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Kommentare zu:
Ehe für alle heißt noch lange nicht Akzeptanz


#51 Stolze Alte TunteAnonym
  • 29.06.2017, 16:40h
  • Antwort auf #47 von YoungHeterolike
  • Armes Kindchen, Du dauerst mich.

    Deine Jugend (als erstes Identifikationsmerkmal) wird bald unwiederbringlich von hinnen sein...

    ...und Dein Drang, Dich krampfhaft über das Gegenteil dessen definieren zu müssen, was Du WIRKLICH bist...

    ...mit all dem hast Du es schon schwer genug.

    Aber lass doch bitte die anderen hier in Ruhe.
    Wir wollen leben, wie wir sind, und uns nicht das ganze Leben lang bis hin zur kompletten Unsichtbarkeit verklemmen.
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#52 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 29.06.2017, 17:16h
  • Antwort auf #36 von OutAndProud
  • Doch, anscheinend schon :-)

    Du, ich hoffe, du nimmst mir die Anmache nicht uebel, hoerst dich recht sexy an, und ich verpasse nie eine Gelegenheit, einen geilen Mann anzumachen :-) Koennte ja auch sein, dass du irgendwo um die Ecke wohnst. Aber wahrscheinlich wohnst du sowieso in Dtl.
    Ist nach vier :-) ich brauche Sex.
    Ich bin dann weg fuer heute.
    Gruss
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#53 OutAndProud
#54 lindener1966Profil
  • 29.06.2017, 19:01hHannover
  • Eins nach dem Anderen

    Ich finde die Meinung von Martin Sommer berechtigt, dass man nach der Eheöffnung weiter gucken muss, dass sich die Community weiter zusammen findet und auch für diejenigen eintritt, die sich nicht in diese "Schablone" pressen lassen wollen. ABER eins nach dem anderen. Jetzt ist erstmal die Eheöffnung dran.
    ABER noch ist nichts gewonnen. Ich finde, hier wird viel zu früh gejubelt!!!! Wer garantiert, dass sich nicht einige von der SPD oder anderen Parteien anders entscheiden? Eine Stimmenmehrheit von 9 ist sehr knapp. Da braucht nur einer krank zu werden oder zu spät zu kommen. Die offene Abstimmung wird einige Politiker/innen der CDU /CSU davon abhalten für die Eheöffnung zu stimmen, um ihr Wahlvolk nicht zu verprellen, selbst wenn diese vielleicht anderer Meinung sind Ich glaube es erst, wenn das Ergebnis feststeht.
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#55 Homonklin44Profil
  • 29.06.2017, 19:08hTauroa Point
  • ""Gleichwertigkeit gibt es also nur, wenn man sich der bürgerlichen Ehe in Monogamie unterwirft?""

    Nein, Gleichwertigkeit ist, wenn man eine Ehe schließen so, wie jeder konsensbefähigte heterosexuelle Mensch mit Partner*in, ohne weiteres kann.
    Das hat gar nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, ich verstehe nicht, warum man solche Vorstellungen auf ein heiratswilliges Paar bald zwanghaft projizieren muss. Als wäre es ein Verbrechen an der Subkultur, wenn man als Homosexueller banal typisch üblich zu leben wählt. Mit Mann und evtl. den Kindern so wie die Meiers und Müllers vom Reihenendhaus gegenüber.

    Andere Themen gibt es noch genügend um dafür zu kämpfen. Das Homophobie-Problem und seine Verbreiterung, die Aufklärung über naturgemäße Vielfalt, die Hasskriminalität und die Befreiung / Gleichberechtigung für Trans*Menschen oder Intersexuelle aus dem Kielwasser der Pathologisierung zum Beispiel.
    Und ja, es gibt jenseits der Hochglanz-Lebensentwürfe eine Schattenwelt sozial schwacher, alternder oder einsamer LGBTIQ, die in keinem Magazin landen und nicht bei Talkrunden geladen werden. Die keiner sehen will. Nicht zuletzt Obdachlose, psychisch Kranke oder Betagte, etwa mit der Frage, werde ich neu isoliert sein im letzten Lebensabschnitt? ... Endstation Altenpflegeheim ect.
    Bekommen sie irgendwann eine Stimme in den Lesben- und Schwulenverbänden?

    Warum Communities schwinden, müsste erst mal bekannt werden. Ist es der Wunsch vieler LGBTIQ, in der Gesellschaft einzugehen und "unauffällig" zu leben, was immer das auch heißen soll? Ist das Internet dafür verantwortlich ... zu einem Teil bestimmt ... oder eine uninteressant gewordene Szene für das Gros der nachkommenden Generation?
    Diskriminieren nicht vielleicht auch LGBTIQ unter einander, wenn man in den Clubs nur die Schönen und Chicen gerne einlässt, oder möglichst nach der Klamottenwahl und erkennbarer Spendabilität sortiert. Hier keine Tunten, da keine Flüchtlinge, dort keine Dicken und da bitte nur ohne Bart ... in den Fällen hört sich Musik besser daheim oder im Schrebergarten. Zu viel Anpassung an die Gepflogenheiten der Szene, und Dabeiseindürfensbedingungen, das geht auch auf die Nerven. Dann besser Wandern beim Albverein.
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#56 NumaAnonym
  • 29.06.2017, 19:22h
  • "Es wird Zeit für einen Neustart der LGBT-Bewegung. Denn was wirklich fehlt, ist eine selbstbewusste und unabhängige Vertretung von LGBT-Anliegen abseits von parteipolitischen Erwägungen "

    --> Schlicht lächerlich aus dem Munde eines hauptberuflichen Parteisoldaten.

    "Ist es wirklich Befreiung, wenn Homos ganz in der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft aufgehen und im Gegenzug kaum noch eigene queere Fragestellungen und Lebensentwürfe erkennbar sind?"

    --> Das Märchen, dass Schwulsein bedeuten würde, promisk und exzessiv zu leben, dass Schwule nicht zur Treue und Verantwortung gegenüber dem Partner fähig wären, wird seit Jahrzehnten von sog. "Aktivisten" verbreitet.
    Gerade diese Propaganda hat mein coming out enorm erschwert und mich depressiv gemacht - danke der Szene für diesen Bärendienst!

    Ich möchte eine treue Partnerschaft leben, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass solch ein privater Rückhalt ein zentraler Bestandteil für ein gelingendes Leben ist. Ich kenne genug Schicksale, die zwar mit einer dreistelligen Zahl Kerlen geschlafen haben, in deren Leben aber so rein gar nichts gelingt. Das ergibt sich wohlgemerkt allein aus meiner eigenen Lebenserfahrung und hat nichts! mit Heteronormativität zu tun.
    Ich sehe in dem Versuch, Schwulen die Fähigkeit zu festen Bindungen abzusprechen und dies euphemistisch als "alternative Lebensentwürfe" hinzustellen, vielmehr widerum eine vergiftete Diskriminierung - nur dass diese leider aus der eigenen Community kommt :(
    Um es ganz klar zu sagen: Homosexualität entsteht nach dem Stand der Wissenschaft in frühester Kindheit. Das hat aber so gar nichts mit anderen Persönlichkeitszügen zu tun - es gibt nicht "den Schwulen", auch wenn das in Statements wie diesem leider insinuiert wird.
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#57 probondageProfil
  • 29.06.2017, 19:51hDortmund
  • Antwort auf #56 von Numa
  • Genau, du sagst es! Ich akzeptiere deine Meinung voll und ganz. Aber, was verbindet uns dann? Ich lebe genau das Gegenteil von dir, und verkörpere das auch. Was nützt dir mein Engament, nichts, im Gegenteil. Auf deines kann ich aber auch getrost verzichten.

    Wie können wir uns dann anmaßen uns Community zu nennen? Was sind denn unsere gemeinsamen Ziele? Ich spreche jetzt nicht nur rein von den Schwulen, nein, wir vergrößern das ganze immer mehr. Weisst du wie Lesben von uns Fetischkerlen denken? Ich kenne einige, die wollen uns vom CSD am liebsten entfernen lassen.

    Nein, der Traum einer solidarischen Gemeinschaft ist ausgeträumt. Und da hast du die Assimilierung in die Gesellschaft - wir werden genauso wie die Heten. Dort gibt es auch keine große Gemeinschaft, sondern Interessenverbindungen.

    Und so wird unsere Emanzipationsbewegung (das war unsere Gemeinsamkeit) enden.

    Am Ende haben wir die guten sittsamen Schwule, und die schlechten promisken Schwule.

    Ich finde es schade, wir hätten der Gesellschaft unsere Vielfalt und die Farben des Regenbogens auch in ihr Leben bringen können, und es dadurch bunter machen. Eben das es bei uns alles gibt und sie gerne auch so leben können, wenn sie sich nur trauen.

    Aber die Abgrenzungen, die wir selber gezogen haben, machen das unmöglich.
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#58 EgoistischAnonym
  • 29.06.2017, 20:23h
  • Antwort auf #47 von YoungHeterolike
  • Egoistisch, armselig und traurig bis zum geht nicht mehr. Ist doch toll dass es bei dir so war, dafür ist es bei allen anderen auch so und in vielen Teilen der Welt ganz zu schweigen. *augenroll*
    Im Übrigen ist "Heterolike" ein Oxymoron, das gibt es schlichtweg einfach nicht!
    vielleicht benutzen es einige, um deutlich zu machen, dass sie eher "männlich" oder "weiblich" sind, ich persönlich z.B. finde "männlichere" Schwule erotisch, was aber nicht heißt, dass ich "weiblichere" Schwule nicht ausstehen kann, ganz im Gegenteil. Denn niemand kann etwas dafür, wie er letztendlich ist! Zumal ja jeder männlcihe und weibliche Anteile in sich trägt, das wurde eigentlich oft erwähnt und sollte selbstverständlich sein. Aber selbst das wurde ja abgesehen davon, dass es nicht so arrogant und abwertend wäre, nicht als Argumentation verwendet...
    Und zu den letzten beiden Posts: also ich finde man sieht sehr deutlich, dass wir einfach mehr denn je zusammenrücken müssen! Ich respektiere jegliche Lebensform, solange niemand irgendjemandem wehtut! Wir können doch alle für die gemeinsame Sache kämpfen und für unsere Rechte einstehen! Wir können befreundet sein und müssen den anderen Lebensstil nicht niedermachen oder den unseren als den einzig "RIchtigen" darstellen! Weil wir dann sonst schlechter dastehen würden etc.pp. oder was auch immer, denn Vorurteile wirds so oder so geben und die gilt es zu beseitigen. Da fällt mir auch ein: Viele Vernünfitge sagen zum Glück: man muss ja nicht gleich mit jedem ins Bett steigen, wenn er einem sexuell nicht gefällt(Stichwort Oberflächlichkeit), aber menschlich dürfen wir uns einfach nicht mehr so scheuen und müssen einfach aufeinander zuegehen und dem anderen zuhören!
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#59 TheDadProfil
  • 29.06.2017, 23:52hHannover
  • Antwort auf #19 von YoungHeterolike
  • "" YoungHeterolike""..

    Unisnn..

    ""Nachdem erreichen der vollen Gleichstellung suchen sich die 68er Schwuppen neue Problemchen aus angst ihre Identität als revolutionäre Aktivisten zu verlieren.""..

    Die Ehe-Öffnung ist nicht ""die volle"" Gleichstellung !

    ""Einige haben wohl nicht begriffen, dass das Ziel jeder Bürgerrechtsbewegung ist, sich selbst überflüssig zu machen.""..

    Das wird dann wohl noch warten müssen bis z.B. die AGG´s geändert wurden, und die Tendenz-Betriebe der "Kirchen" niemandem mehr kündigen dürfen bloß weil er/sie als Kita-Leiterin ihre Partnerin heiraten will..

    ""der 1. welle Feminismus hat sich aufgelöst, nachdem, die rechtliche Gleichstellung erreicht wurde.""..

    Wann und wo soll das gewesen sein ?

    ""Stellt keine Forderungen, die über Gleichstellung hinaus gehen.""..

    Dein Duktus ist unverschämt, denn
    1. ist dies nirgends geschehen, denn nirgendwo wurden Forderungen erhoben die über die Gleichstellung&Gleichberechtigung "hinausgehen"
    und
    2. ist Deine Art zu schreiben als eine Art "Außenstehender" schlichtweg eine Unverschämtheit, denn die Themen um die sich die Community zu kümmern hat werden auch von ihr selbst bestimmt..
    Da braucht es keinen "Rat von außen" !
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#60 TheDadProfil
  • 30.06.2017, 00:00hHannover
  • Antwort auf #47 von YoungHeterolike
  • ""Die Sexualität nicht zum grundpfeiler seiner Identität zu erklären und keinen Drang zu haben sich krampfhaft von der mehrheitsgesellschaft abzugrenzen um sich "besonders" zu fühlen.""..

    Strunzdummer Unsinn..

    Sexualität ist der "Grundpfeiler" der Identität, weil sie erklärt wer man ist..

    Das grenzt einen selbstverständlich von anderen ab, aber eben nicht wie Du hier anmaßend anführst, aus..
    Die Ausgrenzung erfolgt IMMER erst durch das Gegenüber, dem Du dich anzubiedern suchst, indem Du behauptest, du würdest ja nicht als Schwuler "auffallen"..

    Du fällst auf..
    Und damit wirst Du auch nach wie vor ausgegrenzt..
    Das nicht erkennen zu wollen, und permanent behaupten zu wollen, man sei ja schon irgendwie gleichgestellt, ist nichts weiter als die Verweigerung die bestehende Realität anzuerkennen..
    Was Not tut, denn nur so kann man sie dann auch verändern..

    Deine "Idee" des "heterolike" ist nichts weiter als der Versuch einer
    "Schrankschwester Zwo Punkt Null..
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