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Kommentare zu:
Diese Klischees können Bisexuelle nicht mehr hören!


#29 nickoooAnonym
#28 nickoooAnonym
  • 17.07.2017, 22:11h
  • ich finde dass Bisexuelle in den Onlineportalen extrem nervig und zeitraubend sind

    auf planetromeo hatte ich täglich 45 Besucher ohne bild mit Angabe BISEXUELL oder keine Angabe und bei partner nix stehen

    alle ignorieren profiltexte und wollen sex und meistens keinen dreier aber halt mit einem Mann und das zwanglos

    das ist sehr nervig
    blockt man sie, dann kehren sie mit zig neuen Profilen zurück

    ich habe noch nie einen bisexuellen dort mit Bild gesehen und der vernünftig war
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#27 Professor doofAnonym
#26 herve64Profil
#25 StarfishAnonym
  • 16.07.2017, 17:15h
  • Wie in allen Bereichen der Natur sind auch zwischen den sexuellen Orientierungen die Übergänge natürlich fließend. Ob jemand 50:50 empfindet, 60:40, 27:73 oder 99:1, steht einem ja nicht auf der Stirn geschrieben, das weiß mit Glück jeder selbst, der ehrlich sich selbst gegenüber ist.

    Aber in unserer immer noch (oder inzwischen wieder) recht intoleranten Gesellschaft haben die eher Bisexuellen den zweifelhaften Vorteil, ein nach außen hin "normales", heterosexuelles Leben mit Frau und Kind führen zu können und ihre homosexuelle Seite völlig heimlich auszuleben und dadurch nicht nur nichts zur Akzeptanz Homosexueller beizutragen, sondern eventuell sogar schwulenfeindliche Tendenzen passiv zu verstärken.
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#24 LovesternProfil
  • 16.07.2017, 15:28hGreifswald
  • Zumindest eins der Vorurteile hat einen gewissen Hintergrund. Heute ist das nicht mehr allzu verbreitet, aber früher gab es Männer, die behauptet haben, sie wären bi, weil das in ihrem Weltbild weniger schlimm war als "richtig" schwul zu sein. In Wirklichkeit hatten die nur was mit Männern und an Frauen null Interesse bzw. waren in einer Ehe mit Kindern, die sie nicht einfach so aufgeben wollten.

    Insofern kein Wunder, dass sich dieses Vorurteil hartnäckig hält.

    Auch dieses stufenweise vortasten... erst hat man Beziehungen mit Frauen, vielleicht auch Kinder. Weil das so erwartet wird vom Umfeld, und weil man das auch selber so von sich erwartet. Dann probiert man mal aus und ist angeblich bi. Jahre später ist man dann doch schwul. Das hat nichts mit Sexualität zu tun, sondern mit Angst vor dem Schwulsein. Bzw. der Reaktion des Umfelds darauf.

    Für die echten Bisexuellen ist das nicht hilfreich...
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#23 Homonklin44Profil
  • 16.07.2017, 11:53hTauroa Point
  • Ich weiß nicht, ob dasauch ein Bisexuellen-Klischee ist, aber was mir öfter über den Weg kommt, ist die Idee, dass sich Bisexuelle hin und hergerissen zwischen ihren Attraktionsmustern befinden sollen, und sich nie für Partner oder Partnerin entscheiden können. Ich schätze, dass da auch die Angst vieler anknüpft, weil sie denken, ja, wenn ihm erst mal ein süßes Mädel begegnet, bin ich abgestellt und spiele die zweite Geige.
    Und wenn er mit einer Frau zusammen ist, trifft er den tollen Typ und stellt sie beiseite.
    Ich schätze, viele machen sich Gedanken über solche mögliche Inkonsistenz.

    Wenn man selbst nicht bisexuell tickt, ist esauch schwierig, sich da hineinzuversetzen, wie das eventuell abläuft und erlebt wird.
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#22 Homonklin44Profil
  • 16.07.2017, 11:47hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von Jeff_Stryker
  • Soweit ich mich bisher mit Leuten unterhalten konnte, scheinen die meisten Schwulen eher Bi zu sein, oder viele erste Attraktionserfahrungen in einer Bi-Weise oder auch pansexuell
    ( Geschlecht des/der Partner nicht ausschlaggebend) gemacht zu haben.

    Aus meiner Sicht als 'Nur'-Homo ist die Attraktionsfähigkeit für mehr Menschen bzw. mehr Geschlechter ein Vorteil, weil man mehr Chancen hat, eben den oder die Richtige im Leben zu treffen. Wiedas dann in Situ aussieht, ist ja noch eine andere Frage. Wenn man nur vereinzelt überhaupt Jemand mal interessant findet, minimiert sich die Chance auch schnell wieder.

    Die Angst davor, für Jemand anderes verlassen zu werden, müsste doch egal ob homo oder bi oder hetero gleich hoch sein. Ob man jetzt für einen "besseren" Mann oder für eine "bessere" Frau sitzen gelassen wird, ist gehupft wie gesprungen. Nur bei Hetero hat man halt grundsätzlich Null Chancen.
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#21 amAnfangIsFastJederBAnonym
  • 16.07.2017, 11:20h
  • Ich denke viele gestehen sich erstmal nur ein, dass sie "nur bi" sind -bis sie dann zu der Feststellung kommen, das sie doch schwul sind. bi ist halt nicht total anders (man steht ja auch noch auf Frauen und ist dadruch weniger "annormal")

    mein ex war auch bi -meinte er zumindest und sein GR-profil lautet immer noch so - doch der würde nie wieder ne nackte Frau anfassen!

    "Mir hätte damals eigentlich bewusst sein müssen, dass ich zumindest bisexuell bin. " (Zitat: "Hetenfalle")
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#20 Schublade3-9Anonym
  • 16.07.2017, 09:06h
  • Also Leute ich finde es ja schon etwas albern muss ich sagen. Ich bin jetzt 26 Jahre jung und hatte meine erste Beziehung mit einem Kerl und meine nächste mit einer Frau usw.. Jedoch könnte ich nicht sagen, dass eine Beziehung in die Brüche gegangen ist auf Grund des Geschlechts.
    Nur weil ich "B" will ich trotzdem eine monogame Beziehung und ja am besten eine die fürs Leben hält. Es kann doch nicht so schwer sein! Ich glaube ja es liegt bei vielen daran, Angst zu haben betrogen zu werden auf einer Seite auf die man keinen Einfluss hat. So das ist aber Mensch abhängig und hat nichts mit sexuellen Neigung zu tun.
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#19 firmamentoAnonym
#18 firmamentoAnonym
#17 seufzAnonym
#16 JogoleinProfil
  • 15.07.2017, 20:38hAalen
  • Antwort auf #6 von bipedal
  • Dass es auch unter Schwulen und Lesben Arschlöcher gibt, wie sonst in der Gesellschaft auch ist ja nun nicht gerade neu entdecktes Land.

    Aber dass man selber gefälligst nicht in Schubladen gesteckt werden will, gleichzeitig aber versucht andere gleich in selbigen einzusperren ist ehrlich gesagt eine mit Doppelmoralin angereicherte Frechheit.
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#15 Crikkie
  • 15.07.2017, 20:14h
  • Antwort auf #8 von Jeff_Stryker
  • "Die meisten Bis' sind ja schwul, und nur aufgrund des jeweiligen Hintergrundes bzw. eines geringeren, inneren Coming-Out-Fortschritts noch nicht bereit dazu offen schwul zu sein. Insofern bin ich da ziemlich tolerant - es haben nun mal nicht alle die gleiche Geschwindigkeit."

    Dazu aus dem Artikel:

    "4. Bisexualität ist nur eine Phase
    Ist sie nicht. Bisexualität ist eine reale, valide sexuelle Orientierung. Es ist kein Experiment, keine Phase und keine Vorstufe zur Homosexualität, keine Tür, die man sich zur Heterosexualität offen hält. Natürlich kann sich die sexuelle Identität auch entwickeln, deshalb jedoch pauschal anzunehmen, alle Bisexuellen befänden sich "auf dem Weg" ist schlicht nicht wahr."
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#14 saltgay_nlProfil
  • 15.07.2017, 20:05hZutphen
  • Verfasser dieses Mietartikels ist wohl nicht bekannt gegeben worden. Na, macht nix ist ja Sauregurkenzeit für die Presse. Da fehlt eigentlich der obligatorische Grillartikel. Aber wahrscheinlich ist es dann schwierig zu entscheiden, wer der "Mann" ist und als Nachfolger des Jägers am Feuer sitzt und wer die "Frau" darstellt, die die Salate anrichtet. Praktisch ist das ja dann bei Bimäusen, die können beides.

    Also nun auch noch Bisexualität zu einer Kategorie zu erheben, das geht ja nun gar nicht. Das ist völlig unausgegoren. Es muss bitte schön erst eine Begriffssammlung stattfinden. Nach der Definition der verschiedenen sexuellen Orientierungen im Einführungsparagrafen des Regelwerkes, müsste dann die Unterscheidung in die verschiedenen Formen der sexuellen Orientierung erfolgen. Zugleich muss festgehalten werden, welche Grundvoraussetzungen vorliegen müssen um dann entsprechend der Orientierung in die korrekte Kategorie eingeordnet werden zu können. Das ist nicht einfach.

    Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, mehrfacher Familienvater und stellvertretender Ortsbürgermeister mit jahrzehntelanger Mitgliedschaft des CDU Ortsverbandes Verwahrlosendorf wird auf dem Parkplatz Reken-Lembeck der A 31 am Zaun gefesselt angetroffen, als er sich von einem afrikanischen Flüchtling durchknattern lässt. Fazit: der Mann ist devot und ein äußerst verklemmter Schwuler.

    Seine Olle vermöbelt er sehr gern, wenn er besoffen vom ADAC-Stammtisch nach Hause kommt. Fazit: der Mann ist ein Master und liebt spanking.

    Die 18jährige Auszubildende vom Ordnungsamt erwartet ein Kind von ihm. Fazit: Volltreffer - eine echte Hete.

    Darf man einen solchen Leistungsträger einfach nur "bi" nennen? Dumm gelaufen mit den Einteilungen. Sie passen nicht.

    Ach ja, das Vorurteil mit den Schüler-Stern-Innen. Man lasse sich vom Fachmann belehren. In dem ständigen Grabenkampf zwischen Lehrer und Schüler wird nichts ausgelassen um die verhassten Lehrer, die ach so verständnisvollen Pastöre, die nicht vorhandenen Eltern zu schocken. Alles nur Theater. Wer dann einmal die so "coolen" Bi-Schüler-Stern-Innen hat brüllen hören, weil sie von einem Mitschüler ans Gesäß gefasst wurden:"Ich bin doch nicht schwul, du Schwuchtel!" Der weiß, dass jede Aufmerksamkeit darauf vergeudete Zeit ist.

    Das gilt auch für den besprochenen Artikel.
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#13 daVinci6667
  • 15.07.2017, 19:30h
  • Antwort auf #8 von Jeff_Stryker
  • "Die meisten Bis' sind ja schwul, und nur aufgrund des jeweiligen Hintergrundes bzw. eines geringeren, inneren Coming-Out-Fortschritts noch nicht bereit dazu offen schwul zu sein."

    Ja, solche "Bis" kennt wohl jeder. Sie sind genauso schwul wie wir, denken aber mit dem Etikett "Bi" weniger diskriminiert zu werden.

    Doch bitte nicht sagen es gäbe keine Bisexuelle wie man leider immer wieder hört. Es ist einfach nur grausam jemandem seine sexuelle Orientierung abzusprechen.
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#12 daVinci6667
  • 15.07.2017, 18:48h
  • Antwort auf #5 von bipedal
  • Es geht nicht um mich und mein Ego und auch nicht um meinen Partner. Mein Mann ist schwul genau wie ich.

    Ich sehe tief in diese Problematik hinein. Das kommt daher, da ich schon viele Dutzende Stunden mit meinem Ex, zu dem ich nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis habe, über dessen bisexuellen Freund und ihre Beziehung gesprochen habe. Er kommt halt ab und zu zu mir wenn er mit jemandem sprechen will.

    Vermutlich viele Schwule denken vor lauter Liebe, wenn ihnen ihr neuer Freund sagt, er sei bisexuell, das würde nichts ändern. Tut es aber doch. Mein Ex ist so ein Beispiel. Es dauerte bis er begriff was es im Alltag bedeutet, dass sein Freund NICHT DIESELBE SEXUELLE ORIENTIERUNG hat. Das macht eine Beziehung längst nicht unmöglich, doch diese Tatsache erschwert zweifellos das Gelingen einer Beziehung. Das sollte man sich schon bewusst sein. Einige können sicher besser damit umgehen als andere. Ähnlich wie wenn man mit einem Partner zusammen wäre, der eine andere Religion oder eine andere politische Haltung etc. hat.
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#11 BaldwinProfil
  • 15.07.2017, 18:43hWuppertal
  • Entweder ich finde eine Person sexuell attraktiv oder eben nicht.
    Wenn dem so ist, dann ist mir doch erstmal egal ob der Mann schwul, bi oder hetero ist. Warum sollte ich mir das mit den Bisexuellen (und dem vielleicht ganz tollen Menschen) vorab schon selbst verderben indem ich aussiebe? Das wäre doch total Blödsinn. Nicht alle Schwulen sind gleich (zum Glück!) und so sind es auch nicht alle Bi's.
    Würde ich mich in einen solchen verlieben, wären mir mit Sicherheit ein paar Dinge sehr fremd, aber ich habe gar nicht den Anspruch darauf, dass man immer gleich tickt. Das fände ich sogar totlangweig.
    Ich finde es sogar selbst ein bisschen reizvoll wenn jemand auch mit Frauen schläft.

    Sonst halt jeder unterschiedlich und das ist vollkommen okay.
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#10 OrthogonalfrontAnonym
#9 marco10627Profil
#8 Jeff_StrykerProfil
  • 15.07.2017, 17:32hToyBoyTown
  • Die meisten Bis' sind ja schwul, und nur aufgrund des jeweiligen Hintergrundes bzw. eines geringeren, inneren Coming-Out-Fortschritts noch nicht bereit dazu offen schwul zu sein. Insofern bin ich da ziemlich tolerant - es haben nun mal nicht alle die gleiche Geschwindigkeit.

    Erfahrungsgemäß kennt doch jeder einen "Bi" der noch nie ne Freundin/Sexualpartnerin hatte, sondern immer nur mit Typen rummacht.

    Oder eben welche, die vor Jahren sagten, sie seien bi und heute endlich zugeben können, dass sie doch schwul sind.

    Nur ganz wenige, sind wirklich bi... und die sagen das nicht, sondern leben hetero und haben nur ab und zu mal was nebenbei.

    Ich finde Schwule sollten, daher ein bisschen entspannter mit Bi-Typen umgehen.
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#7 ursus
#6 bipedalAnonym
  • 15.07.2017, 16:36h
  • Antwort auf #4 von ursus
  • Korrekt, denn Schwule und Lesben richten Pride Paraden aus. Sie stecken sich selbst praktisch in Schubladen, um daraus dann mit dem Finger auf alle anderen zu zeigen, nach dem Motto "Entscheide dich! Entweder biste schwul, oder hetero, beides gibt es hier nicht! Du bist uns nicht schwul genug!" Sie sind erwiesenermaßen die intolerantesten in der Queeren Community. Dann kann ich auch intolerant denen gegenüber sein. Das haben sie sich so bestellt, das wird jetzt auch so geliefert. Alle anderen sind mir willkommen, Schwule und Lesben nicht.
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#5 bipedalAnonym
  • 15.07.2017, 16:28h
  • Antwort auf #2 von daVinci6667
  • Das Verhalten deines Partners ist sein persönliches, und hat zunächst wenig mit der Tatsache zu tun, dass er bisexuell ist. Andere bisexuelle Männer sind vielleicht anders?
    Außerdem, was mal wieder typisch ist: "Wenn er sich an Frauen aufgeilen würde, dann würde ich mich ja ausgeschlossen fühlen..." Aber es geht hier nicht um dich, DICH, und nur dich. Nicht alle Menschen teilen dieselben Vorlieben. Du stehst nicht auf Scheiße essen. Aber würdest du dich dann ausgeschlossen fühlen, wenn er das geil findet? Vermutlich nicht. Das Problem liegt nicht an seiner Vorliebe, sondern an deinem Ego. Deinem. Nicht seinem. Er kann ja damit etwas zurückschrauben, aber nur dir zuliebe. Vorlieben gibt niemand so leicht auf, auch du nicht.
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#4 ursus
  • 15.07.2017, 16:22h
  • Antwort auf #3 von bipedal
  • "Viertens, Schwule und Lesben sollten sich in Demut und Toleranz üben, denn alle übrigen, ja sogar die Heten, können das viel besser."

    verstehe. du willst nur ANDERE in schränke stecken, aber nicht selbst in einen gesteckt werden. netter versuch.
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#3 bipedalAnonym
  • 15.07.2017, 16:17h
  • Why Is This Still A Thing?

    Ich verstehe nun wirklich nicht, warum im 21. Jahrhundert noch immer versucht wird Leute in Schubladen zu stecken. Meine Sexualität ist zwar ein Teil von mir, aber es ist der Teil von mir, der nur mich was angeht. Erstens.
    Zweitens, ich definiere mich nicht über meine sexuellen Vorlieben zu einem vernunftbegabten Menschen, sondern darüber, was ich sage und tue, und wie ich mit anderen Menschen umgehe. Drittens, Coming Out ist für mich wegen Klischees, Stereotype und Vorurteilen inzwischen so kompliziert und nervig geworden, dass ich mich darauf festgelegt habe zu sagen "Ich habe keinen Schrank mehr, Coming Out ist Geschichte, denkt und glaubt was ihr wollt."
    Viertens, Schwule und Lesben sollten sich in Demut und Toleranz üben, denn alle übrigen, ja sogar die Heten, können das viel besser.
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#2 daVinci6667
  • 15.07.2017, 13:59h
  • Ich finde den Artikel gut und wichtig um mit Vorurteilen aufzuräumen.

    Das für mich entscheidende und darüber muss sich ein Schwuler der sich in einen Bisexuellen verliebt und eine Beziehung eingeht im Klaren sein:

    "Die Identität ändert sich nicht anhand des Partners".

    Ich denke, wäre mein Mann bi, hätte es durchaus auch mit uns zwei klappen können, doch wäre da etwas für ihn elementares was zu seiner Identität gehört, mir aber gleichzeitig total fremd ist.

    Z.B. müsste ich akzeptieren dass er sich auf Frauen einen runterholt, weil das was ganz natürliches ist, wenn man auf Frauen steht, wo ich mich aber ausgeschlossen fühlen würde. Heute ist es amüsant, lustig und sehr antörnend, wenn man den anderen mal gelegentlich bei einem Porno "erwischt" und kann gleich mitmachen.

    Aber das wäre ja noch nicht alles. Er würde mir auch sagen, zum Beispiel in einem Café, dass er diese und jene die gerade vorbeigeht total heiss und scharf findet. So wie wir das eben heute manchnal bei einem Kerl machen. Oder er würde im Schlafzimmer statt eines kunstvollen Kalenders mit nackten Kerlen auch einen mit Frauen aufhängen wollen. Sicher gäbe es noch mehr solcher Beispiele.

    Ganz ehrlich, ich bin deshalb froh ist mein Mann genauso schwul wie ich selbst. Zumindest unter Männern, glaube ich, dass die Wahrscheinlichkeit damit eine gleichgeschlechtliche Beziehung auf Dauer klappt, bedeutend höher ist, wenn beide entweder schwul oder bisexuell sind.
    Ansonsten stelle ich mir als dauernde Herausforderung an.
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#1 Komischer VogelAnonym
  • 15.07.2017, 13:28h
  • um was klar zu stellen:

    Ich bin BI und ich steh dazu Dreier, Vierer, Fünfer und Gruppensex bis zum undefinierbaren Kneul zu haben.
    So what?
    (und bevor hier das gekreisch los geht, mein Mann ist meist mit dabei und Safer sex only)

    Viele anderen Bi's sogar meiner Erfahrung nach die weit grössere Mehrheit sind Monogam .
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