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Heute Scheveningen, morgen Zandvoort

Holland mit dem Wohnmobil entdecken

Die niederländischen Nachbarn sind nicht nur ein tolerantes Volk, sondern auch ein beliebtes Reiseziel für Wohnmobilfans. Insbesondere die Region Holland genießt große Popularität.


Unbeschwerter Urlaub mit dem Wohnmobil (Bild: Gert Mewes / flickr)

Holland – eine Region Europas, die bei Wassersportlern genauso beliebt ist wie bei Menschen, die einfach nur entspannen oder dem Großstadttrubel entfliehen wollen. Eine besondere Reisegruppe entdeckt das nahe gelegene Touristenziel für sich: Wohnmobilbesitzer. Wie man das passende Wohnmobil kauft und seine Reise nach Holland plant, erklärt dieser Artikel.

Ein passendes Wohnmobil für den Holland-Urlaub kaufen

Bevor man sich Gedanken um die Reise macht, muss man zunächst einmal ein Wohnmobil besorgen. Zwei Möglichkeiten gibt es: Ein Wohnmobil kaufen oder mieten. Wer stolzer Besitzer eines solchen Fahrzeugs werden möchte, der sollte direkt mit der Recherche im Internet beginnen und die Schlagwörter Wohnmobil zu verkaufen bei Google eingeben. Bei der Suche stellt man fest: Das Angebot ist groß und für Neulinge unübersichtlich. Welches Fahrzeug passt denn zu mir?

Zunächst einmal spielt das Budget eine große Rolle, sagt Deutschlands größter Händler für Wohnmobile, die Wohnmobil Galerie. Gebraucht gibt es sie schon ab rund 15.000 Euro, wie das große Wohnmobil-Angebot bei Wohnmobil Galerie zeigt. Doch der Preis ist bekanntlich nicht alles. Wer in Zukunft auf vier Rädern Urlaub machen und regelmäßig in dem Fahrzeug schlafen will, sollte sich auch Gedanken über die Ausstattung machen. Sind Kinder mit dabei? Dann lohnt sich vielleicht ein Etagenbett.

Gebrauchtes vs. neues Wohmmobil

Was aber spricht überhaupt für den Kauf eines gebrauchten Wohnmobils? Zunächst einmal sind die Kosten entscheidend. Diese fahrbaren Häuser sind alles andere als günstig. Ihr Preis beginnt bei Modellen mit einer Basisausstattung ab etwa 35.000 Euro. Sparen kann man, wenn man sich für ein Vorjahresmodell entscheidet. Dennoch erfordert ein neues Wohnmobil ein stolzes Budget. Gebrauchte Wohnmobile gibt es, wie zuvor gesagt, ab rund 15.000 Euro.

Haustierbesitzer wollen in ihrem nagelneuen Wohnmobil möglicherweise nicht ihre treuen Gefährten unterbringen; in einem gebrauchten Fahrzeug hingegen drückt man eher ein Auge zu.

Nicht vergessen: Ein Wohnmobil verursacht jedes Jahr laufende Kosten, die zu berücksichtigen sind. Einige Wohnmobilbesitzer berichten in diesem Forum über ihre Ausgaben.

Die Ausstattung des Wohnmobils auf die individuellen Wünsche anpassen

Bezüglich der Ausstattung hat ein gebrauchtes Wohnmobil nicht zwingend Nachteile. Neue Fahrzeuge haben durchaus interessante Extras, die man bei älteren Modellen unter Umständen nicht findet. Aber: Wer ein großzügiges Budget hat, der kann dieses in ein gut ausgestattetes Wohnmobil aus zweiter Hand investieren. Bei einem Neuwagen würde man für dieselbe Summe lediglich ein Wohnmobil mit Basisausstattung erhalten.

Apropos Ausstattung: Folgendes gehört zur Grundausstattung eines Wohnmobils:
• Gasflaschen
• Deichselschloss zur Diebstahlsicherung
• Kabeltrommel und Adapterkabel
• Abwassertank und -schlauch
• WC-Flüssigkeit
• Trinkwasserentkeimung

Wer in seinem Wohnmobil kochen möchte und generell den Komfort erhöhen will, der kauft noch einen Handstaubsauger, Campingstühle, Ordnungsboxen, Küchen- und Badutensilien sowie einige Kleinigkeiten, zum Beispiel Teelichter, Akkus, Kühltaschen sowie Outdoorzubehör.

Natürlich sollte die Ausstattung immer an den Urlaub angepasst werden. Wer in seinem Wohnmobil lediglich übernachtet und nicht zum Kochen nutzt, der kann auf die Küchenutensilien natürlich verzichten.

Vorbereitungen vor der Abfahrt

Sobald ein Wohnmobil gekauft oder geliehen wurde, können die eigentlichen Vorbereitungen für den Urlaub beginnen. Wohnmobilbesitzer sollten wissen, dass in den Niederlanden Anhänger versichert sein müssen; eine Kfz-Haftpflicht ist ohnehin ein Muss. Weitere sinnvolle Policen:

• Hausratsversicherung: Einige Policen decken Gegenstände ab, selbst wenn sie außerhalb der Wohnung genutzt werden.

• Reiseversicherung: Im Notfall möchte man gut versichert sein, insbesondere bei Unfall oder Krankheit. Die jährlichen Beträge sind im Regelfall sehr gering.

Für Neulinge gilt: Wer noch nie ein Wohnmobil gesteuert hat, sollte vor dem Urlaubsantritt einige Probefahrten machen. Diese großen Fahrzeuge sind keineswegs mit einem Pkw zu vergleichen; sie sind träger und müssen sanfter gefahren werden.

Von Deutschland mit dem Wohnmobil nach Holland

Wer sein Wohnmobil ohne Probleme steuern kann, muss nur noch die Route nach Holland festlegen. Glücklich schätzen dürfen sich diejenigen, die nahe der Grenze wohnen. Das Straßennetz bis nach Holland ist nicht nur sehr gut ausgebaut, die Straßen sind auch weitestgehend mautfrei. Gebühren fallen nur in einigen Tunneln sowie der Willem-Alexander-Brücke an.

Die Anreise ist relativ simpel, richtet sich aber nach dem letztendlichen Ziel, entweder Nord- oder Südholland. Eine beliebte Route ist über die A3 in Deutschland, die an die niederländische A12 anknüpft, an Arnheim vorbeiführt und bis nach Den Haag reicht – schon ist man in Südholland angekommen. Wer nach Nordholland reisen möchte, der biegt auf der A12 nach Utrecht auf die A2 Richtung Amsterdam ab. Nordholland beginnt südlich von Haarlem und reicht bis zur Nordseeinsel Texel, dem Paradies für Strandurlauber.

3 sehenswerte Hotspots in Holland

In Holland kann man im Sommer den Sand zwischen den Zehen genießen, dabei dem Rauschen der Wellen zuhören und den beruhigenden Blick aufs Meer genießen. Nachfolgend einige Hotspots, die man unbedingt besuchen sollte:

1. Scheveningen: In Südholland findet man den wunderschönen Stadtteil Scheveningen von Den Haag. Breite Strände und eine wunderschöne Promenade, die mit Cafés sowie Restaurants gefüllt ist, erwartet Besucher, die sich entspannen wollen. Leider gibt es hier keinen Wohnmobilstellplatz; man findet einen (Camping Stad Den Haag) jedoch auf der anderen Seite der Stadt in der Nähe des Knotenpunkts der A12 und A4.

2. Zandvoort: Campingfans dürfen sich hier auf einen neun Kilometer langen Strand freuen, wenn sie sich nicht scheuen, das kühle Nordseewasser zu betreten. Der Strand ist barrierefrei, entzückt mit einem feinen Sand und ist äußerst sauber.

3. Bergen aan Zee: Weiter nördlich können Campingfahrer den kleinen Ort Bergen aan Zee ansteuern. Naturfans kommen hier voll auf ihre Kosten, denn in Bergen aan Zee befindet sich das größte Dünenreservat des Landes. Einfach den Wohnwagen abstellen und Nordholland mit dem Rad oder zu Fuß erkunden.

Nicht vergessen: Damit die Entdeckungstour nicht buchstäblich ins Wasser fällt, sollte man Holland nicht unbedingt im Sommer besuchen. Die wenigsten Regentage hat überraschenderweise der Monat April; besonders häufig regnet es zwischen November und Januar; doch auch der August ist recht regnerisch.