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Australien

Boy George: Mit YMCA für die Ehe-Öffnung

In Zusammenarbeit mit der christlichen Organisation YMCA stellt Boy George den Kultsong aus den Siebzigern einer neuen Generation vor – und wirbt so für die Ehe für alle.


Boy George setzt sich in Australien für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ein (Bild: Eva Rinaldi / flickr)

Der britische Popsänger Boy George hat "YMCA", den Kult-Song der Village People aus dem Jahr 1978, neu aufgenommen. Am Montag wurde das Lied samt Video veröffentlicht.

Die Idee für die Aufnahme hatte der christliche Jugendverein YMCA Australia, der mit dem Song seine Kampagne "Why Not?" bekannt machen will. Die Kampagne soll drei Themen ansprechen, die der Jugend von heute besonders unter den Nägeln brennen würden – nämlich die Ehe für alle, Jugendarbeitslosigkeit sowie psychische Probleme bei Jugendlichen. Auf der Youtube-Seite von YMCA Australia erscheint daher das Video mit den einleitenden Worten: "40 Jahre lang ist in diesem Lied über uns gesprochen worden. Jetzt wollen wir es nutzen, um zu euch zu sprechen."

Gegenüber der australischen Zeitung "Daily Telegraph" sagte Boy George, dass er aus Ehrfurcht vor dem Song zunächst gezögert habe, eine Anfrage von YMCA Australia anzunehmen und das Lied zu covern. Er hoffe nun, dass sich nun auch Australien endlich durchringt, wie sein Heimatland England die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen. Boy George ist Down Under als einer der Juroren der Castingshow "The Voice" medial präsent.

Melinda Crole, die Chefin von YMCA Australia, erklärte gegenüber dem britischen "Guardian", man habe den Song und das Thema Ehe-Öffnung genutzt, weil beides in Gesprächen mit Jugendlichen gut angekommen sei. Außerdem sei die Ehe-Öffnung gut für die Gesundheit: "Untersuchungen zeigen, dass es eine Verbindung zwischen der Ehe für alle und psychischer Gesundheit gibt – wir sind bereit, uns dafür einzusetzen."

Die deutsche Version des YMCA, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), hat im April für Schlagzeilen gesorgt, als er sich vom homophoben Förderverein Schloss Mansfeld distanzierte (queer.de berichtete). Aber nicht immer gibt sich der CVJM LGBTI-freundlich: 2008 unterstützte der Verein ein Homo-"Heiler"-Seminar beim Bremer Jugendkongress Christival, 2011 lehnte das CVJM-Kolleg die Segnung eines Mannes wegen dessen Homosexualität ab (queer.de berichtete). (dk)

Direktlink | Zum Vergleich: Hier ist das Original aus dem Jahr 1978



Boy George: Songs aus dem Knast

Der Ex-Culture Club Frontmann meldet sich zurück mit einem potentiellen Hit, der an alte Zeiten anknüpft: "Pentonville Blues".
#1 EisenhowerAnonym
  • 20.06.2017, 16:22h
  • Boy George: Auch ich bin ein artiger junger Mann und würde gerne meinen Liebsten heiraten!

    Wikipedia: Anfang Dezember 2008 wurde Boy George wegen Freiheitsberaubung verurteilt, weil er 2007 in seiner Londoner Wohnung einen Callboy an eine Wand gekettet und dann, als dieser sich befreien und fliehen konnte, ihn auf der Flucht mit der Kette geschlagen hatte. Das Strafmaß für die Tat, die unter Drogeneinfluss geschah, wurde am 16. Januar 2009 auf 15 Monate Freiheitsentzug festgelegt. Boy George verbrachte vier Monate im Gefängnis und wurde im Mai 2009 vorzeitig aus der Haft entlassen.

    Pfui!
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#2 London29Anonym
  • 20.06.2017, 18:43h
  • Antwort auf #1 von Eisenhower
  • Ein "Pfui" an Sie!... Immer die alten Kamellen aufzuwärmen, er hat seine Strafe abgebüsst und ist heute ein völlig anderer (9 Jahren drogenfrei!) Fragen Sie lieber was er in dieser Zeit alles geschafft hat.. Sie "von Sünden Freier" !
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#3 FragezeichenAnonym
  • 20.06.2017, 22:40h
  • Antwort auf #1 von Eisenhower
  • Dein Lieblingspräsident ist auch kein *weißes Tuch* gewesen, so wenig wie du es bist. Deine einseitige Recherche kommt höchstens unfreundlich rüber und zeugt nicht von Respekt.
    Dass du für uns wenig übrig hast, und hier überwiegend deine CDU-Phantasie Idylle verbreitest, wissen alle, die hier öfters schreiben. Wiederholung ist nicht nötig.

    Los pendientes lucen mucho con tu vestido negro ;-)
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#4 RainbowAnonym
  • 20.06.2017, 22:41h
  • "Untersuchungen zeigen, dass es eine Verbindung zwischen der Ehe für alle und psychischer Gesundheit gibt"
    Der Satz gefällt mir. Die Boy George-Version von YMCA eher weniger, aber das ist halt Geschmackssache.
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#5 TheDadProfil
  • 20.06.2017, 23:28hHannover
  • Antwort auf #1 von Eisenhower
  • ""Pfui""..

    Besser kann man gar nicht mehr ausdrücken, mit welchem Scheiß sich her die Leut beschäftigen..

    Resozialisierung scheint ein Fremdwort für Dich zu sein..

    Andere Länder, andere Gesetze..
    Da hat mal Jemand vor inzwischen 9 Jahren ein paar Monate Knast erhalten, einige abgesessen und den Rest auf Bewährung überstanden..
    Damit ist das abgehakt, denn seitdem hat sich sein Verhalten gegenüber Call-Boys deutlich verbessert, oder es hat sich seitdem keiner mehr beschwert..

    Mit dem Artikel hier hat das ungefähr so viel zu tun wie eine Eis-Bar mit einem kühlem Schuppen..
    Absurd..
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#6 JustusAnonym
  • 21.06.2017, 13:13h
  • Hoffentlich öffnet Australien bald die Ehe. Das wird da ja schon länger diskutiert und es wird wirklich langsam Zeit...
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#7 AnonymusAnonym
  • 21.06.2017, 17:14h
  • Eheöffnung hin oder her: Einfach furchtbar, was Boy George mit dem Village People Klassiker veranstaltet hat. Warum müssen die Songs heute alle so klingen als hätten sie schwerdepressive geschrieben - und auf meiner Hochzeit würde ich auch niemals die Mondschein-Serenade spielen.
    Verkehrte Welt.
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#8 Patroklos