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Fußball

USA: Religiöse Nationalspielerin wollte offenbar kein Pride-Trikot tragen

Jaelene Hinkle macht aus ihrer Ablehnung der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben keinen Hehl. Vor wenigen Tagen blieb sie sogar Nationalspielen fern, in denen ihr Team im CSD-Look auflief.


Jaelene Hinkle ließ zwei Spiele im Regenbogen-Nationaltrikot aus

In sozialen Medien gibt es Kritik an der amerikanischen Fußball-Nationalspielerin Jaelene Hinkle. Der Grund: Die Abwehrspielerin hatte sich geweigert, an zwei Freundschaftsspielen in Skandinavien teilzunehmen, an denen das Nationalteam anlässlich der CSD-Saison ein spezielles Pride-Trikot getragen hat. Auf diesen Trikots wurden die Rückenummern in Regenbogenfarben dargestellt.

Twitter / ussoccer | Das US-Nationalteam stellte die CSD-Trikots vergangenen Monat vor

Die 24-Jährige führte für die Absage "persönliche Gründe" an, erläuterte den Schritt aber nicht öffentlich. "Es ist unklar, ob die Entscheidung, die Pride-Trikots zu tragen, der Grund für die Absage war, aber das ist sehr wahrscheinlich", schrieb das schwul-lesbische Sportmagazin "Outsports".

Für diese Annahme spricht, dass Hinkle, die derzeit beim Club North Carolina Courage unter Vertrag steht, auf Twitter und anderen sozialen Netzwerken immer wieder für ihren christlichen Glauben wirbt und damit ihre Ablehnung der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben begründet. So schrieb sie am 26. Juni 2015, dem Tag der landesweiten Ehe-Öffnung in den USA: "Diese Welt entfernt sich mehr und mehr von Gott… Alles, was noch von Gläubigen getan werden kann, ist weiterhin zu beten."

Twitter / JaeHinkle_15

Auf ihrer Instagram-Seite postete die Abwehrspielerin damals gleichzeitig ein Kreuz und erklärte, man könne bestimmte Bibelstellen nicht einfach ignorieren. Zum Widerstand gegen die Entscheidung des Supreme Courts rief sie indes nicht auf: Sie appellierte stattdessen an Christen, wegen der Öffnung der Ehe keinen "Tobsuchtsanfall" zu bekommen, sondern allen Menschen Liebe entgegenzubringen.

Probleme mit der ablehnenden Haltung von Hinkle schien es im US-Nationalteam, in dem in den vergangenen Jahren mehrere offen lesbische oder bisexuelle Fußballerinnen aktiv waren und sind, nicht gegeben zu haben. Immerhin stellte die Trainerin Jill Ellis, die seit 2013 mit einer Frau verheiratet ist, die 24-Jährige mehrfach auf.

Auf das Ergebnis wirkte sich die Abwesenheit Hinkles nicht aus: Gegen Schweden und Norwegen konnten die Amerikannerinnen am Donnerstag und Sonntag mit je 1:0 gewinnen.

Auch in Deutschland zeigten sich der Spitzen-Fußball zuletzt in Regenbogenfarben: So trug Nilla Fischer vom VfL Wolfsburg beim DFB-Pokalendspiel Ende Mai in Köln als Kapitänin erstmals eine Regenbogenbinde (queer.de berichtete). Gut zwei Wochen später erschien Nationalspieler Julian Draxler beim Freundschaftsspiel gegen Dänemark ebenfalls mit einer Kapitänsbinde in CSD-Farben (queer.de berichtete). (dk)



#1 RobinAnonym
  • 13.06.2017, 17:44h
  • Wenn die ihre "Religion" über Menschenrechte, über Mannschaftsgeist und über ihren Sport stellt, soll sie halt fernbleiben.

    Dann muss man sich allerdings auch fragen, ob die ihren Platz in der Nationalmannschaft zu Recht hat, wenn die persönliche Vorbehalte (um nicht zu sagen, ihren Hass) über die Mannschaft stellt.
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#2 Patroklos
  • 13.06.2017, 21:48h
  • Der Fußballverband der USA sollte diese Trulla mal sofort aus der Frauennationalmannschaft werfen!
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#3 FredinbkkProfil
  • 14.06.2017, 03:08hBangkok
  • Hinkel (im fraenkischen ,Bezeichnung fuer (dummes) Huhn)..

    hat die Zeit in welcher ihre Mitspielerinen auf den "Feld" waren sicherlich genutzt um zu beten...
    vielleicht hat sie ja sogar mit dem "HERRN" geskypt ....

    Wer die Welt erschaffen hat sicherlich auch einige Kontaktadressen im Netz...

    wer sie kennt -bitte mitteilen...habe Fragen an den "HERREN"bezgl.
    Maria als Leihmutter ,schwulem Sohnemann,sprechenden Schlangen,
    rumlaufenden Toden und vielem mehr

    ..wir wollen doch die Bibel woertlich nehmen ...gell
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#4 Julian SAnonym
#5 MariposaAnonym
#6 SebiAnonym
  • 14.06.2017, 10:33h
  • Antwort auf #3 von Fredinbkk
  • Ja, ich frage mich bei solchen Leuten immer, ob die auch den Rest der Bibel streng befolgen.

    Lehnt die z.B. auch das Tragen gemischtfasriger Stoffe ab? Berührt die auch kein Leder? Isst die keine Schalentiere? Findet die es okay, eine Tochter in die Sklaverei zu verkaufen? Etc. etc. etc.

    Solche Leute wissen gar nicht, was in ihrem "heiligen Buch" alles drin steht und picken sich die Dinge raus, mit denen sie ihren Hass auf die Welt und alle Menschen ausleben können...
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#7 Pascal GoskerAnonym
  • 14.06.2017, 14:38h
  • Bei dieser Madame fällt mir nur ein Satz ein:

    "Religion ist das Asyl der Dummen."
    (Spinoza)
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#8 SXMPiratProfil
  • 14.06.2017, 14:46hBelair
  • Antwort auf #6 von Sebi
  • Was? Den Rest des Märchenbuches lesen? Wo kämen diese Religioten denn dann hin? Ich hab schon des Öfteren versucht , mit solchen Leuten zu diskutieren. Als Antwort kommt dann immer , dass man bestimmte Stellen und Äußerungen des Märchenbuches interpretieren müsse. Es konnte mir aber bis heute noch keiner dieser geistig Verirrten erklären, weshalb das nun genau bei den Stellen, die Homosexualität betreffen nicht gilt. Da gilt dann plötzlich Wort für Wort. Religion ist das Asyl der geistig Armen.
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#9 FredinbkkProfil
  • 14.06.2017, 16:44hBangkok
  • Antwort auf #8 von SXMPirat
  • Ich hab schon des Öfteren versucht , mit solchen Leuten zu diskutieren. ...

    sinnlos....versuch mal mit einer Taube Schach zu spielen,
    sie wird mit erhobenen Kopf uebers Brett stolzieren und am Ende noch darauf kacken....

    vom Saeuglingsalter an...gehirngewaschen ,da kommt man mit Logik und Fakten nicht an...

    ich muss als Atheist auch nicht missionieren ......wer dumm sterben will so es tuen....

    aber ich wehre mich wenn solche
    (Aber)Glaeubigen versuchen sich in meine Belange einzumischen und denken sie haetten das Recht ueber meinen Leben zu bestimmen...
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