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SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP einig

Hamburg: Bürgerschaft einstimmig für Europride-Bewerbung

Die Hamburger Politik stellt sich hinter die CSD-Veranstalter: In drei Jahren möchte die Hansestadt zum zweiten Mal nach 2004 den Europride stemmen.


Die Bürgerschaft will anlässlich des 40-jährigen CSD-Jubiläums in Hamburg den Kontinent einladen (Bild: Hamburg Pride)

Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, die Bewerbung der CSD-Veranstalter für den EuroPride 2020 zu unterstützen. Getragen wurde der Antrag von SPD, CDU, Grünen, Linken und FDP. Die AfD, die sieben von 121 Abgeordneten im Stadtparlament stellt, nahm an der Abstimmung nicht teil.

In dem Antrag (PDF) heißt es: "Die Durchführung in Hamburg ist eine gute Möglichkeit, die gesellschaftlichen und politischen Anliegen von LSBTI-Personen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen." Mit dem EuroPride 2020 in Hamburg könne sich die Stadt außerdem der europäischen Öffentlichkeit als "Tor zur Welt" für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten präsentieren und "sich damit für ein freies und tolerantes Europa einsetzen, das sich der Wahrung der Menschenrechte verpflichtet sieht."

Finanzierungsvorschlag soll unterbreitet werden

Konkret wird der Senat ersucht, "zu gegebener Zeit einen Finanzierungsvorschlag zu unterbreiten". Außerdem solle ermöglicht werden, dass der Europride außerhalb der Schulferien stattfindet, "um allen Hamburgerinnen und Hamburgern eine Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen".

Die Hamburger Pride-Veranstalter hatten bereits vergangenes Jahr ihre Bewerbung für den Europa-CSD bekannt gegeben (queer.de berichtete). Neben der Hansestadt haben sich auch Bergen, Brüssel und Thessaloniki um die Austragung des Europride 2020 beworben. Die Entscheidung über den Austragungsort wird im September in Göteborg beim Treffen der europäischen CSD-Organisatoren fallen.


Delegierte der European Pride Organisers Association werden in zwei Monaten darüber entscheiden, ob Hamburg oder eine andere Stadt den Zuschlag erhält. Bild: EPOA

Der Titel "Europride" wird bereits seit 1992 alljährlich vergeben, außer in Jahren, in denen der Worldpride in Europa stattfindet – wie etwa dieses Jahr in Madrid. Dieser CSD wird dann größer angelegt und es gibt ein breiteres Rahmenprogramm, um internationale Beachtung zu erreichen. Der letzte deutsche Kontinental-CSD fand 2004 ebenfalls in Hamburg statt. Zuvor hatten bereits Köln (2002) und Berlin (1993) den Europride veranstaltet. (dk)



#1 schwarzerkater
  • 14.07.2017, 07:30h
  • schön, diese entscheidung des hamburger senats für den europride in ihrer stadt.
    freundliche, fröhliche menschen aus ganz europa in der stadt statt eine versammlung krimineller europäischer krawall"touristen" wie beim G20.
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