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Polizeibericht

Bremerhaven: Mann schlägt mutmaßlichen Lesben mit Faust ins Gesicht

Nur weil sich zwei Frauen umarmten, wurden sie von einem 28-Jährigen angepöbelt und verprügelt. Die Polizei erteilte dem Angreifer nach Feststellung der Personalien einen Platzverweis.


In Deutschland noch nicht selbstverständlich: Die Polizei in Bremerhaven erwähnte den mutmaßlich homophoben Hintergrund der Tat (Bild: Polizei Bremerhaven)

In Bremerhaven kam es am frühen Sonntagmorgen zu einem homophoben Übergriff vor einem Lokal in der Hafenstraße. Dies meldete die Polizei am Montag.

Auslöser für die Auseinandersetzung waren zwei Frauen, die sich gegen fünf Uhr zur Begrüßung umarmten. Das gefiel einem Mann nicht, der in der Nähe ebenfalls vor der Gaststätte stand. Der 28-Jährige pöbelte die beiden Frauen an und bezeichnete sie als Lesben. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei dem Mann um einen nicht näher beschriebenen Migranten.

Der angetrunkene Pöbler schlug ohne Vorwarnung zu

Die Frauen entgegneten, dass sie sich in Deutschland sehr wohl umarmen dürfen. Der angetrunkene Aggressor schlug daraufhin ohne Vorwarnung zu. Er traf die erste Frau mit der Faust im Gesicht. Die 37-Jährige ging zu Boden. Die zweite 29-jährige Frau wurde ebenfalls im Gesicht getroffen.

Die beiden Frauen erlitten nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen und wollten sich in ärztliche Behandlung begeben. Dem Angreifer erteilten die Beamten einen Platzverweis und schrieben eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. (cw/pm)



#1 schwarzerkater
  • 18.07.2017, 10:38h
  • "Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei dem Mann um einen nicht näher beschriebenen Migranten." ... in dieser klientel hat sich längst rumgesprochen, dass man für solche gewalttaten kaum etwas zu befürchten hat. :-(((
    wenn es überhaupt zu einer anklage kommt, dann monate später. und wie schon so oft berichtet wurde, dann kann sich der angreifer an nix mehr erinnern und ist maximal vermindert schuldfähig, weil betrunken, oder weil eine schlechte kindheit, oder weil ...
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#2 HinnerkAnonym
  • 18.07.2017, 10:42h
  • Hoffentlich bekommt der eine saftige Strafe.

    Und wenn der kein deutscher Staatsbürger ist, gehört der ausgewiesen. Wer unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht akzeptieren kann und das noch dazu mit Gewalt klar macht, kann hier nicht leben. Punkt. Gerade auch zum Schutz der Mehrheit der friedlichen Migranten.
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#3 HinnerkAnonym
  • 18.07.2017, 10:51h
  • Antwort auf #1 von schwarzerkater
  • Ja, der deutsche Staat reagiert viel zu lasch auf Gewalt.

    Man muss diesen Menschen von Anfang an klar machen, dass das hier nicht toleriert wird. Mit schnellen, harten Strafen und notfalls der Ausweisung. Wenn sich das rumspricht, wird das auch nicht mehr passieren...

    Aber die Realität sieht anders aus:
    das sieht man ja auch bei homophober Gewalt in Flüchtlingsheimen. Dort müssen immer die Opfer weg und die Täter bekommen dann ein "Aber aber aber, das darf man nicht" und haben sonst rein GAR nichts zu befürchten...

    So sognalisiert man denen nicht nur, dass ihre Gewalt akzeptiert wird, sondern sogar, dass sie im Recht sind, weil sie ja bleiben dürfen, während das Opfer entfernt wird.
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#4 daVinci6667
  • 18.07.2017, 11:19h
  • Antwort auf #1 von schwarzerkater
  • Ja, das stört mich am meisten. Wer unter Drogeneinfluss wie z.B. Alkohol eine Straftat begeht soll nicht mildernde Umstände erhalten sondern im Gegenteil noch etwas oben drauf.

    Generell, und das ist in der Schweiz leider noch ausgeprägter als in Deutschland, fallen die Strafen bei Gewaltdelikten insbesondere bei Körperverletzung viel zu niedrig aus.
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#5 TimonAnonym
  • 18.07.2017, 12:31h
  • Es muss jedem Migranten von vornherein unmissverständlich klargemacht werden, dass in einer Demokratie auch Frauen, Juden und GLBTI gleichberechtigter Bestandteil der Gesellschaft sind und dass Beleidigungen oder gar Gewalt nicht toleriert werden.

    Und das muss man ihnen nicht nur sagen, sondern auch entsprechend handeln und Verstöße mit aller Härte bestrafen. Nur so wird sich das auch rumsprechen, dass das nicht nur Gelaber ist, sondern ernst gemeint.

    Nur so kann Integration gelingen, wenn man glasklare Regeln aufstellt und durchsetzt - nicht nur fördern, sondern auch fordern.

    Und sind wir ehrlich: der Verzicht auf Hetze, Mobbing und Gewalt ist doch nicht zu viel verlangt. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein..
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#6 nikoooAnonym
  • 18.07.2017, 17:04h
  • Antwort auf #2 von Hinnerk
  • unsere demokratie, die es immer noch nicht möglich gemacht hat, dass auch Homosexuelle regulär heiraten dürfen

    besuch mal Stammtische und frage mal junge männer vornehmlich handwerker, was die von uns halten
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#7 nikoooAnonym
  • 18.07.2017, 21:28h
  • Antwort auf #5 von Timon
  • interessant dass ihr schwulen euch so sehr mitreissen lasst

    seid mal ehrlich wie oft wurdet ihr im leben von weissen blonden homophoben angemacht ?

    das ist nicht nur ein migrantenproblem
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#8 TheDadProfil
  • 18.07.2017, 22:21hHannover
  • Antwort auf #4 von daVinci6667
  • ""Generell, und das ist in der Schweiz leider noch ausgeprägter als in Deutschland, fallen die Strafen bei Gewaltdelikten insbesondere bei Körperverletzung viel zu niedrig aus.""..

    Glaub ich nicht daß das noch ausgeprägter ist..

    Hagen Rether hat den Irrsinn im deutschem Strafrecht mal so zusammengefasst :

    Wer einen Polizisten verletzt bekommt höchstens 2 Jahre..
    Wer seinen Streifenwagen zerstört Fünf..
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#9 HinnerkAnonym
  • 18.07.2017, 23:28h
  • Antwort auf #6 von nikooo
  • Das ist aber sehr chauvinistisch. Wie kommst Du darauf, dass Handwerker generell homophob seien? Viele von denen sind viel weltoffener und toleranter als mancher denken mag.

    Im übrigen ist es ein Unterschied, ob jemand denkt (oder von mir aus auch am Stammtisch sagt), dass er Schwule eklig und pervers findet oder ob jemand gleich zuschlägt oder gar denkt, Schwule töten zu müssen, weil das "Allahs Wille" sei.
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#10 Tipping the VelvetAnonym
  • 19.07.2017, 00:27h
  • Homophobie ist kein "Migrant_innenproblem", sondern genauso unter Menschen ohne Migrationshintergrund vertreten. Problematisch ist daher nicht die Herkunft des Angreifers, sondern seine Menschenfeindlichkeit gegenüber Homosexuellen. Leider ist auch Migrant_innenfeindlichkeit unter uns queeren Menschen nicht selten anzutreffen. Ich wünschte, wir würden, anstatt auf Homophobie mit Migrant_innenfeindlichkeit zu reagieren, Liebe und Bildung die Antwort sein lassen. Wir als Minderheit sollten leider schließlich nur zu gut wissen, wie es sich anfühlt, gehasst und verfolgt zu werden. Wer sind wir, dass wir das Recht hätten, die zu hassen, die uns hassen? Ein Übel macht das andere nicht wieder gut! Aber Homophobie, Migrant_innen- und Ausländer_innenfeindlichkeit usw. sind heilbar. I believe in loving and forgiving one another!
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