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Kommentare zu:
Ehe für alle heißt noch lange nicht Akzeptanz


#21 stromboliProfil
#22 GutmenschinAnonym
  • 29.06.2017, 10:49h
  • Was für ein Sinnloser Artikel. Natürlich geht es bei dem Gesetz auch um parteipolitische Taktik, so wie bei jedem Gesezt. Dass aber alle möglichen Koalitionspartner der CDU die gleichgeschlechtliche Ehe zur Koalitionsbedingung machen, zeigt, dass es endgültig im Mainstream angekommen ist.

    Im Mainstream ankommen heisst eben auch, dass ein Schwuler genau so eine konservative Ehe eingehen kann, wie andere. Das heisst aber nicht, dass Single-Schwule jetzt irgendwie diskriminiert werden.

    Und Schwulenbars werden nun mal weniger wichtig, wenn man überall sehr offen sein kann.
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#23 LGBH0TTNZProfil
#24 LorenProfil
  • 29.06.2017, 11:02hGreifswald
  • Die Beseitigung des Eheverbots ist einer der Bausteine für eine Gesellschaft, in der Freiheit und Vielfalt individuell gelebt werden kann. Sie hat eine symbolische und über das bloße Symbol hinausgehende lebenspraktische Bedeutung (z.B. wenn eine Volladoption angestrebt wird).
    Ich bin optimistisch, was den Freiheitsdrang des Menschen (und insbesondere den der Jugend) angeht, sodass ich keinen Grund sehe, das Ende der Emanzipation heraufzubeschwören, wenn tatsächlich das Eheverbot in Bundestag und Bundesrat und ggfs. vor dem BVerfG "fällt". Die Freiheit für die eigene, persönliche Selbstentfaltung wird man sich auch in Zukunft nehmen und bisweilen gegen Widerstände erkämpfen müssen. Was nicht nur für Lesben und Schwule gilt, sondern für all die, die es wollen, zum gemeinsamen Projekt werden kann, wenn sie es denn wollen.
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#25 FutterAnonym
#26 probondageProfil
  • 29.06.2017, 11:19hDortmund
  • Lieber Autor,

    ich weiß nicht unter welchem Regenbogen du lebst, aber mit der Realität hat das nichts zu tun. Es gibt keine Community gab es nie, und wird es auch nicht geben.

    Wir benutzen das Wort als Sammelbegriff für alle Schwulen, Lesben, Transgender etc. pp. Das war es dann aber auch. Im Gegenteil, die Community ist eher ein Haifischbecken.

    Mach doch mal die Augen weit auf, und schau dir die Demoparaden an. Eine Gruppe nach der Anderen, fein getrennt, es gibt kaum Berührungspunkte.

    Meine Community ist, wenn dann die Fetischszene. Und die durfte in den Wahn: Wir wollen alle heiraten und Kinder adoptieren ganz schön einstecken. Es wurde unterteilt in Guter Schwuler / Schlechter Schwuler. Auch hier im Forum musste ich mir einiges anhören. Eine Community, eine Gemeinschaft also, sieht wahrlich anders aus.

    Dennoch freue ich mich über die hoffentlich nun endlich kommende Gleichstellung, und zwar aus rechtlicher Sicht. Das der Staat mich nicht mehr als Mensch 2. Klasse sieht. Der Rest, Akzeptanz von Egon Mustermann ist mir völlig egal. Ich habe für Akzeptanz in meinem persönlichen Umfeld gesorgt. Dafür brauchte ich aber keine Kampagnen, sondern einfach nur so zu mir zu stehen, wie ich nun mal bin. Lehnt man mich deshalb ab, muss ich damit leben.

    Wenn schon kein Miteinander, dann doch bitte kein Gegeneinander, damit wäre viel erreicht.

    Wenn ich auf dem CSD in Vollleder rumlaufe, ist das ganz alleine meine Sache! Ich brauche keinen Anstands-Wauwau aus der Community.

    Ich bin nicht du! Ich verantworte, was ich tue, nicht du!

    Aber diese ganzen Appelle sind alle nutzlos. Daher, mittlerweile stehe ich auf dem Standpunkt, macht ihr euer Ding, ich mach meins. Schade eigentlich, dadurch verliert der Regenbogen immer mehr seine Farben, aber wem interessiert das schon?
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#27 OutAndProud
  • 29.06.2017, 11:33h
  • Positiv Denken.

    Was die Abstimmung morgen angeht kann man nur sagen:

    Endspiel.

    Wir sind in der 90. Minute führen 2:1 und haben einen Elfmeter. Aber, das Spiel ist erst vorbei wenn der Schiri abpfeift. Noch sind Verlängerung und Elfmeterschießen möglich.

    Gerade im Fußball habe ich schon vieles erlebt.

    Wenn wir das Ding aber morgen nach Hause bringen, wird erst mal gefeiert bis es kracht.

    Danach heißt es "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" Durch den Titel gestärkt gehen wir die neuen Herausforderungen an.

    Gerade bei den BTIQ gibt es noch viel zu tun.

    Wir müssen in der Bewegung für Inklusion aller LGBTIQ kämpfen. Auch innerhalb unserer Bewegung gibt es Ausgrenzung, Sexismus, Diskriminierung, Rassismus......

    Das Ziel muss heißen:
    "Mach meinen Kumpel nicht an !"

    oder aber auch: "Alle für einen Einer für alle!"

    Und noch eins. Eine Ehe bedeutet noch lange nicht: "Darkroom" Verbot.

    Es geht um Gleichstellung und Rechtssicherheit.

    Was wir darüber hinaus mit unseren "Dödeln" oder "Mumus" machen kann uns keine Ehe der Welt vorschreiben.
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#28 FennekAnonym
  • 29.06.2017, 11:33h
  • Natürlich heißt die Eheöffnung noch lange nicht volle Akzeptanz.

    Aber es ist einer von mehreren wichtigen Schritten, damit sich überhaupt mal was in Richtung mehr Akzeptanz ändern kann.

    Und in allen Staaten, die die Ehe geöffnet haben, hat man beobachten können, dass das auch sehr schnell die Akzeptanz massiv erhöht.

    Ja, es gibt noch mehr zu tun. Aber ein sehr wichtiger Schritt ist die Eheöffnung auf jeden Fall.
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#29 goddamn liberalAnonym
  • 29.06.2017, 11:40h
  • Antwort auf #27 von OutAndProud
  • "Es geht um Gleichstellung und Rechtssicherheit. .

    Richtig.

    Die sind aber erst dann in trockenen Tüchern, wenn das Verfassungsgericht eine evtl. Klage abgewiesen hat.

    Die scheren sich ungern um den Rechtstandard draußen in der freien Welt, sondern kochen lieber ihr eigenes deutsches Süppchen.

    Man darf nie vergessen:

    Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand!
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#30 OutAndProud

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