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Kommentare zu:
Ehe für alle heißt noch lange nicht Akzeptanz


#41 Paulus46Anonym
  • 29.06.2017, 13:51h
  • "Akzeptiert wird von der heutigen Mehrheitsgesellschaft also weniger der einzelne schwule, lesbische oder bisexuelle Mensch und schon gar nicht Homosexualität als gleichwertig gegenüber der Heterosexualität."

    Das ist auf ganzer Linie großer Bullshit, den Herr Sommer hier geschrieben hat, und ein Artikel für die Tonne.

    Frei nach dem Motto: ach ich armes Opfer, mich mag keiner.

    Sorry ich widerspreche Herrn Sommer hier scharf. Sehr wohl wird von der heutigen Mehrheitsgesellschaft der einzelne schwule, lesbische Mensch und auch sehr wohl die Homosexualität als gleichwertig bewertet.

    Wir sind nun sogar noch ein Stück weiter: es wird nicht nur der einzelne Mensch und dessen sexuelle Orientierung als gleichwertig bewertet, sondern nunmehr wird auch die Paarbeziehung homosexueller Menschen als gleichwertig angesehen.

    Mir gehen solche medialen Opferlobbyisten aber derart gegen "den Strich", das ich desen Artikel von Herrn Sommer als schwuler Aktivist aber sowas "von in die Tonne kloppen" würde.

    Richtig ist vielmehr nur, jetzt nachdem die Gleichwertigkeit homosexueller Paarbeziehungen ebenso in der Mehrheitsgesellschaft erkämpft wurde, gilt es, diese auch den neuankommenden islamischen Menschen aus dem Nahen Osten/Zentralasien beizubringen. Richtig ist auch, das es in Osteuropa/Afrika leider noch ganz anders ausschaut und hier ist noch viel zu leisten, um dies zu ändern.

    Aber in bezug auf Deutschland sollten so Typen wie Sommer endlich aufhören, eine falsche Lebensrealität in der Mehrheitsgesellschaft zu zeichnen: über 80 Prozent der Deutschen befürworten die Ehe für alle, wie die Antidiskriminierungsstelle des Bundes durch Umfragen festgestellt hat, das sollte ein Sommer auch endlich einmal akzeptieren, und nicht darüber schreiben, dass die böse Mehrheitgesellschaft gegen schwule/lesbische Menschen sei, das ist sowas von daneben.
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#42 SanottheEhemaliges Profil
  • 29.06.2017, 14:10h
  • Antwort auf #41 von Paulus46
  • "Als Utopie wird immer wieder das Aufgehen in dem, was man als Mehrheitsgesellschaft missversteht, ausgemalt. Alles spezifisch Schwule, Lesbische, Queere möge sich bitte in einem fiktiven gesellschaftlichen Einerlei auflösen wie ein Zuckerwürfel im Tee.

    Mir fällt keine andere Minderheit mit einer einigermaßen intakten Subkultur ein, die derartig besessen von ihrem eigenen Verschwinden träumt. Es gerät dabei aus dem Blick, dass alle möglichen anderen Gruppen (marginalisiert oder nicht) mit größter Selbstverständlichkeit ihre eigenen Strukturen und Organisationen pflegen."

    der zaunfink, "Es gibt keine Emanzipation in Schlumpfhausen. Über Gleichheitsrisiken"

    bit.ly/2s57uEE
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#43 ursus
#44 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 29.06.2017, 14:40h
  • Antwort auf #43 von ursus
  • Ja, anscheinend ist das so, bei diesem einen jungen Mann. Nur, Heten sind ueberhaupt nicht so, ausser Ausnahmen, in meiner Erfahrung. Mal schauen, ob er mich aufklaert, was denn "heterolike" in seinem Fall bedeutet (ich nehme mal an, es ist nicht eine Frau, das waere ja wirklich schrecklich, fuer sie meine ich...).

    Gruss
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#45 Martin SommerAnonym
  • 29.06.2017, 15:04h
  • Antwort auf #18 von schwuler Nichtdtschr
  • Ich freue mich natürlich, dass die Ehe (hoffentlich wirklich) geöffnet wird. Das ist ein großer Schritt, längst überfällig. Ich persönlich habe meinem Mann das Ja-Wort gegeben, ohne dass das erst einmal irgendeinen materiellen Nutzen brachte. Es war also eine persönliche Entscheidung und mir auch wichtig, dass jeder sehen konnte, dass wir zusammengehören. Dass künftig Schwule und Lesben ganz selbstverständlich wie Heteros auch im Rathaus heiraten können und es keine Sonder-Regelung mit weniger Rechten mehr gibt, finde ich großartig. Aus meiner Sicht braucht es kein Nebeneinander von Lebenspartnerschaftsgesetz und Ehe für alle. Aber das wichtigste ist ja, dass jede und jeder die Wahl hat, zu heiraten oder eben nicht. Mir war es nur ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass die Ehe für alle nicht das Ende der schwullesbischen Geschichte ist.
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#46 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 29.06.2017, 15:56h
  • Antwort auf #45 von Martin Sommer
  • Danke fuer Ihre Antwort.
    Ich hoffe auch, dass das Gesetz, das die Ehe fuer alle in Dtl. ermoeglichen wird, baldest moeglich in Kraft treten wird. Ihnen auch, schon im Voraus, herzlichen Glueckwunsch dazu, unabhaengig davon, ob Sie sich dann dafuer entscheiden, weiterhin in einer Partnerschaft zu bleiben, oder zu heiraten.
    Und ich wuensche Ihnen auch viel Erfolg und Glueck bei allen weiteren Angelegenheiten in der LGBTI-Sache, die es ja, neben der hoffentlich erfolgreichen Einfuehrung der Ehe fuer alle, zuhauf gibt.
    Ich moechte an einem Punkt jedoch nocheinmal nachfragen, da Sie mir ja persoenlich antworten: heisst das, dass Sie eine eventuell angestrebte Durchsetzung von Gesetzen, die andere Modelle von Partnerschaften (fuer alle, ohne Benachteiligung, wohlgemerkt) neben der Ehe regeln sollen, nicht unterstuetzen wuerden? Konkret z.B. so etwas wie PACS in Frankreich, ein Modell von Partnerschaft, das auch mittlerweile eine lange Tradition aufweisen kann.
    Hoffentlich verstehen Sie die letzten Saetze in meinem an Sie gerichteten Kommentar als Kompliment, denn Sie waren auch so gemeint :-) Natuerlich nehme ich an, dass Sie auch sich selbst mitmeinen, in den letzten Saetzen in Ihrem Artikel.

    Gruss
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#47 YoungHeterolikeAnonym
#48 YoungHeterolikeAnonym
  • 29.06.2017, 16:21h
  • Antwort auf #32 von nichtjungaber
  • Herrlich :D während nach allen Studien die Homophobie in Deutschland in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sieht die gemeine Alt-68er Schwuppe uns schon wieder auf dem Weg ins KZ. Ich weiß dass ist hart für dich, aber sieh einfach ein, dass Schwulsein nichts besonderes mehr ist und dass das nahezu niemanden mehr juckt. Ich erinnere mich noch gut an mein Outing: selbst die größten Machos in der Schule haben sich tolerant verhalten.

    Der Kampf um Gleichberechtigung und aAkzeptanz ist vorbei. Genießt euer Leben.
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#49 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 29.06.2017, 16:25h
  • Antwort auf #47 von YoungHeterolike
  • Das ist alles schoen und gut, nur, wenn du schwulen Sex ueberhaupt nicht hast, und auch nicht magst, dann bist du halt wirklich heterosexuell, und nicht 'heterolike'. Verstehst du, was ich meine?
    Ich wollte nur wirklich wissen, was du denn mit "heterolike" meinst.
    Ich werde mich jetzt mal davon enthalten, dich ueber Feminismus aufzuklaeren, auch ueber Heterosexualitaet, bin weder Frau noch Hete, so lasse ich das.
    Wenn du halt bisexuell, homo, Transe oder intersexuell bist, wird die LGBTI-Sache halt nie zu Ende sein, auch fuer dich nicht, und ich hoffe, du lebst noch sehr lange und gluecklich, ehrlich, nicht trotzdem sondern gerade so wie du bist.

    Gruss
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#50 OutAndProud

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