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Kommentare zu:
Ehe für alle heißt noch lange nicht Akzeptanz


#11 JogoleinProfil
#12 goddamn liberalAnonym
#13 AlexAnonym
  • 29.06.2017, 09:39h
  • Immer mal langsam. Es wird ja niemand gezwungen von dem neuen Recht auch gleich Gebrauch zu machen. Und selbst wenn die Entscheidung den schalen Beigeschmack von Wahlkampf und Macht hat: Es hat lange genug gedauert, jetzt nehmen wir den Preis auch an. Alles andere wäre ja auch Quatsch. Das Dankeschön fällt dann aber genauso Zähneknirschend aus wie die Entscheidung selbst.

    An Themen für die Queer Community wird es auch in Zukunft nicht mangeln. Es wäre wünschenswert, wenn wir unsere politische Gestaltungsmacht nun zur Verbesserung der Gesetzeslage von Transmenschen einsetzen würden - beispielsweise.

    Für den Moment darf man sich aber auch einfach mal freuen, dass die Welt gerade dabei ist ein Stückchen besser zu werden.
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#14 Max BaumAnonym
#15 TheDadProfil
  • 29.06.2017, 09:58hHannover
  • Antwort auf #6 von Patroklos
  • ""Die schwul-lesbische Community wird bei weitem nicht verschwinden!""..

    Das steht dort auch nicht..
    Dort steht das sich Leute wie Du endlich mal vergegenwärtigen müssen, daß die Community zu weit mehr angetreten ist als nur die Ehe-Öffnung durchzusetzen, die noch lange nicht gleichbedeutend mit der Gleichstellung&Gleichberechtigung aller Bürger ist !
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#16 stromboliProfil
#17 So gehts auch n ichtAnonym
  • 29.06.2017, 10:22h
  • Das ist natürlich ein wichtiger und interessanter Gedankengang und es sagt ja auch niemand (bis auf einige Ausnahmen), dass noch sehr viel zu tun ist. Aber es war bis jetzt eben nicht gleich gestellt, vor allem was die Adoption betrifft! und dass anscheinend vielen Menschen Kinder egal sind, kann ich leider oft herauslesen.
    Jedenfalls wäre es überhaupt nicht nötig, anders zu leben, wenn es eben schon immer für alle "normal" gewesen wäre, schon seit Anbeginn der Menschheit. Natürlich wünscht man sich in der Öffentlichkeit zu küssen und Händchen zu halten, aber auch nur wenn es Alle(!) machen! nicht weniger aber natürlich auch nicht Mehr(! )Und die Ehe jetzt so schlecht darzustellen und in den Dreck zu ziehen und für unwichtig zu halten, ist nicht sehr intelligent! Vor allem weil schon mindestens seit Hunderten von Jahren seit der Moderne, wenn nicht seit abertausenden von Jahren (unter anderem) dafür gekämpft wird (oder sich zumindest so gewünscht wurde). Wir tun uns eben nicht nur "anpassen". Viele wollen eben so leben, weil die Zeremonie einfach wunderschön ist und für einen da zu sein und so weiter. Wie wärs mal für weitere Rechte zu kämpfen und zu fordern, ohne die Ehe für LGBTQIA+ (ich nenn es bewusst nicht Ehe für ALLE, sonst kommen wieder irgendwelche Schlauen mit unsinnigen Argumenten) so zu verfluchen? Von wegen die Ehe sei nur zwischen Mann und Frau etc . blablabla EBEN NICHT!
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#18 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 29.06.2017, 10:28h
  • Herr Sommer, mich wuerde ihre persoenliche Meinung zum Thema interessieren. Sie schreiben ja, dass Sie selbst verpartnert sind. Werden Sie jetzt, nachdem die Ehe fuer alle gekommen, heiraten oder bleiben Sie weiterhin verpartnert? Finden Sie es in Ordnung, dass die Lebenspartnerschaft in Dtl., soviel ich mitbekommen habe, nun nach der Einfuehrung der Ehe fuer alle, abgeschafft wird? Sollte es, Ihrer Meinung und Erfahrung nach, eine oder mehrere Modelle der Lebenspartnerschaft fuer alle neben der Ehe fuer alle geben? Ist es in Ihren Augen nicht irgendwie merkwuerdig, dass es jetzt dann in Dtl. Partnerschaften geben wird, die nicht mehr gesetzlich moeglich sind (die Lebenspartnerschaft wird, wenn ich es richtig verstanden habe, in Dtl. mit der Einfuehrung der Ehe fuer alle abgeschafft, oder?), aber de facto dann weiterhin bestehen? Sollten diese de facto Partnerschaften, die ja dann absichtlich keine Ehen sind, nicht auch gesetzlich, fuer alle, weiterhin moeglich sein?
    Warum Sie sich nicht schoen finden, oder mindestens passabel gutaussehend, verstehe ich nicht :-) Oder reden Sie immer nur ueber die anderen und meinen sich selbst nicht mit?

    Gruss
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#19 YoungHeterolikeAnonym
  • 29.06.2017, 10:39h
  • Ich hatte es befürchtet. Nachdem erreichen der vollen Gleichstellung suchen sich die 68er Schwuppen neue Problemchen aus angst ihre Identität als revolutionäre Aktivisten zu verlieren. anstatt froh zu sein, dass die Diskriminierung vorbei ist und die ganze LGBTI-Geschichte ruhen zu lassen.

    Einige haben wohl nicht begriffen, dass das Ziel jeder Bürgerrechtsbewegung ist, sich selbst überflüssig zu machen. der 1. welle Feminismus hat sich aufgelöst, nachdem, die rechtliche Gleichstellung erreicht wurde. Nur ein paar Femis die angst um ihre Identität hatten, haben weitergemacht und nerven unsere Bevölkerung seitdem mit ihrem Geschrei nach Sonderrechten.

    die LGBTI-Bewegung braucht keinen Neuanfang, sondern sollte sich darauf einstellen, dass sie sich auf ihr Ende zubewegt. außer vielleicht etwas mehr Thematisierung in der Schule, haben wir keine berechtigten anliegen mehr.
    also liebe Gays: Ihr seid bald gleichberechtigt. Nehmt es an und seid glücklich darüber und macht nicht den Fehler, den einige Feministinnen gemacht haben, die der Grund sind warum Feminist heute schon ein Schimpfwort geworden ist. Stellt keine Forderungen, die über Gleichstellung hinaus gehen.
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#20 OrthogonalfrontAnonym
  • 29.06.2017, 10:40h
  • Danke für die mahnenden Worte, aber die Themen werden uns garantiert nicht ausgehen. Noch immer ist Homo-, Bi- und Transphobie ein tief verwurzeltes Problem in der Gesellschaft, dass sich im Wesentlichen durch Enthemmung und misslungene Integration immer stärker zeigt. Da gibt es weiterhin viel zu tun. Gesellschaftlich, politisch, rechtlich, kulturell.
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