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Paul Hogan spricht Klartext

"Crocodile Dundee" unterstützt die Ehe für alle

Seit Jahren lebt Paul Hogan in den USA – und kann nicht verstehen, warum in seinem als sehr tolerant geltenden Heimatland Australien immer noch ein Ehe-Verbot für Schwule und Lesben besteht.


Paul Hogan in einem PR-Bild für "Crocodile Dundee", den weltweit zweiterfolgreichsten Film des Jahres 1986 (Bild: 20th Century Fox)

Der australische Komiker Paul Hogan hat nach Angaben des "Sydney Morning Herald" am Samstag sein Unverständnis darüber geäußert, dass Schwule und Lesben in Australien nach wie vor nicht heiraten dürfen. Der 77-Jährige, der in den Achtzigerjahren als "Crocodile Dundee" in zwei gleichnamigen australischen Filmkomödien bekannt wurde, nannte die fehlende Gleichbehandlung "dumm".

"Es gibt die Meinung, dass Australier offener und toleranter sind, aber es gibt hier noch keine gleichgeschlechtliche Eheschließung, oder?", fragte Hogan, der seit Jahren im kalifornischen Santa Barbara lebt, auf einer Benefizveranstaltung für Krebspatienten in Sydney.

Hogan: Volksentscheid ist der falsche Weg

Hogan sprach sich auch gegen den Plan der konservativen Regierung aus, das Volk per Referendum über die Gleichbehandlung im Ehe-Recht abstimmen zu lassen. "Wenn Schwule und Lesben heiraten wollten, sollten nicht wir das entscheiden", sagte der Komiker. "Lasst sie doch einfach heiraten, Herrgott nochmal!"

Weiter erklärte Hogan, er verstehe die Homophobie nicht, die hinter dem Ehe-Verbot steckt: "Ich hab keine Angst vor Homosexuellen, ich mag sie. Ich will zwar keinen heiraten, aber ich denke, ich sollte nicht darüber entscheiden, ob sie einander heiraten dürfen oder nicht. Das sollten sie selbst entscheiden. Die Australier müssen lernen, sich um ihren eigenen Kram zu kümmern."

Umfragen zufolge spricht sich eine große Mehrheit der Australier für die Ehe für alle aus. Da die Ehe-Öffnung aber in seiner konservativen Partei umstritten ist, will Premierminister Malcolm Turnbull das Volk darüber abstimmen lassen.

LGBTI-Organisationen sprechen sich gegen ein Referendum aus, das in Australien ohnehin nur ein empfehlenden Charakter hat. Sie befürchten mit Blick auf entsprechende Volksentscheide in anderen Ländern, etwa in mehreren US-Bundesstaaten, dass ein monatelanger Wahlkampf die LGBTI-Feindlichkeit verstärken könnte und zu mehr gewalttätigen Übergriffen führen werde. (dk)



#1 RobinAnonym
  • 21.06.2017, 19:33h
  • Cool. Jeder weitere Unterstützer ist wichtig.

    Es wird wird wirklich langsam Zeit, dass Australien die Ehe öffnet.
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#2 Patroklos
#3 ThanXAnonym
#4 Crikkie
  • 21.06.2017, 21:12h
  • "Umfragen zufolge spricht sich eine große Mehrheit der Australier für die Ehe für alle aus. Da die Ehe-Öffnung aber in seiner konservativen Partei umstritten ist, will Premierminister Malcolm Turnbull das Volk darüber abstimmen lassen."

    Immerhin. Etwas, zu dem unsere Schlechtes-Bauchgefühl-von-Mutti-Regierung trotz (weit) mehrheitlicher Zustimmung der Gesellschaft nicht bereit ist...

    Auch, wenn ich persönlich der Meinung bin, dass Menschenrechte nichts sind, worüber man das Volk abstimmen (müssen) lassen sollte.
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#5 sanscapote
  • 22.06.2017, 07:33h
  • Wir danken dir, dass du unser Anliegen mit Eifer vertreten hast.
    Moege deine Seele auf ihrer weiteren Reise Ruhe und Frieden finden, Paul Hogan.
    Wir empfinden mit mit allen, die dich lieb(t)en.
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#6 MatsAnonym
  • 22.06.2017, 08:53h
  • Hätte ich ihm gar nicht zugetraut.

    So kann man sich täuschen.

    Ich hoffe, dass sich in Australien endlich mal was tut.
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#7 FinnAnonym
#8 Homonklin44Profil
#9 queeroAnonym
  • 22.06.2017, 12:16h
  • wir brauchen vor allem solche unterstützer

    heterosexuelle und als männlich geltende Promis sind wichtiger als BOY GEORGE oder andere
  • Antworten » | Direktlink »
#10 JedermannAnonym