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Hamburg Pride ruft zur Teilnahme auf

Volker Beck kommt zum Gay20-Gipfel

Während in Hamburg Donald Trump mit Wladimir Putin flirtet, erinnert die von den CSD-Veranstaltern organisierte Kundgebung "Gay20-Gipfel" an die prekäre Menschenrechtslage in einigen der G20-Staaten.


Volker Beck ist der Hauptredner bei Gay20 (Bild: flickr / Heinrich-Böll-Stiftung / by 2.0)

Am Freitag und Samstag treffen sich die Staats- und Regierungschefs der 19 wichtigsten Länder der Welt und der Europäischen Union zum G20-Gipfel in Hamburg – und bereits Anfang der Woche habe Protestaktionen in der Hansestadt begonnen. Am Freitagabend will der Hamburg Pride auf der Reeperbahn für LGBTI-Rechte demonstrieren: Ab 18.30 Uhr wird daher die Kundgebung "Gay20-Gipfel" im Rahmen der Veranstaltung "GetUp – StandUp!" auf dem Spielbudenplatz veranstaltet.

Als Hauptredner hat sich der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck angekündigt. Außerdem wird eine Vertreterin des vor einigen Tagen erneut verbotenen und durch einen Polizeieinsatz verhinderten Istanbul Pride sowie eine Vertreterin von Queeramnesty Hamburg sprechen.

Der Hamburger CSD-Chef Stefan Mielchen verwies in einer Vorankündigung darauf, dass in einem G20-Staat – Saudi-Arabien – immer noch die Todesstrafe auf Homosexualität stehe. Auch in mehreren anderen Staaten werden Schwule und Lesben noch verfolgt: So ist die gleichgeschlechtliche Liebe etwa im G20-Land Indien illegal, in Indonesien wurden kürzlich sogar zwei Männer wegen Homosexualität öffentlich ausgepeitscht (queer.de berichtete). Prekär ist die Lage für sexuelle Minderheiten außerdem in China, Russland und der Türkei. Mielchen warnte außerdem vor einem "drohenden Rollback an Homo- und Trans-Rechten" durch US-Präsident Donald Trump.

"Während Deutschland die Ehe für alle feiert, müssen Homosexuelle in vielen Ländern der Erde nach wie vor um Leib und Leben fürchten und bedürfen unserer Aufmerksamkeit und Solidarität", so Mielchen. "Wir können und wollen zu all dem nicht schweigen, wenn die Repräsentanten all dieser Länder in unserer Stadt sind."

Der Hamburg Pride e.V. hatte ursprünglich geplant, eine eigene Kundgebung in der Innenstadt abzuhalten. Da aber zum G20-Gipfel ein Demonstrationsverbot auf 28 Quadratkilometern in der City ausgesprochen wurde, erhielten die CSD-Veranstalter keine Genehmigung für einen akzeptablen Platz. (cw)



#1 Paulus46Anonym
  • 04.07.2017, 22:54h
  • Ich halte NICHTS davon, wenn Volker Beck den G20-Gipfel mit LGBT-Themen "belegen" will, die nur vorgeschoben werden, um die Proteste zu G20 zu manifestieren. Ein weiterer Fehler, den Beck hier leider begeht, und wo LGBT-Aktivismus missbraucht wird, um linke Ideologie/linke Proteste zu legitimieren. Hier geht es bei de G20 Protesten nicht um das LGBT-Thema. Volker Beck sollte besser zum CSD nach Köln dieses Wochenende kommen, wo die Ehe für alle gefeiert wird.

    Von den Protesten in Hamburg halte ich sowieso NICHTS !!! Wir können froh sein, wenn sie die Regierungschefs der G20 zu informellen Gesprächen in Deutschland treffen, einander persönlich begegnen und dadurch Gespräche auf höchster Ebene erfolgen und dadurch Frieden auf der Welt bewahrt wird.

    Bei den Protestkundgebern in Hamburg handelt es sich doch vorwiegend um Personen, die auf Krawall aus sind, und die es "denen da oben zeigen wollen". Davon halte ich Nichts.

    Schade Herr Beck, Sie missbrauchen LGBT-Aktivismus für Linke Ideologie/linke Protestkundgebungen.
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#2 Paulu46Anonym
  • 04.07.2017, 23:21h
  • Der G20 Gipfel eignet sich aus LGBT-Sicht NICHT als Veranstaltungsort.

    Von den 20 G20 Mitgliedern haben 9 (Brasilien, Argentinien, Südafrika, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Kanada, USA, Mexiko und Deutschland) Staaten die Ehe für alle ermöglicht, zwei Mitglieder haben ein Lebenspartnerschaftsinstitut (Italien und Südafrika), die EU ist straffrei und eine Reihe Ihrer Mitglieder haben die Ehe für alle ermöglicht.

    Verbleiben noch 8 Staaten, von denen Südkorea, China , Russland, Türkei und Japan straffrei sind, aber keine staatliche Anerkennung homosexueller Paare kennen.

    Diplomatisch und wirklich problematisch sind von den 20 Mitgliedern also nur 3 Staaten: Indonesien, Indien und Saudi-Arabien, da dort Strafgesetze bestehen.

    Wie aber will man Protest gegen diese drei Mitglieder der G20 thematisieren (meinetwegen kann man auch noch Russland, Türkei und China einbeziehen wegen der Maulkorberlasse zu "Homopropaganda"), ohne die anderen 15 Mitglieder zu treffen ???

    Sorry Herr Beck und PrideHamburg: dort sind LINKE Autonome und Linke am Werk, denen es NICHT um LGBT-Themen geht, sondern um Linke Ideologie, Protest gegen "die dort oben", linke Chaoten, die sich gern prügeln/Steine werfen und den "Stinkefinger" zeigen wollen. DAS alles hat NICHTS mit LGBT-Aktivismus zu schaffen, und Herr Beck Sie wäre eher am Wochenende auf dem CSD in Köln am richtigen Platz !!!!

    UND weil am Wochenende so viele Steinewerfer, Chaoten und dergleichen nach Hamburg "kommen", müssen tausende von Polizisten und Rote-Kreuz-Helfer quer aus dem Bundesgebiet nach Hamburg abgezogen werden; auch aus meiner Mittelstadt werden zwanzig Rote-Kreuz-Helfer nach Hamburg beordert !!! Das muss man sich einmal vorstellen, was das an Steuergeldern kostet, die uns diese linke Chaoten in Hamburg kosten.

    UND ich befürchte, weil soviel Polizisten und Rote-Kreuz-Helfer in Hamburg benötigt werden, fehlen zum Schutz des CSD in Köln dann die Sicherheitskräfte und Polizisten. Ich will es nicht "beschreien", aber für Islamisten/Terroristen wäre am Wochenende Köln ein geeignetes Ziel, weil die Polizisten/Sicherheitskräfte alle in Hamburg sind. Schon schlimm wie LINKE unnötige Arbeit für Polizisten und Rote-Kreuz-Helfer verursachen, das sollte ein Volker Beck nicht auch noch unterstützen.
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#3 Paulus46Anonym
#4 Patroklos
  • 04.07.2017, 23:56h
  • Seltsam, daß diese Veranstaltung jetzt erst aus der Taufe gehoben wird! Es gab nämlich schon einige G20- bzw. G8-Gipfel und da wurde sowas gar nicht anberaumt. Trotzdem ist es löblich, denn so etwas ist viel besser als solche, bei denen die Teilnehmer, und zwar militante Linksautonome (der "schwarze Block") treffen, um mit Krawall und Zerstörungen zu verbreiten.
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#5 OutAndProud
  • 05.07.2017, 09:29h
  • Antwort auf #1 von Paulus46
  • ""und dadurch Frieden auf der Welt bewahrt wird.""

    du postest ja ständig offensichtlichen Unsinn, aber hier schießt du den Vogel ab.

    Den Frieden auf der Welt gibt es offensichtlich nur noch in deiner kleinbürgerlichen Villa Kunterbunt.

    Zudem ist dein Hass auf alles was deiner Meinung nach links ist nicht mehr nachvollziehbar.

    Das es vor allem der galoppierende Neoliberalismus und die damit einhergehende Ungleichheit ist die nicht zuletzt auch den s.g. "islamistischen Terror " beflügelt blendest du total aus.

    Ich lege mich an dieser Stelle fest. Du hast das "Stockholm Syndrom"
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#6 JasperAnonym
#7 OutAndProud
#8 OutAndProud
#9 EigeneNaseAnonym
  • 05.07.2017, 11:28h
  • Antwort auf #1 von Paulus46
  • "Ich halte NICHTS davon, wenn Volker Beck den G20-Gipfel mit LGBT-Themen "belegen" will,"

    Komisch, sonst kann es dir selber nicht genug darum gehen, alles Mögliche mit "LGBT-Themen" belegen zu wollen, sowenig das auch passt.
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#10 Paulus46Anonym
  • 05.07.2017, 13:19h
  • Antwort auf #8 von OutAndProud
  • @OutandProud
    Wer hat eigentlich deiner Meinung nach die "Ehe für alle" erkämpft ?
    Die christlichen Kirchen und die C-Parteien ?
    Oder waren es doch eher linke, progressiven queere und heteros?"

    --> Oh die Frage will ich Dir gerne beantworten und dazu schaue erstmal in die Staaten der Welt, die links/kommunistisch regiert werden/wurden (China, Nordkorea, Venezuela, Nicaragua, Angola, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Slowakei, usw.). Du wirst bemerken, dass es in all diesen Ländern bis heute überhaupt keine staatliche Anerkennung homosexueller Paare gibt.

    Die Ehe für alle erkämpft haben:
    * die LIBERALEN Parteien und liberalen Menschen in den einzelnen Ländern
    * die GRÜNEN Parteien und grün/ökologisch orientierten Menschen in den einzelnen Ländern
    * die Linken Parteien und linksorientierten Menschen würde ich dann doch an dritter Stelle nennen wollen
    * die Sozialdemokratischen Parteien und sozialdemokratisch orientierten Menschen
    * die Linkskonservativen/rechtsdemokratischen /grünen Menschen in den protestantischen Kirchen (denn auch dort gibt es in einer Reihe evangelischer, anglikanischer, lutherischer, reformierter, unierter, mennonitischer, quäkerischer Kirchen kirchliche Trauungen)

    ----
    Gegner der Ehe für alle waren immer die Konservativen-christlichen demokratischen Parteien, da stimme ich Dir zu, wobei die CDU mittlerweile eher unter Merkel zu einer Linkskonservativen-christlich demokratischen Partei geworden ist (Deswegen ist ja auch bekanntlich im rechtskonservativen Spektrum die politische Lücke für die AfD offen).

    Insbesondere aber Gegner waren die Rechtskonservativen Parteien wie die bayrische CSU und die AfD, die teils rechtskonservativ und teils rechtspopulistisch ist.

    Gegner waren die römisch-katholischen Kirchenführer der Deutschen Bischofskonferenz der Katholiken sowie die Vatikanleitung sowie die orthodoxen Kirchen Osteuropas und einige unbedeutendere evangelikale Freikirchen.

    So damit dürfte Deine Frage beantwortet sein.

    ---> Beck ist besser aufgehoben, wenn er zum CSU nach Köln kommt !!!
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