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Christopher Street Day

Der passende Sound zum CSD 2017

"House of PRIDE", erschienen bei Sony Music, ist das erste offizielle Album aller Pride-Veranstalter.


Auf "House of PRIDE" mischen sich aktuelle Pop- und Dance-Hits aus den Charts von Chainsmokers, Kygo oder Alice Merton mit heutigen LGBTI-Ikonen wie Lady Gaga, Betty Who oder Beth Ditto (Bild: Sony Music)

  • 23. Juni 2017, 08:53h, noch kein Kommentar

Die queere Community in Deutschland verbündet sich. Zum ersten Mal tun sich die Pride-Veranstalter zusammen und veröffentlichen mit "House of PRIDE" das offizielle Album zum Christopher Street Day inklusive der ersten gemeinsamen Hymne. "Beautiful Ones" von Hurts wurde von den großen deutschen CSDs ausgewählt und überzeugte sowohl musikalisch als auch mit seiner eindeutigen Botschaft.

40 tanzbare Sommerhits

"Angesichts der ständigen Zunahme von rückwärtsgewandten Ideen und Parolen möchten die PRIDEs bundesweit ein Zeichen setzen: Wir stehen zusammen, wir sind hier und wir zeigen Flagge!" so Joerg Altenrath vom Cologne Pride.


Natürlich darf Conchita mit ihrem Uptempo-Knüller "Firestorm" nicht fehlen, der schon beim Eurovision Song Contest in Wien für Furore sorgte (Bild: Markus Morianz)

Die Idee eines eigenen Samplers sorgte sofort für große Begeisterung bei den CSD-Organisationen. In der Vergangenheit hatte es bereits in verschiedenen Städten eigene Pride-Hymnen gegeben, allerdings noch nie in einem deutschlandweiten Bündnis und noch nie in Kooperation mit einer großen Plattenfirma. Mit Sony Music wurde es denkbar, einen namhaften internationalen Act zu gewinnen.

"Der neue Sampler besteht aus 40 sommerlichen und tanzbaren Titeln, die allesamt der queeren Community bekannt und dieses Jahr bestimmt auf vielen CSDs zu hören sein werden", erläutert Monique King vom CSD Berlin. "Es war uns wichtig, dass die Musik Spaß macht – aber auch ein Statement ist."

Ein Album für den guten Zweck


Das offizielle Album zum Christopher Street Day "House of PRIDE" ist am 23. Juni 2017 erschienen

Und so mischen sich aktuelle Pop- und Dance-Hits aus den Charts von Chainsmokers, Kygo oder Alice Merton mit heutigen LGBTI-Ikonen wie Lady Gaga, Betty Who oder Beth Ditto! Hinzu kommt das Who-is-Who der Dance-Szene: DJs wie Robin Schulz, Martin Garrix, Calvin Harris, Alle Farben, Wankelmut oder Bakermat ließen sich ihre Präsenz genauso wenig nehmen wie internationale Popstars wie Lady Gaga, Sia, Miley Cyrus, Gossip und natürlich Hurts mit der offiziellen Hymne. Sie alle zusammen sind im "House of PRIDE".

Vom Verkauf des Albums unterstützt wird die Facebook-Initiative "Enough Is Enought! Open Your Mouth!". Insofern ist der Sampler nicht nur ein Sommer-Album mit guter, tanzbarer Musik, sondern auch ein politisches Statement, das die Arbeit der Community aktiv unterstützt. (cw/pm)