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  • 08. Juni 2005, noch kein Kommentar

Die Amis haben ihn im Februar 2005 zum sexiesten Country-Star gewählt. Nun erobert er Deutschland. Queer.de präsentiert ihn mit Galerie.

Von Jan Gebauer

Das größte Country-Magazin der USA hat abgestimmt: In "Country Music Today" wurde nach den besten Videos, Hits und Sängern gefragt. Auch Keith Urban (37) ist ganz vorne dabei. Bei den "20 sexiest men" landete der smarte Australier prompt auf Platz eins, noch vor Tim McGraw, Dierks Bentley und dem älteren Semester George Strait. Das weibliche Pendant ist Shania Twain und genau wie die erfolgreiche kanadische Kollegin will Keith Urban nun den Triumphzug um die Welt antreten. Die guten Voraussetzungen dazu liegen nicht nur in seinem Aussehen begründet. Der Sänger verfügt über ein warmes angenehmes Timbre, besticht durch sein professionelles Gitarrenspiel und hat ein Ohr für eingängige Melodien, die irgendwo im Grenzgebiet von Country und gediegenem Poprock liegen.

Für den europäischen Markt wurde eigens das Album "Days Go By" zusammengestellt, das die besten und vor allen Dingen erfolgreichsten Songs seines kometenhaften Aufstiegs in den amerikanischen Charts enthält. Drei Alben sorgten dort bisher für Furore: "Keith Urban" (2000), "Golden Road" (2002) und "Be Here" (2004). Letztgenanntes erreichte Platz eins der Country- und Platz drei der Pop-Charts. Viele seiner Nummer-eins-Hits aus den letzten Jahren sind auf der CD enthalten: So das luftigleichte "Somebody Like You" (2002), der Ohrwurm "Days Go By" sowie die feinfühlige Ballade "You'll Think Of Me" (beide 2004). Auch die aktuelle Nummer eins der Country-Charts ist drauf: "Making Memories Of Us".

Keith Urban besitzt eine schöne ausdrucksstarke Stimme, die auch den kitschigsten oder glatten Mainstream-Country-Moment ausbügelt. Mit diesem Instrument ist er fähig, dem Zuhörer seine Lieder glaubhaft zu vermitteln. Nie hat man den Eindruck, dass der Sänger nicht weiß, wovon er singt. Vielleicht gewann er deshalb 2004 den CMA-Awards als bester Sänger des Jahres (wichtigste Auszeichnung im Country-Bereich noch vor den Grammys). Damit war er der erste Nicht-Amerikaner, der in dieser Kategorie ausgezeichnet wurde. Einzig störend auf "Days Go By" sind die hier und da allzu fett produzierten E-Gitarren, die eher an durchschnittliche Eagles-Momente erinnern denn an Country-Feeling. Für sein Label Capitol ist er übrigens mittlerweile Top-Priorität auf dem Countrysektor, denn vor ein paar Tagen berichtete das Branchenblatt "Billboard", dass des Labels größter Goldesel Garth Brooks seinen Vertrag nicht verlängert.

8. Juni 2005