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Kommentare zu:
Diese Klischees können Bisexuelle nicht mehr hören!


#11 BaldwinProfil
  • 15.07.2017, 18:43hWuppertal
  • Entweder ich finde eine Person sexuell attraktiv oder eben nicht.
    Wenn dem so ist, dann ist mir doch erstmal egal ob der Mann schwul, bi oder hetero ist. Warum sollte ich mir das mit den Bisexuellen (und dem vielleicht ganz tollen Menschen) vorab schon selbst verderben indem ich aussiebe? Das wäre doch total Blödsinn. Nicht alle Schwulen sind gleich (zum Glück!) und so sind es auch nicht alle Bi's.
    Würde ich mich in einen solchen verlieben, wären mir mit Sicherheit ein paar Dinge sehr fremd, aber ich habe gar nicht den Anspruch darauf, dass man immer gleich tickt. Das fände ich sogar totlangweig.
    Ich finde es sogar selbst ein bisschen reizvoll wenn jemand auch mit Frauen schläft.

    Sonst halt jeder unterschiedlich und das ist vollkommen okay.
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#12 daVinci6667
  • 15.07.2017, 18:48h
  • Antwort auf #5 von bipedal
  • Es geht nicht um mich und mein Ego und auch nicht um meinen Partner. Mein Mann ist schwul genau wie ich.

    Ich sehe tief in diese Problematik hinein. Das kommt daher, da ich schon viele Dutzende Stunden mit meinem Ex, zu dem ich nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis habe, über dessen bisexuellen Freund und ihre Beziehung gesprochen habe. Er kommt halt ab und zu zu mir wenn er mit jemandem sprechen will.

    Vermutlich viele Schwule denken vor lauter Liebe, wenn ihnen ihr neuer Freund sagt, er sei bisexuell, das würde nichts ändern. Tut es aber doch. Mein Ex ist so ein Beispiel. Es dauerte bis er begriff was es im Alltag bedeutet, dass sein Freund NICHT DIESELBE SEXUELLE ORIENTIERUNG hat. Das macht eine Beziehung längst nicht unmöglich, doch diese Tatsache erschwert zweifellos das Gelingen einer Beziehung. Das sollte man sich schon bewusst sein. Einige können sicher besser damit umgehen als andere. Ähnlich wie wenn man mit einem Partner zusammen wäre, der eine andere Religion oder eine andere politische Haltung etc. hat.
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#13 daVinci6667
  • 15.07.2017, 19:30h
  • Antwort auf #8 von Jeff_Stryker
  • "Die meisten Bis' sind ja schwul, und nur aufgrund des jeweiligen Hintergrundes bzw. eines geringeren, inneren Coming-Out-Fortschritts noch nicht bereit dazu offen schwul zu sein."

    Ja, solche "Bis" kennt wohl jeder. Sie sind genauso schwul wie wir, denken aber mit dem Etikett "Bi" weniger diskriminiert zu werden.

    Doch bitte nicht sagen es gäbe keine Bisexuelle wie man leider immer wieder hört. Es ist einfach nur grausam jemandem seine sexuelle Orientierung abzusprechen.
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#14 saltgay_nlProfil
  • 15.07.2017, 20:05hZutphen
  • Verfasser dieses Mietartikels ist wohl nicht bekannt gegeben worden. Na, macht nix ist ja Sauregurkenzeit für die Presse. Da fehlt eigentlich der obligatorische Grillartikel. Aber wahrscheinlich ist es dann schwierig zu entscheiden, wer der "Mann" ist und als Nachfolger des Jägers am Feuer sitzt und wer die "Frau" darstellt, die die Salate anrichtet. Praktisch ist das ja dann bei Bimäusen, die können beides.

    Also nun auch noch Bisexualität zu einer Kategorie zu erheben, das geht ja nun gar nicht. Das ist völlig unausgegoren. Es muss bitte schön erst eine Begriffssammlung stattfinden. Nach der Definition der verschiedenen sexuellen Orientierungen im Einführungsparagrafen des Regelwerkes, müsste dann die Unterscheidung in die verschiedenen Formen der sexuellen Orientierung erfolgen. Zugleich muss festgehalten werden, welche Grundvoraussetzungen vorliegen müssen um dann entsprechend der Orientierung in die korrekte Kategorie eingeordnet werden zu können. Das ist nicht einfach.

    Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, mehrfacher Familienvater und stellvertretender Ortsbürgermeister mit jahrzehntelanger Mitgliedschaft des CDU Ortsverbandes Verwahrlosendorf wird auf dem Parkplatz Reken-Lembeck der A 31 am Zaun gefesselt angetroffen, als er sich von einem afrikanischen Flüchtling durchknattern lässt. Fazit: der Mann ist devot und ein äußerst verklemmter Schwuler.

    Seine Olle vermöbelt er sehr gern, wenn er besoffen vom ADAC-Stammtisch nach Hause kommt. Fazit: der Mann ist ein Master und liebt spanking.

    Die 18jährige Auszubildende vom Ordnungsamt erwartet ein Kind von ihm. Fazit: Volltreffer - eine echte Hete.

    Darf man einen solchen Leistungsträger einfach nur "bi" nennen? Dumm gelaufen mit den Einteilungen. Sie passen nicht.

    Ach ja, das Vorurteil mit den Schüler-Stern-Innen. Man lasse sich vom Fachmann belehren. In dem ständigen Grabenkampf zwischen Lehrer und Schüler wird nichts ausgelassen um die verhassten Lehrer, die ach so verständnisvollen Pastöre, die nicht vorhandenen Eltern zu schocken. Alles nur Theater. Wer dann einmal die so "coolen" Bi-Schüler-Stern-Innen hat brüllen hören, weil sie von einem Mitschüler ans Gesäß gefasst wurden:"Ich bin doch nicht schwul, du Schwuchtel!" Der weiß, dass jede Aufmerksamkeit darauf vergeudete Zeit ist.

    Das gilt auch für den besprochenen Artikel.
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#15 Crikkie
  • 15.07.2017, 20:14h
  • Antwort auf #8 von Jeff_Stryker
  • "Die meisten Bis' sind ja schwul, und nur aufgrund des jeweiligen Hintergrundes bzw. eines geringeren, inneren Coming-Out-Fortschritts noch nicht bereit dazu offen schwul zu sein. Insofern bin ich da ziemlich tolerant - es haben nun mal nicht alle die gleiche Geschwindigkeit."

    Dazu aus dem Artikel:

    "4. Bisexualität ist nur eine Phase
    Ist sie nicht. Bisexualität ist eine reale, valide sexuelle Orientierung. Es ist kein Experiment, keine Phase und keine Vorstufe zur Homosexualität, keine Tür, die man sich zur Heterosexualität offen hält. Natürlich kann sich die sexuelle Identität auch entwickeln, deshalb jedoch pauschal anzunehmen, alle Bisexuellen befänden sich "auf dem Weg" ist schlicht nicht wahr."
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#16 JogoleinProfil
  • 15.07.2017, 20:38hAalen
  • Antwort auf #6 von bipedal
  • Dass es auch unter Schwulen und Lesben Arschlöcher gibt, wie sonst in der Gesellschaft auch ist ja nun nicht gerade neu entdecktes Land.

    Aber dass man selber gefälligst nicht in Schubladen gesteckt werden will, gleichzeitig aber versucht andere gleich in selbigen einzusperren ist ehrlich gesagt eine mit Doppelmoralin angereicherte Frechheit.
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#17 seufzAnonym
#18 firmamentoAnonym
#19 firmamentoAnonym
#20 Schublade3-9Anonym
  • 16.07.2017, 09:06h
  • Also Leute ich finde es ja schon etwas albern muss ich sagen. Ich bin jetzt 26 Jahre jung und hatte meine erste Beziehung mit einem Kerl und meine nächste mit einer Frau usw.. Jedoch könnte ich nicht sagen, dass eine Beziehung in die Brüche gegangen ist auf Grund des Geschlechts.
    Nur weil ich "B" will ich trotzdem eine monogame Beziehung und ja am besten eine die fürs Leben hält. Es kann doch nicht so schwer sein! Ich glaube ja es liegt bei vielen daran, Angst zu haben betrogen zu werden auf einer Seite auf die man keinen Einfluss hat. So das ist aber Mensch abhängig und hat nichts mit sexuellen Neigung zu tun.
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