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Im Haus der Inquisition

Vatikan: Gendarmerie stoppt schwule Sex-Orgie unter Drogen

Ein hoher Geistlicher wurde in flagranti erwischt und musste zunächst zur Entgiftung in eine Klinik gebracht werden.


Der Vatikan nachts mit einem eingefügten Symbolbild aus dem Orthodox Calendar

Der Skandal um den im Vatikan residierenden australischen Kurienkardinal George Pell, der am Donnerstag als drittmächtigster Mann der Kirche in der Heimat wegen mehrfachen Kindesmissbrauches angeklagt wurde (queer.de berichtete), hat einen weiteren Skandal aus den italienischen Medien verdrängt, der kein Verbrechen umfasst, aber eine Menge Doppelmoral.

Mehrere Medien berichteten am Mittwoch, die Gendarmerie des Vatikans habe – bereits vor einiger Zeit – die Wohnung eines Prälaten im Palazzo del Sant'Uffizio gestürmt, der unter anderem der Dienstsitz der Glaubenskongregation ist und früher das Arbeitszimmer von Kardinal Joseph Ratzinger umfasste, bevor dieser Papst wurde. Das exterritoriale Gebäude des Vatikans in dessen unmittelbarer Nähe habe dem Mann einen guten Schutz vor Kontrollen der Schweizer Garde oder Gendarmerie gegeben, berichteten Medien. Zugleich habe der – nach Medienangaben "luxuriöse" – Dienstwagen mit Siegel des Vatikans eine gute Immunität gegenüber italienischen Behören geboten.


Das an den Vatikan angrenzende Gebäude der Glaubenskongregation. Bild: Jim McIntosh / wikipedia

Dennoch sei der Mann, der einem einflussreichen Kardinal als Sekretär gedient habe und von ihm als Bischof vorgeschlagen worden sei, durch eine häufige und große Zahl von Besuchern aufgefallen. Die Polizei des Vatikans observierte zunächst die Wohnung, um sie dann zu stürmen. Den Medienberichten zufolge fand sie eine schwule Sexorgie vor. Welche Drogen der ungenannte Geistliche genommen hat, wurde nicht bekannt. Allerdings habe er zur Entgiftung in eine Klinik gebracht werden müssen und befinde sich nun in einem italienischen Kloster.

Die Moral der Gerechten

Kleinere oder größere schwule Sex-Skandale hatte es in den letzten Jahren im Vatikan desöfteren mal gegeben; für belustigt-empörte Schlagzeilen sorgte 2013 auch, dass die Kirche Besitzer von zahlreichen Luxusapartments in einem Gebäude ist, das Italiens größte Schwulensauna beherbergt (queer.de berichtete). Direkt über ihr liegt etwa das 12-Zimmer-Apartment eines Kardinals der Evangelisierungskongregation.

Für die Glaubenskongregation, also dem Nachfolger der Inquisition, die nun durch die Sexparty auffiel, hatte auch der polnische Priester Krzysztof Charamsa gearbeitet, der sich vor zwei Jahren als schwul outete und sofort entlassen wurde (queer.de berichtete). In seinem Manifest für einen korrekten Umgang der Kirche mit Homosexuellen hatte er die Rücknahme mehrerer homofeindlicher Dokumente gefordert, die alle von der Glaubenskongregation stammen (queer.de berichtete).



#1 Homonklin44Profil
  • 01.07.2017, 04:22hTauroa Point
  • An sich zum Schmunzeln, wenn es nicht so vehement von den Knilchen verleugnet würde, dass offenbar die Homosexuellen unter ihnen ihre Aktivitäten abstreiten, oder dazu angehalten werden.
    Wenn man das dann auch noch so hindreht, als würden die hohen Würdenträger nur unter Drogen gay und ausgelassen in mehrsinniger Weise, tritt die Scheinheiligkeit ihrer Moral gleich doppelt zutage.

    Vielleicht reichen Boswelia-Dämpfe (Weihrauch) allein auch nur nicht aus. Eilige Inquisition. Entgiftung klingt nun nicht gerade so, als hätte der Typ sich Poppers gezogen. Aber wer weiß ... je nachdem. Wenn man die Kollegen in den Gardinenkleidchen beim Sex vor sich hat, muss man das wahrscheinlich, um einen hochzukriegen.

    Nicht, dass ich es Knilchen nicht gönnen kann, auch mal herzhaft und freien Gewissens Arsch zu ficken. Crisco sei mit ihnen. Ach so, Christus, well... ;o)
    Dann könnten sie doch aber wenigstens ihre Tiradenschmiede ruhen lassen.
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#2 SebiAnonym
  • 01.07.2017, 10:04h
  • Und solche Leute meinen, sich moralische Urteile über andere erlauben zu können...
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#3 Tom107Anonym
  • 01.07.2017, 10:26h
  • Und immer schön Homosexualität und Kindesmissbrauch in einem Atemzug nennen. Und wo es um schwule Priester geht, gleich nochmal nen Link zu ner Kinderschänder-Story drunter packen. So kann man auch Vorurteile manifestieren!
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#4 Angelika OetkenAnonym
  • 01.07.2017, 12:17h
  • Die Kombination von Drogenkonsum, ausbeuterischer Sexualpraxis, Kopplung von politischer, ökonomischer und spiritueller Macht und dem öffentlichen Propagieren einer Sexualmoral, die vollkommen unrealistisch ist und einige perverse Ansichten transportiert, sehe ich als Hinweis an. Darauf, wie hoch die Zahl an Männern unter den katholischen Priestern ist, die ihre Traumatisierungen, welche sie sich dadurch zugezogen haben, dass sie in der Kindheit sexuell missbraucht worden sind, nicht reif aufarbeiten konnten oder wollen. Insbesondere durch den Marienkult, der gerade von den reaktionären Doppelmoralikern betrieben und mit Frauenhass kombiniert wird, springt einen doch geradezu an, von wem die primären Beschädigungen in einem dieser typischen Priesterleben ausgehen.

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick, eine von 9 Millionen Erwachsenen in Deutschland, die in ihrer Kindheit und/oder Jugend Opfer von schwerem sexuellem Missbrauch wurden
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#5 TheDadProfil
  • 01.07.2017, 13:38hHannover
  • Antwort auf #4 von Angelika Oetken
  • ""Die Kombination von Drogenkonsum, ausbeuterischer Sexualpraxis, Kopplung von politischer, ökonomischer und spiritueller Macht und dem öffentlichen Propagieren einer Sexualmoral, die vollkommen unrealistisch ist und einige perverse Ansichten transportiert, sehe ich als Hinweis an. Darauf, wie hoch die Zahl an Männern unter den katholischen Priestern ist, die ihre Traumatisierungen, welche sie sich dadurch zugezogen haben, dass sie in der Kindheit sexuell missbraucht worden sind, nicht reif aufarbeiten konnten oder wollen.""..

    Aus der Anzahl der Täter im Klerus auf die Anzahl von Opfern in diesem Klerus zurückschließen zu wollen ist ein sehr gewagtes Unterfangen..

    Und zu nichts nutze !

    Außer dazu der These Argumente zu liefern, aus Opfern würden irgendwann zwangsläufig Täter*innen werden..

    Von Belang ist dies allerdings nicht wirklich, denn die Erkenntnis das Täter*innen einst selber Opfer gleicher Taten waren, darf nicht dazu führen diesen Täter*innen anders zu begegnen, als anderen Täter*innen die selbst keine Opfer waren..

    Blöderweise missverstehst Du hier aber auch noch etwas anderes einmal mehr nicht :

    Die Tatsache das es im Klerus zu Drogenkonsum und so genannten ""schwulen Sexorgien"" kommt, hat mit dem Komplex der sexuellen Gewalt gegenüber Kindern nun genau WAS zu tun ?

    NICHTS !

    Der Kommentar irgendeines Users war für Dich einmal mehr willkommener Anlaß krude Ideen zu posten, die von einem Verständnis für die Situation nichts erahnen lassen..

    Aber immer schön "Homosexualität" mit "Kindesmissbrauch" in Verbindung setzen..
    Und wenn man dann noch gegen Männer allgemein hetzen kann, dann ist der "innere Auftrag" ja schon beinahe erfüllt..

    Es bleibt immer noch sehr skurril und absurd..
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#6 Angelika OetkenAnonym
#7 LinusAnonym
#8 Julian SAnonym
  • 01.07.2017, 15:57h
  • Die scheinheiligen Moralapostel der Katholiban spielen sich ja gerne als Sittenwächter auf.

    Dabei ist allgemein bekannt, dass die Katholische Kirche und der Vatikan das größte Sündenbabel der Welt sind.

    Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen anderen, die bekannt wurden. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Ich will nicht wissen, was da noch alles abgeht, wovon man nichts erfährt.

    Diese Doppel-Moralisen hetzen nur deshalb so viel gegen andere, um von sich selbst abzulenken.
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#9 Simon HAnonym
  • 01.07.2017, 16:22h
  • Von mir aus sollen ruhig auch Priester Sex-Orgien feiern. Von mir aus auch im Vatikan.

    Immer noch besser, als wenn die Kinder missbrauchen, wie so viele ihrer Kollegen...

    ABER:
    dann soll diese Sekte endlich mal mit ihrer Hetze gegen LGBTI, gegen Kondome, gegen Selbstbefriedigung, gegen Sex vor der Ehe, etc. aufhören....

    Dann sollen die endlich mal aufhören Hass zu schüren und stattdessen endlich mal akzeptieren, dass Sex ein physisches Grundbedürfnis wie Essen, Trinken und Schlafen ist und dass an einvernehmlichem Sex nichts schlimmes ist. Egal ob man jetzt monogam ist oder nicht, ob man auf Gruppensex oder Partnertausch steht, ob man vor der Ehe Sex hat, ob man sich einen wichst oder was auch immer...
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#10 Paulus46Anonym
  • 01.07.2017, 18:18h
  • Da lobe ich dann lieber die vielen anderen christlichen Kirchen und deren Kirchenleitungen, die eine gegensätzliche Haltung zum Vatikan vertreten und kirchliche Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen.

    Die EKD-Leitung hat den Gesetzentwurf zur Eheöffnung diese Woche aktuell befürwortet und unterstützt.

    *
    www.ekd.de/EKD-Ehe-fuer-alle-Abstimmung-Bundestag-24425.htm
    (EKD: Vertreter der EKD befürworten Bundestagsbeschluss zur Ehe für alle)

    * Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
    * Evangelische Kirche im Rheinland
    * Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    * Evangelische Landeskirche in Baden
    * Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
    * Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
    * Dänische Volkskirche
    * Schwedische Kirche
    * Norwegische Kirche
    * Isländische Staatskirche
    * Vereinigte Protestantische Kirche Frankreichs
    * Quäker im Vereinigten Königreich
    * United Reformed Church im Vereinigten Königreich[308]
    * Reformierte Church of Scotland
    * Anglikanische Episkopalkirche in Schottland
    * United Church of Christ (USA)
    * United Church of Canada
    * Anglican Church of Canada
    * Presbyterian Church (U.S.A.)
    * Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika
    * Metropolitan Community Church
    * Unity Church
    * Unitarier
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