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Kommentare zu:
Diese Klischees können Bisexuelle nicht mehr hören!


#21 amAnfangIsFastJederBAnonym
  • 16.07.2017, 11:20h
  • Ich denke viele gestehen sich erstmal nur ein, dass sie "nur bi" sind -bis sie dann zu der Feststellung kommen, das sie doch schwul sind. bi ist halt nicht total anders (man steht ja auch noch auf Frauen und ist dadruch weniger "annormal")

    mein ex war auch bi -meinte er zumindest und sein GR-profil lautet immer noch so - doch der würde nie wieder ne nackte Frau anfassen!

    "Mir hätte damals eigentlich bewusst sein müssen, dass ich zumindest bisexuell bin. " (Zitat: "Hetenfalle")
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#22 Homonklin44Profil
  • 16.07.2017, 11:47hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von Jeff_Stryker
  • Soweit ich mich bisher mit Leuten unterhalten konnte, scheinen die meisten Schwulen eher Bi zu sein, oder viele erste Attraktionserfahrungen in einer Bi-Weise oder auch pansexuell
    ( Geschlecht des/der Partner nicht ausschlaggebend) gemacht zu haben.

    Aus meiner Sicht als 'Nur'-Homo ist die Attraktionsfähigkeit für mehr Menschen bzw. mehr Geschlechter ein Vorteil, weil man mehr Chancen hat, eben den oder die Richtige im Leben zu treffen. Wiedas dann in Situ aussieht, ist ja noch eine andere Frage. Wenn man nur vereinzelt überhaupt Jemand mal interessant findet, minimiert sich die Chance auch schnell wieder.

    Die Angst davor, für Jemand anderes verlassen zu werden, müsste doch egal ob homo oder bi oder hetero gleich hoch sein. Ob man jetzt für einen "besseren" Mann oder für eine "bessere" Frau sitzen gelassen wird, ist gehupft wie gesprungen. Nur bei Hetero hat man halt grundsätzlich Null Chancen.
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#23 Homonklin44Profil
  • 16.07.2017, 11:53hTauroa Point
  • Ich weiß nicht, ob dasauch ein Bisexuellen-Klischee ist, aber was mir öfter über den Weg kommt, ist die Idee, dass sich Bisexuelle hin und hergerissen zwischen ihren Attraktionsmustern befinden sollen, und sich nie für Partner oder Partnerin entscheiden können. Ich schätze, dass da auch die Angst vieler anknüpft, weil sie denken, ja, wenn ihm erst mal ein süßes Mädel begegnet, bin ich abgestellt und spiele die zweite Geige.
    Und wenn er mit einer Frau zusammen ist, trifft er den tollen Typ und stellt sie beiseite.
    Ich schätze, viele machen sich Gedanken über solche mögliche Inkonsistenz.

    Wenn man selbst nicht bisexuell tickt, ist esauch schwierig, sich da hineinzuversetzen, wie das eventuell abläuft und erlebt wird.
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#24 LovesternProfil
  • 16.07.2017, 15:28hGreifswald
  • Zumindest eins der Vorurteile hat einen gewissen Hintergrund. Heute ist das nicht mehr allzu verbreitet, aber früher gab es Männer, die behauptet haben, sie wären bi, weil das in ihrem Weltbild weniger schlimm war als "richtig" schwul zu sein. In Wirklichkeit hatten die nur was mit Männern und an Frauen null Interesse bzw. waren in einer Ehe mit Kindern, die sie nicht einfach so aufgeben wollten.

    Insofern kein Wunder, dass sich dieses Vorurteil hartnäckig hält.

    Auch dieses stufenweise vortasten... erst hat man Beziehungen mit Frauen, vielleicht auch Kinder. Weil das so erwartet wird vom Umfeld, und weil man das auch selber so von sich erwartet. Dann probiert man mal aus und ist angeblich bi. Jahre später ist man dann doch schwul. Das hat nichts mit Sexualität zu tun, sondern mit Angst vor dem Schwulsein. Bzw. der Reaktion des Umfelds darauf.

    Für die echten Bisexuellen ist das nicht hilfreich...
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#25 StarfishAnonym
  • 16.07.2017, 17:15h
  • Wie in allen Bereichen der Natur sind auch zwischen den sexuellen Orientierungen die Übergänge natürlich fließend. Ob jemand 50:50 empfindet, 60:40, 27:73 oder 99:1, steht einem ja nicht auf der Stirn geschrieben, das weiß mit Glück jeder selbst, der ehrlich sich selbst gegenüber ist.

    Aber in unserer immer noch (oder inzwischen wieder) recht intoleranten Gesellschaft haben die eher Bisexuellen den zweifelhaften Vorteil, ein nach außen hin "normales", heterosexuelles Leben mit Frau und Kind führen zu können und ihre homosexuelle Seite völlig heimlich auszuleben und dadurch nicht nur nichts zur Akzeptanz Homosexueller beizutragen, sondern eventuell sogar schwulenfeindliche Tendenzen passiv zu verstärken.
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#26 herve64Profil
#27 Professor doofAnonym
#28 nickoooAnonym
  • 17.07.2017, 22:11h
  • ich finde dass Bisexuelle in den Onlineportalen extrem nervig und zeitraubend sind

    auf planetromeo hatte ich täglich 45 Besucher ohne bild mit Angabe BISEXUELL oder keine Angabe und bei partner nix stehen

    alle ignorieren profiltexte und wollen sex und meistens keinen dreier aber halt mit einem Mann und das zwanglos

    das ist sehr nervig
    blockt man sie, dann kehren sie mit zig neuen Profilen zurück

    ich habe noch nie einen bisexuellen dort mit Bild gesehen und der vernünftig war
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#29 nickoooAnonym

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