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Galerie, Showroom und Pop-Up Store

Mehr positive Kreativität für den Regenbogenkiez

In der Berliner Kalckreuthstraße hat der neue Aktionsraum "Friends of Dorothy" eröffnet – zum Stadtfest sorgte er mit einer Ausstellung und einem bunten Zebrastreifen für Gesprächsstoff.


Das Fotomotiv vom Berliner Stadtfest; Mit Sprühkreide und der Hilfe von Schablonen verzierte die Mediaagentur "newman" die Motzstraße am Nollendorfplatz mit einem "Regenbogen-Zebrastreifen der Toleranz" – und warb damit für ihren neuen Aktionsraum "Friends of Dorothy"

Der Berliner Regenbogenkiez am Nollendorfplatz hat eine Attraktion mehr: "Friends of Dorothy" (FOD) nennt sich ein neuer Aktionsraum in der Kalckreuthstraße 14, der sich als Galerie, Showroom und Pop-Up Store versteht. Künstler aus aller Welt sollen hier ihre Arbeiten, Projekte und Gedanken verwirklichen können.

FOD ist jedoch mehr als "nur" eine einfache Kreativfläche. Das Konzept dahinter verkörpert die Unternehmensphilosophie der Media-, Marketing- und Event-Agentur "newman media berlin". Mit dem Aktionsraum will sie zeigen, dass man als Unternehmen Verantwortung für seine Mitarbeiter und sein Umfeld übernehmen kann: "Wir möchten etwas verändern und ein Zeichen in dieser Welt setzen", erklärte Geschäftsführer Daniel Neumann. "Jeder sollte erst einmal anfangen, sein unmittelbares Umfeld positiv zu beeinflussen, bevor negative Nachrichten kritisiert werden."


Beim schwul-lesbischen Stadtfest am vergangenen Wochenende gab es vor und im Aktionsraum großen Andrang

Ein Ort der Kreativität, Toleranz und Offenheit

"Friends of Dorothy" will Anreize schaffen, sich selbst zu hinterfragen und an sich selbst zu glauben. "Kreativität, Toleranz und Offenheit sind hierbei Schlüsselbegriffe, die im Zentrum des Geschehens stehen", so Neumann. "Denn Vielfalt ist erst das, was die Menschheit und Demokratie so besonders und bedeutend macht."

Zum schwul-lesbischen Stadtfest war eine erste Gruppenausstellung mit dem Titel "Vielfalt" in den Räumlichkeiten der Galerie zu sehen. Die Arbeiten der acht Künstler Olaf Hajek, Georg Weise, Marcos Terol, Andreas Bütow, Anja Tchepets, Elke Pollack, Ali Görmez und Zinah Zumorito unterstrichen das bunte Treiben auf den Straßen.


Zum Berliner Stadtfest zeigten die "Friends of Dorothy" dir Gruppenausstellung "Vielfalt" mit Werken von acht Künstlern

Darüber hinaus sorgte der Aktionsraum mit einem "Regenbogen-Zebrastreifen der Toleranz", der am Nollendorfplatz auf die Motzstraße gesprüht wurde, für Gesprächsstoff – und zahlreiche Fotomotive.

Künstler und andere Interessierte sind von "Friends of Dorothy" eingeladen, weitere gemeinsame Projekte umzusetzen. "Lassen Sie uns zusammen besondere und unvergessliche Momente schaffen", sagte Daniel Neumann. "Denn bereits ein kleiner Schritt kann große Spuren hinterlassen." (dd)

Infos zum Aktionsraum

Friends of Dorothy, Kalckreuthstraße 14, 10777 Berlin-Schönberg. Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19 Uhr sowie individuell nach Vereinbarung. Tel. (030) 55 606 838


#1 EisenhowerProfil
  • 18.07.2017, 11:05hMarseille
  • Danke für den herausragenden Artikel!

    Kunst, das schöpferische Gestalten und Schaffen einer neuen Wirklichkeit, ist das, was den Menschen ausmacht.

    Dabei geht es nicht um Verschönerungen und Verzierungen, es geht um die Erweiterung und Erneuerung des Blickes auf die Welt als Ganzes.

    Ich wünschte es gäbe mehr schwule Künstler, und wir könnten häufiger Artikel über bemerkenswerte Projekte lesen.
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#2 Max JungAnonym
#3 Jordan BergAnonym
#4 EisenhowerProfil
  • 18.07.2017, 14:18hMarseille
  • Antwort auf #3 von Jordan Berg
  • Danke für den Hinweis.

    Ich dachte, es handelt sich um einen selbstverwalteten Projekt- und Ausstellungsraum für Kunststudenten und Künstler. Das ist leider nicht der Fall.

    Mit so etwas möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Ich ziehe meinen Beitrag zurück.
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