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Kommentare zu:
Offener Brief einer HIV-positiven Transfrau an ihre Internet-Trolle


#11 Janana
#12 BeißreflexAnonym
  • 15.06.2017, 22:23h
  • Antwort auf #11 von Janana
  • Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Trans*guy angenommen, dass sich das mit der "Krankheit" in Kommentar 9 auf die Transsexualität bezogen hat. In diesem Kommentar war aber ziemlich sicher die HIV-Infektion gemeint.
    Auf dieses Missverständnis wollte ich hinweisen.
    Was Intersektionalität ist, weiß ich.
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#13 Homonklin44Profil
  • 16.06.2017, 01:50hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von Kottirotti
  • Das bloße Einsperren nützt da nix. Die müssten Projekte veranstalten, in denen sich die Mobber mal veranschaulichen können, wie es sich anfühlt, auch mal 3 Wochen lang oder auch etwas länger der Gemobbte zu sein. Zu lernen, was das in einem auslöst, wie das verändert und am Inneren frisst, wenn man wegen einer x-beliebigen Eigenschaft als zu scheiße einsortiert wird, um Mensch zu sein.
    Sowas müssten die am eigenen Leib erfahren, vielleicht, aber auch nur vielleicht lernen sie dann was dazu oder denken um.

    Nur die starken Charaktere haben den immer neuen Biss dazu, Stehaufmännchen zu sein. Es gibt genug Gemobbte, die daran zerbrechen und genug, die sich deswegen das Leben nehmen, oder sich zurückziehen, wenn dann auch noch Diskriminierungs-Schnittmengen vorliegen, wird es umso härter. Und mit einigen Eigenschaften kann das tatsächlich bis ins Lebensbedrohliche hinein fortgehen.

    Ein Eintrag ins Klassenbuch nützt da nichts.
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#14 KottirottiAnonym
  • 17.06.2017, 16:00h
  • Antwort auf #7 von AmurPride
  • hei,

    @AmurPride
    Mobbing gibt es überall, aber im Internet kann man immer noch offline gehen, blocken oder löschen. Manche erstatten dann Anzeige, wenn beispielsweise private Infos oder Fotos verbreitet werden. Aber in der Schulsituation ist das eben nicht möglich, abzuschalten oder zu blocken. Es ist permanenter Stress, jeden Tag in Alarmbereitschaft zu sein, um sich gegen die Bedrohungen zu wehren.

    Wann machen sie wieder einen üblen Spruch vor versammelter Mannschaft oder rempeln dich versehentlich brutal an, filmen dich mit dem Handy, usw. Die Lehrer sind in 80% der Fälle zu feige, selbst zu gestresst oder einfach ziemlich machtlos. Sie könnten nämlich genauso schnell auf die Abschussliste geraten, wenn sie nicht aufpassen.

    Du musst dir in Erinnerung rufen, dass die Typen grundsätzlich feige sind. Jemand, der sich einen schwachen Gegner sucht ist immer feige. Sie haben ein großes Maul in ihrer Gruppe, wenn sie gröhlendes Publikum haben und sich sicher genug fühlen, dass du die zugedachte Opferrolle akzeptierst. Nicht lange warten, identifiziere den Rädelsführer und schlag zu. Notfalls einen gezielten wirklich harten Schlag auf die Nase des Rädelsführers, sie kann ruhig brechen oder bluten, egal. Danach hält er für den Rest deiner Schulkarriere jedenfalls genügend Sicherheitsabstand von dir. Wenn du das noch nicht kannst, such dir jemanden, der es kann und dir beibringt. Dafür bist du vielleicht schlagfertiger als er. Wenn du das nicht willst, viel Glück.

    @Homonklin44
    Stimmt, die ganze Laberei nützt selten irgendwas, außer den Leuten, die eben und vor allem gerne labern. Was sie aber komischerweise trotzdem immer sofort kapieren, ist konkret was auf die Fresse.

    Wenn die Lehrer oder sonstwer einem nicht helfen wollen, dann hat der Selbstschutz absoluten Vorrang, das dürft ihr mal im Hinterkopf behalten. Oft steckt sogar nur eine einzige Person dahinter, die dann einen oder mehrere Mittäter hat, aber das Hauptproblem ist dann diese eine toxische Person. Solche Leute ziehen ihre Spiele auch immer wieder durch, wenn man sie nicht stoppt. Egal, wo die hinkommen, sie suchen und finden überall ein neues potentielles Opfer. Auch im Knast oder sogar in der Klapsmühle.

    Da will euch also jemand vernichten und fertigmachen, selbst wenn er es nicht mit bewusster Absicht tut. Ihr müsst euch dann mal klar die Frage stellen: ich oder er ?
    Lässt du das den anderen durchgehen oder wehrst du dich?

    Dann die eigenen Möglichkeiten gegeneinander abwägen und dementsprechend handeln. Gar nicht vorher groß ankündigen oder noch wochenlang einen Stuhlkreis drumherum machen. Das klappt alles sowieso nur unter zivilisierten Beteiligten, wenn der/die Täter bereits identifiziert und in der Gruppe schon isoliert ist.
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