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Kommentare zu:
SPD-geführte Ministerien ignorieren Flaggenverbot von de Maizière


#11 herve64Profil
  • 16.07.2017, 19:19hMünchen
  • Antwort auf #9 von tti3_alliance
  • [ironie] Ok, dann erwarte ich aber auch eine Bisexuellenflagge, eine Bärenflagge und eine Leder-Fetisch-Flagge usw. usf. [/ironie]

    So, und jetzt kommen wir alle mal wieder schön auf den Boden der Tatsachen zurück und entsinnen uns mal daran, dass die Regenbogenflagge ALLE repräsentiert.

    Wenn jetzt alle beteiligten Gruppen übertriebenerweise das eigenes Süppchen kochen und sich Extrawürste braten wollen mögen sie sich mal selbstkritisch fragen, wozu sie dann noch eine Regenbogenflagge brauchen, denn auch durch diese Form der Selbstatomisierung kann man eine Community schwächen bis hin zur Bedeutungslosigkeit.

    In diesem Sinne: nur gemeinsam sind wir stark, also hört auf, Eure eigenen Befindlichkeiten in den Vordergrund zu drängen und sie über der anderen Gruppen zu stellen. Eine derartige Hauen-und-Stechen-Stutenbissigkeit ist kontraproduktiv und nichts anderes.
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#12 JuNiAnonym
#13 JogoleinProfil
#14 DankeAnonym
  • 16.07.2017, 22:29h
  • Antwort auf #11 von herve64
  • Prima, es gibt also noch ein zweiter Mensch, der bei diesem Thema so denkt wie ich. Meine Meinung äußerte ich bereits im Artikel, wo es um den Zusatz braun und schwarz ging. Da wurde mir «Rechtsorientiertheit» vorgeworfen, obwohl ich durch und durch grün denkewählen und wähle!

    Ich sehe es so wie du:
    die Regenbogenflagge ist für ALLE, ohne Ausnahme. Wenn die nun in Kategorien aufgeteilt werden soll und jede Gruppe ihre eigene beansprucht, wird uns das als Community nur weiter voneinander trennen, und die Flagge mit ihrer starken Aussagekraft geht völlig verloren.
    Es wäre nur kontraproduktiv und ein weiteres Gegenargument für diejenigen, die sowieso die Gleichstellung jetzt schon verhindern wollen!
    Wir würden uns da am Ende nur ein Eigentor schießen.

    Wenn das jetzt noch TheDad versteht und auch Hantewi, und die möchte-gern Amerikanerin Janina, und auch outandproud, dann: ja dann wären wir einen großen Schritt weiter in die RICHTIGE(!) Richtung :-)
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#15 Patroklos
  • 16.07.2017, 23:04h
  • Ich finde es super, daß vor den SPD-Ministerien die Regenbogenflagge gehißt wird. Allerdings hätte ich vorher noch die Europaflagge eingeholt, diese sollte nur am Tag der Europawahl gehißt werden!
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#16 AchseAnonym
  • 16.07.2017, 23:31h
  • Antwort auf #14 von Danke
  • "die Regenbogenflagge ist für ALLE"

    Und weil die Regenbogenflagge für alle ist, werden transidente Menschen hier als "Transen" beleidigt (und das anschließend damit begründet, das wäre ja nur eine Beschreibung, und "die Transen" wollten das ja genau so)?

    Und weil die Regenbogenflagge für alle ist, werden bisexuelle Menschen hier als "schwulenfeindlich" beschimpft bzw ihre Existenz direkt geleugnet?

    Und weil die Regenbogenflagge für alle ist, werden lesbische Frauen hier grundsätzlich niedergemacht bzw gar nicht erst ernst genommen, weil sie ja keine Kerle sind?

    Seid doch ehrlich: es gibt eine schwule community in Deutschland, von LGBTI* kann im Sinne von Solidarität keine Rede sein. Die offizielle Trennung wäre wenigstens ein Zeichen von Ehrlichkeit.
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#17 OrthogonalfrontAnonym
#18 herve64Profil
  • 17.07.2017, 00:13hMünchen
  • Antwort auf #16 von Achse
  • Sieh mal einer an: da scheint ein Kremlbot ein gewaltiges Interesse daran zu haben, aktiv an der Spaltung der Community seinen Beitrag leisten zu dürfen. Oder ist es einE AfDlerIn? Oder gar ein Racheakt des "verfemten" David Berger? Oder irgend ein anderer Putin-Quisling?

    Nun, wie auch immer: konstruktiv ist dieses Geschreibsel nicht, sondern vom Wesen her höchst destruktiv und vom Duktus her eben verräterisch für eine gewisse politische Richtung, aus die er kommt.

    Und deswegen ist er ein Fall für den virtuellen Papierkorb.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#19 tti3_allianceProfil
  • 17.07.2017, 00:57hWashington State
  • .
    Die Regenbogenfahne steht für "sexuelle Vielfalt", es gibt auch Transgender Bereiche, die ausschließlich diesem Spektrum zu zuordnen sind.

    'Geschlechtliche Vielfalt' ist ein anderes Thema und das in Deutschland, viele keine Ahnung haben und auch mit den diversen tti Bereichen, sowie nicht-binären Menschen / Personen, nichts zu tun haben wollen ist bekannt.

    Auf einigen überregionalen CSD Veranstaltungen, treten einheimische t/tt Gruppen nicht an.
    Vertreter von Intersex Gruppen und entsprechende gab/gibt es eigentlich garnicht. Aktuell gab es mal ein paar Ausnahmen.

    .
    Wenn der eine oder andere mal mitbekommen würde, dass man neben der Regenbogen-Fahne auch Transgender-Fahnen, aus Respekt für beide Bereiche aufhängt, wäre das für den Zusammenhalt positiv. Dass das in Deutschland nicht gewollt ist Realität.

    transallianceproject.wordpress.com/2017/06/25/lgbt-rights-re
    ligion-commerce/


    Und unter der riesigen Regenbogenfahne auf der anderen Straßenseite, waren auch Fahnen für sexuelle Vielfalt aufgehangen. Es geht, wenn man Achtung untereinander und miteinander hat.
    Sexuelle Vielfalt und Geschlecht-Identität/Vielfalt ist nicht das selbe.

    .
    .

    Wieso ist übrigens am 30.Juni nicht auch

    ein Verbot von Intersex-Genitalverstümmelungen an Kindern beschlossen worden

    ferner,
    die TSG Begutachtung aufgehoben worden

    und
    die medizinische Versorgung im SGB verankert worden.

    Die Antwort ist einfach, man ist in Deutschland einfach ein Community - weit von einer LGBTI familie entfernt, die sich wirklich unterstützt und für die Rechte der anderen Familienteile eintritt.

    Und übrigens auch eine Bärenfahne und gleichzeitig eine der diversen Trans, Transgender; Transsexual, Transident; Intersex; Non Binary, Genderqueer ... - Fahnen zu tragen schließt sich nicht aus.
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