Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2927

Brüssel Für das geplante Adoptionsrecht für Homo-Paare zeichnet sich im belgischen Parlament eine Mehrheit ab, berichtet die Nachrichtenagentur epd. Auch die oppositionellen flämischen Christdemokraten CD&V kündigten ihre Unterstützung für die Gesetzesinitiative an, die Abstimmung soll jedoch ohne Fraktionszwang erfolgen. Die christdemokratische Abgeordnete Liesbeth Van der Auwera erklärte, die gesellschaftliche Realität könne nicht ignoriert werden. Schon jetzt gebe es Kinder in 14 Prozent der lesbischen und in acht Prozent der homosexuellen Partnerschaften. Abgelehnt wird das Adoptionsrecht vom rechtsextremen Vlaams Belang, die französischsprachigen Liberalen warnten vor einer übereilten Entscheidung und warben für eine breite gesellschaftliche Debatte. Die katholischen Bischöfe des Landes kritisieren das Gesetz hingegen bereits seit Monaten. (nb/pm)



12 Kommentare

#1 SteffiAnonym
  • 08.06.2005, 15:56h
  • BRAVO!!

    Es gibt also doch noch Inseln der Vernunft in Europa!

    Jetzt kann man nur hoffen, dass sie sich nicht von hasserfüllten, rechten Populisten aufhalten lassen...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FlorianAnonym
  • 08.06.2005, 17:44h
  • Schön, dass die belgischen Christdemokraten im Gegensatz zur deutschen CDU/CSU in der Gegenwart angekommen sind und nicht mehr hasserfüllten vergangenen Zeiten nachtrauern und sie wieder zurückholen wollen.

    Ob die deutsche CDU/CSU auch in absehbarer Zeit dazulernt und aufhört Schwule und Lesben als Menschen zweiter Klasse zu behandeln? Ich persönlich glaube, bei der deutschen CDU/CSU wird dieses verachtende Weltbild noch lange Zeit anhalten!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 saftiAnonym
#4 madridEUAnonym
  • 08.06.2005, 19:39h
  • Im Augenblick gibt es weltweit möglicherweise nur das spanische Parlament, das mit der Mehrheit aller Parteien und Gegenstimmen der konservativen PP die vollkommene Gleichstellung einschliesslich Kindsadoptionen beschlossen hat. Bei einer Volksbefragung wie in der Schweiz würde aber die Adoption auch hier nicht durchkommen. Die Angst bei Hetero-Eltern
    vor Klassenkameraden ihrer Kinder, die zwei Väter oder zwei Mütter haben, sitzt zu tief ! Hier ist Aufklärung vonnöten, denn wie oft geht es Kindern bei sozial und finanziell meist besser gestellten Schwulen weitaus besser.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 MichaAnonym
  • 08.06.2005, 20:32h
  • @safti

    Genau!

    Die schweizerische CVP wird auch häufig von Deutschen als Pendant zur CDU genannt. Vom Ursprung (Christdemokraten) her sicher richtig. Aber von den politischen Ausrichtung ist die CVP sehr verschieden zu der CDU.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei der belgischen CD&V im Vergleich zu der CDU auch der Fall ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 JuliaAnonym
  • 09.06.2005, 00:11h
  • Bravo für die Belgier.

    Die belgische CD&V ist vergleichbar mit der niederländischen CDA. Sie führen eine mehr pragmatische Politik als die CDU, denke ich. z.B. das Abtreibungsgesetz ist zu stande gekommen mit einer CDA/VVD Regierung. Es ist wohl zehn Jahre darüber unterhandelt, aber dann ist da auch ein gesetz gekommen, die für alle Parteien gut war, außer die kleine christlichen Parteien.

    Groetjes, Julia.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 PascalAnonym
  • 09.06.2005, 08:41h
  • @ Julia: ja, die ministers hebben toen Koning Boudewijn buiten gevecht gezet, omdat hij die wet niet wou ondertekenen :-)) was toendertijd een lachnummertje, onze koning voor een paar uurtjes voor gek verklaren.

    Maar Spanje doet het ons niet na: Juan Carlos zei onlangs, Koning van Spanje en niet van Belgie te zijn :-))

    Groetjes,
    Pascal
  • Antworten » | Direktlink »
#8 madridEUAnonym
  • 09.06.2005, 09:52h
  • @Pascal: Soweit ich Dein Flämisch als ehemaliger Ostfriese entziffern kann, war die seinerzeit verweigerte Unterschrift Eures Königs eine Lachnummer. Unser Juan Carlos I gehört wohl zum aufgeklärten Teil der europäischen Monarchen und wird die Gleichstellung unterschreiben. Manchmal haben wir in Spanien sogar das Gefühl, dass Seine Majestät den Sozialisten näher steht als der konservativen Clique.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 queerlifeAnonym
  • 09.06.2005, 13:50h
  • so, damit ihr mal wisst warum ich ein gegner der totalitären machtansprüche unserer cdu bin , hier eine kleine anekdote zur thematik.

    Angela Schröder vs. Gerhard Merkel

    [Politik] Jetzt ist offiziell, was alle wußten: Die CDU-Vorsitzende Angela Markel wird die erste Kanzlerkandidatin der Union und somit im September zur ersten Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt werden. Zwar wird der zukünftige Exkanzler Gerhard Schröder formal noch einmal als Spitzenkandidat der SPD anterten, baer das ist nur eine Formsache, die quasi zum guten Ton gehört.An die Möglichkeit eines Wahlsieges von Schröder glaubt eh niemand wirklich, wahrscheinlich noch nicht einmal seine Frau Doris.

    Aber eigentlich ist das auch nicht so schlimm, selbst Schröder wird sich deshalb nicht grähmen. Seine Versorgung ist gesichert und ebenso die Fortsetzung seiner Politik. Wenn auch Angie wahrscheinlich etwas rabiater sein wird als Gerd, so wird es doch keine Änderung in der Politik geben. Wie sollte das auch möglich sein? Sowohl SPD, als auch CDU/CSU nebst ihrem jeweiligen Wurmfortsätzen "BündnisGrüne" und FDP, sind Bestandteile der neoliberalen Einheitspartei Deutschlands, deren Bestreben darin besteht, die Interessen der Unternehmen und der Reichen nach noch mehr Profit zu vertreten.

    Das macht Angela Merkel auch in einem Interview mit dem ihr nicht abgeneigten Magazin "Focus" deutlich. So soll etwa der Spitzensteuersatz von 42 Prozent auf 39 Prozent sinken - die Reichen werden sich freuen. Auch ansonsten dürfte es keinen "Richtungswechsel" geben, Voraussetzung wäre dafür nämlich, das SPD und CDU/CSU verschiedene Richtungen vertreten würden. Machen sie aber nicht.

    Die ganzen "K-Fragen" sind eh nur mediale Scheingefechte, die von Inhalten ablenken sollen. Es macht keinen Unterschied, ob nun Bayern-Edmund oder Angie K-Kandidat/in der Union ist, oder ob es bei der SPD nun der Schröders Gerhard oder der Münte macht. Genauso wie sich die herrschende Politik zu Lasten der Mehrheit der Menschen bei Merkel oder Schröder höchstens graduell unterscheidet, nicht aber im Grundsatz.

    gayromeo.com/ALLGAY_vs_CDU
  • Antworten » | Direktlink »
#10 ericAnonym