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Die Hauptstadt entdecken

Mit "QueerBerlin" zum Biergarten und in den Bunker

Eine neue Map lädt LGBT-Touristen wie -Einheimische zu drei informativen Stadtspaziergängen ein.


Der neu erschienene Faltplan "QueerBerlin" empfiehlt LGBT-relevante Orte jenseits der klassischen Touristenrouten (Bild: walk-this-way.net)

Pünktlich zum Berliner CSD haben der schwule Reiseblogger Adam Groffman von TravelsofAdam.com und die Reiseautorin Berta Luise Heide von walk-this-way.net einen "QueerBerlin"-Faltplan herausgebracht. Die Map empfiehlt ausgewählte Museen, Sehenswürdigkeiten, Clubs und vieles mehr für LGBT-Touristen ebenso wie für -Einheimische.

Berlin blickt auf eine lange queere Geschichte zurück. In den extravaganten Zwanzigerjahren, das Zeitalter des wahren Kabaretts, zog die Stadt viele internationale LGBT-Persönlichkeiten an. Inmitten des bürgerlichen Viertels Schöneberg wuchs eine der ersten Communitys, die zum Sehnsuchtsort für viele Lesben und Schwule weltweit wurde. Hier lebten Ikonen wie Christopher Isherwood und Marlene Dietrich.

"Eine der besten Städte für LGBT-Touristen"

Die LGBT-Szene der Hauptstadt zieht zudem seit Jahren große Scharen an Touristen an. "Berlin ist eine der besten Städte für LGBT-Touristen", erklärt Autor Adam Groffman. "Mit 'QueerBerlin' empfehlen wir ihnen ausgewählte Orte, die wir unseren Freunden empfehlen würden und die sie sonst vielleicht nicht finden."

Der Faltplan "QueerBerlin" bietet einen Überblick über die neuesten Sehenswürdigkeiten abseits der überfüllten Touristen-Hotspots. Es werden drei unterschiedliche Stadttouren durch ganz Berlin vorgeschlagen, sodass der Leser einen guten Eindruck von der Metropole bekommt.

"Die Stadtspaziergänge sind so konzipiert, dass LGBTI-Touristen auf einfachstem Wege durch das Berlin der Berliner geführt werden", sagt Berta Heide. "Berlin bietet so viele Sehenswürdigkeiten, dass die minimalistische Auswahl von QueerBerlin den Besuchern die Reise in die Hauptstadt extrem vereinfacht." Empfohlen werden zum Beispiel ein Biergarten am See, kleine versteckte Läden und eine Kunstgalerie in einem Bunker.

Zu bekommen ist "QueerBerlin" für fünf Euro auf walk-this-way.net sowie in ausgewählten Berliner Läden. (cw/pm)



#1 Nein ohne michAnonym
  • 10.07.2017, 00:17h
  • Nein, ich bin doch nicht lebensmüde! Ich habe von 1995 bis etwa 2008 regelmäßig Touren nach Berlin gemacht und bin oft nachts in der U-Bahn oder dem Nachtbus zwischen Nollendorfplatz und Schönhauser Allee unterwegs gewesen, selbst am schon damals ungemütlichen Hermannplatz oder nachts am Alex umgestiegen.

    Das alles ist heute nicht ohne Gefahr für Leib und Leben möglich, schon gar nicht, wenn man was getrunken hat und die Gefahr erst erkennt, wenn man ihr nicht mehr ausweichen kann.

    Die öffentliche Sicherheit in Berlin ist in den letzten 10 Jahren auf den Hund gekommen.
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