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Starttermin steht fest

"Star Trek: Discovery" startet Ende September

Endlich gibt es einen Starttermin für die erste Star-Trek-Serie mit einem offen schwulen Besatzungsmitglied.


Im Herbst werden ganz neue Gesichter in schicken Uniformen in der siebten Live-Action-Serie von "Star Trek" durchs All düsen (Bild: CBS All Access)

Die Produzenten von "Star Trek: Discovery" haben einen Starttermin für die 15-teilige erste Staffel der Serie bekannt gegeben: Außerhalb Nordamerikas werden die ersten zwei Folgen am 25. September im Video-on-Demand-Portal Netflix veröffentlicht. Bis zum 6. November zeigt das Portal jeden Montag eine weitere Folge. Die zweite Hälfte der Staffel soll dann im Januar 2018 starten.

In Nordamerika wird die erste Folge bereits einen Tag zuvor am 24. September im linearen Fernsehen gezeigt: In den USA wird Markführer CBS die Premiere gegen 20.30 Uhr übertragen (die Zeit kann sich wegen eines zuvor gezeigten Footballspiels noch nach hinten schieben). In Kanada zeigt der "Space Channel" den Auftakt der neuen Serie. Danach stehen die Folgen wie weltweit bei Netflix wöchentlich in Video-on-Demand-Portalen zum Abruf zur Verfügung – in den USA auf "CBS All Access", in Kanada auf "Space Go".

Anthony Rapp spielt ersten schwulen Offizier

Bei "Discovery" taucht erstmals in einer "Star Trek"-Fernsehserie auch eine offen schwule Figur auf: Bereits im November letzten Jahres hatten die Produzenten mitgeteilt, dass diese Figur von Schauspieler Anthony Rapp verkörpert wird (queer.de berichtete). Der 45-jährige Broadway-Star wird Lieutenant Stamets darstellen, der auf dem Raumschiff Discovery dient. Stamets soll als Astro-Mykologe ein Experte für außerirdische Pilze sein. Rapp hatte sich bereits 1997 in einem Interview mit dem LGBTI-Jugendmagazin "Oasis" als queer geoutet. Zum Cast gehören unter anderem auch "Walking Dead"-Star Sonequa Martin-Green, der schwule Schauspieler Maulik Pancholy ("Weeds"), Jason Isaacs als "Discovery"-Kapitän sowie James Frain als Spock-Vater Sarek.


Anthony Rapp spielt den schwulen Astro-Mykologen Lieutenant Stamets (Bild: Columbia Pictures)

Im Kino hatte die Weltraum-Saga schon letzten Sommer ein Coming-out: Im Blockbuster "Star Trek Beyond", dem 13. Kinofilm der Science-Fiction-Reihe, wurde die bereits etablierte Figur Sulu beiläufig mit Ehemann und Kind gezeigt (queer.de berichtete). Das führte zu Kritik des ersten Sulu-Darstellers George Takei, der sich 2005 als schwul geoutet hatte. Takei kritisierte, dass seine Figur von Serienerfinder Gene Roddenberry bewusst als heterosexuell erdacht worden sei und nicht geändert werden sollte (queer.de berichtete).

Die neue Serie soll zeitlich zehn Jahre vor den Ereignissen um Captain Kirk, Spock und Pille aus der ersten TV-Serie angesetzt sein. Entwickelt wurde sie vom schwulen Produzenten Bryan Fuller, der sich aber inzwischen als Showrunner von "Discovery" verabschiedet hat, um sich um die Serie "American Gods" zu kümmern.

CBS hatte bereits mehrfach den Starttermin verschoben, was bereits zu Unruhe und Gerüchten unter Trekkies geführt hatte. Ursprünglich war Februar 2017 genannt worden. Mit der neuen Ankündigung nannte der US-Sender aber erstmals einen konkreten Termin. Freude unter Fans gab es vergangenen Monat, als der Sender die erste Staffel von 13 auf 15 Episoden verlängerte. (dk)