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Ulrich Kutschera

Professor aus Kassel: Homo-Adoption führt zu "staatlich geförderter Pädophilie"

Ein Evolutionsbiologe der Universität Kassel malt ein "Horror-Kinderschänder-Szenario" wegen der Öffnung der Ehe aus. Der AStA ist empört, die Unileitung sieht aber keine Veranlassung einzuschreiten.


Professor Ulrich Kutschera machte sich einen Namen als Kritiker des Kreationismus (hier im Interview auf 3sat). In den letzten Jahren sorgte er aber vor allem mit markigen Aussagen gegen die "Gender-Ideologie" für Schlagzeilen (Bild: Screenshot 3sat)

Der Kasseler Evolutionsbiologie-Professor Ulrich Kutschera hat erneut mit homofeindlichen Äußerungen für Empörung gesorgt. Anlass ist diesmal ein gut zwei Wochen altes Interview mit dem erzkatholischen Portal kath.net anlässlich der im Bundestag beschlossenen Öffnung der Ehe. Darin polemisiert Kutschera gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht und behauptet, dass wegen des Adoptionsrechts für Schwule und Lesben "schwerster Kindesmissbrauch" auf Deutschland zukomme.

Kutschera, der nach der Veröffentlichung seiner Kampfschrift "Das Gender-Paradoxon" im vergangenen Jahr gerne von der homophoben "Demo für alle" zitiert wird, erklärte gegenüber kath.net unter anderem: "Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen."

Laut Kutschera gebe es bei "heteronormalen Elternpaaren mit Kindern" ein "verankertes Inzucht-Verbot", so dass Väter nicht mit ihren Töchtern Sex hätten. Bei schwulen Männer sehe das aber anders aus: "Warum sollte ein 40-jähriger Homo-Mann nicht z. B. den 15-jährigen Adoptivling begehren, da zu diesem Kind überhaupt keine direkte erbliche Verwandtschaft besteht? Eine instinktive Inzucht-Abscheu existiert hier nicht." Daher bahne sich ein "Horror-Kinderschänder-Szenario" an – übrigens auch bei homosexuellen Frauen: "Da lesbische Frauen in verstärktem Maße zur Pädophilie neigen, ergeben sich dort analoge Probleme."

Kutschera: Hetero-Jungs sind instinktiv homophob

In dem Interview nutzte Kutschera übliche Propagandawörter von Homo-Hassern wie "Früh-Sexualisierung" oder "Gender-Ideologie". Er verharmloste auch den Hass auf Homosexuelle, in dem er erklärte, dass ein "heteronormaler" adoptierter Junge von Natur aus "mit einer erblich fixierten (instinktiven) Homophobie ausgestattet" sei.

Daher leide ein heterosexuelles männliches Adoptionskind, wenn es von gleichgeschlechtlichen Paaren erzogen werde: "Wie soll er dieses evolutionäre Erbe, verbunden mit einer massiven emotionalen Abscheu dessen, was er täglich mit ansehen muss, überwinden?"

AStA: Professor ist ein "bemitleidenswerter, hasserfüllter Mensch"

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) an der Universität Kassel kritisierte, dass Kutschera "seine homophoben Ansichten durch Biologie zu rechtfertigen" versuche. Das sei gefährlich, "da Homophobie immer noch eine große Rolle in unserer Gesellschaft" spiele. "Professor K." sei ein "bemitleidenswerter, hasserfüllter Mensch". Der Ausschuss appellierte an Studenten, die sich von den Äußerungen des Professors "angegriffen, diskriminiert oder in ihrer Ausbildung eingeschränkt sehen", sich bei der AStA oder der Gleichstellungsbeauftragten der Uni zu melden.

Die Uni-Leitung sieht keine Veranlassung, gegen den homophoben Professor vorzugehen: "Professorinnen und Professoren können für ihre Äußerungen nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Freiheit der Wissenschaft in Anspruch nehmen, die das Grundgesetz sehr weit fasst. Das hat das Präsidium auch dann hinzunehmen, wenn Äußerungen im Widerspruch zur Position der Hochschulleitung stehen", erklärte die Uni-Leitung auf Anfrage der "Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen". Zwar forderte das Uni-Präsidium einen "respektvollen Umgang" und eine "angemessene Wortwahl", kritisierte aber den Professor nicht direkt. Kutschera habe allerdings innerhalb der Hochschule "keinen Rückhalt". Die Unileitung versicherte, dass sie "unterschiedliche Lebensentwürfe" respektieren würde. (dk)



#1 Paulus46Anonym
  • 17.07.2017, 14:21h
  • Es ist ein Skandal, dass dieser Mann dort weiter an der Universität Kassel lehren darf. Das ist fast Rufschädigung, was dieser Mann, für die Universität Kassel bedeutet.
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#2 Patroklos
#3 Danny387Profil
  • 17.07.2017, 14:34hMannheim
  • Diese Zitate sind ja wirklich unglaublich!!! Wie aus einem Nazi-Film herausgeschnitten. Hoffentlich gründet sich in Kassel eine wirkungsvolle Opposition gegen diesen Mann. Die Studenten sind hier insbesondere gefragt. Studenten können einem Prof ganz schön einheizen! Hoffentlich tun sie es hier auch!!!
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#4 gaymeasnslifeAnonym
  • 17.07.2017, 14:39h
  • Außerdem sind die meisten Pädophile nicht Homosexuelle oder Bisexuelle , sondern die meisten Pädophile sind heterosexuell. Ebenso ,missbrauchen Heterosexuelle am Meisten , vor allen Dingen im familären Umfeld finden viele Missbrauchstaten statt von heterosexuellen Männern.

    Siehe:

    stopabusecampaign.org/2017/03/10/most-sex-abusers-are-hetero
    sexual/


    www.gaymed.at/startseite_gaymed/homosexualitaet-und-paedophi
    lie/


    de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie
    siehe:

    Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften unterliegen keinem höheren Risiko, Opfer sexuellen Missbrauchs zu werden. Täter in sog. Kindesmissbrauchsdelikten sind ganz überwiegend (zirka 95 Prozent nach Erkenntnissen des Sicherheitsberichts der Bundesregierung) Männer aus dem heterosexuellen nahen Lebensumfeld der Kinder. Das Missbrauchsrisiko für Mädchen ist drei- bis viermal höher als für Jungen.[40] Damit liegt das Missbrauchsrisiko für Kinder, die bei einem lesbischen Paar aufwachsen und für Mädchen, die bei einem schwulen Elternpaar aufwachsen, aus statistischer Sicht niedriger als bei Kindern in heterosexuellen Partnerschaften. Gesicherte statistische Zahlen dazu gibt es allerdings nicht. Es wird argumentiert, dass das Risiko auf Grund hoher sozialer Kontrolle auch hier deutlich niedriger liege als bei heterosexuellen Paaren. Somit findet ein weit verbreitetes Vorurteil keinerlei Bestätigung in der Forschung.

    de.wikipedia.org/wiki/Homophobie
    siehe Schwule wollen vor allem Sex mit Kindern oder männlichen Jugendlichen.

    Der größte Psychologenverband der Welt APA sagt auch ,dass LGBT -Eltern oder LGBT-Freunde nicht eher Kinder missbrauchen. Heterosexuelle und Homosexuelle missbrauchen gleich viel siehe:
    www.splcenter.org/fighting-hate/intelligence-report/2011/10-
    anti-gay-myths-debunked


    Wer aber will kann sich die Nachrichten zu sexuellem Missbrauch anschauen siehe Google News Stichwort "Kindesmissbrauch" , dann wird man ganz klar sehen , dass die meisten Täter Mädchen missbrauchen und heterosexuell sind.

    Nur selten sind die Täter männlicher Opfer homosexuelle Männer, sondern überwiegend heterosexuell orientiert. Oft sind sie verheiratet und die meisten von ihnen wären erstaunt, wenn man sie als homosexuell bezeichnen würde.

    www.missbrauch-opfer.info/main.asp?IDS=51

    Außerdem dann müssten ja im Ausland viele Kinder missbraucht werden die Ehe für Alle(gleichgeschlechtliche Ehe) ist in Brasilien, Kolumbien, Argentinien,Uruguay,Kanada, USA, Portugal,Spanien, Frankreich,Großbritannien,Irland,Niederlande, Belgien,Luxemburg,Dänemark, Schweden,Finnland, Norwegen, Island, teile Mexikos, Neuseeland, Taiwan legalisert worden. In manchen Ländern gibt es die Ehe für Alle schon seit einem Jahrzehnt.Als nächtes legalisiert Malta und Chile die Ehe für Alle.

    Und die Volladoption ist in Deutschland noch nicht legalisiert worden ,aber in teilen Australiens, teile Mexikos, Andorra, Spanien, Portugal, Israel, Malta, Österreich, Frankreich,Irland, Island, Großbritannien,Luxemburg, Niederlande, Belgien,Dänemark, Schweden, USA(Sogar seit 1993 in Rhode Island erlaubt), Finnland,Kanada,Neuseeland, Argentinien, Kolumbien, Uruguay, Brasilien, Norwegen usw. haben die Volladoption schon lange legalisiert und dort gibt es keine Fälle von Kindesmissbrauch ausgeübt von Schwulen oder Lesben.

    Siehe :

    de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenfamilie

    en.wikipedia.org/wiki/LGBT_adoption

    de.wikipedia.org/wiki/Gleichgeschlechtliche_Ehe
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#5 userer
  • 17.07.2017, 14:46h
  • Kutschera wurde 1955 in Freibug geboren. Also noch ein schwäbisch-badisch sozialisierter Schwulenhasser!

    Dass die Uni Kassel Honmosexualität im Jahre 2017 offiziell noch immer als "Lebensentwurf" bezeichnet, disqualifiziert sie als akademische Lehrinsitution.

    Andererseits scheint die Kasseler Universität im Ranking, insbesondere in Kutscheras Fachbereich, ohnehin eher unbedeutend zu sein.
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#6 gaymenaslifeAnonym
#7 JogoleinProfil
  • 17.07.2017, 15:02hAalen
  • Wider mal typisch, dass diese Demo-für-Alle-Hetzer einen Fachbegriff, nämlich "Heterophobie", nach ihrem Gusto umdeuten, so dass man schön seinen Quark möglichst "wissenschaftlich" klingend unter die Leute bringen kann, die das ganze natürlich dann glauben, denn er ist ja "Professor".

    Das ist also nicht nur sein persönlicher Hass gegen Schwule und Lesben, sondern das ist wohl kalkuliert und eine perfide Masche.
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#8 TimonAnonym
  • 17.07.2017, 15:07h
  • Behauptungen ohne jeden empirischen Beleg. Mit Wissenschaft hat das nicht viel zu tun. Interessant, dass die Uni Kassel an solchen Dozenten festhält.

    Offenbar versteht sich die Uni Kassel als Ort für Esoterik und nicht der Wissenschaft...
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#9 Sven100Anonym
  • 17.07.2017, 15:10h
  • Dieser homophobe Professor ist aber nicht katholisch und nicht evangelikal.
    Er bezeichnet sich als Atheist:

    Kutschera war von 2004 bis 2016 Mitglied im Beirat der religionskritischen Giordano-Bruno-Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus und ist Autor zahlreicher Lehrbücher.

    aus Wikipedia
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#10 schwuler NichtdtschrAnonym
  • 17.07.2017, 15:10h
  • Die Bloedheit hat wirklich keine Grenzen. Immer wenn mann denkt: ok, das war das Bloedeste, was ich jemals gehoert habe, kommt es doch noch bloeder.
    Und "bemitleidenswert" ist der Professor nicht. Nein, keinesfalls, niemals.
    Gruss
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