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Grünes Licht

Gleichgeschlechtliche Ampelpärchen auch in Stockholm

Auch in der schwedischen Hauptstadt regeln Dutzende Homo-Paare künftig den Fußgängerverkehr.


Diese Pärchen sind bald in Östermalm zu sehen (Bild: Stadtverwaltung Stockholm)

Die Stadt Stockholm hat diese Woche angekündigt, dass sie anlässlich des CSDs 48 sogenannte Homo-Ampeln anbringen wird. Zum Stockholm Pride, der vom 31. Juli bis 6. August stattfindet, würden in der Nähe des "Pride Parks" im wohlhabenden Stadtteil Östermalm die Schablonen der Ampeln ausgetauscht und die traditionellen Ampelmännchen durch entweder schwule oder lesbische Ampelpärchen ersetzt. Bei Rot wird das schwule Paar eng umschlungen gezeigt, das lesbische Paar hält Händchen. Bei Grün werden beide gleichgeschlechtlichen Paare unter einem grünen Herzchen dargestellt.

Die Ampeln sollen laut Stadtverwaltung nach dem CSD wieder abgebaut werden. Die Stadt bezifferte die Gesamtausgaben für die Aktion auf 100.000 Kronen (10.500 Euro).

"Wir wollen auch im Straßenverkehr zeigen, dass wir eine LGBT-freundliche Stadt sind. Stockholm ist für alle da", erklärte Vizebürgermeister Daniel Helldén nach Angaben der Tageszeitung "Expressen". Bis jetzt seien die Reaktionen auf die Ankündigung überwiegend positiv gewesen, so Helldén.

Wien startete Ampel-Trend

Die gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen setzen damit ihren Siegeszug in Europa fort: Als erste Stadt weltweit hatte Wien 2015 anlässlich der Ausrichtung des Eurovision Song Contests nach dem Sieg von Conchita Wurst die Ampeln installiert (queer.de berichtete).

Die Homo-Ampeln führten zu weltweiter Berichterstattung, was die österreichische Hauptstadt dazu veranlasste, die eigentlich zeitlich begrenzte Aktion fortzusetzen. Die Idee wurde seitdem von mehreren Städten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden und Spanien übernommen. Viele Kommunen lobten, dass sie so ein Zeichen für Akzeptanz setzen könnten und vergleichsweise kostengünstige PR für ihre Stadt erhalten. LGBTI-Aktivisten begrüßten die Aktion, da dadurch mit einfachen Mitteln die Sichtbarkeit von sexuellen Minderheiten erhöht werde. (dk)



#1 JuppAnonym
  • 06.07.2017, 18:45h
  • Ein PR-Gag ohne Nachhaltigkeit.
    Die Gay- Community wird nur zur Imagepflege benutzt. Eine clevere Investition: Für 10.000 Euro Einsatz schafft man es in die internationale Presse.

    Was wäre denn schlimm dran, wenn man sie hängen ließe und die Aktion jedes Jahr wiederholt.

    Dann gäbe es im öffentlichen Raum eine stetig wachsende Präsenz. Vielleicht regt das eher mal an über unsere Fragen nachzudenken.

    Das wäre eine sinnvollere Aktion als jedes Jahr noch Geld für die Demontage auszugeben.
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#2 leERtASte_