gegenargumente durchlesen, denn schon in Kommentar Nr.# 35 von "Hantewi" wurde dieser Unsinn widerlegt..
    Negation der entgegengebrachten Argumente ist immer noch kein guter Ratgeber..

    ""Der wichtigste Punkt: nicht die Regenbogenflagge muss sich ändern, sondern die LSBTTIQ-Community, die darunter steht.""..

    Das Eine hat mit dem Anderem originär zu tun..
    Die LGBTTIQ*-Menschen sind hier aufgefordert die speziellen Probleme der Diskriminierung innerhalb und außerhalb der Community wahrzunehmen, und dabei die innerhalb durch Aufgabe der Unsichtbarkeit einzelner Gruppen zu beenden..
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#256 OrthogonalfrontAnonym
#257 OrthogonalfrontAnonym
#258 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 20:57hHannover
  • Antwort auf #242 von Orthogonalfront
  • ""Die sich nach deiner Logik dann lediglich selbst ausgrenzen.""..

    Derailing..
    Deine Zugehörigkeit, respektive Deine Abwesenheit steht innerhalb dieses Komplexes nicht als Symbol für das Unsichtbar-machen anderer Gruppen..

    ""Wenn sie dann immer noch nicht dabei sein Wollen,""..

    Sehr interessantes Gedanken-Konstrukt..
    Menschen die sich aus der Community ausgeschlossen fühlen wird hier also einmal mehr die Schuld für die Unsichtbarkeit in die Schuhe geschoben..
    Die wollen ja nicht..
    Dieses "selbst Schuld"-Gefasel ist dermaßen perfide..

    ""Wie kommst du darauf, dass im Zweifel ergänzt werden müsste? ""..

    Du unterliegst einem offensichtlichem Verständnis-Problem der Muttersprache !
    Frag doch einfach mal nach, wenn sich Dir einfache Sätze nicht erschließen..
    Die Floskel "im Zweifel" beinhaltet sowohl die Eine wie die Andere Möglichkeit am Ende eines Denk-Prozesses oder einer Diskussion..
    Als Konjunktiv verdeutlicht sie eine wahrscheinliche Möglichkeit, die nicht eintreten muß, und gleichzeitig verdeutlicht sie meine Position dazu..
    Deutsche Sprache, schwere Sprache..

    ""Das heißt übrigens nicht, dass es keinen Kompromiss geben kann. Man kann gerne zusätzlich Symbole einführen, mit denen sich marginalisiert fühlende Untergruppen dann repräsentiert fühlen. Wie wäre das? :-)""..

    Wie wäre es wenn Du vor gefühlt 100 Kommentaren darauf eingegangen wärst, als ich den Vorschlag mit den Piktogrammen zur Diskussion gestellt habe ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #242 springen »
#259 Janana
  • 15.06.2017, 21:14h
  • Antwort auf #256 von Orthogonalfront
  • "Ich denke du hast einfach das White Guilt Prinzip ultimativ verinnerlicht"

    Nein.

    Vor 15 Jahren hätte ich noch ganz ähnliche Argumente vorgebracht wie einige die, die ich hier lesen. Selbst vor 2 Jahren noch das ein oder andere. Selbst heute noch.

    Ja, ich bin über 30 Jahre in einer Welt aufgewachsen, in der ich umringt war von Weißen, einer weißen Kultur und allem was dazu gehört. Ich war mir nicht bewusst, über meine Privilegien, was es bedeutet, weiß zu sein und diese Kultur anzugehören und vieles mehr.

    In meinen ersten Kommunikationsversuchen mit anderen bin ich immer wieder angeeckt. Man hat mir Dinge vorgeworfen und ich habe patzig reagiert. Dinge Geleugnet und verweigert. Weil ich nicht verstanden habe, aus welcher Position heraus ich agiere und dass meine Welt eben nur das ist - MEINE Welt und nicht DIE Welt.

    Ich musste erst in mich gehen und Dinge anerkennen. Dass es für mich Grenzen gibt. Ich kann versuchen, zu verstehen. Ich denke, das gelingt mir zumindest teilweise. Andere Dinge muss ich einfach zur Kenntnis nehmen und verstehen, dass es mir nicht zusteht, diese Grenze zu übertreten oder mir Dinge anzumaßen. Es hat etwas mit Respekt zu tun. Ein - wenngleich anders gelagertes Problem - gibt es mit Allies. Sie können nur helfen, eben Allies sein. Sie können nicht für die sprechen, deren Allies sie sind oder mitsprechen. Auch das musste ich verstehen.

    Immer wenn ich etwas sehe, von dem ich kein Teil bin, aber was mich auch betrifft, weil es um etwas geht, was wir teilen - da muss ich eben auch schauen, was ich tun kann. Und aus einer Position heraus von einer Person aus einer Kultur, die eine jahrhunderte (-tausende?) lange Tradition hat, die anderen einfach zu überfahren (Missionierung, Ausrottung, Versklavung, und und und...) muss ich einfach meine Grenzen kennen. Und ich muss verstehen, dass die Situation nicht symmetrisch ist. Ich kann Rassismus nicht verstehen, weil mir Rassismus nicht widerfährt. Als weiße Person widerfährt mir kein Rassismus. Ich bin - vor allem in Deutschland - Teil einer erdrückenden Mehrheit.

    Ja, und Weiße haben eine historische Schuld. Und jede*r Einzelne trägt diese Schuld weiter, wenn er nicht über die eigene Geschichte und Position auf dieser Welt bescheid weiß. Bis Dinge aus den Köpfen einer Gesellschaft verschwinden, vergehen aberwitzig viele Generationen. Verflixt, die Deutschen haben noch nicht mal den 2. Weltkrieg hinter sich gebracht.

    Der Unterschied ist der - ich versuche zu lernen und ein besserer Mensch zu werden. Ich ruhe mich nicht auf meinem Wissen auf. Jede neue Erkenntnis kann den Rest zu jedem Zeitpunkt, ob geplant oder nicht, völlig über den Haufen werfen und dann muss ich alles neu sortieren. Ist die letzten Jahre mehrfach passiert. Ich fürchte mich nicht mehr davor - ich freue mich darauf. Jedesmal kann man sehr viel lernen.
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#260 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 21:15hHannover
  • Antwort auf #243 von Lächerlich
  • Kommentar Nr.#243..
    ""«....weil es Menschen gibt, die das so nicht wahrnehmen.»
    Dann ist das ein Ansatzpunkt.
    Wieso können sich manche in der Regenbogenflagge nicht sehen, wenn sie doch für alle LSBTTIQ ist?""..

    Wie wäre es den Artikel zu lesen ?
    Dort wird erklärt wieso die Menschen es so sehen..

    ""Wo gibt es bei der Regenbogenflagge eine Einschränkung? Was die Farben bedeuten, wurde mehrfach genannt. Was ist damit ausgeschlossen?""..

    ""Rot = Leben
    Orange = Heilung
    Gelb = Sonnenlicht
    Grün = Natur
    Blau = Harmonie
    Violett = Geist..."""..

    Ein Vorschlag war schon im Raum :
    ""pink = sexualität
    türkis = kunst""..

    Fehlt dann immer noch
    Identität
    Humanismus
    Menschenrecht..

    Analog dazu ein Zitat aus dem Kommentar Nr.# 244 von "Hantewi" :

    ""IHR HABT DAS NIE REFLEKTIERT! Ihr habt Euch das nie klar gemacht. Ihr seid Euch darüber nie bewusst geworden.""..

    Analogie..
    Heteros haben ihre Sexuelle Identität nie hinterfragt, haben daher kein ComingOut..
    Auch weil es so "erwartet wird" daß es so ist..
    Immer noch bildet die Heteronormativität so um die 95 % Eltern heraus in deren Vorstellung ihr Kind könnte LGBTTIQ*-Mensch sein, nicht vorkommt..
    Man erwartet etwas anderes..

    ""So dass nach erfolgreicher Arbeit die Regenbogenflagge wieder so wahrgenommen wird wie gedacht war: für die LSBTTIQ!""..

    Wow..
    Geniales Konstrukt..
    Es gilt also die Menschen in der Community an die bestehende Flagge anzupassen, und bloß nicht umgekehrt die Flagge an die realen Menschen..

    Das ist ein außerordentlich hilfreicher Vorschlag..
    Woher kenn ich das bloß ?
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#261 OrthogonalfrontAnonym
#262 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 21:25hHannover
  • Antwort auf #248 von Orthogonalfront
  • Kommentar Nr.# 179 :
    ""Wo genau soll ich denn eine rassistische Meinung über BLACKS oder PoC geäußert haben? ""..

    Du tust es immer noch :

    ""Aber wenigstens hast du mir echt Lust darauf gemacht mir mal wieder einen uralten US Western Schinken anzusehen, so einer mit Cowboys und Indianern und klassischem Gut-Böse-Schema, nur um meine ja ach so "weiße Identität" wieder gerade zu rücken. Danke dafür.""..

    Rassismus ist kein "Humor" !

    Rassismus ist nicht einmal eine "Meinung"..
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#263 OrthogonalfrontAnonym
#264 Janana
#265 OrthogonalfrontAnonym
#266 OutAndProud
#267 Janana
#268 OrthogonalfrontAnonym
#269 OrthogonalfrontAnonym
#270 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 21:46h
  • Antwort auf #252 von Janana
  • Und immer wieder dieselben unhaltbaren Vorwürfe zu machen, sind auch nach 1000 Kommentaren keine Argumente, sondern unhaltbare Vorwürfe.
    Es kommt von euch nichts als nur Vorwürfe: «reaktionär, rechts, rassistisch» das kann durchaus als Müll bezeichnet werden, weil es nicht verwertbar ist - Müll halt.
    Dann werfen wir den Müll in den Mülleimer und überzeugende Argumente sind von euch immer noch nicht zu lesen.
    So what?
    Hantewi wiederholt ständig das Wort Identität in Bezug auf kulturelle Herkunft, was absolut nichts mit der Regenbogenflagge zu tun hat.

    Und das, was Hantewi selbst beschrieben hatte, wird nun uns vorgeworfen? Es wird wieder lächerlich.
    Hantewi selbst hatte geschrieben: als Identität sieht sie ihr Native American - Woman of Color. Das ist eine kulturelle Herkunft, liebe Janana.
    Das waren ihre Worte, nicht unsere. Lese nochmal die ihre Kommentare durch, das kam von ihr.

    Ich hab sie darauf hingewiesen, dass eine kulturelle Herkunft nicht durch die Regenbogenflagge ausgeschlossen wird. Auch nachzulesen!

    Wir können gerne noch Vorwürfe deinerseits widerlegen für die kommenden Tage und es ändert nichts daran, dass die Regenbogenflagge unabhängig jedweder menschlichen Eigenschaften ist, und auch unabhängig von kulturellen Herkünften!

    So war es und so ist es.
    Die Akzeptanz muss verbessert werden, und das gelingt in der konkreten, sozialen Arbeit als Initiative! Und im positiven Umgang untereinander.
    Vorwürfe zu machen - damit machst du dir keine Freunde! Damit entfachst du ebenfalls, wie Hantewi auch, die Konflikte, obwohl ihr diese Konflikte gar nicht wollt.
    Ihr widersprecht euch selbst!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #252 springen »
#271 OrthogonalfrontAnonym
#272 Janana
  • 15.06.2017, 21:56h
  • Antwort auf #270 von Lächerlich
  • Klar, "Kulturelle Identität" ist so ein Schwachsinn, dass es dafür sogar eine eigene Seite bei Wikipedia gibt:

    de.wikipedia.org/wiki/Kulturelle_Identit%C3%A4t

    Den Begriff "Kulturelle Herkunft" gibt es zwar, und es gibt einen Zusammenhang, aber gemeint ist er hier nicht.

    Für den Unterschied habe ich unten sogar ein Beispiel gebracht. Herkunft und Identität gleichzusetzen ist Gedanke mit rassistischer Herkunft. "Woher kommst du?" zu fragen z.B.

    Und immer noch diffamierst du Aussagen, die Deinen Rassismus entlarven als Müll.
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#273 OutAndProud
  • 15.06.2017, 21:58h
  • Antwort auf #270 von Lächerlich
  • "Es kommt von euch nichts als nur Vorwürfe: «reaktionär, rechts, rassistisch» das kann durchaus als Müll bezeichnet werden, weil es nicht verwertbar ist - Müll halt."

    Nichts anderes als AFD Propaganda.

    Demonstriere doch lieber bei Pegida in Dresden. Die verstehen dich und du bekommst auch keinen Widerspruch.

    Alle kommenden CSD's werden dich nicht vermissen.
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#274 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 21:59h
  • Antwort auf #269 von Orthogonalfront
  • Lass dich nicht in falsche Rechtfertigungen führen :-)
    Du hast deutlich gemacht, dass Kategorisierungen von Menschen auch mal lächerlich werden kann, vor allem wenn keine weiteren kulturellen Herkünfte berücksichtigt werden.
    Und bitte schön an die Regenbogenflagge kleben, als sei die Regenbogenflagge das Böse!

    Das Problem sind diejenigen, die die kulturellen Herkünfte als einziges Merkmal eines Menschen ablehnen und diskriminieren, und ablehnen.

    Dass deine Darstellung darauf hinweisen sollte, müsste jedem einleuchten, der/die klar denken kann :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #269 springen »
#275 Janana
  • 15.06.2017, 22:01h
  • Antwort auf #270 von Lächerlich
  • "Wir können gerne noch Vorwürfe deinerseits widerlegen"

    Hahaha?

    "für die kommenden Tage und es ändert nichts daran, dass die Regenbogenflagge unabhängig jedweder menschlichen Eigenschaften ist, und auch unabhängig von kulturellen Herkünften!"

    Ja, so war sie GEDACHT. Habe ich schon mehrfach dazu geschrieben.

    Abgesehen davon, wieso kommst Du zur Flagge zurück? Wir waren gerade bei Rassismus.

    "Hantewi selbst hatte geschrieben: als Identität sieht sie ihr Native American - Woman of Color. Das ist eine kulturelle Herkunft, liebe Janana."

    Nein, es ist eine kulturelle Identität, liebe Lächerlich.

    "So war es und so ist es."

    Jo mei, was soll mir das nun sagen?

    "Die Akzeptanz muss verbessert werden, und das gelingt in der konkreten, sozialen Arbeit als Initiative! Und im positiven Umgang untereinander."

    Gut. Und wie stellst du das an? Magst du auf CSDs große Workshops machen und alle einladen? Da wäre ich gerne dabei!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #270 springen »
#276 Janana
#277 OrthogonalfrontAnonym
#278 OrthogonalfrontAnonym
#279 Janana
  • 15.06.2017, 22:23h
  • Antwort auf #278 von Orthogonalfront
  • Ich weiß.

    Das tolle daran ist, dass nur diejenigen hingehen, die auch bereit sind, sich damit zu befassen. Gerade die, die es nötig hätten, erreicht es nicht.

    Abgesehen davon... Pride... 5-6 stellige Besucherzahl - und wieviel Besucher sind auf den begleitenden Veranstaltungen? Das sind Tropfen auf den heißen Stein.

    Flaggen werden gesehen. Das ist die Intention hier.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #278 springen »
#280 OrthogonalfrontAnonym
#281 OrthogonalfrontAnonym
#282 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 22:34h
  • Antwort auf #275 von Janana
  • «Ja, so war sie GEDACHT.»
    So ist sie, Janana.
    Die Farben haben ihre Bedeutung, was nichts mit irgendwelchen Herkünften und kulturellen Identitäten zu tun hat.
    Deshalb ist es ja erst möglich, dass sich alle der LSBTTIQ darin sehen können.
    Komisch, dass das im Jahr 2017 erklärt werden muss.

    «Wieso kommst du zur Flagge zurück?»
    Es wird Orthogonalfront Rassismus unterstellt und in vergangenen Kommentaren auch mir.
    Das Thema im Artikel spiegelt sich in den Kommentaren wieder.
    Orthogonalfront hat hier noch nichts rassistisches geschrieben und ich auch nicht.
    Stattdessen setzt ihr eure Vorwürfe um und bringt keine Argumente!
    So kommen wir nicht weiter, deshalb hab ich Tatsachen hervorgehoben.
    Vorwürfe bringen uns nicht weiter.
    Ind es ist interessant, dass ausgerechnet du und Hantewi mit Vorwürfen um euch wirft, und gleichzeitig die Erweiterung der Regenbogenflagge fordert, weil es Diskriminierung und Konflikte in der Community gibt, bezüglich der kulturellen Identität.

    Ein einzig wahrer Widerspruch!
    Solange sich die Menschen nicht entwickeln wollen, werden diese Schwierigkeiten, die im Artikel genannt sind, nicht geringer und nicht beseitigt.

    «Gut. Und wie stellst du das an?»
    Ich gab Ideen weiter. Gibt es außer mir noch weitere Menschen, die ihr Gehirn einschalten und überlegen, was getan werden kann?
    Statt ständig Vorurteile zu schreiben, könntest du dich doch mit Hantewi zusammen tun, ihr kennt euch doch(!), und überlegen wie ihr diese Ideen umsetzen könnt. Hantewi lebt ja laut ihres Profils in San Francisco - sie sieht doch vor Ort, was los ist und kann doch bestens überlegen, wie sich eine soziale Initiative umsetzen lässt.
    Sie ist doch ein Mensch, diewas denken kann - also bitte, jetzt zeigt ihr nach so vielen Kommentaren, dass auch ihr denken und was vernünftiges beitragen könnt.

    Ich hab definitiv Ideen wie sich das umsetzen lässt.
    Aber ich hab hier genug Ideen gebracht, ich bin nicht mehr in der «Bringschuld.»
    Mein Soll hab ich mehr als erfüllt!
    Zeig du mal, dass du mitdenken kannst!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #275 springen »
#283 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 22:41h
  • Antwort auf #279 von Janana
  • «Flaggen werden gesehen.» Und? Reicht Sehen aus, dass sich ein gesellschaftliches Problem von einer Sekunde zur nächsten ändert? Sie sehen die Flagge und das Verhalten wird weiterhin dasselbe negative sein. So wie sich hier offenbar mit den Vorwürfen nichts ändert. Das ist aussichtslos - und ich meine das im Sinne von euch. Ich verstehe das Problem vom Artikel. Das Thema ist mehr als wichtig. Aber dazu gehört die beste Maßnahme - eine wirkungsvolle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #279 springen »
#284 Hantewi
#285 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 23:04h
  • Antwort auf #284 von Hantewi
  • Umso negativer ist es, dass du mit Vorwürfen daher kommst und dich nicht zum Thema beteiligst!
    Du siehst deine Identität als Native American - Woman of Color. Und du lebst laut deines Profils in San Francisco.
    Lasse die Vorwürfe weg, das ist Zeitverschwendung! Überlege besser wie diese Diskriminierung durch soziale Initiative verbessert werden kann.
    Du lebst vor Ort. Ich kann nicht zu eurem Land hinüber blicken.
    Es ist ne Weile her, als ich das letzte Mal in den USA war.

    Ideen hab ich wie das mit der sozialen Initiative umgesetzt werden kann.
    Ich würde gerne lesen, dass ihr mitdenkt, denn es betrifft euch oder dich eher als mich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #284 springen »
#286 Hantewi
#287 LächerlichAnonym
  • 15.06.2017, 23:33h
  • Antwort auf #286 von Hantewi
  • Worum es geht, Hantewi, weiß ich seit ich den Artikel gelesen hatte.
    Jetzt wurde ich von Janana gefragt, wie man eine soziale Initiative umsetzen kann.
    Du möchtest als Native American - Woman of Color nicht diskriminiert werden - und du lebst in San Francisco. An deiner Stelle würde ich mir da durchaus Gedanken machen wie sich diese Situation verbessern lässt.

    Dass sich manche Hellhäutige privilegiert fühlen, ist mir nicht unbekannt! Diese Einstellung ist etwas, was auch ich ablehne. Das trifft zumindest in Deutschland aber nicht auf alle zu. Und deine wiederum neue Bezeichnung: «ethnische Identität» ist ein ganz anderes Thema als das, was du zu Beginn nanntest: «Blacks,» «People of Color.»

    Allmählich wird es schwammig mit den Bezeichnungen, die ihr nennt. Ich lese im Artikel worum es geht und zur Problematik im Artikel hab ich Lösungsvorschläge und Ideen.

    Meine Frage lautet: gibt es außer mir noch andere, die mitdenken, oder bin ich die Einzige?
    Das Thema im Artikel betrifft dich, das war und ist dir wichtig - was lässt sich denn aus deiner Sicht verbessern?
    Kannst du ausnahmsweise auch mal eine Frage beantworten, oder wird nur Orthogonalfront und mir Fragen gestellt?

    Zeig du mir bitte, dass dir das Thema ernst ist, anstatt dass anderen vorgeworfen wird, sie würden das Thema nicht ernst nehmen.
    Ich hab hier mit vielen Kommentaren deutlich gemacht, dass ich das Thema ernst nehme.

    Und, wie soll sich deiner Meinung nach nun die Situation verbessern?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #286 springen »
#288 OutAndProud
  • 15.06.2017, 23:34h
  • Antwort auf #280 von Orthogonalfront
  • Hier nochmal anders, damit du dich mit den Inhalt beschäftigen kannst.

    "Es kommt von euch nichts als nur Vorwürfe: «reaktionär, rechts, rassistisch» das kann durchaus als Müll bezeichnet werden, weil es nicht verwertbar ist - Müll halt."

    Nichts anderes als AFD Propaganda.

    Demonstriere doch lieber bei Pegida in Dresden. Die verstehen dich und du bekommst auch keinen Widerspruch.

    Alle kommenden CSD Veranstaltungen werden dich nicht vermissen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #280 springen »
#289 Hantewi
#290 LächerlichAnonym
#291 TheDadProfil
  • 15.06.2017, 23:53hHannover
  • Antwort auf #263 von Orthogonalfront
  • ""Please... jetzt wird deine Pseudo-Argumentation aber langsam echt lächerlich verzweifelt. Wenn ich sogar schon hinschreibe, dass ich gerade einen Witz gebracht habe, solltest selbst DU das kapieren.""..

    ..und dann einfach mal so hinnehmen wenn die Brüder am Stammtisch Lesben-Witze reißen..

    Oder eben rassistische "Witze" die nur sie für "witzig" halten, weil sie nicht begreifen das Rassismus KEIN Witz ist !

    "aber das macht doch nichts, das war doch nur ein witz"
    ist KEIN "Argument"..
    Ergo gibt es dazu auch keine ""Pseudo-Argumentation"" als Gegenposition !

    Sprache scheint für Dich immer noch ein Buch mit 7 Siegeln zu sein..

    Gender-Neutrale Sprache KANN man lernen..
    Rassismus-freie Sprache kann man ebenso lernen..

    Rassismus und Homophob/Transphobe Positionen verbreiten sich auch in "Witzen am Stammtisch"..
    Das scheint Dir fremd zu sein..

    Sich nicht daran zu beteiligen ist Dir offenbar nicht möglich..

    Alles andere hat "Hantewi" bereits weiter oben längst angemerkt :

    de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    Deine Inkompetenz ist unübersehbar..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #263 springen »
#292 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 00:05hHannover
  • Antwort auf #265 von Orthogonalfront
  • ""Auch du bist einfach nur überempfindlich. Bitte verbrennt euch nicht am Internet.""..

    Argument aus der Liste des
    "Derailing für Anfänger" :

    Und da wären dann noch :

    Wenn du es mir nicht erklärst, wie soll ich es dann verstehen?

    Wenn dich das wirklich kümmern würde, würdest du es mir erklären!

    Du bist feindselig!

    Aber das passiert mir auch!

    Du bist überemotional!

    Du bist übersensibel!

    Du genießt es doch, beleidigt zu sein!

    Beleidigt zu werden ist doch großartig für dich!

    Hast du nichts wichtigeres, womit du dich beschäftigen kannst?

    Du nimmst das zu persönlich!

    Es ist doch nur das Internet!

    Du bist nicht intellektuell genug / Du bist zu intellektuell!

    Du siehst das aus der falschen Perspektive!

    Du argumentierst mit Meinungen statt Fakten!

    Deine Erfahrung ist nicht repräsentativ!

    Wenn du nicht beweisen kannst, dass deine Erfahrungen weit verbreitet sind, glaube ich dir nicht.

    Ich glaube nicht, dass du so marginalisiert bist, wie du behauptest.

    Behandelt ihr euch nicht untereinander noch schlechter?

    Wenn es in Ordnung ist, dass Marginalisierte diese Worte benutzen, warum darf ich das nicht?

    Aber du bist anders als die anderen!

    Aber es stimmt doch!

    Ich kenne aber eine Person aus Deiner Gruppe, die das nicht so sieht!

    Ich erkläre nur, was andere sagen. Ich habe nicht gesagt, dass ich das so sehe.

    Ich sagte MANCHE Marginalisierten tun das, nicht ALLE.

    Es ist eine Verschwörung!

    Du verfolgst eine Agenda!

    A in Situation B ist nicht dasselbe wie X in Situation Y.

    Alles, was du kannst

    Aber ich bin nicht so! Hör auf mich zu stereotypisieren!

    Du bist doch neidisch auf Privilegierte!

    Wer gewinnt Gold bei der Unterdrückungsolympiade?

    Du hast das falsche Bewusstsein!

    Du bist nicht teamfähig!

    Du hast die Beherrschung verloren, also muss ich dir nicht mehr zuhören!

    Du schadest der Sache mit Deiner Wut!

    Du bist genauso schlimm wie die!

    Überraschung! Ich habe die ganze Zeit Advocatus Diaboli gespielt!

    Wem noch etwas dazu einfällt kann die Liste gerne noch vervollständigen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #265 springen »
#293 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 00:08h
  • Tja, das ahnte ich bereits.
    Wenn es darum geht, über Lösungen zu reden, dann schweigen alle.
    Beim Vorwürfe austeilen werden Münder weit aufgerissen.

    Es ist ist auffallend, wenn eine Person, die sich als Betroffene darstellt, plötzlich schweigt, wenn es um konkrete Lösungen geht.

    Jetzt ist es nach Mitternacht. Ich erlaube mir, schlafen zu gehen. Ich hab hier für heute genug getan.
    Morgen ist ein neuer Tag.
    Und es wird sich zeigen, ob es hier überhaupt jemand verdient hat, dass ich hinschreibe wie die Lösungen aussehen.
    Von nichts kommt nichts.
    Gute Nacht an alle.
  • Antworten » | Direktlink »
#294 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 00:11hHannover
  • Antwort auf #282 von Lächerlich
  • ""Ich hab definitiv Ideen wie sich das umsetzen lässt.
    Aber ich hab hier genug Ideen gebracht, ich bin nicht mehr in der «Bringschuld.»
    Mein Soll hab ich mehr als erfüllt!""..

    Äh ?
    Was dann heißen soll, die "gelieferte Idee" das alles so bleiben muß, muß dann auch mal reichen, und zu mehr bin ich sowieso nicht bereit..

    Da gebe ich mal zu bedenken..
    Wenn sich unter den nicht genannten "Ideen" auch nur eine befände die vielleicht den Durchbruch brächte, wäre es tatsächlich eine "Bringschuld" die hier einzuführen..

    vor allem wenn es sich von dem bisher geäußertem Unsinn signifikant unterscheidete..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #282 springen »
#295 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 00:17hHannover
  • Antwort auf #261 von Orthogonalfront
  • ""Weil ich Piktogramme bescheuert finde. Sieht eh keiner""..

    Sieht keiner ?
    Kuck an..
    Muß wohl daran liegen das die Umwelt mit Piktogrammen übersät ist..

    Zum Beispiel auf Flaggen..
    Die von Niedersachsen hat auch eins..
    Ein hübsches Pferdchen soll die Identität verdeutlichen..

    ""Einfach extra Symbole schwingen""..

    Negiert hier immer noch die Diskussion um eine Erweiterung eines gemeinsamen Symboles aller Beteiligter der LGBTTIQ*-Menschen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #261 springen »
#296 OutAndProud
  • 16.06.2017, 00:19h
  • Antwort auf #291 von TheDad
  • "Rassismus-freie Sprache kann man ebenso lernen.."

    Aber nur wenn man als ersten Schritt die "Muttersprache" als rassistisch erkennt.
    Das scheint offensichtlich schon eine sehr große Hürde für sie zu sein.

    Der zweite Schritt wäre dann daraus Lehren zu ziehen.

    Ich möchte mich gerne irren, aber beides halte ich aktuell für ausgeschlossen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #291 springen »
#297 TheDadProfil
#298 OrthogonalfrontAnonym
#299 OrthogonalfrontAnonym
#300 OutAndProud
#301 OutAndProud
#302 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 00:42hHannover
  • Antwort auf #251 von Orthogonalfront
  • ""Diese Gleichstellung aller Menschen Maxime ist DEINE Forderung und eben NICHT die Schnittmengenforderung aller LGBTTIQ. Den meisten von uns geht es nämlich um LGBTTIQ-Rechte und nicht um Kumbaya-Kommunismus a la TheDad. Kapier das mal!""..

    Deine "Maxime" habe ich hier schon lange begriffen..

    Sie ist gleichlautend mit der Idee eine deutsche Lesbe ist allemal mehr wert und muß daher auch mehr Rechte besitzen als ein syrischer Migrant..
    Der dann eben weniger Rechte hat als ein syrischer Migrant der dann zufälligerweise auch noch Schwul ist..

    Kasten-Systeme sind Rassismus pur..
    Daran läßt sich nichts deuteln..

    ""ist DEINE Forderung""..

    Du hast offensichtlich noch nie einen Forderungs-Katalog beispielsweise des LSVD gelesen..

    ""Den meisten von uns geht es nämlich um LGBTTIQ-Rechte""..

    Wer ist hier "uns" ?

    Die Community besteht aus Bürgern die Bürgerrechte für alle Bürger einfordern..
    Dort wird NIRGENDS nach Herkunft, Ethnie, Sexueller Identität oder anderen Attributen unterschieden

    Unterscheidung = lateinisch discriminare..

    Mal ein paar Beispiele zu den erhobenen Forderungen :

    de.scribd.com/document/153341070/Forderungskatalog-zum-CSD-S
    tuttgart-2013


    csd-konstanz.de/?page_id=1352

    de.scribd.com/document/100505648/Forderungskatalog-Christoph
    er-Street-Day-CSD-Stuttgart-2012
  • Antworten » | Direktlink » | zu #251 springen »
#303 RainbowAnonym
#304 Hantewi
  • 16.06.2017, 01:11h
  • Antwort auf #298 von Orthogonalfront
  • "Ich habe keinen rassistischen Witz gemacht, sondern Hantewis rassistische Behauptung parodiert, es gäbe so etwas wie "weißen Humor", doch derartige Feinheiten wirst du natürlich niemals verstehen."

    Du kannst offensichtlich nicht den Inhalt von Texten kognitiv erfassen (#247) - mittlerweile von über 300 Texten nicht...again:

    de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    ...und abgesehen davon...

    ...Reverse Racism gibt es nicht - das ist längst als "unfeflektierter Abwehrmechanismus" dekonstruiert.

    www.vice.com/sv/article/dear-white-people-please-stop-preten
    ding-reverse-racism-is-real


    >"..."When you're so deeply invested in your privilege, and in this case white privilege, racial equality feels like oppression," said Anthony Morgan, a Toronto-based civil and human rights lawyer.

    Simply put, Morgan said reverse racism doesn't exist and a person who claims otherwise is "outing themselves as someone who has little to no experience or knowledge of what racism is."...<"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #298 springen »
#305 OutAndProud
#306 no Little PonyAnonym
#307 stromboliProfil
  • 16.06.2017, 09:25hberlin
  • Wenns nach mir geht...
    schmeißt den flaggenmüll mitsamt dem lgbt*buchstabensalat auf den müll der entgleisten sexuellen emanzipationsgeschichte !

    Ich bin es endgültig leid, mir das "für-gegen " von ansonsten ungebremsten flaggenbefürwortern hier anzusehen ,die nicht mal mehr zu den intendierten Anfängen des Symbols, dem der VIELFALT, gekennzeichnet durch die Farben des Regenbogens, zurückdenken wollen.

    Hier wird das mittlerweile in der buchstabensammlung lgbttiq***sich widerspiegelnde Bedürfnis einer sich nach überbordender "opferkultur" sehnenden community sichtbar, und nunmehr auf eine spitze der Selbstaneignung und Herausstellungskultur getrieben, die ihres gleichen sucht!

    Nicht mal die im "Flaggenkult" beheimatet nationalistisch deutbare unschärfe und unsere mittlerweile als politische mitte gedeutete nähe zu staatstragender anbiederung, wird noch wahrgenommen!

    In streifenzusatzbejahenden wie verneinenden Beiträgen, wird nicht die gefährliche nähe der den flaggen allgemein inewohnenden chauvinistischen symbolik erkannt oder benannt.

    Wen wundert dann, dass neben diesen lgbt*äusserlichkeiten , grundsätzliches unserer anerlernten kultureigenschaften und zugespitzt zugehörigkeitsgefühlseligkeiten , sich als rassistische -kolonialistische Konstrukte entlarven! Sich vormalige aufgaben der Emanzipation , nähmlich die Widersprüche und Herrschaftskonstrukte unser aller Vergangenheit zu erkennen und aufarbeitend hinter uns zu lassen, eindeutig nicht erfüllt ist!
    Das gilt in allen politischen Lagern, am meisten zu bedauern im sich als links definierenden communityspektrum!

    Da öffnet sich neben der Rassismus-frage automatisch die Nationalismus-frage, was wiederum einen eindeutigen blick auf die empört aufgemotzten Selbstverteidigungsstränge gegenüber gefühlt anderweitig wahrgenommenen phänomenen,so wie sie von @Hantewi gegenüber der weiß-lesbisch empfindenden quasselstrippe aus Hannover mitsamt Anhang zu recht eingebracht wird.
    Wie da hinter selbstreferenzieller Witzigkeit ein Inhalt ausgeschwitzt wird (
    www.queer.de/detail.php?article_id=29021&kommeinzel=4584
    48

    , ist schon bemerkenswert, bis hin zur einem ergreifenden Fassungslosigkeit ob der Arroganz die sich da abbildet!
    Na ja, an deren Humor&Wesen ,soll die Welt genesen!

    Das ich dabei @DaD's argumentation als ein reden um den heißen Brei verstehe ,liegt an meiner grundsätzlich ablehnenden Position gegenüber allem Obrigkeitsgedöns, und unserer Anfälligkeit hierzu.
    Die beschworene Vielfalt wird nicht durch die Hinzufügung erreicht, sondern durch die Abstraktion , die im Regenbogen symbolisch vorgenommen wird.
    Ich brauch keine weiteren streifen!

    Das fiel mir schon in der beflaggungsdiskussion (
    www.queer.de/detail.php?article_id=28938
    ) hier auf: Man scharrt sich hinter Symbolen, nicht hinter gelebter Unterscheidung vom herkömmlich -heteronormativen.
    Damit aber wird die "flagge zu einen beliebigen Instrument "nationalistischer -chauvinistischer Zuordnung.., gleichsam einer "Staatsflagge", der man nur noch ein staatliches Stempelchen aufzudrücken sucht.
    Wer aber sind wir.. Bürokraten?

    Das konnte gutgehen mit der Regenbogenfahne , solange man diese, gleich der Peace-Friedensfahne, verallgemeinernd vom nationalistisch-chauvinistischen Politzirkus fern hielt.
    Im streit um "hoheitliche Anerkennung " aber man sich in eben jenen Zirkus der "nationalistischen Eitelkeiten einreiht!

    Einige haben recht mit der Zuspitzung: wenn es braun-schwarz gibt, wo bleibt dann weiß-gelb-rot als Symbol weiterer indigener/ethnischer Gruppen....
    Wo der Rollstuhlfahrer und biogenetisch behinderte lgbt+*, und und und...
    Brauchen die nicht auch eine Farbe um sichtbar zu werden...

    GLBT (auch LGBT und SLBTTIQ*) , in seiner nunmehr anschwellenden Lesart von heterosexistischer ( patriarchalisch-kapitalistischer ) Benachteiligung fühlender, hat mit meinem Verständnis von grundsätzlicher Überwindung von Herrschaft so nichts mehr zu tun!
    Wir drücken uns nicht nur der Heterowelt gegenüber vor dem Pride/Stolz wierklich ANDERS sein zu wollen, sondern forschen nicht mal mehr darüber, was es für graduelle unterscheide unter jenen gibt, die zwar unterdrückt sind vom heteronormativen, aber ebenso in ihrem eigenen streben nach Änderung , einen heteronormativen-rassistischen und damit kolonialistischen Ansatz in sich tragen.

    Solange aber die einzelnen Gruppen hier diesen inneren Dialog mit sich selbst und uns verweigern, sondern nur eine Kollektivsolidarität einfordern, solange werde ich an dieser teilhabe nicht mehr teilnehmen.
    Ich hab die Nase voll!

    Ich lass mir da weder von frauen/lesben männliche/schwule Sexualität deklinieren, noch von transmenschen deren Heterogenisierung in ihrem Lebenswunsch als ultimative Zukunftsvision aufschwätzen.
    Ich will die möglichen Ziele die in der sexuellen Emanzipation stecken ,endlich wieder ohne aufgezwungene Berührungsängste diskutieren und grundsätzlich die Diversität auf die wir angeblich uns ja berufen, so auch zum Inhalt machen!
    Und ich will mich dabei nicht von anderen vertreten lassen!
    Schon gar nicht im besserwisserischen hoppla jetzt komm ich.. jargon, wie er sich mittlerweile hier bahn schlägt.
    Auf den Sack kann ich mir selbst gehen.. da brauch ich keine sich einübenden PraktikantenInnen zu!
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#308 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 10:47h
  • Wie sich eine soziale Initiative umsetzen lässt:

    - ein Stand beim CSD
    Vor allem in den USA, wo das Problem hauptsächlich auftritt, sollte es einen extra Stand geben zu genau diesem Thema im Artikel. Ich finde das wichtig in Bezug auf Beenden des Rassismus in all seinen Ausprägungen: Rassismus gegenüber Dunkelhäutige, Rassismus gegenüber Hellhäutige, Rassismus gegenüber Hispanics, gegenüber andere kulturelle Herkünfte und kulturelle/ethnische Identitäten.
    Zusätzlich soll dieser Stand aber AUCH für andere LSBTTIQ dienlich sein: nämlich auch für diejenigen, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung diskriminiert werden, für Kranke, Traumatisierte, sexuell Missbrauchte, finanziell Arme, etc., eben für all diejenigen, die noch nicht sichtbar gemacht wurden und dennoch dazugehören und Unterstützung brauchen aufgrund von Ablehnung, Rassismus, und Diskriminierung!
    Für diesen Stand können Personen verantwortlich sein, die bestenfalls aus der LSBTTIQ Community kommen und sich selbstverständlich mit der Problematik auskennen! Und sie haben entsprechende Kontakte geknüpft mit Beratungsstellen, etc. Bei diesem Stand kann Informationsmaterial durchgelesen werden und mitgenommen werden: Flyer, Broschüren, etc. und die Verantwortlichen des Standes geben Auskunft sobald jemand aus der Community eine Frage stellt oder um Unterstützung und Hilfe bittet!
    Das ist auf Hinsicht der LSBTTIQ-Flüchtlinge ebenso eine hilfreiche Initiative, und nicht nur in den USA.
    Das Thema im Artikel kann auch auf der Bühne thematisiert werden, da sowieso Infos, Neuigkeiten, etc. durch das Mikrofon gesprochen werden. Und es kann ein CSD-Motto daraus gemacht werden. Damit werden dann Plakate zum Motto gezeigt und die Veranstaltung hat ihren Fokus auf diese Problematik.
    Bei diesem Motto kann auch auf die Worte aufmerksam gemacht werden, die ich in einem Kommentar zitierte. Da geht es um Selbstbewusstsein, Stärkung der Persönlichkeit, sich seinem Wert bewusst zu sein, etc. Das ist eine Aufgabe für Betroffene. Auch sie selbst müssen daran arbeiten, wieder Selbstbewusstsein aufzubauen und aus ihrer Opferrolle herauszukommen. Das kann nur in GEMEINSAMER Arbeit gelingen! Das bedeutet ganz konkret: auch die Betroffenen müssen bereit sein, an sich zu arbeiten und verstehen zu lernen, dass es außer den «bad whites» auch viele «good whites» gibt! Dass sie ihre Schubladen-Brille beiseite legen und Menschen nicht in Blacks, Color, und Whites, einteilen, sondern Menschen als Menschen sehen - mit ihren Charakteren, Seelen, Herzen, Talenten, Stärken. Das bedeutet Arbeit, und das benötigt Zeit und Geduld, und vor allem Bereitschaft auf beiden Seiten: es muss Personen geben, die den Betroffenen helfen und unterstützen möchten, und genauso auch müssen die Betroffenen bereit sein, mitzuarbeiten, sich zu öffnen, ihren Kummer zu erzählen, und bereit sein, sich helfen zu lassen. Sie müssen bereit sein, sich weiterzuentwickeln, und eine Sichtweise zu entwickeln, die andere nicht zu unrecht diskretitiert! Dass nicht alle in eine Schublade zu schieben sind! Ohne diese gemeinsame Arbeit wird es nicht funktionieren und wird die Erweiterung der Regenbogenflagge nichts weiter sein, als dass es da zwei weitere Farben gibt.

    Die weiteren Initiativen schreibe ich im nächsten Kommentar - Fortsetzung folgt.
  • Antworten » | Direktlink »
#309 LGBH0TTNZProfil
  • 16.06.2017, 10:55hSchwerte
  • Antwort auf #307 von stromboli
  • Ich bin schon lange gegen unaussprechlichen Buchstabensalat - ausgenommen mein Nick, den ich gerade dewegen demonstrativ gewählt habe. Vielleicht fällt irgendeinem klugen Kopf mal ein einprägsamer und positiv besetzter Oberbegriff ein, dem nicht das schon zwanghafte "Ihr habt mich aber vergessen" anhaftet. Und bitte lasst die Regenbogenfahne so, wie sie ist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #307 springen »
#310 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 11:39h
  • Fortsetzung:

    - in den USA kann eine Nachrichtenseite für die LSBTTIQ-Community aufgebaut werden, so wie die Seite hier, wenn es das in den USA noch nicht gibt. Damit kann im Alltag das sichtbar gemacht werden, was zum Beispiel beim CSD umgesetzt wurde. Es können damit Artikel geschrieben werden über die Formen der Diskriminierung, über den Rassismus gegenüber Dunkelhäutige, Hellhäutige, und gegenüber LSBTTIQ-Menschen, die aufgrund ihrer kulturellen Herkunft/Identität diskriminiert werden. Zusätzlich können alltägliche Themen aufgegriffen werden: über die Situation der Mexikaner, über die Native Americans, über Hispanics, etc., über die LSBTTIQ-Flüchtlinge, über ausgewanderte LSBTTIQ, über finanziell arme LSBTTIQ, über kranke LSBTTIQ, und über LSBTTIQ die aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung diskriminiert werden.
    Das erscheint dann unter Nachrichten, so wie hier auch, und das wird gelesen. Das hat durchaus eine Wirkung, da das Internet eine zentrale Rolle spielt: für Nachrichten, für soziale Netzwerke, und sogar für Politik.

    - auch außerhalb der Community muss es eine Initiative geben.
    Die LSBTTIQ Community in den USA sollte Menschen für ihr Anliegen gewinnen - zum Beispiel diejenigen, die die Initiative «MorePrideMoreColor» entwickelten. Sie scheinen ja bereit zu sein, etwas gegen diese Diskriminierung und gegen den vielfachen Rassismus zu tun - dann kann man sie gut in die soziale Initiative einbinden und dafür sorgen, dass ihre Bereitschaft zum Erfolg führt und nicht in eine Einbahnstraße, die recht schnell zu Ende ist.
    Diese Leute außerhalb der Community können Beratungsstellen sein, soziale Einrichtungen, Modekonzerne wie NEW YORKER, Calvin Klein, Yves Saint Laurent, und alle, die LSBTTIQ freundlich sind. Es können bekannte Personen sein, die in der Öffentlichkeit stehen:
    Ellen deGeneres, Merryl Streep, Ellen Page, Sam Smith, Elton John, Jodie Foster, bekannte Sportler, Sänger, Schauspieler.
    In den USA und auch in Großbritannien gibt es eine Vielzahl von bekannten und auch unbekannten Leuten, die sich für diese Initiative gewinnen lassen.
    Das alles sorgt für Aufmerksamkeit, für Sichtbarkeit, das Problem wird angesprochen und die Menschen innerhalb der Community und außerhalb werden damit angesprochen.

    - In der Medienwelt kann das Thema auftauchen, in der Literatur, in der Kunst, in der Musik.

    Es gibt viele Möglichkeiten, was man tun kann, wenn man darüber nachdenkt.
    Aber ohne Bereitschaft von beiden Seiten wird sich nichts ändern! Es muss Leute geben, die sich für die Initiative einsetzen, und es muss eine Bereitschaft bei den Betroffenen vorhanden sein, an sich zu arbeiten.
    Mit diesem Punkt wird diese Initiative entweder funktionieren, oder aber es wird daran scheitern, dass die Betroffenen gar nicht aus ihrer Opferrolle herauskommen- und lieber in der «good Blacks - bad Whites» Denkweise verharren wollen. Das ist dann ihre eigene Entscheidung.

    Dennoch sollte diese Initiative umgesetzt werden, denn es gibt genügend Betroffene, die sich danach sehnen, eine bessere Lebensqualität zu haben.

    Und all dies ist weitaus wirkungsvoller, als nur zwei weitere Farben an einer Flagge.

    Wer etwas dazu schreiben möchte, bitte gerne. Aber mit Nettiquette, ohne Vorwürfe! Für sachliche Besprechung bin ich bereit. Für Vorwürfe und Beleidigungen inklusive shitstorm bin ich NICHT bereit.
    Was mir auch wichtig ist: dass es weitere Personen gibt, die mitdenken und Ideen bringen!

    Danke.
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#311 KopfTischplatteAnonym
  • 16.06.2017, 12:25h
  • Antwort auf #308 von Lächerlich
  • " Rassismus gegenüber Hellhäutige,"

    Klar.
    Und wenn da über die Diskriminierung von Armen geredet wird, dann darf natürlich nicht über die Stigmatisierung der Reichen geschwiegen werden.
    Dass über die schlimmen Benachteiligungen aufgeklärt werden muss, die Heterosexuelle erleiden müssen, versteht sich von selbst.
    Daran müssen die Homos dringend noch arbeiten. Aber sicher werden sich ein paar "nachdenkende" Heteros finden, die den Schwulen und Lesben erklären, wie sie es anstellen müssen, um endlich aus ihrer Opferrolle herauszukommen.

    Es geht übrigens immer noch nicht um Hautfarben. Aber das scheinst du einfach nicht verstehen zu WOLLEN.

    Und "Gegenüber" verwendet man mit dem Dativ, aber darauf kommt es schon auch nicht mehr an
  • Antworten » | Direktlink » | zu #308 springen »
#312 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 12:30hHannover
  • Antwort auf #298 von Orthogonalfront
  • ""Ich habe keinen rassistischen Witz gemacht, sondern Hantewis rassistische Behauptung parodiert, es gäbe so etwas wie "weißen Humor",""..

    Was dann negiert, es gäbe gar keinen "weißen Humor", und damit offensichtlich auch klarstellen soll, es gäbe keinen "weißen rassismus", keinen "weißen antisemitismus", und sowieso nichts "weißes an mir"..

    "ich hab ja nichts gegen juden, aber witze wird man doch wohl noch machen dürfen, oder ?"..

    Die Negation der eigenen Identität, die "Hantewi" hier schon ansprach, bleibt die Ursache des Inkompetenten seine eigene Inkompetenz erkennen zu können..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #298 springen »
#313 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 12:32hHannover
  • Antwort auf #299 von Orthogonalfront
  • ""Was es durch Zusatz eines schwarzen und eines braunen Balkens dann nicht mehr wäre.""..

    Argument aus der Mottenkiste der Ehe-Öffnungs-Gegner..

    "Die Öffnung der Ehe für Homosexuelle zerstört die Ehe für Heteros"..

    Wie genau zerstört sich denn ein gemeinsames Symbol durch eine Erweiterung ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #299 springen »
#314 TheDadProfil
#315 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 12:38h
  • Antwort auf #311 von KopfTischplatte
  • Deshalb erwähnte ich alles, was unter Diskriminierung, Ablehnung, und Rassismus fällt.
    Dazu gehört auch die Hautfarbe.
    Lese nochmal nach, dann findest du alle Punkte, nicht nur den über die Hautfarbe.
    Ich weiß nicht, ob du es nicht lesen kannst oder nicht möchtest!

    P.S.: was sind deine Ideen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #311 springen »
#316 TheDadProfil
#317 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 12:53h
  • Antwort auf #313 von TheDad
  • Du hast dich ja ziemlich festgefahren in deinen Kommentaren zu Orthogonalfront - ist dein ganzer Frust nun raus und du kannst den Blick auf den Artikel richten? Bei deinen Kommentaren ist dein Beitrag zum Artikel verschwindend gering!

    Für dich nochmal extra:
    Deine Phantasie über die Zerstörung der Regenbogenflagge hast du dir selbst ausgedacht als weiterer Vorwurf.
    In einigen meiner Kommentare kannst du nachlesen, warum die Erweiterung der Regenbogenflagge einerseits wirkungslos bleibt und andererseits die Regenbogenflagge, wie sie jetzt ist und war, bereits ein gemeinsames Symbol darstellt!
    Die Farbbedeutung schließt alle LSBTTIQ mitein. Die Flagge schließt niemanden aus.

    Wenn wir das in weiteren 200 Kommentaren wiederholen müssen, bis es eines Tages verstanden und begriffen wird, zum Beispiel von dir, ok, machen wir gerne.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #313 springen »
#318 LächerlichAnonym
#319 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 13:04h
  • Antwort auf #312 von TheDad
  • Von "weißem Humor" zu schreiben ist oberflächlich und legt den Verdacht nahe, dass da selbst in rassistischen Kategorien gedacht wird. Zu untersuchen wäre, ob Weiße z.B. in Deutschland, Frankreich, USA, Norwegen usw. Gemeinsamkeiten bezüglich eines rassistisch gefärbten Humors aufweisen und ob dies bei Schwarzen und PoC in Deutschland, Frankreich, USA, Norwegen usw. ähnlich oder genauso herausgearbeitet werden kann.
    Übrigens geht es nicht um weiße, schwarze etc. Identität, sondern um weiße, schwarze etc. Identitäten als (Selbst)Zuschreibungen, Konstrukte und auch "Prägungen".

    Das, was als "ethnischer Rassismus" bezeichnet wird, ist übrigens offenbar eine schwer zu durchbrechende Grundkonstante menschlichen Zusammenlebens, die außerhalb des Schwarz-Weiß-Denkens auch dort zu beobachten ist, wo gar keine Weißen vorfindbar sind (worüber bei Bedarf beispielsweise dunkelhäutige Thailänder in Thailand, Schwarze in Japan oder Chinesen, die keine Han-Chinesen sind, Auskunft geben könnten, um sich mal nur auf den asiatischen Raum zu beschränken). Was nichts daran ändert, sich diesen Herrschafts-und Dominanzverhältnissen kritisch zu widmen, sogar über den begrenzten US-amerikanischen Horizont hinaus.

    "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben." (André Gide).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #312 springen »
#320 OutAndProud
  • 16.06.2017, 13:11h
  • Antwort auf #303 von Rainbow
  • "Flaggen werden gesehen. Das ist die Intention hier."

    Genau das ist der Punkt, ich möchte zu deinem Link noch was ergänzen.
    Ich habe 10 Jahre zusammen mit einer Kollegin im Reisebüro gearbeitet. Sie hat chinesische Eltern und sieht dem entsprechend nicht "Bio Deutsch" aus.

    Unzählige male habe ich folgendes erlebt: Kunde kommt rein, wir sind beide frei, ich habe da keine Statistik geführt, aber ich würde sagen zu 90% haben sich die Kunden für "mich entschieden". Das kann kein Zufall sein.
    Es gibt aber auch noch eine Steigerung: Wenn Kunden sich zu meiner Kollegin gesetzt haben viel schon mal der Satz "Sie sprechen aber gut deutsch"
    Ich habe also "Weißsein als Privileg" über 10 Jahre fast täglich "am eigenen Leib" erfahren und im Gegenzug natürlich diesen, mal mehr oder weniger, unterschwelligen Rassismus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #303 springen »
#321 AutschAnonym
  • 16.06.2017, 13:11h
  • Antwort auf #315 von Lächerlich
  • "Dazu gehört auch die Hautfarbe."

    Du, wir haben wirklich verstanden, dass du die gesamte bisherige Diskussion über "Identität" vs. "Hautfarbe" entweder gar nicht kapierst oder willentlich ignorierst.
    Du musst deine Ignoranz jetzt nicht noch tausend weitere Male demonstrieren.
    Es reicht wirklich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #315 springen »
#322 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 13:15h
  • Übrigens:
    Auch Orthogonalfront darf ihre Meinung zum Thema äußern. Darauf muss niemand herumtrampeln!
    Ich habe den Eindruck, dass sich alle auf sie stürzen, weil sie einen Standpunkt hat.

    Im Gegensatz dazu stürzt sich Orthogonalfront nicht auf euch.

    Wenn der Rassismus in all seinen Ausprägungen und auch die Diskriminierung eingedämmt und beseitigt werden sollen, beginnt es hier.
    Der Umgang untereinander macht die Musik!
    Eine andere Meinung gelten lassen. Vorwürfe weglassen, da sie eh nicht zutreffen!
    Tatsachen und Fakten annehmen und nicht unter den Teppich kehren. Die Realität sehen und nicht verzerren!
    Bereits begründete und erklärte Argumente stehen lassen und nicht weiter darauf herumreiten, weil sich durch Wiederholung kein anderes Ergebnis ergibt.
    Den Fokus auf den Artikel richten und mitdenken, wie die Lösungen aussehen können!

    Ist das zu viel verlangt für erwachsene Menschen, die hier schreiben? Oder ist es nur für dich unmöglich, dich zu beteiligen und mitzudenken??
  • Antworten » | Direktlink »
#323 KopfTischplatteAnonym
#324 OutAndProud
#325 Hantewi
  • 16.06.2017, 13:49h
  • Antwort auf #319 von Rainbow
  • "Von "weißem Humor" zu schreiben ist oberflächlich und legt den Verdacht nahe, dass da selbst in rassistischen Kategorien gedacht wird..."

    Was für ein ungeheuerlicher, an den Haaren herbeigezogener Un-Sinn. -

    Wenn mir als Oglala Sioux vorgehalten wird, dass ich "humorlos" bin - wohlgemerkt im Kontext einer Rassismus-Kritik - offenbart das ein unreflektiertes White Privilege, weil die sich äußernde Weisse Person unreflektiert unterstellt, dass der Humor ihrer Weissen Kultur "universell" für alle anderen Kulturen ist. -

    Das ist zutiefst ignorant und zeugt von absoluter Wissensbefreiung bezüglich komplexer kultureller Zusammenhänge. Es ist eine rassistische motivierte Annahme, da sie Hegemonie der Weissen Identitäten unterstellt, die offensichtlich "prägenden" Einfluss auf Kulturen anderer Identitäten haben. -

    Nicht umsonst habe ich Ihr geantwortet: "Verstehst Du Dein Problem?" #247

    DAS ein "Denken in eigenen rassistischen Kategorien" zu nennen, ist ein Winkelzug, der wirklich erstaunliche Ignoranz nötig macht.

    Es ist nur die Fortsetzung der hier durchgehend an den Tag gelegten "unreflektierten Abwehrmechanismen".
    Nochmal:

    weranderneinenbrunnengraebt.wordpress.com/2012/09/15/abwehrm

    echanismen/

    Nimm das Folgende einfach mal zur Kenntnis:

    Du würdest unseren Native American-Humor NICHT verstehen. Weil Deine Identität Weiss ist und Dir unser Humor kulturell fremd ist. Dir fehlen die kulturellen Voraussetzungen, um unseren Humor zu verstehen, und einen Zugang dazu zu finden.
    Und ich wäre WEIT DAVON ENTFERNT, zu unterstellen, dass unser Humor universell für alle Kulturen und zugehörigen Identitäten ist.

    Nocheinmal lesen bitte: #247 im Kontext zu #244 als Reaktion auf #245 und#246.

    Hier wurde Ethischer Rassismus entlarvt. ...Daraus "Gegen-Rassismus" zu konstruieren, ist kognitiver Unsinn und Reverse Racism.

    ...und mittlerweile zum 3. mal:
    Reverse Racism gibt es nicht.

    www.vice.com/sv/article/dear-white-people-please-stop-preten
    ding-reverse-racism-is-real
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#326 Hantewi
  • 16.06.2017, 13:59h
  • Antwort auf #315 von Lächerlich
  • "...Dazu gehört auch die Hautfarbe.
    Lese nochmal nach, dann findest du alle Punkte, nicht nur den über die Hautfarbe.
    Ich weiß nicht, ob du es nicht lesen kannst oder nicht möchtest!

    P.S.: was sind deine Ideen?"

    "KopfTischplatte" hat sehr wohl gelesen und verstanden - und Dir auch gleich die Antwort auf Deine hier zum Scheitern verurteilten "Bemühungen" geliefert:

    KopfTischplatte:
    "...Aber sicher werden sich ein paar "nachdenkende" Heteros finden, die den Schwulen und Lesben erklären, wie sie es anstellen müssen, um endlich aus ihrer Opferrolle herauszukommen...."

    ...wieder so ein vertracktes "Gleichnis"...

    ...den offenen Sarkasmus dahinter habe allerdings selbst ich sofort verstanden - obwohl ich ja angeblich "humorlos" bin.
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#327 Janana
#328 OutAndProud
  • 16.06.2017, 14:13h
  • Antwort auf #325 von Hantewi
  • Ich möchte deinem Kommentar mit einem Beispiel unterstreichen und zwar möchte ich das nochmal mit einem Beispiel meiner schon erwähnten Arbeitskollegin mit chinesische Wurzeln tun.

    Wir haben irgendwann mal zusammen Loriot geguckt.

    Sie fand das nicht lustig, und zwar nicht weil sie keinen Humor hat, sondern weil sie diese deutsche, 70er Jahre Spießigkeit auf die Loriots Humor abzielt einfach nicht kennt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #325 springen »
#329 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 14:21h
  • Antwort auf #327 von Janana
  • Lese bitte einzelne Kommentare von Hantewi durch:

    «Ihr Weißen»
    «Privileged Whites»
    Und sie äußerte, dass hier einige «rechts seien.»
    Ich sehe mich nicht als privilegierte Weiße, denn ich bin, unter anderem, lesbisch und werde von der deutschen Regierung benachteiligt!

    Tatsache ist: Rassismus gibt es in verschiedenen Ausprägungen. Und ich nannte konkrete Lösungen wie das in den Griff zu bekommen ist.

    Wie sieht es bei euch aus: welche Ideen habt ihr?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #327 springen »
#330 LächerlichAnonym
#331 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 14:26h
  • Antwort auf #320 von OutAndProud
  • Ja, das kenne ich aus eigener Erfahrung (mit meinem Ex in "binationaler" oder "bikultureller" Partnerschaft). War allerdings auch umgekehrt zu beobachten, wenn wir in seiner Heimat waren. Dieser "bevorzugende" oder "privilegierende" Rassismus scheint keine Einbahnstraße zu sein, sondern ist nach meiner Beobachtung je nach spezifischem Umfeld mit spezifischen Dominanzverhältnissen anzutreffen, übrigens ohne dass dies den "Dominanten" bewusst sein muss.
    Daher scheint mir eine Heranführung an das Thema auch besser zu gelingen, wenn sie von Respekt getragen ist und dem Vertrauen darauf, dass nicht jede Handlung reflektiert und in diskriminierender Absicht vollzogen wird. Ob dies so ist, wird sich erst im Verlauf der Befassung mit dem Thema zeigen. Aber das kennt man ja als Schwuler in einem heteronormativen Umfeld, in dem auch nicht jeder Hetero mir Böses will, wenn er mich auf meine Frau anspricht, ohne darüber nachzudenken, dass ich nicht zwangsläufig auf Frauen stehen muss.
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#332 Janana
  • 16.06.2017, 14:29h
  • Antwort auf #329 von Lächerlich
  • "Ich sehe mich nicht als privilegierte Weiße"

    Doch, allein deswegen bist Du schon privilegiert. Ich kann sicher noch einige andere Privilegien aufzählen. Auch, dass Dir diese Kommunikationsform (Internet) offenbar uneingeschränkt zur Verfügung steht, ist ein Privileg.

    "denn ich bin, unter anderem, lesbisch und werde von der deutschen Regierung benachteiligt!"

    Oooooh... ich zähle zu einer noch viel mehr institutionalisiert diskriminierten Gruppe. Dennoch sehe ich mich in meiner Gesamtheit als privilegiert.

    Was man tun kann?

    z.B. Leuten erklären, wie sie ihren unreflektierten Rassismus erkennen und daraus lernen. Oh wait...
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#333 LächerlichAnonym
#334 LächerlichAnonym
#335 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 14:44h
  • Antwort auf #325 von Hantewi
  • "Du würdest unseren Native American-Humor NICHT verstehen. Weil Deine Identität Weiss ist und Dir unser Humor kulturell fremd ist. "

    Ich würde diesen Humor vielleicht nicht verstehen. Aber nicht , weil ich weiß bin, sondern weil ich kein Native American bin (und Ihnen rate ich, Ihren eigenen Schleiertanz zwischen weißer, schwarzer etc. Identität und weißen, schwarzen etc. Identitäten mal zu reflektieren). Gegebenenfalls sind da meine Schubladen kleiner als die Ihren (Ihre scheinen ziemlich groß zu sein).

    Ihre Abwehrmechanismen funktionieren übrigens auch ganz gut, lassen mich aber gelassen bleiben.
    Sie werden sie ggfs. nötig haben um sich ihr Selbstbild zu erhalten. Ich würde allerdings von Überkompensationshandlungen (auch hier im Forum) abraten. Selbstreflexion kann zwar ernüchternd wirken, zeitigt aber sozial adäquatere Ergebnisse.

    "Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres." (Gottfried Ephraim Lessing)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #325 springen »
#336 OrthogonalfrontAnonym
  • 16.06.2017, 14:46h
  • Ich finde ganz einfach diesen ganzen "schwarze Identität" / "weiße Identität" Kram absolut von vorgestern. Ich glaube nicht an diese antiquierte Rassenidee, sondern beurteile Menschen danach was sie tun und wofür sie stehen. Diese ständigen lächerlichen Rassismus Vorwürfe gegen mich, perlen daher von mir ab, wie Rotz vom Lotusblatt.
  • Antworten » | Direktlink »
#337 Hantewi
#338 KopfTischplatteAnonym
  • 16.06.2017, 14:58h
  • Antwort auf #329 von Lächerlich
  • "welche Ideen habt ihr?"

    - Erst mal Schwarzen und PoC zuhören.
    - Mich informieren. Erfahrungsberichte lesen oder hören.
    - Wenn ich etwas nicht verstehe, nachfragen.
    - Nicht davon ausgehen, dass das, was eine Schwarze Person oder PoC mir sagt, das ist, was ALLE Schwarzen und PoC denken.
    - Mein eigenes Denken, Sprechen und Handeln immer mal wieder selbstkritisch prüfen.
    - Rassismus-Vorwürfe, die an mich gerichtet werden, aufnehmen und prüfen.
    - Parallelen ziehen zwischen Diskriminerungserfahrungen von Schwarzen und PoC und denen, die ich als schwuler Mann erlebe oder aus anderen Zusammenhängen kenne. Mir gleichzeitig bewusst bleiben, dass es sich nicht um GENAU DIE GLEICHE Art von Diskriminierung handelt und dass ich vermutlich einige Aspekte der anderen Erfahrungen nicht sofort nachvollziehen kann, sondern sie mir erarbeiten muss.

    Was ich NICHT tun würde:
    - Rassismus relativieren, nach dem Motto: Andere Menschen haben auch Probleme.
    - Mich als frei von rassistischem Denken erklären.

    Was ich SICHER NICHT tun würde:
    - Mich als Weißer hinstellen und Schwarzen und PoC erklären, was SIE doch "einfach nur mal machen" müssten.

    Und was ich GANZ GANZ SICHER NICHT tun würde:
    - Schwarzen und Poc erklären, dass sie selbst rassistisch sind, wenn sie ihre Identitäten verteidigen und dass sie erst mal "an sich arbeiten" müssen.

    Eine Idee wäre es auch, Symbole einzusetzen, um zu zeigen, dass man sich um einen rassismuskritischen Dialog bemühen möchte (ohne damit anzudeuten, dass man den selbst gar nicht mehr nötig hat).
    Wie wäre es zum Beispiel mit einer Ergänzung der Regenbogenfahne, die genau das ausdrücken kann? ^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #329 springen »
#339 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 14:59h
  • Antwort auf #325 von Hantewi
  • P.S.
    Zu Ihrem link: Wenn Sie sich mal aus ihrer nationalen Perspektive lösen könnten, würden Sie ggfs. feststellen, dass es sich nicht um eine universelle handelt, sondern um eine, die in einem spezifischen sozialen und strukturellen Umfeld entwickelt wurde. Auch wenn es Staatsbürgern Ihrer Nation (mein Vater war auch einer) bisweilen schwer fällt, den eigenen Bauchnabel nicht als den des ganzen Planeten aufzufassen und dann durch die Weltgeschichte zu missionieren. Bereisen Sie z.B. mal China. Neue Eindrücke und Erfahrungen erweitern den Horizont ungemein (gerade bezüglich dieses Themas) und dann vielleicht auch die eigenen Theorien, die immer vorläufige bleiben müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #325 springen »
#340 Hantewi
  • 16.06.2017, 15:06h
  • Antwort auf #335 von Rainbow
  • Es ist immer wieder erstaunlich, wie Menschen reagieren, denen gegenüber man etwas benennt, was sie einfach nur für "normal" halten. ;-)

    "...Sie werden sie ggfs. nötig haben um sich ihr Selbstbild zu erhalten. Ich würde allerdings von Überkompensationshandlungen (auch hier im Forum) abraten. Selbstreflexion kann zwar ernüchternd wirken, zeitigt aber sozial adäquatere Ergebnisse.
    ..."

    *moan* Danke für den Rat. Lam.

    ""Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, aber selten etwas besseres." (Gottfried Ephraim Lessing)"

    ...echt inhaltsstark - I'm wowed.

    ...schon das zweite Fremdzitat. Sie lieben es, sich von anderen "erklären" zu lassen...

    ...ist aber eher was für Poesie-Alben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #335 springen »
#341 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 15:12h
  • Antwort auf #335 von Rainbow
  • Das stimmt.
    Anderen Unreflektiertheit vorwerfen, und selbst das beste Beispiel dazu präsentieren, zeugt nicht von Selbstreflektion, sondern von Ignoranz und von einer Ideologie, die vielleicht in den USA populär zu sein scheint, oder zumindest bei Janana und bei Hantewi, aber garantiert nicht bei den Kommentatoren hier. Und die Abstimmung, die es zum Artikel gibt, zeigt ein eindeutiges Ergebnis, sowie auch den link einer LSBTTIQ, den ich zu einem meiner Kommentare hinzufügte.

    So wie Janana und Hantewi argumentieren, wird für mich immer mehr deutlich, dass es ihnen gar nicht um die Gleichberechtigung aller LSBTTIQ geht (denn sonst hätten sie dazu argumentiert), sondern es geht darum, dass wir uns als «privileged Whites» sehen sollen, die unreflektierten Rassismus praktizieren!

    Lieber Himmel, das trifft auf mich nicht zu. Auf Orthogonalfront auch nicht, und auf dich (darf ich du sagen?) wie ich lesen kann, auch nicht.

    Nun kommt die «spannende» Frage: wen meinen sie damit?
    Beantwortet wurde das bis jetzt nicht. Dann möchten sie uns das überstülpen?

    Falls das so sein sollte, weiß ich jetzt noch deutlicher, warum ich hartnäckig dagegen bin!
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#342 Hantewi
#343 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 15:25h
  • Antwort auf #340 von Hantewi
  • Ich liebe es mit Menschen zu diskutieren, die geistig beweglich sind (eine Freiheit, die man sich gönnen sollte). Dogmatismus als selbst herbeigeführter Freiheitsentzug stößt mich in jeder Form ab, auch wenn manche ihn als das eigene (Über)Lebensmittel brauchen. Daher kann ich Ihnen inhaltlich (auch aus eigener Erfahrung) in vielem folgen, würde Ihnen aber bis auf weiteres nicht folgen. Alles klar?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #340 springen »
#344 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 15:28h
  • Antwort auf #338 von KopfTischplatte
  • Auf Vorwürfe gehe ich nicht ein, das nannte ich bereits.
    Wie du lesen kannst, versuche ich seit einigen Kommentaren, mit Janana und mit Hantewi ins Gespräch zu kommen. Fragen werden entweder gar nicht beantwortet, oder so allgemein und knapp formuliert («den Leuten ihren unreflektierten Rassismus erklären), dass daraus in keinster Weise ersichtlich ist, von welchen Leuten sie spricht!

    Wer sind diese Leute, die unreflektierten Rassismus praktizieren? Diese Frage stellte ich, aber eine Antwort bleibt aus.

    P.S.: wie sehen deine Lösungen aus bezüglich der Problematik im Artikel?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #338 springen »
#345 OutAndProud
  • 16.06.2017, 15:35h
  • Antwort auf #331 von Rainbow
  • "dem Vertrauen darauf, dass nicht jede Handlung reflektiert und in diskriminierender Absicht vollzogen wird"

    Ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe, ich denke du spielst mit obrigen Zitat auf die Geschichte mit dem "Sie sprechen aber gut Deutsch" an.

    Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen jemanden der plötzlich im Reisebüro den rechten Arm hebt und HH schreit und jemanden der überrascht feststellt das, eine asiatisch aussehende Deutsche"aber gut Deutsch" spricht und das vielleicht sogar noch als "Kompliment" meint.

    Beides ist dennoch Rassismus, nur mit unterschiedlicher Ausprägung.

    Und Unwissenheit schützt vor Rassismus nicht.
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#346 Hantewi
#347 AutschAnonym
  • 16.06.2017, 15:46h
  • Antwort auf #344 von Lächerlich
  • "Auf Vorwürfe gehe ich nicht ein, das nannte ich bereits."

    Du kannst dich selbstverständlich weigern, auf Kritik adäquat inhaltlich zu reagieren. Es bleibt dann aber unverständlich, weshalb du überhaupt eine Diskussion einforderst, wenn du selbst gar keine führen willst.

    Einfach ein paar Aussagen in den Raum stellen, und wenn die dann kritisiert werden, sind es "Vorwürfe", auf die man gar nicht einzugehen braucht? Das zeugt nicht gerade von Diskussionskompetenz.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #344 springen »
#348 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 16:01h
  • Antwort auf #342 von Hantewi
  • Sie könnens auch gern als Ihre "nationale Identität" nehmen. Kein Problem. Was nichts am inhaltlich Gemeinten des Kommentars ändert. Sie sehen und analysieren aus Ihrer Perspektive (ich aus meiner). Glaubenssätze oder universell gültige Theorien lassen sich da nur bedingt ableiten, Ihre halte ich in vielem für zutreffend, sofern es sich um soziale und strukturelle Umfelder handelt, in denen Weiße dominieren. Alltagsrassismus kenne ich auch aus Ländern, in denen Weiße weder den Staat noch die Religion noch den Alltag dominieren (z.B. Malaysia, wo es darüber hinaus auch einen staatlich verankerten Rassismus gibt; fragen Sie mal die Chinesen, die dort leben). Sich der eigenen Privilegierung in einem bestimmten Umfeld so bewusst zu werden wie der eigenen Benachteiligung in einem bestimmten Umfeld halte ich für wichtig, da ich eine Überwindung dieser Verhältnisse wünsche (aus humanistischer Perspektive). Wenn sich da solidarische Kräfte bündeln sollen, bedarf es der Aufklärung, der Einsicht, der Empathie, der Motivation und dem Wohlwollen aller Beteiligten. Schwer vorstellbar, solange man im Schützengraben sitzt (von wegen friendly fire und so).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #342 springen »
#349 OrthogonalfrontAnonym
#350 Hantewi
  • 16.06.2017, 16:22h
  • Antwort auf #348 von Rainbow
  • ...Sie folgen mir ja schon wieder...

    "Sie könnens auch gern als Ihre "nationale Identität" nehmen..."

    Vorhin war es meine "Nationale Perspektive"...

    ...jetzt geht es um "Nationale Identität".

    Immer noch falsch.

    Mir erschließt sich eine "Nationale Perspektive" nicht, weil ich nicht über eine "Nationale Identität" verfüge. Ich bin Oglala Sioux.

    Es wurde bereits 5 mal erklärt:

    Das Thema ist KULTURELLE IDENTITÄT.

    ...Was ist an diesem Wort eigentlich so schwer zu verstehen -? *sarcasm*
  • Antworten » | Direktlink » | zu #348 springen »
#351 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 16:23h
  • Antwort auf #345 von OutAndProud
  • Schon klar. Aber der Rassismusvorwurf ist (sofern man nicht als Rechtsextremist "stolz" drauf ist) sehr heftig und verletzend für diejenigen, die im Alltag unreflektiert rassistisch denken oder handeln (was ja nicht gegen diese Menschen spricht). Daher würde ich semantisch "abrüsten" oder mit alltäglichen Beispielen arbeiten, wenn ich andere sensibilisieren und ggfs. als Bündnispartner gegen Rassismus gewinnen möchte. Und den eigenen Rassismus möglichst immer dann erinnern, wenn ich gerade auf andere eindreschen möchte. Ich glaube nicht an Heilige, auch nicht bei diesem Thema, hoffe dennoch auf die Früchte redlichen Bemühens, die Folgen eigener Defizite für andere möglichst klein zu halten und rechtliche Bedingungen zu schaffen, die Rassismus möglichst weitgehend beseitigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #345 springen »
#352 OrthogonalfrontAnonym
  • 16.06.2017, 16:29h
  • Antwort auf #349 von Orthogonalfront
  • Außerdem möchte ich an dieser Stelle mein Bedauern darüber ausdrücken, wie tiefgehend einige Kommentatoren hier ihren White Guilt Komplex verinnerlicht haben. Das stimmt mich traurig, dass euch beigebracht wurde, derart viel Hass auf euch selbst zu projizieren. Befreit euch davon und von dieser antiquierte rassischen Idee.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #349 springen »
#353 OutAndProud
  • 16.06.2017, 16:41h
  • Antwort auf #341 von Lächerlich
  • Du verwechselst die Ebenen oder siehst sie nicht.
    Es gibt die Sachliche. Dazu würde z.B. folgende Meinung zählen (welche nicht die Meinige ist)

    "Ich lehne die Erweiterung der Fahne um die Farbe schwarz und braun ab, weil in D braun für unsere NS Vergangenheit steht und schwarz für die CDU, die uns seit Jahren eine vollständige Gleichstellung verweigert"

    Die andere Ebene ist die meiner Meinung nach nicht Sachliche nach dem Motto:

    "Was wollen "die" denn?

    "die" haben doch schon alles !"

    "die" sind doch schon durch die anderen Farben "integriert"!

    Brauchen die jetzt auch noch eine Extrawurst, und was ist dann mit unseren Behinderten?

    usw .............

    Und darum geht es mir hier. Das sind rassistische Argumente und Rassismus muss man sich immer und überall entgegen stellen.

    " sondern es geht darum, dass wir uns als «privileged Whites» sehen sollen, die unreflektierten Rassismus praktizieren!"

    Wie du dich selbst siehst oder ob in China ein Sack Reis umfällt ist hierbei völlig egal. Du bist privilegiert ob du das willst oder nicht.

    Ich als "weißer Mann" bin sogar doppelt privilegiert, nämlich gegenüber der "weißen Frau"

    Die "Kunst" besteht jetzt darin das zunächst einmal zu erkennen und sein Handeln entsprechend der Erkenntnis auszurichten.

    Und ich kann sagen, der Weg ist steinig und gepflastert mit "Fettnäpfchen"
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#354 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 16:50h
  • Antwort auf #342 von Hantewi
  • Ich lese von dir nur noch: «Das Thema ist, das Thema ist.»
    Bei jeder Erläuterung nennst du eine Bezeichnung, die von der vorherigen leicht oder stark abweicht.

    Deine Erläuterungen:
    1.) «Blacks,» Das beinhaltet nicht alle ethnischen Identitäten!

    Weitere Erläuterung deinerseits:
    2.) «Color of Blacks,» «Brown,» «People of Color» Auch das beinhaltet nicht alle ethnischen Identitäten.

    Weitere Erläuterung von anderen:
    kulturelle Herkunft, kulturelle Identität.»
    Das ist nicht alles, was ein Mensch ausmacht. Es gibt weitere Identitäten eines Menschen!
    Menschliche Identitäten können zusätzlich sein:
    Blaue Augen
    Rote Haare
    Tatoos
    Piercings
    LSBTTIQ-Zugehörigkeit
    Konfession
    Religionszugehörigkeit
    Der individuelle Charakter
    persönliche Talente
    etc.

    Weitere Erläuterung deinerseits:
    «ethnischer Identität»
    Außer dieser Identität gibt es wie beschrieben, noch weitere Identitätsmerkmale eines Menschen.

    Aktuelle Erläuterung deinerseits:
    «Identität»
    Die Regenbogenflagge berücksichtigt Identitäten, weil sie frei davon ist. Die Farbbedeutung ist universell, deshalb ist es möglich, dass sich ALLE LSBTTIQ darin sehen können. Die Flagge schließt nichts aus!

    Worum es geht, steht im Artikel. Das kann jeder nachlesen.

    Aber deine willkürlichen Bezeichnungen und deine Wiederholung, worum es denn ginge, zeigt mir, dass du eher verwirren möchtest, anstatt für Klarheit zu sorgen.

    Zum Thema äußerst du dich nicht, obwohl du als Native American - Woman of Color (diese Bezeichnung verwendest du für dich selbst) von Rassismus betroffen bist.
    Die Frage, wie sich die Problematik überwinden lässt, beantwortest du nicht.

    Stattdessen machst du Vorwürfe:
    Jemand setze einen «Abwehrmechanismus» um.
    Einige seien«rechts.»
    «Ihr Weißen.»
    Janana äußerte, wir seien «reaktionär.»

    Und irgendwelche Leute (wer das sein soll, wurde nicht gesagt), seien «privileged Whites, die einen unreflektierten Rassismus hätten, oder ihn umsetzen/praktizieren würden.»

    Wer sind «diese Leute?»
    Wo leben sie?
    Die Problematik lässt sich nur beheben, wenn klar ist, um welche Leute es sich dabei handelt.

    Ich bitte um Antwort und bin seit etlichen Kommentaren dabei, mit euch ins Gespräch zu kommen.
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#355 OutAndProud
  • 16.06.2017, 16:56h
  • Antwort auf #353 von OutAndProud
  • Nachtrag:

    Und genau diese Privilegien stehen emanzipatorischen Bewegungen immer im Weg.

    Weil emanzipatorische Bewegungen immer auch an diesen Privilegien "kratzen" oder gar ganz in Frage stellen.

    Das erleben wir ja auch immer in der Diskussion um die "Ehe für alle"

    "Was wollen die Schwulen denn noch, die haben doch schon die gleichen Rechte"

    "Die könnten aber auch mal dankbar sein, das wir denen schon so weit entgegen gekommen sind"

    "Jetzt wollen die auch noch Kinder adoptieren"

    "Nein, die Ehe gehört uns. Das ist schon seit "biblischen Zeiten" so.

    Und jetzt kommt die Preisfrage:

    Wer gibt schon gerne etwas von Privilegien freiwillig ab ?

    Am einfachsten ist es so zu tun als gäbe es diese Privilegien erst gar nicht. Dann stellt sich die Frage nach abgeben oder teilen nämlich erst gar nicht.
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#356 Hantewi
  • 16.06.2017, 17:04h
  • Antwort auf #351 von Rainbow
  • Sie haben gar nichts verstanden.

    "...Schon klar. Aber der Rassismusvorwurf ist (sofern man nicht als Rechtsextremist "stolz" drauf ist) sehr heftig und verletzend für diejenigen, die im Alltag unreflektiert rassistisch denken oder handeln..."

    Es wird immer besser. Ich weine gleich.

    Die Menschen, die Ihren latenten Rassismus nie reflektiert haben, sind "verletzt", wenn man es ihnen vermittelt? Die Armen. Interessanter Standpunkt. Das stellt natürlich die Vorgänge auf den Kopf.

    Der Vorwurf des Rassismus ist also das eigentlich Problematische - nicht der Rassismus.

    "...und rechtliche Bedingungen zu schaffen, die Rassismus möglichst weitgehend beseitigen."

    Sie glauben, dass man Rassismus mit rechtlichen Bedingungen beseitigen kann?!?!

    Man kann ihn dann höchstens strafrechtlich verfolgen - aber nicht beseitigen.

    Rassismus ist so tief im Kollektiven Gedächtnis verankert, wie sein kleiner Bruder Sexismus...oder Homosexuellen-Feindlichkeit und Trans*-Feindlichkeit.

    "Othering" hat als Ursache immer das Ziel der eigenen Aufwertung durch Abwertung, Marginalisierung und Stigmatisierung anderer.

    Die, die - wie Sie es nennen - "unreflektiert rassistisch denken", haben das "Othering" ebenso tief als eigene Aufwertungs-Strategie verinnerlicht.

    Und das Hinweisen dieser Menschen auf ihre Abwertungs-Strategien soll sie Ihrer Meinung nach "verletzen"!?

    Sie versuchen hier, die dem rassistischem Agieren innewohnende "Strategie" zu negieren und zu bagatellisieren und Täter zu "armen Betroffenen" zu machen.

    Wieso habe ich das nur vorausgesehen...?
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#357 Janana
#358 OrthogonalfrontAnonym
#359 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 17:19h
  • Antwort auf #353 von OutAndProud
  • "Wie du dich selbst siehst oder ob in China ein Sack Reis umfällt ist hierbei völlig egal. Du bist privilegiert ob du das willst oder nicht."

    So ist es. Wenn man sich Untersuchungen zum Arbeitsmarkt, zur Wohnungssuche, zum Bildungssystem u.ä. in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Chancengerechtigkeit ansieht, weiß man um die Benachteiligungen, denen Menschen aus anderen kulturellen Zusammenhängen ausgesetzt sind. Daher ist das Thema auch nicht antiqiuert, wie in #352 behauptet wird, sofern man einen erweiterten Rassimusbegriff anwendet (oder von mir aus allgemein von gruppenbezogener Diskriminierung schreibt). Es scheint eine Privilegierung von Angehörigen dominanter Gruppen kulturunabhängig (von Ruanda über China bis hierher) zu geben, auf deren Grundlage soziale Prozesse der Inklusion oder Ausgrenzung, der Privilegierung oder Benachteiligung ablaufen.
    Die Schuldfrage (White Guilt) belastet eine Diskussion über dieses Thema, wenn die Unterscheidung zwischen strukturellen, gewachsenen Bedingungen und Prozessen und persönlichem, intentionalen Diskriminierungshandeln nicht herausgearbeitet werden kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #353 springen »
#360 OrthogonalfrontAnonym
#361 OutAndProud
#362 LächerlichAnonym
#363 OutAndProud
#364 OrthogonalfrontAnonym
#365 OrthogonalfrontAnonym
#366 RainbowAnonym
  • 16.06.2017, 17:58h
  • Antwort auf #356 von Hantewi
  • "Sie versuchen hier, die dem rassistischem Agieren innewohnende "Strategie" zu negieren und zu bagatellisieren und Täter zu 'armen Betroffenen' zu machen."

    Das war zwar nicht meine Intention, aber egal. Auch Ihre Verständnisfähigkeit ist offensichtlich begrenzt. Definieren Sie doch bitte, wie Sie "Strategie" im obigen Zitat definieren (psychologisch, soziologisch oder wie auch immer). Und damit meine ich nicht, wie diese "Strategie" funktioniert, sondern was für sie in diesem Zusammenhang eine "Strategie" ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #356 springen »
#367 RainbowAnonym
#368 Hantewi
  • 16.06.2017, 18:10h
  • Antwort auf #366 von Rainbow
  • @Hantewi:
    "Sie versuchen hier, die dem rassistischem Agieren innewohnende "Strategie" zu negieren und zu bagatellisieren und Täter zu 'armen Betroffenen' zu machen."

    @Rainbow:
    "...Das war zwar nicht meine Intention, aber egal..."

    @Rainbow:
    "...Die Menschen, die Ihren latenten Rassismus nie reflektiert haben..."

    Ich möchte Ihnen zu diesem Zeitpunkt nicht folgen. Alles klar?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #366 springen »
#369 OutAndProud
#370 RainbowAnonym
#371 Janana
  • 16.06.2017, 18:20h
  • Antwort auf #360 von Orthogonalfront
  • Nein, weil sie bezeichnet deine Aussagen rassistisch, weil sie fast deckungslos dem entsprechen, was auch in den verlinkten Seiten als rassistische Verhaltensweise bezeichnet wird.
    Das wurde oft genug erklärt. Du machst es trotzdem weiter. Einfach nur zu verkünden, du seist nicht rassistisch, hilft da nichts. Keine rassistischen Aussagen von sich zu geben - das wäre nicht rassistisch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #360 springen »
#372 OrthogonalfrontAnonym
  • 16.06.2017, 18:22h
  • Antwort auf #369 von OutAndProud
  • Und dass sich dann andere Identitäten, die ebenfalls nichts mit LGBTTIQ zu tun haben, dann ausgeschlossen fühlen, ist dir egal? Oder wird einfach so lange weiter "erweitert", bis sich niemand mehr beschwert. Ansonsten kannst du jetzt schon hart davon ausgehen, dass ich dafür kämpfen werde, dass auch ein weißer Streifen da drauf kommt, sollte es euch gelingen euren schwarzen und braunen Streifen da drauf zu kriegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #369 springen »
#373 LächerlichAnonym
  • 16.06.2017, 18:33h
  • Fazit:
    nach mehreren Versuchen von verschiedenen Kommentatoren, mit Janana und mit Hantewi ins Gespräch zu kommen, und diese zwei nichts als Vorwürfe schreiben, aber keine Inhalte, und auch keine Fragen beantworten, gehe ich aus dieser Diskussion.

    Und eines ist glasklar:
    Die Regenbogenflagge hat mit dem Thema im Artikel null Komma nichts zu tun.
    Ich nannte konkrete Lösungen, wie sich die Problematik überwinden lässt.

    Ich bin definitiv gegen diese vorurteilsvolle, stigmatisierende, und einseitige Initiative im Artikel.
    Stattdessen muss an den Menschen angesetzt werden und Betroffene selbst müssen an sich arbeiten.
    Punkt - Ende!
  • Antworten » | Direktlink »
#374 OutAndProud
#375 OutAndProud
#376 OrthogonalfrontAnonym
#377 NachfrageAnonym
  • 16.06.2017, 18:51h
  • Antwort auf #355 von OutAndProud
  • "Wer gibt schon gerne etwas von Privilegien freiwillig ab ?"

    Ich möchte da noch mal unterscheiden.

    Wenn z.B. meine Chancen auf einen Job oder eine Wohnung besser sind, weil Menschen mit "nicht deutsch klingenden" Namen gleich aussortiert werden, ich aber nicht, dann müsste ich tatsächlich den gleichen Kuchen mit mehr Menschen teilen, wenn wir diese Diskriminierungen abschaffen würden. Da verlöre ich also wirklich ein "Privileg".

    Wenn aber z.B. mehr Menschen heiraten können als vorher, dann verliert dabei ja niemand das "Privileg" zu heiraten. Das einzige, was Manchen dann verlorenginge, wäre das Gefühl, sich moralisch erheben zu können und dabei auch noch den Segen des Staates zu haben. Das würde ich nicht unbedingt als ein "Privileg" bezeichnen, das ist einfach nur Arschlochhaftigkeit.

    Wenn es um bestimmte Alltagserfahrungen geht, wie z.B. die, dass ich nicht dauernd gefragt werde, woher ich "eigentlich" komme oder warum ich so gut deutsch spreche, dann finde ich es etwas seltsam, von "Privilegien" zu reden. Natürlich weiß ich, dass mich das von manchen anderen Menschen unterscheidet, aber ich fände es hier sinnvoller, die Erfahrungen der anderen als "Diskriminierungen" zu markieren statt meine als ein "Privileg". Das klingt ja bisschen so, als hätte ich da etwas, das mir nicht zusteht. Abgeschafft werden muss hier aber nicht mein "weißes Privileg", sondern die Diskriminierung der anderen.
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#378 AutschAnonym
  • 16.06.2017, 18:56h
  • Antwort auf #373 von Lächerlich
  • "Ich nannte konkrete Lösungen, wie sich die Problematik überwinden lässt."

    .... und ließt Kritik an diesen Vorschlägen einfach nicht gelten, weil das ja alles nur "Vorwürfe" seien, mit denen du dich gar nicht auseinandersetzen musst.
    So viel zum Thema "ich will hier verzweifelt ins Gespräch kommen, aber keiner redet mit mir."
    SEHR glaubwürdig....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #373 springen »
#379 OrthogonalfrontAnonym
#380 OrthogonalfrontAnonym
  • 16.06.2017, 19:03h
  • Antwort auf #373 von Lächerlich
  • Mach dir nichts draus. Du hast wirklich super argumentiert und ich bin voll auf deiner Seite. Manche Menschen haben sich eben leider derart in ihrer jeweiligen Weltsicht verloren, dass sie unerreichbar geworden sind. Das ist nicht dein Fehler, sondern einfach deren selbst verschuldete Unmündigkeit. Machs gut bis zum nächsten mal, Liebes. :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #373 springen »
#381 OutAndProud
  • 16.06.2017, 19:29h
  • Antwort auf #377 von Nachfrage
  • "Das einzige, was Manchen dann verlorenginge, wäre das Gefühl, sich moralisch erheben zu können und dabei auch noch den Segen des Staates zu haben."

    Das ist kein Gegenargument. Privilegien können auch nicht materiell sein und sich offenbaren in "Gefühlen". Das das darüber hinaus auch noch "Arschlochhaftig" sein kann ist was anderes. Ein Privileg zu haben geht über den Geldbeutel, den Zugang zu Wohnraum oder Arbeitsplätzen hinaus.

    "dass ich nicht dauernd gefragt werde, woher ich "eigentlich" komme oder warum ich so gut deutsch spreche, dann finde ich es etwas seltsam, von "Privilegien" zu reden. "

    Weil wir das wenn dann nur indirekt erleben. Ich habe meine Kollegin seinerzeit natürlich auch gefragt wie sie das findet. Die Antwort war "Die ersten paar mal war das vielleicht noch lustig, aber irgendwann nervt es einfach"

    Es gibt dir halt immer wieder das Gefühl doch nicht dazu zu gehören. Ich würde auch sagen, das das eher die untere Stufe von Rassismus ist.
    Ich habe sie auch gefragt was sie sonst noch im Alltag erfährt. Da hat sie mir gesagt, das sie beim Aussteigen aus der S-Bahn immer wieder Wörter wie "Du Schlitzie" oder ähnliches mit auf den Weg bekommt. Das bekommt sonst kein Fahrgast mit.
    Das ist dann schon eher die mittlere Stufe von Rassismus.

    "Das klingt ja bisschen so, als hätte ich da etwas, das mir nicht zusteht."

    Ob es dir oder mir zusteht ist dabei nicht die Frage. Wir haben es und wir können nichts dagegen tun. Wir können das Privileg auch nicht zurück geben, oder umtauschen.

    Genauso wenig sind wir aber auch Schuld daran, worauf die "White Guilt" Debatte abzielt.

    Daraus ergibt sich zumindest für mich eine Verantwortung. Die besteht darin zunächst einmal zu erkennen das ich dieses Privileg habe und der zweite Schritt ist dann verantwortungsvoll damit umzugehen.
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#382 OutAndProud
#383 OrthogonalfrontAnonym
  • 16.06.2017, 19:47h
  • Antwort auf #381 von OutAndProud
  • "Ob es dir oder mir zusteht ist dabei nicht die Frage. Wir haben es und wir können nichts dagegen tun. Wir können das Privileg auch nicht zurück geben, oder umtauschen.

    Genauso wenig sind wir aber auch Schuld daran, worauf die "White Guilt" Debatte abzielt.

    Daraus ergibt sich zumindest für mich eine Verantwortung. Die besteht darin zunächst einmal zu erkennen das ich dieses Privileg habe und der zweite Schritt ist dann verantwortungsvoll damit umzugehen."

    Ich kann dir sagen, wenn du das SO von Anfang an formuliert hättest, wäre die Diskussion nicht mal halb so konfrontativ verlaufen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #381 springen »
#384 OrthogonalfrontAnonym
#385 hugo1970Profil
  • 16.06.2017, 22:58hPyrbaum
  • Zu erst hatte ich auch gedacht; warum nicht, dann aber, wieder mal das Hirnlein eingeschaltet und an unsere nazigeschichte gedacht und an unsere armseligen unionen, somnit bin ich voll dagegen.
    Wir müßen rechte mit all unseren Kräften beckämpfen!!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#386 TheDadProfil
#387 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 23:47hHannover
  • Antwort auf #317 von Lächerlich
  • ""Bei deinen Kommentaren ist dein Beitrag zum Artikel verschwindend gering!""..

    Bei so viel veröffentlichtem Unsinn bist auch Du nicht von der Aufgabe erlöst meine Position aus den verschiedenen Versatzstücken in den Kommentaren zusammensetzen zu müssen..

    Nimm einfach mal nur die Kommentare von mir die sich mit den Deinen beschäftigen..
    Dort findet sich eigentlich die Quintessenz meiner Position..

    ""Für dich nochmal extra:
    Deine Phantasie über die Zerstörung der Regenbogenflagge hast du dir selbst ausgedacht als weiterer Vorwurf.""..

    Was hast Du geraucht ?
    Laminat ?
    In welchem Kommentar schreibe ich denn davon, die Flagge würde zerstört werden ?

    Das ist euer Unsinn, der von "Orthogonalfront" und Dir, denn wenn dazu etwas in meinem Kommentaren stehen sollte, dann handelt es sich um in doppelte Anführungszeichen gesetzte Zitate aus euren Kommentaren..

    ""Die Farbbedeutung schließt alle LSBTTIQ mitein. Die Flagge schließt niemanden aus.""..

    Um es noch einmal zu schreiben :
    Die Farben der Flagge repräsentieren überhaupt keine Personen oder Gruppen und Grüppchen innerhalb der LGBTTIQ*-Menschen sonder Eigenschaften..
    Welche mir hier fehlen hast Du abgefragt, und dazu eine explizite Antwort erhalten..

    ""Wenn wir das in weiteren 200 Kommentaren wiederholen müssen, bis es eines Tages verstanden und begriffen wird, zum Beispiel von dir, ok, machen wir gerne.""..

    Untauglicher Versuch..
    Deine Meinung bildet nicht den Abschluß einer Diskussion die noch gar nicht geführt wurde, denn die mehr als 300 Kommentare drehen sich bislang um die Idee von "Orthogonalfront" und auch Dir, wieso die Flagge nicht erweitert werden DARF..

    Zu der Frage WIE man sie erweitert, wenn man es denn tut, sind wir hier noch gar nicht weiter gekommen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #317 springen »
#388 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 23:52hHannover
  • Antwort auf #319 von Rainbow
  • ""Übrigens geht es nicht um weiße, schwarze etc. Identität, sondern um weiße, schwarze etc. Identitäten als (Selbst)Zuschreibungen, Konstrukte und auch "Prägungen".""..

    Was dafür sprechen muß, daß dort wo diese Identität nicht reflektiv wahrgenommen wurde, die Schwelle zum Rassismus am geringsten ist..

    Analog zur Heteronormativität wird die eigene Identität als etwas "erwartbares" wahrgenommen und nicht hinterfragt..
    Selbstverständlich ist man "weiß", und ebenso selbstverständlich deshalb auch "etwas besseres" als all die anderen, über die man sich dann "irgendwie lustig machen" darf, um sie genau damit dann auch abzuwerten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #319 springen »
#389 TheDadProfil
  • 16.06.2017, 23:59hHannover
  • Antwort auf #322 von Lächerlich
  • ""Ich habe den Eindruck, dass sich alle auf sie stürzen, weil sie einen Standpunkt hat.""..

    Da irrst Du dich mit ihr zusammen..

    Es "stürzen" sich alle auf ihren Standpunkt um zu beleuchten warum er falsch ist..

    Die Intention dahinter ist das Angebot zu erkennen warum der Standpunkt falsch ist, was eben nichts mit dem Abwehrmechanismus der empfundenen "Belehrung" zu tun hat..

    Grundsätzlich ist es nämlich egal ob sie kapiert das ihr Standpunkt falsch ist, denn es geht nur darum falsche Standpunkte nicht unwidersprochen im Raum stehen zu lassen..

    Dein Subtext verdeutlicht hier aber noch mehr..
    Dich treibt die Angst um, hier könnte eine Userin "angegriffen" werden, die vielleicht sogar im realem Leben eine nette Frau sei..

    Mag sein..
    Vielleicht ist sie sogar wirklich sehr engagiert und spendet noch fürs Tierheim..
    Das steht hier bloß gar nicht zur Debatte..
    Hier geht es ausschließlich um die Position..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #322 springen »
#390 OutAndProud
#391 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 00:40hHannover
  • Antwort auf #349 von Orthogonalfront
  • ""Nö, dein EINZIGES Thema ist das, was du unter Identität verstehst und die du unbedingt alles anderen aufzwingen willst.""..

    Deine sprachliche Inkompetenz ist noch eingeschränkter als ich zunächst annahm..

    Der Artikel ist der Auslöser des Threads..
    Der Artikel beschäftigt sich mit der Thematik des Ausschlußes von Menschen durch Unsichtbarkeit aus der Communty, und ihrem Lösungsvorschlag dazu..
    Das Thema lautet seitdem : Identität..
    Spätestens in Kommentar Nr.#35 von "Hantewi" wurde deutlich darauf verwiesen..

    Aber nun kommt die Muddi aka "Orthogonalfront" um die Ecke, und behauptet, ihr würde diese Identität aufgezwungen werden..

    Nun denn..
    Zunächst könnte Dir "Hantewi" weder ihre eigene Identität aufzwingen, noch ihre Auffassung dazu..

    Denn Du hast schon eine Identität..
    Die Du aber bislang offensichtlich niemals hinterfragt hast..

    Btw..
    Die Analogie zur Entwicklung Heterosexueller Menschen, die eben kein ComingOut ihrer Sexuellen Identität erleben, habe ich nicht von Ungefähr in eine Antwort zu ähnlichem Unsinn von "Lächerlich" dazu eingefügt..
    Doch Analogien sind nach wie vor Gleichnisse die nicht verstanden werden, weil sie nicht verstanden werden wollen..

    Du hast also eine Identität, über diese aber noch nie wirklich nachgedacht..
    Das "ich denke, als bin ich" hat sich bei Dir noch nicht durchgesetzt, und zu diesem Zitat gäbe es dann noch den Zusatz
    "und jetzt weiß ich auch warum"..
    Oder auch "was" man ist..

    Dein Negation von weiter oben, Du seist ja eher "der dunklere Hauttyp", weshalb Du glaubst, Du würdest nicht als "weiße" wahrgenommen (was du dir selbst vergaukelst !) relativiert sich durch Dein Verhalten..
    Und das ist nicht nur "weiß", es ist sogar "Blüten-weiß"..

    Die Negation gemeinsamer politischer Ziele der Community..
    Die Negation gleicher Rechte aller Bürger, unabhängig von Herkunft, Geburt oder Sexueller Identität..
    Deine Idee des "Kasten-Systems" dem Du hier diverse Male das Wort geredet hast..

    Sämtlich Ausdruck des Rassismus Deiner "weißen" Identität, derer Du dir ganz offensichtlich immer noch nicht bewußt geworden bist, weil Du niemals darüber nachgedacht hast, ebensowenig wie und woher sich all dieser Unsinn in Deinem Kopf zusammenrotten konnte..

    In Dir ist so viel heteronormativer Müll abgelagert, daß man schon Zweifeln kann wie Du dir überhaupt darüber klar werden konntest Lesbe zu sein..

    Du bist so eine Art Abziehbild einer "Alice-Weidel-in-derAFD"..

    Das wird man doch noch mal so schreiben dürfen, oder ?
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#392 RainbowAnonym
#393 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 00:52hHannover
  • Antwort auf #372 von Orthogonalfront
  • ""Und dass sich dann andere Identitäten, die ebenfalls nichts mit LGBTTIQ zu tun haben, dann ausgeschlossen fühlen, ist dir egal?""..

    Woraus geht denn das nun hervor ?
    Was hat das mit Menschen außerhalb der LGBTTIQ*-Menschen zu tun ?

    ""Oder wird einfach so lange weiter "erweitert", bis sich niemand mehr beschwert.""..

    Das wäre zumindest eine vernünftige Strategie..

    ""Ansonsten kannst du jetzt schon hart davon ausgehen, dass ich dafür kämpfen werde, dass auch ein weißer Streifen da drauf kommt, sollte es euch gelingen euren schwarzen und braunen Streifen da drauf zu kriegen.""..

    In Dir schlummert immer noch die Idee der "Rassen-Theorie" und der Hautfarben..
    Und Deine Ankündigung dann für einen weißen Streifen kämpfen zu wollen ist, neben der üblichen billigen Trotzreaktion, damit der ultimative Beleg Deiner "weißen" Identität, die ihren Rassismus durchsetzen will..

    Denn wenn die anderen im Bus schon vorne sitzen wollen, dann will ich wenigstens den Bus lenken..

    Schauderhaft..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #372 springen »
#394 TheDadProfil
#395 OrthogonalfrontAnonym
  • 17.06.2017, 01:11h
  • Antwort auf #393 von TheDad
  • Nööö, es geht um GLEICHE RECHTE FÜR ALLE. Was genau hast du daran immer noch nicht verstanden?

    Hier geht es in der Tat darum einer Untergruppe von LGBTTIQ Sonderrechte einzuräumen. Was genau ist daran gleichberechtigt? Nichts! Kommt eine "schwarze Identität" drauf, müssen alle anderen "Identitäten" (meint in Wirklichkeit Hautfarben) eben auch mit drauf, um die Gleichberechtigung wiederherzustellen. Alles völlig überflüssig, wenn man die Regenbogenflagge so lässt, wie sie ist.
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#396 OrthogonalfrontAnonym
  • 17.06.2017, 01:18h
  • Antwort auf #393 von TheDad
  • "In Dir schlummert immer noch die Idee der "Rassen-Theorie" und der Hautfarben.."

    IHR seid es doch, die unbedingt Hautfarben an die Regenbogenflagge heften wollen, nicht ich. Mir ist die Hautfarbe von Menschen doch völlig egal. IHR macht darüber ein Fass auf und könnt einfach nicht von rassischen Symboliken lassen. Verdrehe also nicht schon wieder die Tatsachen, nur weil es dir so einen rattigen Spaß bereitet, anderen Rassismus zu unterstellen. Das könntest du nämlich nicht mehr, wenn wir alle diese rassische Idee endlich hinter uns lassen würden und nur deshalb hältst du diese Idee weiterhin hoch.

    Erbärmlich.
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#397 OrthogonalfrontAnonym
#398 CheckaAnonym
#399 mugenAnonym
  • 17.06.2017, 08:44h
  • Dagegen. Für mehr tolleranz steht die kommunity eh und führt seinen eigenen weg. Rassismus ebenso bzw gegen Rassismus. Wir sind für alle farben und faszetten ob man da jetz kontraste und nuonzen einbauen sollte. Ich glaube nich. Haben doch auch wir noch genug damit zu tun geschlechter aufzudröseln und für tolleranz in der eigenen kommunity zu sorgen. Da sollte uns die rassenfrage nicht beschäftigen. Bzw sollten wir uns das nich aufdrückennlassen. Für tolleranz stehen wir doch schon. Daher würde uns die das Rassismus ding wohl eher zurück werfen. So denke ich.
  • Antworten » | Direktlink »
#400 QuintessenzAnonym
  • 17.06.2017, 09:33h
  • Wenn es den Leuten aus Philadelphia ausschliesslich um die Eigenschaft Idendität gehen würde, dann ist das Hinzufügen zweier Streifen schlicht verkehrt. Dieser Umstand verwirrt so stark, daß man mal locker 400 Kommentare aneinander vorbei reden kann.
    Dies ist eine doppelte Rüge an die Verantwortlichen. Ebenfalls die Festlegung der Farben auf Braun und Schwarz, welche nun wirklich unpassend für den Regenbogen sind und das Thema Idendität zwar eingängig, jedoch auch sehr unzureichend (Fixierung auf Hautfarbenproblematik) symbolisiert.
    Nehmt eine -Regenbogenfarbe- und nennt sie Idendität. Wenn wir schon dabei sind sollten dann auch die beiden fehlenden Streifen (pink & türkis) wieder eingefügt werden (mir wichtig).
  • Antworten » | Direktlink »
#401 RainbowAnonym
  • 17.06.2017, 11:26h
  • Antwort auf #400 von Quintessenz
  • "Nehmt eine -Regenbogenfarbe- und nennt sie Idendität. Wenn wir schon dabei sind sollten dann auch die beiden fehlenden Streifen (pink & türkis) wieder eingefügt werden (mir wichtig)."

    Die von Gilbert Baker entworfene Rainbow Flag sollte ja als Ganzes die Vielfalt symbolisieren (Identitäten eingeschlossen).

    "The rainbow is so perfect because it really fits our diversity in terms of race, gender, ages, all of those things." (G. Baker, 2015)

    " ... all of those things"

    www.independent.co.uk/news/world/americas/how-the-rainbow-be
    came-the-symbol-of-gay-pride-10356350.html


    Schon erstaunlich, dass bei manchen die Bedeutung des von Mr. Baker entworfenen Symbols nicht angekommen zu sein scheint.
    Wer den Diskurs über Diskriminierungen innerhalb der Community auch mittels eines oder mehrerer Symbole führen möchte, sollte sich der Mühe unterziehen, dafür ein oder mehrere Symbol(e) zu entwerfen.
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#402 WirkungslosAnonym
  • 17.06.2017, 12:03h
  • Die zwei weiteren Farben bleiben wirkungslos. Die Regenbogenflagge an sich steht als starkes Symbol für Toleranz und Akzeptanz.
    Jetzt liegt es nur noch am Umgang untereinander, wie sehr WIR die Bedeutung der Flagge verinnerlichen und diese als Menschen repräsentieren!
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#403 Hantewi
  • 17.06.2017, 12:18h
  • Antwort auf #399 von mugen
  • "...und für tolleranz in der eigenen kommunity zu sorgen. Da sollte uns die rassenfrage nicht beschäftigen. Bzw sollten wir uns das nich aufdrückennlassen. Für tolleranz stehen wir doch schon. Daher würde uns die das Rassismus ding wohl eher zurück werfen..."

    ...

    ..."das Rassismus Ding"..."Toleranz"..."nicht beschäftigen"..."nicht aufdrücken lassen"...

    ..."Rassenfrage".

    Das ist alles nur noch obszön. Ich bin angewidert. Ekelhaft!

    Ich ziehe mich aus der Weissen Deutschen LGBTIQ-"Community" zurück.

    Off.
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#404 WirkungslosAnonym
  • 17.06.2017, 12:28h
  • P.S.:
    Zwei weitere Farben funktioniert auch symmetrisch nicht. Es wäre dann ein Quadrat und keine Flagge.
    Sichtbarkeit muss auf andere, vielfältige Weise umgesetzt werden. Lösungen liegen als Kommentare vor.
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#405 QuintessenzAnonym
  • 17.06.2017, 12:39h
  • Antwort auf #401 von Rainbow
  • Auf deiner verlinkten Seite befindet sich aber am unteren Ende des Artikels ein Foto mit 9 Personen in unterschiedlich gefärbten Outfits.

    Schon erstaunlich, dass bei manchen die Bedeutung des von Mr. Baker entworfenen Symbols nicht angekommen zu sein scheint.
    Das war unverschämt, du LAPPEN. Könnte es vielleicht sein, daß deine Interpretationsfähigkeit mit der Rainbowflag schon das Maximum darstellt?
    Ich habe noch nicht mal angefangen.

    Wer den Diskurs über Diskriminierungen innerhalb der Community auch mittels eines oder mehrerer Symbole führen möchte, sollte sich der Mühe unterziehen, dafür ein oder mehrere Symbol(e) zu entwerfen.

    Der Meinung bin ich auch. War nur ein Hinweis an die Veränderer und nicht wirklich fordernd gemeint.

    Antwort auf #402 von Wirkungslos

    Sie wurde nun mal so konzipiert:

    (Hot Pink = Sexualität)
    Rot = Leben
    Orange = Gesundheit
    Gelb = Sonnenlicht
    Grün = Natur
    (Türkis = Kunst)
    Königsblau = Harmonie
    Violett = Geist

    Pink und Türkis wirkungslos?
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#406 Janana
  • 17.06.2017, 12:45h
  • Nun, es werden verschiedene technische Gründe vorgebracht, warum das Ergänzen der Flagge um zwei Streifen keine gute Lösung ist. Nunja, manche davon sind Unfug (insbesondere hier zuletzt genannte), aber das war nie das Thema und ich mag gar nicht darauf einsteigen.

    Dass die Regenbogenfahne inklusiv gedacht war, auf das Argument wurde hier auch schon zig mal eingegangen. Es nervt, sich wiederholen zu müssen.

    Der Punkt, zum x-ten Mal, ist - dass es in der LGBTIQ*-Community Rassismus gibt. Viel davon wird gerade aus der Diskussion hier deutlich. Und DAS war das Thema der 400 Posts. Denn gerade bei den ersten paar Kommentaren ist klar geworden, WIESO überhaupt ein Rassismus-Problem existiert.

    Man bekämpft Rassismus nicht, indem man nur verkündet, dass Rassismus weder geplant war, noch indem man verkündet, man sei ja selbst nicht rassistisch. Noch indem man die Gespräche darüber ad absurdum führt, indem man alle Begriffe verdreht.

    Gar zu sagen, dass sich mit dem Thema Rassismus zu beschäftigen, die Community zurückwerfen würde. (???) Worauf zurückwerfen? Nunja, es ist auch meine Erfahrung, dass es gerade in den einzelnen "Communitys" massive Ausgrenzung und Diskriminierung untereinander gibt. Ja, ist richtig, die "Communitys" haben nicht nur ein Rassismus-Problem, sie haben noch viel tiefgehendere Problem. Aber bevor man die Klappe aufmacht und einfach nur verkündet, dass man viel weiter sei, könnte man sich vielleicht mal überlegen, wieso man nicht weiterkommt. Und sich mit den grassierenden - geleugneten - Problemen der eigenen "Communitys" beschäftigen, bevor man andere Dinge tut. Und dazu gehört auch Rassismus. Hausaufgaben nicht gemacht, setzen, sechs.
  • Antworten » | Direktlink »
#407 WirkungslosAnonym
  • 17.06.2017, 12:48h
  • Antwort auf #405 von Quintessenz
  • Ach, nun reihst du dich ein in diejenigen, die ohne Vorwürfe nicht schreiben können? Prima.
    Mein Kommentar bezog sich auf den Artikel und nicht auf das, was in deinem Kommentar steht.
    Einfach nachfragen, wenn du was nicht verstehst. Wo steht bei mir, dass ich Türkis und Pink ablehne oder dem zustimme? Dazu äußerte ich mich nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #405 springen »
#408 QuintessenzAnonym
#409 OrthogonalfrontAnonym
#410 WirkungslosAnonym
  • 17.06.2017, 13:10h
  • Antwort auf #406 von Janana
  • Rassismus ist in den USA ein viel größeres Problem als in Deutschland.
    Die Überzahl der Deutschen sehen Menschen nicht als *black* oder als *white*
    Es werden Menschen als Menschen gesehen, mit allem, was zum Mensch sein dazugehört.
    Und es liegen Lösungen vor wie der Rassismus beseitigt werden kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #406 springen »
#411 stromboliProfil
  • 17.06.2017, 13:10hberlin
  • Antwort auf #403 von Hantewi
  • "Das ist alles nur noch obszön. Ich bin angewidert. Ekelhaft!"

    Vollkommen richtig!
    Aber sich zurückziehen bedeutet auch , den obszönen hier im Forum die Deutungshoheit zu überlassen...
    Was uns zumindest zum passiven Mitläufer degradiert .
    Verantwortung tragen für sich und andere, heißt auch widerstand leisten!
    Also hau den Spacken ihre -obszönitäten ruhig weiter um die Ohren bis es brummt!

    Man muss nicht in allen dingen übereinstimmen, aber es ist ein hervorzuhebender Verdienst, dass diese ungeheuerliche Diskussion losgetreten ist!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #403 springen »
#412 OrthogonalfrontAnonym
  • 17.06.2017, 13:18h
  • Antwort auf #406 von Janana
  • "Der Punkt, zum x-ten Mal, ist - dass es in der LGBTIQ*-Community Rassismus gibt."

    Nenn doch mal ein konkretes Beispiel. Das einzige dass ich immer höre ist, dass ein paar oberflächliche Kerle auf einer extrem oberflächlichen, auf schnellen Sex ausgelegten, Webseiten "no Blacks, no Asians" etc. schreiben. Dir ist schon klar, dass da auch sowas steht wie "keine Dicken, keine Alten" etc.? Das Problem ist hier nicht "Rassismus" sondern die Objektifizierung, so dass die Wahl der Sexpartner auf das Niveau der Auswahl eines neuen Dildos im Sexshop abstürzt. Gehört halt auch dazu, ist aber ein komplett anderes Problem. Doch mache wollen halt immer und überall Rassismus sehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #406 springen »
#413 WirkungslosAnonym
#414 OrthogonalfrontAnonym
#415 TheDadProfil
#416 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 13:36hHannover
  • Antwort auf #392 von Rainbow
  • ""Ob da braune und schwarze Zusatzstreifen hilfreich sind, käme wohl auf einen Versuch an.""..

    Jepp..
    Aber ich habe mich bereits weiter oben nicht für "Schwarz&Braun" ausgesprochen, sondern für die Diskussion um die Form der Erweiterung, die ich generell für möglich halte..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #392 springen »
#418 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 13:52hHannover
  • Antwort auf #395 von Orthogonalfront
  • ""Hier geht es in der Tat darum einer Untergruppe von LGBTTIQ Sonderrechte einzuräumen.""..

    Nöö..
    Hier geht es um die Diskussion in der eine Gruppe den Vorwurf macht sich innerhalb der Community marginalisiert zu sehen, weil sie unsichtbar bleiben..

    Leute wie Du und "Lächerlich" machen ihren Nicks alle Ehre indem sie die Diskussion von Anfang an im falschem Blickwinkel betrachtend zu beenden suchen indem sie behaupten "dies sei nicht so"..

    Diese Negation löst die Wahrnehmung dieser Gruppe in keiner Weise auf, und sie ist auch nicht hilfreich..

    Selbst wenn man denn dann mal anfangen würde darüber zu diskutieren ob eine Erweiterung denn überhaupt sinnvoll sei, was durch Dein und ihr "es ist ja alles gut" noch nicht geschehen ist, dann würde bei der Entscheidung zu einer Erweiterung diese Gruppe immer noch nicht mit "Sonderrechten" ausgestattet..

    Wieder nur ein "Argument" aus der Schublade der Gleichstellungsgegner, die unablässig behaupten, die Gleichstellung würde die Gleichgestellten dann privilegieren..

    Nachweisbarer Unsinn der sich allein durch den Begriff "Gleichberechtigung" erkennen lassen würde, wenn man sich denn endlich mal darüber Gedanken macht, was man aussagt, wenn man die "Idee" verfolgt, die Du hier erneut einzubringen suchst..

    ""Was genau ist daran gleichberechtigt? Nichts! Kommt eine "schwarze Identität" drauf, müssen alle anderen "Identitäten" (meint in Wirklichkeit Hautfarben) eben auch mit drauf, ""..

    Bullshit der aus der Tatsache resultiert, daß Du nicht erkennen willst, daß Deine Identität bereist drauf IST !

    Wenn nun eine oder mehrere Andere hinzukommen verlierst Du NICHTS, denn erst wenn alle drauf sind, sind auch alle durch das "gemeinsame Symbol" vertreten..

    Deine "Idee" des "dann will ich aber noch eine haben" ist nichts weiter als der Versuch die Diskussion in die falsche Richtung zu lenken..

    Die Farben verkörpern Eigenschaften..
    Dein Eigenschaften SIND vertreten..
    Andere Eigenschaften sind NICHT vertreten..
    Wenn die nun dazu kommen, erledigt sich Deine Eigenschaft nicht in ein Nichts, was dann wieder "ausgeglichen" werden müßte..

    Deine Scheiß Rassismus-Schiene des
    (meint in Wirklichkeit Hautfarben)
    kannst Du dir hier endlich sparen !

    Und selbst wenn es so wäre, dann bedeutete Deine Gegenposition :
    "ich will die anderen Hautfarben nicht sehen"..

    Steck Dir deinen Rassismus dort hinein, wo er Dir entschlüpft ist !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #395 springen »
#419 WirkungslosAnonym
  • 17.06.2017, 14:12h
  • Antwort auf #416 von TheDad
  • Ihr dreht euch das Thema so hin wie es euch passt.
    Im Artikel geht es um braun und schwarz als Zusatz zur Regenbogenflagge. Das wird mit Rassismus verbunden. Auch du hast Hantewi unterstützt in ihrer Äußerung bezüglich ethnischen Identitäten.
    Nun kommst du mit dem Thema daher, ob die Flagge grundsätzlich erweitert werden soll, unabhängig der Farben.
    Das sind zwei verschiedene Themen. Und zeugt davon, dass du momentan das Thema Rassismus nicht ernst nimmst. Zumal von dir dazu keine Lösungen kommen.
    Hier geht es um vielfältige Formen des Rassismus undin die Farben braun und schwarz als Zusatz.
    Das Thema, andere Farben hinzufügen, gehört in einen neuen Artikel.
    Du weichst vom Thema ab.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #416 springen »
#420 RainbowAnonym
#421 Janana
  • 17.06.2017, 14:27h
  • Antwort auf #419 von Wirkungslos
  • "Ihr dreht euch das Thema so hin wie es euch passt."

    Nein, Leute, die einfach immer nur "verkünden", drehen Themen so hin, wie es ihnen passt.

    "Und zeugt davon, dass du momentan das Thema Rassismus nicht ernst nimmst."

    ????????? Äh? Wer leugnet denn hier Rassismus ständig?

    "Zumal von dir dazu keine Lösungen kommen."

    Ach? Das Thema "Lösungen diskutieren" hast Du immer aufgebracht. Wieso meinst Du, dass Du einfach immer das Thema ändern kannst und alle müssten mitziehen? Wobei das erste Thema ja gar nicht gelöst ist. Du hast nur "verkündet", dass es beendet ist und bis zu einem anderen Thema übergegangen und wunderst Dich, warum niemand mitzieht und sagt, dass das erste Thema nicht beendet ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #419 springen »
#422 Janana
  • 17.06.2017, 14:39h
  • Antwort auf #399 von mugen
  • "Da sollte uns die rassenfrage nicht beschäftigen."

    Rassenfrage???

    Was kommt als nächstes? Rassenschande?

    "Bzw sollten wir uns das nich aufdrückennlassen. "

    Nein, das müssen Weiße nun wirklich nicht. Die Schwarzen müssen sich zurücknehmen, mit so einem Scheiß müssen sich die Weißen doch wirklich nicht rumschlagen. Sie sind ja "tolerant". Sie lassen die Schwarzen ja immerhin frei rumlaufen, könnten sie ja auch zurück nach Afrika schicken.

    Seid ihr noch von allen guten Geistern verlassen? Selbst Eure Wortwahl offenbart doch den Rassismus. Bis ins Mark.

    Ist Euch nicht aufgefallen, dass die anwesenden PoC systematisch angegriffen, diskreditiert und ignoriert werden? Immer müssen Weiße das letzte Wort haben. Und recht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #399 springen »
#423 RaiderTwixAnonym
#424 Janana
  • 17.06.2017, 14:41h
  • Antwort auf #409 von Orthogonalfront
  • "Ist es denn in der "PoC US LGBTIQ-"Community"" so super?"

    Ist das das Thema?

    Was soll das bedeuten? Was in den USA nicht besser klappt, damit muss man sich in Deutschland nicht beschäftigen? Oder was.

    "Nichts als leere Versprechungen..."

    Und was sind die ständigen Verkündungen, es gebe kein Rassismus? Das ist noch viel mehr als "leere Versprechungen".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #409 springen »
#425 Janana
#426 WirkungslosAnonym
  • 17.06.2017, 14:50h
  • Antwort auf #421 von Janana
  • Mein Kommentar richtete sich an TheDad, nicht an dich.
    Und der ständige Wechsel der Bezeichnungen, und Wiederhoungen worum es ginge, wurde schon von einem anderen Kommentator festgestellt. Und er richtete diese Kritik an euch, nicht an mich.
    Ist übrigens alles nachzulesen.
    Und ich kritisiere euch dafür, dass ihr zwar zwei weitere Farben wollt, aber keine Argumente bringt, was diese Erweiterung rechtfertigen würde.
    Rassismus alleine ist kein Grund, braun und schwarz der Regenbogenflagge hinzuzufügen. Es gibt vielfältige Formen von Rassismus und Diskriminierung, nicht nur aufgrund von ethnischen Identitäten.
    Deshalb sind die Farben braun und schwarz eine Ausgrenzung für alle anderen LSBTTIQ, die damit nicht berücksichtigt sind. Es wurde längst genannt, welche anderen LSBTTIQ Gruppen diskriminiert werden.
    Die würden dabei gar nicht berücksichtigt werden.
    Aus diesem Grund wäre es dann auch kein gemeinsames Symbol mehr.
    Ich lehne den Farbzusatz braun und schwarz entschieden ab.

    Was die grundsätzliche Erweiterung betrifft, mit anderen Farben, hat hier bei diesem Artikel zu diesem Thema nichts zu suchen. Das gehört in einen neuen Artikel. Denn sonst wird das Thema Rassismus nicht mehr ernst genommen.
    Das müsstest du doch am besten verstehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #421 springen »
#427 Janana
  • 17.06.2017, 15:01h
  • Antwort auf #426 von Wirkungslos
  • "Und ich kritisiere euch dafür, dass ihr zwar zwei weitere Farben wollt, aber keine Argumente bringt, was diese Erweiterung rechtfertigen würde."

    Niemand hat gesagt, dass "wir zwei Farben wollen". Die Diskussion ist dadurch entbrannt, dass ihr Rassismus geleugnet hat, Reverse Rassismus unterstellt habt - beides im Übrigen immer noch tut. Das ganze mit Behauptungen, die sachlich immer wieder falsch waren.

    Was insbesondere geschafft wurde, dass eine PoC, die SEHR SEHR viel Geduld bewiesen hat, und immer wieder darauf hingewiesen hat, dass hier Dinge verdreht wurden, letztlich beschimpft wurde, wodurch sie - nachdem sie sich tagelang weiter rassistischen Argumentationen ausgesetzt sah - zurückgezogen hat.

    Was meint ihr, warum PoC den Prides fernbleiben und sich von den Communitys ausgeschlossen fühlen? GENAU DESHALB! Ihr habt genau wieder genau das gemacht, weswegen die Problematik überhaupt angesprochen werden muss!

    Versteht ihr das nicht?

    Und nein, ständige Verweise darauf, dass es auch noch andere Probleme gibt, und diesem Problem hier deswegen keine besondere Aufmerksam geschenkt werden kann (und deswegen alles so bleiben soll wie es ist), ist nicht in Ordnung.

    Es geht mir so auf den Senkel, dass in Deutschland immer nur verkündet wird, dass alles super sei.

    Und diejenigen, die von den Problemen betroffen sind, sollen sie lösen. Man gibt ihnen Geld für Selbsthilfegruppen. Man fragt sie, was sie denn gegen die Diskriminierung tun würden. Die Deutschen fragen sich nie, was SIE tun können. Weil sie leugnen, dass von ihnen das Problem ausgeht. Das Problem gibt es auf vielen Ebenen. Behinderungen, LGBTIQ*, Geschlechtergerechtigkeit, Herkunftsland, kulturelle Identitäten, und und und.

    Was du machst, ist Minderheiten gegeneinander auszuspielen. Tolle Wurst. Und was passiert am Ende? Die Minderheit wird unsichtbar gemacht und sie soll am Ende selbst schuld gewesen sein.

    Ich schäme mich für meine Mitweißen. Oft genug.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #426 springen »
#428 Janana
  • 17.06.2017, 15:10h
  • Achja.

    Und es wurde dann unter anderem behauptet, Rassismus in der LGBTIQ*-Community sei ein US-Problem, und ich solle doch Beweise vorlegen. Habe ich getan. Es wurde ignoriert. Wenn PoC uns Weißen vorwerfen, wir hätte ein Rassismus-Problem dann können wir das nicht einfach leugnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#429 Janana
  • 17.06.2017, 15:25h
  • Und wenn hier jemand in etwa schreibt, "das sei ein Thema der Rassenfrage und man sei sich wohl zu fein, um sich damit überhaupt befassen zu müssen", dann frage ich euch "Gutmenschen": Wo bleibt die Empörung? Der Aufschrei? Die Welle der Solidarität?
  • Antworten » | Direktlink »
#430 OutAndProud
#431 Janana
#432 Janana
#433 OutAndProud
#434 RainbowAnonym
  • 17.06.2017, 15:58h
  • Antwort auf #428 von Janana
  • Ich habe in der hiesigen Community selbst erfahren, dass es rassistische Diskriminierung gibt (ob bei Einlasskontrollen, durch blöde Bemerkungen oder anders). Da ist Aufklärungsarbeit und auch Ächtung rassistischen Verhaltens nötig. Ich halte es aber nicht nur in diesem thematischen Zusammenhang für wenig zielführend, über "die Deutschen" zu schreiben ("Die Deutschen fragen sich nie, was SIE tun können.", #427), da dies eine nicht vorhandene Homogenität unterstellt und gruppenbezogener Stereotypisierung Vorschub leistet. Aus meiner Sicht passen Rassismusbekämpfung und identitäre Zuschreibungen nicht nur nicht zusammen, sondern sie schließen sich aus. Ich halte nicht Zuschreibungen für geboten, sondern Sensibilität für die persönlichen Erfahrungen Betroffener, aus der hoffentlich eigenes Verhalten resultiert, das respektvoll und nicht diskriminierend ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #428 springen »
#435 OutAndProud
  • 17.06.2017, 16:12h
  • Antwort auf #434 von Rainbow
  • "Ich halte es aber nicht nur in diesem thematischen Zusammenhang für wenig zielführend, über "die Deutschen" zu schreiben"

    Da ich weder Italiener, noch Holländer, noch........... bin, kann ich nur über uns deutsche schreiben.

    Die "geistigen Verrenkungen" hier werden ja immer toller.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #434 springen »
#436 Hantewi
  • 17.06.2017, 17:35h
  • Antwort auf #411 von stromboli
  • @Hantewi:
    ""Das ist alles nur noch obszön. Ich bin angewidert. Ekelhaft!"

    @Stromboli:
    Vollkommen richtig!
    Aber sich zurückziehen bedeutet auch , den obszönen hier im Forum die Deutungshoheit zu überlassen...
    Was uns zumindest zum passiven Mitläufer degradiert .
    Verantwortung tragen für sich und andere, heißt auch widerstand leisten!
    Also hau den Spacken ihre -obszönitäten ruhig weiter um die Ohren bis es brummt!..."

    ......

    Ich trage Verantwortung bei meinem Volk. Ich bin nicht irgendwer. Ich habe eine Position. Meine Aufgabe ist es, mir Gedanken über unsere Zukunft zu machen. Ich nehme meine Verantwortung wahr.

    Ich trage auch Verantwortung in den LGBTIQ-Communities der People Of Color. Im Wesentlichen sind wir damit beschäftigt, uns zu beschützen. Ich nehme meine Verantwortung wahr.

    Es ist NICHT die Aufgabe einer Sioux und es ist NICHT die Aufgabe einer Woman Of Color Verantwortung für eine rassistische Weisse Gesellschaft zu übernehmen - und es ist auch NICHT ihre Aufgabe, Verantwortung für eine deutsche Weisse rassistische LGBTIQ."Community" zu übernehmen.

    Das ist NICHT meine Verantwortung.

    DAS ist die Verantwortung der Weissen Kultur und der Menschen mit WEISSER IDENTITÄT!!!

    Sie müssen ihre IDENTITÄT und ihren tief verinnerlichten RASSISMUS reflektieren. Sie müssen es SELBST tun, weil es in der Natur der Sache liegt, dass es niemand FÜR SIE tun kann.

    Sie verweigern diese Aufgabe seit
    J-a-h-r-h-u-n-d-e-r-t-e-n!!!
    Wann beginnen sie endlich damit?

    IHR müsst diese Diskussion führen!

    ......

    @Stromboli:
    "...Man muss nicht in allen dingen übereinstimmen, aber es ist ein hervorzuhebender Verdienst, dass diese ungeheuerliche Diskussion losgetreten ist!"

    Ich nehme an, Du hast bei "ein" das "D" vergessen - Ja, es ist mein Verdienst, dass diese ungeheuerliche entlarvende "Diskussion" losgetreten wurde.

    Es hat mich bereits ungeheure Überwindung gekostet, mit post #35 überhaupt einzusteigen, weil ich von vorne herein den weiteren Verlauf erwartet habe. - Es ist nicht schwer, das zu wissen - es läuft IMMER so. Es hat mich noch viel mehr Überwindung gekostet zu bleiben.

    Mittlerweile sind es über 400 posts. NICHTS hat sich seit post #35 bewegt. Dieser ganze thread offenbart nur eine einzige Strategie und nur ein einziges Ziel:

    Die VERWEIGERUNG, sich mit seiner*ihrer IDENTITÄT und dem eigenen RASSISMUS zu befassen. Bereits die Auseinandersetzung wird verweigert. Damit nicht genug:

    Anstatt sich mit dem von mir angesprochenen Thema zu befassen, werde ich seit über 400 posts ALS PERSON angegriffen und RASSISTISCH angegriffen. Ich werde auf übelste Weise beschimpft, beleidigt, gedemütigt und diskreditiert. Die üblichen Verweigerungs-Strategien.
    - Was ich mir hier angetan habe, war ein einziges Schlammbad. Vorhersehbar. Wie erwartet.

    Die Diskussion war von Anfang an rassistisch. Nach über 400 posts ist sie es mehr denn je. Seit post #1 hat man sich nur gesteigert. Die Diskussion ist an dem gleichen Punkt wie zu Beginn.

    Diese Diskussion scheitert bereits viel früher. Sie scheitert schon an der Bereitschaft der "Diskutanten", überhaupt gepostete Texte zu lesen - und wenn doch - scheitert es an kognitiven Fähigkeiten, den Inhalt dieser Texte überhaupt zu erfassen.

    Wie anders ist es zu erklären, dass selbst nach über 400 posts immer noch behauptet wird "ich würde unentwegt neue Bezeichnungen einführen", obwohl das @Lächerlich (und andere) war und ich die Hälfte meiner posts nur damit beschäftigt war, sie (und andere) immer und immer wieder zu korrigieren -?

    Warum waren die "Diskutanten" überhaupt immer sofort bemüht, den Terminus "KULTURELLE IDENTIÄT" für sich umzudeuten und für sich zu "übersetzen"?

    WEIL SIE IHN NICHT VERSTEHEN!

    Sie haben ihre KULTURELLE IDENTITÄT - nämlich DIE WEISSE - nie reflektiert.

    Back to square zero!

    Seit 12 Tagen bewege ich mich in deutschen LGBTIQ-"Communities" (ja - ich bin z.Z. in Deutschland). Unterirdisch. Eine Tortur. Unterste Schublade. Überall. 1:1 wie in diesem thread. Was ich in diesen Tagen als Woman Of Color erlebt habe, ist unglaublich. Mir fehlen dafür die Worte. -
    Ich bewege mich in vielen LGBTIQ-Communities weltweit - die Deutsche gehört zu den rassistischsten der Welt!

    ......

    Es geht nicht um die Frage, hier Verantwortung zu übernehmen - die Frage wessen Aufgabe es ist, habe ich bereits oben beantwortet...

    - "Hautfarbe"
    - "Rasse"
    - ..."Rassenfrage" (!!!)

    Obszön. Widerlich. Ekelhaft...es reicht. Genug.

    - SIND WIR TIERE??!!

    ......

    ...es geht stattdessen um die Frage, wie viel ein Mensch bereit ist, sich zuzumuten...und JETZT(!!!) bringe ich tatsächlich einen "neuen" Terminus ein...

    WÜRDE!

    Ich bin nicht bereit, mich hier meiner Würde als Mensch berauben zu lassen. Auch nicht in diesem thread.

    ......

    Ich habe meinen Flug gebucht. Ich reise ab. Ich werde glücklich sein, wenn mein Flieger die Füße hoch hebt.

    Herzlichen Dank an "TheDad", "OutAndProud", "Janana" und andere!

    Off
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#437 OutAndProud
  • 17.06.2017, 19:44h
  • Antwort auf #436 von Hantewi
  • DANKE !

    Ich hatte beim lesen Tränen in den Augen !

    Ich schäme mich fremd für all die "lächerlichs" und "orthos".

    Ich hoffe du kommst uns bald wieder besuchen, damit ich wie in der ersten Mail an dich schreiben kann:

    "First of all: Welcome to Germany"

    My house/door is always open for you
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#438 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 20:04hHannover
  • Antwort auf #396 von Orthogonalfront
  • ""IHR seid es doch, die unbedingt Hautfarben an die Regenbogenflagge heften wollen, nicht ich.""..

    Das Du nach 396 Kommentaren immer noch nicht begriffen hast daß das anheften zusätzlicher Streifen NICHTS mit "Hautfarben" zu tun hat, ist ein deutliches Zeichen dafür hier mit einer Beton-Wand zu kommunizieren..

    In Kommentar Nr.#35 von "Hantewi" wird bereits erklärt das es NICHT um "Hautfarben" geht, sondern um Rassismus gegenüber den Identitäten der Menschen, deren Ausdruck der "innere Rassismus" innerhalb der Community gegenüber den marginalisierten Gruppen besteht, und deren "äußerer Rassismus" in der Tatsache besteht, diese Menschen seien innerhalb ihrer Ethnie noch tiefer anzusiedeln als der Rest der Ethnie..

    Dein "Kasten-System" ist dort die Analogie, die zu verstehen Dir offenbar unmöglich scheint..

    ""Das könntest du nämlich nicht mehr, wenn wir alle diese rassische Idee endlich hinter uns lassen würden""..

    Eine wundervolle "Idee"..
    Die mit dem wirklich blödem Gedanken spielt :
    "schaffen wir die rassen ab, damit schaffen wir den rassismus auch ab"..

    Blöderweise gab es diese Rassen aber nie, und so kann auch ein Abschaffen von etwas nicht vorhandenem nicht dabei helfen etwas reales wie den Rassismus abzuschaffen..

    Dein
    "ja, aber ich sehe das so, wenn die anderen es nicht sehen, dafür kann ich doch nichts"
    ist hier nicht hilfreich !

    Rassismus ist Fakt !
    Den schafft man nicht ab indem man ihn negiert um ihn zu ignorieren..
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#439 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 20:07hHannover
  • Antwort auf #399 von mugen
  • ""Da sollte uns die rassenfrage nicht beschäftigen. Bzw sollten wir uns das nich aufdrückennlassen.""..

    Dein Beziehungsweise ist schlichter Bullshit, denn es KOMMT AUS der Community, und nicht von außen..

    Es erklärt hier dann aber sehr gut wieso sich diese Gruppen marginalisert sehen..

    Es MUSS uns beschäftigen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #399 springen »
#440 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 20:16hHannover
  • Antwort auf #410 von Wirkungslos
  • ""Rassismus ist in den USA ein viel größeres Problem als in Deutschland.""..

    Diese Aussage gilt es zu bezweifeln, und es ist ihr vor allem vehement zu widersprechen !

    Neben den mehr als 1.000 Angriffen und Übergriffen auf Asylbewerberheime, viele davon Brandtanschläge auf bewohnte einrichtungen die sämtlich als MORDVERSUCHE zu bewertet werden müssen, sind hier vor allem Übergriffe und Angriffe auf LGBTTIQ*-Menschen zu nennen, bei denen es immer wieder zu Schwerverletzten kommt !

    Wer vor diesem Hintergrund das "Problem Rassismus" im Gegensatz zur USA als "nicht bedeutend" erklärt, weiß nicht wovon er schreibt !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #410 springen »
#441 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 20:25hHannover
  • Antwort auf #412 von Orthogonalfront
  • ""Nenn doch mal ein konkretes Beispiel.""..

    Konkrete Beispiele sind uns allen aus der Presse bekannt..

    Zum Rest..
    Ich würde das nicht als ausgesprochen rassistisch bezeichnen, sondern eher als Sexismus, der kleinen Schwester (oder wenn du es lieber hast, dem kleinem bruder) des Rassismus, was es kaum besser macht..
    Insofern kann ich die Beschreibung so stehen lassen und mich sogar ihr anschließen..

    Aber..
    ""Gehört halt auch dazu, ist aber ein komplett anderes Problem. Doch mache wollen halt immer und überall Rassismus sehen.""..

    Das "gehört halt auch dazu" ist der Ausdruck des "geschehen lassens", analog zur Kritik an Deinem unwitzigem Witz über US-Ureinwohner, was man nicht geschehen lassen darf, und damit die Absage an einen "Kampf dagegen"..

    Es ist ein Problem, und es ist das Gleiche Problem..
    Und genau deshalb muß es ebenfalls verhindert werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #412 springen »
#442 TheDadProfil
#443 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 20:54hHannover
  • Antwort auf #419 von Wirkungslos
  • ""Nun kommst du mit dem Thema daher, ob die Flagge grundsätzlich erweitert werden soll, unabhängig der Farben.Das sind zwei verschiedene Themen. Und zeugt davon, dass du momentan das Thema Rassismus nicht ernst nimmst. Zumal von dir dazu keine Lösungen kommen.""..

    Nöö..
    Ich habe auf eine bezügliche Frage dazu geantwortet..
    Meine Position zieht sich durch alle Kommentaren vom Ersten an dazu durch..
    Die Lösung besteht darin erst einmal eine Diskussion darum zu führen, ob, und wenn wie sich die Regenbogenflagge erweitern ließe..

    Denn diese Diskussion gibt es hier nicht..
    Es muß sie aber geben, denn so lautet der Artikel der über dem Thread steht..
    Es gibt die Ablehnung dieser Diskussion durch Einbringen der "Idee", die sei unnötig, denn es seien ja schon alle dabei, wobei man sich hier darauf fokussierte, es handele sich um "Rassen" oder Ethnien die dem Rassismus unterliegen, und man sich als Angehöriger der Ethnien von der denen Rassismus überwiegend ausgeht, nicht genötigt sähe, dem zu begegnen, denn man selber sei ja gar nicht rassistisch..
    Mithin exkludiert man sich mindestens sprachlich aus der eigenen Ethnie um die Marginalisierung der Anderen weiterhin negieren zu können, frei nach dem Motto,
    "das geht mich alles nichts an, und noch mehr farben will ich nicht sehen"..
    Begründet wird das alles nicht..
    Denn
    "mein teint ist eigentlich dunkel"
    oder auch
    "meine freundin ist ja selbst eine schwarze"
    sind auch beim bestem Willen keine Begründungen, sondern nur schwer nachvollziehbare Strohmann-Argumente die die eigene Integrität widerspiegeln sollen, ohne einen wirklich nachvollziehbaren Grund liefern zu müssen..

    ""Hier geht es um vielfältige Formen des Rassismus undin die Farben braun und schwarz als Zusatz.""..

    Ich habe mich schon mehrfach nicht für "schwarz&braun" ausgesprochen, sondern für das "wie überhaupt" in der Frage ob es notwendig ist..
    Community verändert sich..
    Und diese Diskussion um die Erweiterung hätte schon spätestens dann geführt werden müssen als einzelne Gruppen anfingen eigene zusätzliche Flaggen einzubringen, seien es die Fetisch-Gruppen, oder Gruppen ethnischer oder ideologischer Zusammengehörigkeit..
    Jede dieser Gruppen HAT ein Logo, ein Markenzeichen, und damit eine Corporate Identity, die wie jedes andere Marken-und Warenzeichen einem Wandel unterliegt, und sich von Zeit zu Zeit verändert..

    Wer hier denkt das Markenzeichen der Bahn, von McDonalds oder etwa IKEA sähe Heute noch so aus wie vor 40 Jahren, der irrt einfach..

    Die Community und ihr weltweiter Kampf um Gleichberechtigung wird demnächst 50 !
    Da ist es dringend an der Zeit die Corporate Identity einmal zu überdenken und der Zeit anzupassen..

    ""Das Thema, andere Farben hinzufügen, gehört in einen neuen Artikel.
    Du weichst vom Thema ab.""..

    Äh ?
    Das IST das Thema des Artikels unter dem dieser Thread hier läuft !
    Der Rest ist eine ergänzende Nebendiskussion die sich aus der "Idee" Einiger ergab, es sei nicht notwendig Farben hinzuzufügen..
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#444 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 21:16hHannover
  • Antwort auf #426 von Wirkungslos
  • ""Mein Kommentar richtete sich an TheDad, nicht an dich.""..

    Willkommen im Netz..

    ""Und ich kritisiere euch dafür, dass ihr zwar zwei weitere Farben wollt, aber keine Argumente bringt, was diese Erweiterung rechtfertigen würde.""..

    Du irrst..

    Du denkst hier gäbe es eine Diskussion um 2 Farben, und dann noch eine um "schwarz&braun"..
    Das ist nach wie vor nicht der Fall..

    Es gibt hier User die sehen Diskussionsbedarf darüber ob man die Regenbogenflagge erweitern müßte, und es gibt User die diese Frage SOFORT auf die "Ideen" "schwarz&braun" symbolisierten Ethnien und seien häßlich, und wir brauchen das nicht, reduzierten, um die Diskussion zu verhindern..

    Daraus hat sich eine durchaus vielfältige Debatte darum entwickelt, worum es in der Diskussion gehen könnte, würde man sie denn führen, aber eine wirkliche Diskussion um die Sache selbst wird immer noch nicht geführt..

    Bestandteil dieser Debatte sind beinahe dutzende "Neben-Threads" zu den persönlichen Kompetenzen einzelner User, und den mit ihnen verbundenen Positionen, die im Grunde genommen daraus bestehen selbst rassistisch zu sein, und damit dann auch nicht selbst Teil einer Community sein zu können, aus der man sich Dank unterschiedlicher Ziele selbst ausschließt..

    Kommen wir also mal wieder zu einem kleinem Stück des Vorwärts Gehens..

    ""Deshalb sind die Farben braun und schwarz eine Ausgrenzung für alle anderen LSBTTIQ, die damit nicht berücksichtigt sind.""..

    Die Flagge symbolisiert einen Teil der Community, denn es gibt Teile die sich durch sie nicht vertreten sehen..
    Fügt man nun Farben (egal welche !) und damit Eigenschaften hinzu, kommen in der Repräsentation auch Gruppen hinzu..
    Eine "Ausgrenzung" bereits Berücksichtigter kann durch das Hinzufügen nicht stattfinden !

    Man erweitert das Spektrum..
    Analog zur Erweiterung des Buchstaben-Salates der einmal als Gay&Lesbian anfing, inzwischen über LGBT zu LGBTTIQ oder LGBTTIQ*-Menschen angekommen ist, kann man auch der Flagge einzelne Aspekte hinzufügen, ohne bereist berücksichtigte dadurch "auszuschließen"..

    ""Was die grundsätzliche Erweiterung betrifft, mit anderen Farben, hat hier bei diesem Artikel zu diesem Thema nichts zu suchen. Das gehört in einen neuen Artikel.""..

    Ich versuch das mal möglichst freundlich..
    Den Artikel gelesen ?
    Der Tenor des Artikels lautet, es gibt Menschen die sich ausgeschlossen fühlen und die Erweiterung der Flagge anregen..
    Zur Auswahl stehen Schwarz & Braun..
    Ungestellte Frage eines möglichen Threads lautet dann :
    Was haltet ihr davon ?

    Dein Antwort :
    Das gehört in einen anderen Artikel..

    Äh ?
    Irgendwie klingt das wenig logisch..
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#445 AnmerkungAnonym
  • 17.06.2017, 21:38h
  • Wieso soll eine Person aus der Community ausgeschlossen werden, wenn diese Person von sozialer Initiative spricht?
    Und wieso wird dieser Person Rassismus unterstellt? Sie äußerte bereits, dass sie eine glückliche Beziehung mit einer Frau hat, die eine andere kulturelle Identität besitzt. Schließt das eine Zugehörigkeit zur LSBTTIQ aus??
    Zusätzlich nannte sie, dass sie pädagogisch ausgebildet ist.

    Was genau ist nun das Problem von TheDad, OutandProud, Hantewi, Janana?
    Ich kämpfe täglich in meinem Beruf um Inklusion.

    Was wisst ihr schon über mich? Ihr kennt mich nicht.
    Es ist reichlich unverschämt, was hier einigen unterstellt wird!
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#446 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 21:39hHannover
  • Antwort auf #436 von Hantewi
  • Zunächst..
    Nix zu Danken..
    Es ist meine Verantwortung die Stimme zu erheben wo immer mich etwas stört..
    Das kann mir niemand abnehmen..

    ""Ich trage Verantwortung bei meinem Volk. Ich bin nicht irgendwer. Ich habe eine Position. Meine Aufgabe ist es, mir Gedanken über unsere Zukunft zu machen. Ich nehme meine Verantwortung wahr.""..

    Sicher..
    Aber ich denke hier auch, diese Verantwortung kann sich nicht räumlich oder gar ethnisch begrenzen, sie muß überall dort getragen werden wo man sich gerade aufhält..
    Ich denke Du tust das immer wieder, und dafür Danke ich Dir..

    ""Ich habe meinen Flug gebucht. Ich reise ab. Ich werde glücklich sein, wenn mein Flieger die Füße hoch hebt.""..

    Höhö..
    Internet ist überall, und damit auch einmischen von überall aus möglich, nüch..
    You're not really out of reach, if you get out of here..
    -zwinker-
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#447 AnmerkungAnonym
  • 17.06.2017, 22:03h
  • Antwort auf #445 von Anmerkung
  • P.S.: So ganz nebenbei wähle ich die Grünen. Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass Deutschland sozialer wird.
    Eure Vorwürfe müsst ihr dort anbringen, wo sie gerechtfertigt sind.
    Von wegen unterschiedliche Ziele:
    Mein Ziel ist es, dass die LSBTTIQ gleichgestellt wird und die Eheöffnung kommt. Dass die Vorwürfe aufhören und das Miteinander positiver wird.
    Ist das ein Unterschied zu anderen in der LSBTTIQ? Das würde mich aber wundern.
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#448 Janana
  • 17.06.2017, 22:04h
  • Antwort auf #445 von Anmerkung
  • "Was genau ist nun das Problem von TheDad, OutandProud, Hantewi, Janana?"

    Umm, ich glaube, das haben wir ausführlich dargelegt.

    "Ich kämpfe täglich in meinem Beruf um Inklusion."

    Ach? Ach!

    Meine Erfahrung ist, dass auch von Allies teilweise die gefährlichsten Übergriffe kommen. Und die Position des Allies sie scheinbar immun gegen Kritik macht.

    "Was wisst ihr schon über mich? Ihr kennt mich nicht."

    Richtig. Du trittst hier als anonymes Gespenst auf. Wieso müssen wir DIch erst kennen? Was Du hier geschrieben hast und wie Du hier aufgetreten bist - können wir Dich nicht daran messen?

    "Es ist reichlich unverschämt, was hier einigen unterstellt wird!"

    Ach, und was Du geschrieben hast, soll nicht unverschämt sein? Wie haben Sachkritik gebracht, und Du holst es zum wiederholten Male auf eine persönliche Ebene?
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#449 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 22:05hHannover
  • Antwort auf #445 von Anmerkung
  • ""wieso wird dieser Person""..

    Dabei handlet es sich um unterschiedliche Personen..

    Den kompletten Thread nachlesen hilft hier ungemein solche Nachfragen zu ersparen, denn selektives Lesen führt häufig bis immer zu "Missverständnissen" die dann wieder mühsam ausgeräumt werden müssten, womit sie weitere "Neben-Threads" entwickelten..

    ""Was wisst ihr schon über mich? Ihr kennt mich nicht.
    Es ist reichlich unverschämt, was hier einigen unterstellt wird!""..

    Man wird Dich hier wie alle anderen nach Deinen Äußerungen beurteilen..
    Und je länger ein User hier dabei ist, und je häufiger er sich dann entsprechend äußert, desto einfacher verfestigt sich ein Bild über die tatsächlichen Intentionen seines hier-seins..

    Bei einer Userin die hier schon mehrere Hundert Kommentare verfasst hat, und die dabei immer wieder damit aufgefallen ist zur Community gegensätzliche Postionen zu vertreten, ist der Vorwurf sich durch die eigene Position selbst aus dieser Community ausgeschlossen zu haben geradezu zwangsläufig notwendig..
    Denn man verfolgt andere ziele..
    Und wer sich rassistisch äußert ist ein Rassist..
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#450 AnmerkungAnonym
  • 17.06.2017, 22:07h
  • Auf Augenhöhe reden: das bedeutet, dass erstmal die Vorwürfe aufhören müssen. Alles andere ist keine Augenhöhe!
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#451 Janana
  • 17.06.2017, 22:08h
  • Antwort auf #447 von Anmerkung
  • Ja, dass Du die Eheöffnung als das dringenste Problem der LSBTIQ* siehst, hast Du anderswo ja bereits deutlich gemacht. Und irgendwie alle anderen Probleme unter den Teppich kehrst, neben denen die Eheöffnung fast schon wie ein Luxusproblem aussieht.

    Und, was willst Du damit sagen? Auch bei mir sind die Grünen eine der Parteien mit der größen Schnittmenge an politischen Ansichten. Und?
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#452 AnmerkungAnonym
  • 17.06.2017, 22:19h
  • Antwort auf #448 von Janana
  • Es ist hier erlaubt, anonym zu schreiben. Dennoch hab ich viel Wissen und eigene Erfahrungen eingebracht.
    Lese doch meine Kommentare durch, da kristallisiert sich eine Persönlichkeit heraus.
    Was wisst ihr schon von anderen anonymen Schreibern?
    Und an welcher Stelle ganz konkret war ich unverschämt?
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#453 AnmerkungAnonym
#454 AnmerkungAnonym
  • 17.06.2017, 22:53h
  • Ich hab beschlossen, hier grundsätzlich nicht mehr zu schreiben. Ich wurde mit Profil von Vorwürfen zugemüllt, und seit ich anonym schreibe ebenso.
    Und ich bin nicht die einzige, der es so geht.

    Wenigstens konnte ich mich noch zu den aktuellen Vorwürfen äußern.
    Der Umgang untereinander hier muss sich definitiv verbessern und die Kommentatoren sitzen nicht auf dem Chefstuhl, wenn verstanden wird, was ich damit meine.
  • Antworten » | Direktlink »
#455 AnmerkungAnonym
#456 TheDadProfil
  • 17.06.2017, 23:01hHannover
  • Antwort auf #450 von Anmerkung
  • ""Auf Augenhöhe reden: das bedeutet, dass erstmal die Vorwürfe aufhören müssen. Alles andere ist keine Augenhöhe!""..

    Das ist kommunikations-technisch gesehen blanker Unsinn, denn die Augenhöhe bedeutet nichts weiter, als das man das Gegenüber als Mensch wahrnimmt und ihn nicht negativ anspricht, oder auch noch beleidigt..

    Vorwürfe sind originärer Bestandteil eigentlich jeder Diskussion, und damit quasi Grundlage des Gespräches..

    Auf Augenhöhe zu diskutieren bedeutet also, das Gegenüber als qualifizierten Diskutanten/Disputanten wahrzunehmen, und nicht als "dummen Hansel"..

    Augenhöhe verhindert weder Vorwürfe, noch Arroganz oder Jovialität, geschweigedenn Sarkasmus, Ironie oder Satire..
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#457 OutAndProud
  • 17.06.2017, 23:09h
  • Antwort auf #445 von Anmerkung
  • "Und wieso wird dieser Person Rassismus unterstellt? "

    Weil sie rassistische "Argumentiert"

    "Sie äußerte bereits, dass sie eine glückliche Beziehung mit einer Frau hat"

    das freut mich und wie vorher schon mal angemerkt wurde: vielleicht spendet sie sogar für das örtliche Tierheim oder Brot für die Welt, so what?

    "die eine andere kulturelle Identität besitzt""

    und somit einen Persilschein hat nicht rassistisch zu sein oder was?

    "Zusätzlich nannte sie, dass sie pädagogisch ausgebildet ist"

    und mit der Ausbildung bekommt man gleichzeitig das

    "ich bin nicht rassistisch und werde es niemals sein"

    Abzeichen überreich ?

    . Schließt das eine Zugehörigkeit zur LSBTTIQ aus??
    Zusätzlich nannte sie, dass sie pädagogisch ausgebildet ist.
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#458 OutAndProud
#459 RainbowAnonym
#460 AnmerkungAnonym
#461 AnmerkungAnonym
#462 OutAndProud
  • 18.06.2017, 21:34h
  • Antwort auf #459 von Rainbow
  • Ich habe das erst mal so stehen lassen.

    Ich muss auch nicht über jedes Stöckchen springen was mir hingehalten wird.

    Verstehe ich das richtig,, du bist der Meinung das ich "Orthogonalfront", "Lächerlich" und wer sich hier sonst noch so Anonym herumtreibt diskriminiere ?
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#463 OrthogonalfrontAnonym
  • 18.06.2017, 22:15h
  • Antwort auf #462 von OutAndProud
  • "Verstehe ich das richtig,, du bist der Meinung das ich "Orthogonalfront", "Lächerlich" und wer sich hier sonst noch so Anonym herumtreibt diskriminiere ?"

    Klar tust du das. Aus deiner Anonymität heraus. Die übrigens nichts schlechtes sondern etwas außerordentlich schützenswertes ist. Zumindestens dann, wenn man an die Freiheit glaubt. Was ich tue. Und du nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #462 springen »
#464 OrthogonalfrontAnonym
  • 18.06.2017, 23:07h
  • Antwort auf #463 von Orthogonalfront
  • PS: Wollte noch mitteilen, dass ich gestern auf jeden an mich adressierten Beitrag noch geantwortet hatte, aber leider wurden diese aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen pauschal von der queer.de Redaktion abgelehnt (bis auf maximal einen Fall). Ich tippe die in einem solchen Falle natürlich nicht nochmal, wenn ich merke, dass egal was ich schreibe nicht veröffentlicht wird. Vermutlich hatte da eben gerade jemand Schicht, dem meine Beiträge prinzipiell nicht gefallen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #463 springen »
#465 OutAndProud
  • 19.06.2017, 03:34h
  • Antwort auf #463 von Orthogonalfront
  • Ich frage nochmal nach, weil ich das nicht glauben kann.

    Du fühlst dich von mir diskriminiert und versuchst mir das zu "beweisen" in dem du die Amadeu Antonio Stiftung ins Spiel bringst ?

    "leider wurden diese aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen pauschal von der queer.de Redaktion abgelehnt "

    Also ich hab ja keine Ahnung was du geschrieben hast. Ich bin bisher noch nicht ein einziges mal "zensiert" worden.

    Aber vielleicht hat es ja hiermit was zu tun:

    de.wikipedia.org/wiki/Netiquette
  • Antworten » | Direktlink » | zu #463 springen »
#466 OrthogonalfrontAnonym
  • 19.06.2017, 08:52h
  • Antwort auf #465 von OutAndProud
  • "Du fühlst dich von mir diskriminiert und versuchst mir das zu "beweisen" in dem du die Amadeu Antonio Stiftung ins Spiel bringst ?"

    Ich habe die nicht ins Spiel gebracht, aber diskriminierend ist dein Verhalten allemal, vor allem durch deine konstante Anwendung von Herrschaftstechniken gegen deine politischen Gegner:

    de.m.wikipedia.org/wiki/Fünf_Herrschaftstechniken

    "Aber vielleicht hat es ja hiermit was zu tun:"

    Ganz sicher nicht, aber gegen bestimmte Personen darf man sich hier hin und wieder nicht äußern, da sie scheinbar von bestimmten Moderatoren einen besonderen Schutzstatus erhalten.

    Jedenfalls fand ich den Auftritt von Hantewi hier zum Ende hin absolut unmöglich und hätte ihr (aber auch dir Janana) dieses Verhalten gerne gespiegelt, doch sämtliche diesbezüglichen Beiträge meinerseits wurden für mehrere Stunden einfach pauschal abgelehnt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #465 springen »
#467 AnmerkungAnonym
#468 TheDadProfil
#469 AnmerkungAnonym
  • 21.06.2017, 15:10h
  • Stern - Magazin vom 01.06.2017:
    Seite 57:
    Ein Elternpaar klagt über den Rassismus in den USA, weil ihr Sohn von einem Wachmann erschossen wurde.

    Deswegen nochmal: in Deutschland gibt es Rassismus, aber nicht in diesem Ausmaß!
  • Antworten » | Direktlink »
#471 OutAndProud
#472 Hantewi
#473 AnmerkungAnonym

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