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Eigener Wagen in Köln

Thyssen-Krupp erstmals beim CSD dabei

Der Industriekonzern aus Essen hat alle Mitarbeiter eingeladen, sich am Sonntag an der Parade zum Cologne Pride zu beteiligen.


Das Thyssen-Krupp-Quartier in Essen (Bild: Felix Montino / flickr)

Der Essener Industriekonzern Thyssen-Krupp beteiligt sich in diesem Jahr erstmals beim Christopher Street Day in Köln. "Wir möchten demonstrieren, das wir offen sind für Beschäftigte jeglicher sexueller Orientierung", sagte die zuständige Managerin Barbara Thiel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Thyssen-Krupp habe alle Mitarbeiter über einen Newsletter eingeladen, an der Parade am am 9. Juli teilzunehmen. Bisher gibt es nach Konzernangaben 180 Anmeldungen. Auch Personalvorstand Oliver Burkhard wolle auf dem Wagen von Thyssen-Krupp mitfahren.

Konzern als "Spiegelbild der Gesellschaft"

"Rund zehn Prozent der Menschen im Land sind lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell. Als Unternehmen mit knapp 160.000 Beschäftigten sind wir ein Spiegelbild der Gesellschaft", erklärte Barbara Thiel. "Immer mehr Beschäftigte fühlen sich bei uns sicher und akzeptiert und outen sich", so die Thyssen-Krupp-Managerin.

Der Cologne Pride beginnt am Freitag mit einem dreitägigen Straßenfest auf dem Heumarkt und dem Alter Markt sowie der Tanzbühne am Gürzenich. Höhepunkt ist die Demo-Parade am Sonntag. Start ist um 12 Uhr auf der Deutzer Brücke mit Blick auf die Kölner Altstadt. (ots/cw)



#1 Paulus46Anonym
  • 05.07.2017, 13:38h
  • Sehr schön....

    Die Frage, die ich mir nur stelle, sind genügend Sicherheitskräfte/Polizisten vor Ort, damit der CSD ausreichend vor islamistischen Anschlägen geschützt ist ?

    Mein Eindruck ist, die Polizisten müssen fast alle nach Hamburg abgeordnet werden, weil dort linke Chaoten eine Großstadt regelrecht tyrannisieren.
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#2 Eisenhower
  • 05.07.2017, 13:44h
  • Die Kölner CDS-Organisatoren scheinen doch etwas wirtschaftsnäher zu sein, als ich bislang dachte. Sehr gut! 180 Anmeldungen für den Wagen aus dem eigenen Betrieb, das ist doch ein gutes Zeichen.

    Ich hoffe, das Beispiel wird Schule machen. Auch CDU Wagen werden bald zur Selbstverständlichkeit auf jedem CSD gehören. Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen und zu viel Rücksicht auf Ewiggestrige nehmen, die damit noch ein Problem haben.

    Gehen wir besser mit gutem Beispiel voran! Für eine gute Stimmung auf dem CSD, und für ein ausgewogenes Verhältnis der Ansichten.
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#3 Uwe DiederichAnonym
  • 05.07.2017, 14:09h
  • Krupp, is das ne Web-Agentur für Multimedia / Bildbearbeitung / Homepages wo man mal ein unbezahltes Praktikum machen kann / könnte?

    Ich kenne: RTL II, Verbotene Liebe (die TV-Show), Trash2000, die waren auch schon mal auf dem CSD.

    PS: Bin gegen die CDU auf dem Cristopher Street Day.
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#4 Günther SchulzAnonym
  • 05.07.2017, 14:33h
  • Als ich jung war, konnte man als Schwuler auf dem Land nur Friseur oder Florist werden.

    Und jetzt buhlt Thyssen-Krupp um unsere Gunst!!
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#5 MarcAnonym
  • 05.07.2017, 15:07h
  • Ich finde ein solches Statement prima. Ford ist ja auch seit Jahren dabei. Und selbst wenn Marketing-Interessen dabei mitschwingen, ist es doch eine nicht zu unterschätzende Botschaft auch an die eigenen Angestellten.
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#6 WTFFAnonym
  • 05.07.2017, 16:29h
  • Antwort auf #1 von Paulus46
  • "weil dort linke Chaoten eine Großstadt regelrecht tyrannisieren."

    Ich bin mehr als entsetzt, was hier für Widerwärtigkeiten aus der rechtsextremen Sickergrube zu finden sind!
    Und dies noch unter dem tendenziösen Namen einer Sagengestalt, die als Begründer des institutionalisierten Frauenhasses und Antisemitismus gilt.
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#7 VebiceAnonym
  • 06.07.2017, 10:26h
  • Antwort auf #1 von Paulus46
  • Du meinst die Polizei schikaniert die überwiegend friedlichen Demonstranten, widersetzt sich den Gerichten, schränkt die Rechte aller Bewohner Hamburgs ein ... Alles damit das Bild der bösen G20 Gegner bestätigt wird.
    Die Polizei tut alles um die Situation eskalieren zu lassen, sollte es da wirklich noch knallen hat die Polizei mindestens eine 50Prozentige Mitschuld.

    Ich sehe es nicht ein, das tausende Menschen mit Einschränkungen leben müssen nur weil Staatschefs mit hunderten Delegierten da so eine Show mitten in Hamburg veranstalten müssen.
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