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Köln Der Skandal um elektronische Rosa Listen bei der Polizei weitet sich aus. Bis jetzt war nur bekannt, dass in der in Bayern, Thüringen und Nordrhein-Westfalen eingesetzten Software "IGVP" der "Aufenthalt von Homosexuellen" gespeichert und eingeschränkt abgrfragt konnte. Nun kritisiert der VelsPol, der Verband lebsicher und schwuler Polizeibediensteter, dass in der Ergänzungssoftware "PVP" zusätzlich möglich ist, einem vermeintlichen Datensatz "Täter" unter "Täterrolle" die Katalogs-Option "Homosexueller" zuzuordnen. "Das kann eine Strafanzeige, aber auch eine simple Ordnungswidrigkeitenanzeige sein", sagte VelsPol-Sprecher Horst Reulecke gegenüber queer.de, bezieht sich aber anders als der Homo-Code beim Programm "IGVP" nicht auf Geschädigte oder Zeugen. "Es ist erschreckend festzustellen, dass Homosexuelle als Tätergruppe gespeichert werden können obwohl Homosexualität seit 1968 kein Straftatbestand mehr ist und der letzte Rest des § 175 StGB 1994 abgeschafft wurde", kritisiert VelsPol. Es sei "sorglos", wie NRW und Thüringen ie Vorgaben des Programms aus Bayern übernommen hätten, und auffällig, dass "Erfassungen spezifischer Hassdelikte zum Schutz von Homosexuellen" nicht existierten. Der Verband kritisierte, dass das Bundeskanzleramt auf Anfrage von VelsPol nur mitteilte, man sei nicht zuständig, da die Polizei Ländersache sei. Der Verband hat nun die Innenministerien aller Länder aufgefordert, die entsprechenden Codes ersatzlos zu streichen. (nb)



Datenschützer verteidigt "Rosa Listen"

Der sächsische Datenschutz-Beauftragte hält die Speicherung der sexuellen Orientierung für gerechtfertigt
#1 MarkusAnonym
  • 08.06.2005, 15:31h
  • Ich bewundere ja die Leute von VelsPol. Die haben verdammt dicke Bretter zu bohren in ihrem Verein. Der Applaus, den sie bei den Paraden kriegen, ist voll berechtigt!
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#2 SteffiAnonym
#3 BurghardAnonym
  • 08.06.2005, 16:45h
  • nein - kaum zu Glauben, was die moderne Technik alles bietet. Alle die elektronisch unterwegs sind, hinterlassen auch Spuren. Hunzu kommen Zahlungen mit Karten, Buchungen von Hotels oder Flügen, Kundenkarten... ein fast perfektes Profil. Dagegen sind die Daten der Polizei nur ein Kinderspiel. Erschreckend ist nur, dass es keine wirkliche Kontrolle gibt - vor allem mit den Daten, die im Namen der "Terrorbekämpfung" an die USA gehen...
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#4 manni2Anonym
  • 09.06.2005, 19:59h
  • Das ist erst die Spitze des Eisbergs....denn

    wer weiss schon,was noch so alles gespeichert ist

    ob hetero oder homo!!!!!!!
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#5 Georgios!Anonym
  • 10.06.2005, 02:14h
  • Öhm ich frag mich was die Aufregung soll? Wir sind sowieso auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat ...da sind solche Auswüchse mehr als logisch! Ich denk mal das hat zur Abwechslung mal nichts mit Homophobie zu tun! ;-)
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