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Österreich

Bundeskanzler zum zweiten Mal beim Vienna Pride

"Es macht mir eine diebische Freude, dass ihr in der Mitte der Gesellschaft steht", sagte Christian Kern am Samstag zu den Besuchern der Regenbogenparade.


Dieses Foto seines "Outfitchecks" bei der Regenbogenparade postete Bundeskanzler Christian Kern am Samstag auf seiner Facebookseite (Bild: Christian Kern / facebook)

Auch in diesem Jahr sprach Österreichs Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zu den Besuchern der Wiener Regenbogenparade. "Heute ist es mir ganz, ganz wichtig zu sagen, dass ich nicht als Privatperson da bin, sondern als Bundeskanzler", sagte der 51-Jährige am Samstag auf der Abschlusskundgebung am Rathausplatz. "Und zwar deshalb, damit diese Veranstaltung, eure Parade a bissel an offiziösen Anstrich bekommt."

Unter großem Beifall des Publikums meinte Kern: "Ich finde es wirklich großartig und es macht mir eine diebische Freude, dass ihr in der Mitte der Gesellschaft steht, dass ihr das repräsentiert, was Österreich ausmacht: Buntheit, Vielfalt, Pluralismus und Offenheit!"

Facebook / Christian Kern | Die Rede von Bundeskanzler Christian Kern

Der Bundeskanzler erklärte den Einsatz für LGBTI-Rechte weltweit, aber auch im eigenen Land zu seinen Zielen. So habe er den russischen Präsidenten Putin vor zwei Wochen "dringend gebeten, gegen die Gewalttätigkeiten gegen Homosexuelle in Tschetschenien vorzugehen". In Österreich sei es an der Zeit, die Ehe für lesbische und schwule Paare zu öffnen: "Im ersten Artikel der Menschenrechte heißt es, alle Menschen sind gleich und frei, und das genau müssen wir auch leben."

Zur Wiener Pride-Woche ließ Kern in diesem Jahr erstmals das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in den Farben des Regenbogens anstrahlen (queer.de berichtete). (cw)



#1 MarcAnonym
  • 18.06.2017, 13:12h
  • Ihm macht es eine "diebische Freude", unserer Pfarrerstochter aus MeckPomm nur Bauchschmerzen...
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#2 Patroklos
#3 SebiAnonym
  • 18.06.2017, 16:09h
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    In Österreich sei es an der Zeit, die Ehe für lesbische und schwule Paare zu öffnen: "Im ersten Artikel der Menschenrechte heißt es, alle Menschen sind gleich und frei, und das genau müssen wir auch leben."
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    Da hat er vollkommen recht.

    Hoffentlich wird der wieder Bundeskanzler und kann das dann endlich durchsetzen.

    Leider sieht es ja im Moment besser für seinen Konkurrenten Sebastian Kurz ab, der aber die Gleichstellung strikt ablehnt.
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#4 stephan
  • 18.06.2017, 16:12h
  • Damit können wir wohl bei unserer Tralla so bald nicht rechnen. Wahrscheinlich hat sie wieder Bauchgefühle oder einfach Blähungen! Die deutsche Bundesregierung wird immer peinlich, je weiter andere Länder auf die Vernunft hören!
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#5 Ralph
  • 19.06.2017, 02:37h
  • Auch so einer, der sich als Schwafler und Zeichensetzer auf Stimmenfang gefällt, aber nicht mal einen Gesetzentwurf zur Abstimmung stellt. Man kann es nicht oft genug sagen: nicht reden - handeln! Wer gewählt werden will, muss Taten, und seien es erfolglose, aber ernsthafte Versuche, vorweisen können. Die Zeiten, in denen nette Worte und unbestimmte Absichtsbekundungen genügten, um schwule und lesbische Stimmen zu bekommen, müssen vorbei sein.
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