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Stadt geht auf Nummer sicher

Köln kündigt LKW-Fahrverbot beim CSD an

Am Tag der CSD-Parade dürfen aus Sicherheitsgründen LKW nur in Ausnahmefällen in die Kölner City fahren.


In großen Teilen Kölns wird es am Sonntag ein LKW-Fahrverbot geben (Bild: Polizei Köln)

Die Stadt Köln hat umfangreiche Sperrmaßnahmen für den Cologne Pride am kommenden Wochenende angekündigt. Am Sonntag, dem Tag der CSD-Parade, wird es zwischen 0 und 22 Uhr ein Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen in großen Teilen der Innenstadt geben. Das betrifft unter anderem die Deutzer Brücke sowie den Heumarkt, Neumarkt und Friesenwall. Gewerbetreibende können bei der Stadt eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn sie verderbliche Waren im gesperrten Bereich befördern wollen.

Mit der Maßnahme soll die Sicherheit der CSD-Besucher garantiert werden. Eine ähnliche LKW-Sperrung hatte Köln bereits zum Karneval im Februar durchgeführt. Der Grund: Nur zwei Monate zuvor war der der Terrorist Anis Amri mit einem Sattelschlepper in einen Berliner Weihnachtsmarkt gerast. Der Tunesier tötete damals zwölf Menschen und verletzte mehr als 50.

Die Kölner Polizei kündigte zudem an, zum Schutz des CSDs besondere Sperren für LKW einzurichten. Erstmals werde auch das in den USA populäre Sperrsystem "Barracuda" in die Verkehrsmaßnahmen eingebunden, mit dem Pkw, LKW und Busse sicher zum Stillstand gebracht werden können. Bei "Barracuda" handelt es sich um leicht aufzustellende ein Meter lange Stangen, die Reifen aufspießen können, so dass die Luft innerhalb von fünf Sekunden entweichen kann.


Das Sperrsystem "Barracuda" wird zum CSD eingesetzt (Bild: Polizei Köln)

Der Cologne Pride beginnt am Freitag mit einem dreitägigen Straßenfest auf dem Heumarkt und dem Alter Markt sowie der Tanzbühne am Gürzenich. Höhepunkt ist die Parade am Sonntag. Start ist um 12 Uhr auf der Deutzer Brücke mit Blick auf die Kölner Altstadt. Schirmherr des diesjährigen CSDs ist der sozialdemokratische Bundesjustizminister Heiko Maas (queer.de berichtete). (cw)



#1 Bjorn DuijsterAnonym
  • 05.07.2017, 15:56h
  • Wie funktioniert das denn, was ist das?

    Das sieht ja ganz unscheinbar aus, wie ein Sonnenschirm-Ständer, was ist, wenn jemand mit dem Fuss darauftritt, oder mit dem Fahrrad darüberfährt?

    Ich habe bei Youtube nach einer Demonstration des Geräts gesucht, aber nichts gefunden.

    Nur dieses zusätzliche Bild:

    www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3676988

    Gerne würde ich auch sehen was passiert wenn ein PKW / LKW darüberfährt, ehrlich gesagt.

    Und zu guter Letzt möchte ich die Frage stellen, gerne auch die an anwesenden Lokalpolitiker und Aktivisten, weshalb LKWs überhaupt am Wochenende, bzw. am Sonntag durch die Kölner Innenstadt fahren dürfen oder müssen?

    Ich fürchte mich weniger vor Anschlägen, als vielmehr vor der ganz alltäglichen Unachtsamkeit.
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#2 Simon HAnonym
  • 05.07.2017, 16:38h
  • Traurig, dass man solche Maßnahmen braucht, aber heutzutage ist das wohl leider so...
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#3 Paulus46Anonym
  • 05.07.2017, 19:12h
  • Antwort auf #2 von Simon H
  • "Traurig, dass man solche Maßnahmen braucht, aber heutzutage ist das wohl leider so..."

    Ja leider ist es schlimmer geworden; früher war dies in den 1990er/2000er nicht erforderlich.

    Aber in den 2010er ist der Islamismus/Salafismus immer schlimmer geworden und auch in Köln auf dem CSD ist es leider nicht ausgeschlossen, das Islamisten dort zuschlagen. Gerade jetzt wo wir die Ehe für alle erkämpft haben, dürfte das so manchen Islamisten zutiefst innerlich wütend machen.

    Die Gefahr kommt leider nicht nur von rechtsradikalen Vollidioten sondern zunehmen auch von durchgeknallten Islamisten/Salafisten.
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#4 Matze123Anonym
#5 CheckaAnonym
  • 06.07.2017, 09:04h
  • Es gibt genügend lesbische/bisexuelle/schwule LKW Fahrer*Innen, bei denen im Zweifelsfall garantiert ist, dass sie nicht insgeheim planen, das Fahrzeug in ihre eigenen Leute zu lenken.
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#6 KontrolleAnonym