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Kommentare zu:
Kassel: Evolutionsbiologe hält an homophoben Thesen fest


#21 TheDadProfil
  • 18.07.2017, 22:16hHannover
  • Antwort auf #15 von Dont_talk_about
  • ""Da beruft die Uni Kassel einen Experten für Evolutionsbiologie, der sich dann zu Anwendungen seines Gebiets äußert.""..

    Gründlich missverstanden, denn weder hat die Uni Kassel den Herrn Kutschera beauftragt sich zu äußern, noch liegt das Geäußerte in seinem Fachgebiet !

    Wer lesen kann ist dort klar im Vorteil..

    www.queer.de/detail.php?article_id=29286

    Selbst wenn man sich besonders anstrengt und die Fächer sehr weit dehnt, liegt das nicht in seinem "Fach-Gebiet"..

    ""Klar gibt es da bei einigen Widerstand, aber denn gibt es immer, wenn ein Wissenschaftler aus einem anderen Gebiet irgendwo neue Perspektiven einbringt.""..

    Was genau denkst Du so, sei an der von Herrn Kutschera geäußerten "Perspektive" "neu" ?
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#22 Ralph
  • 18.07.2017, 22:44h
  • Wie das hessische Regionalfernsehen eben meldet, hat der Wissenschaftsminister die Uni-Leitung aufgefordert, disziplinarische Konsequenzen zu prüfen. Die Äußerungen des Herrn Prof.K. seien so abstrus, dass der Minister sie nicht mehr durch die Wissenschaftsfreiheit gedeckt ansehe.
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#23 Patroklos
#24 Gegen GewaltAnonym
#25 orchidellaProfil
#26 Homonklin44Profil
  • 19.07.2017, 01:14hTauroa Point
  • Antwort auf #15 von Dont_talk_about
  • Blödsinn ist allein bereits die solchen Ideen zugrunde liegende, generelle Annahme, dass Stiefeltern bzw. nicht Genom-relevant direkte Eltern grundsätzlich eher pädophile Interessen hätten. Träfe so etwas zu, wäre die Konsequenz daraus ein Verbot für jegliche Art Adoption, Pflegekindannahme oder künstliche Befruchtung.
    Diese zwar nicht wörtlich erwähnte Grundsatzhaltung verteidigt außerdem Pädophilie als natürlichen Faktor. Wenn so, sagt Kutschera damit allen Memnschen eine endogene pädophile Ader zu, welche nach seinen Thesen nur in der direkten Genweitergabe unterdrückt bleibt. Das wäre schon echt starker Tobak.

    Die meisten Menschen zeigen sexuelle Interessen gegenüber geschlechtsreifen Erwachsenen oder in etwa Gleichalterigen. Das muss Kutschera aus dem evolutionsbiologischen Kenntnisstand eigentlich bewusst sein. Zudem schließt er heterosexuelle Adoptiveltern aus seiner verhängnisschweren These aus, als würde derselbe angenommene Effekt dort nicht auftreten. Sein Verständnis über wertneutrale Varianz in der Natur ist diametral begrenzt.
    Er geht überdies nach recht veralteten Vorstellungen, und scheint Erkenntnissen der jüngeren wissenschaftlichen Arbeit resistent gegenüber zu stehen.

    Wie verteilt er diese sonderbare Auswirkung, von der er erzählt, unter bisexuellen Eltern? Sind dann Bisexuelle mit höherer gleichgeschlechtlich ausgerichteter Partnerwahltendenz schlechter dran als solche mit der höheren verschiedengeschlechtlichen Parrtnerwahltendenz? Weil Kutschera offenbar hetero = gut und homo = schlecht wertet? ( In Ignoranz gegenüber natürlicher Varianz)

    Vielleicht sollte Kutschera sich mal im Bereich Sexual- und reproduktionsbiologie bzw. Verhaltensforschung umsehen. Da könnte er lernen, warum sich Eltern gewöhnlich nicht sexuell für ihre Kinder begeistern, oder wie er das bei kath.net ausgedrückt hat, "verlieben". Die Allermeisten werden in ihre/n Partner/in verliebt sein und sexuell auch mit dieser/diesem wohlzufrieden. Und wer nicht siowieso pädophil ist, hat in der Regel eine gute Begründung dafür, das auch nicht zu "werden" -- menschliche Vernunft und Interspektion, Einfühlungsvermögen und eine Art vegetative Kultiviertheit.

    Mag sein, das fehlt bei Herr Kutschera, oder es liegt doch eine Art Weltverzerrung in Richtung latenter Homophobie vor?
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#27 Verein VielfaltAnonym
  • 19.07.2017, 06:56h
  • Antwort auf #15 von Dont_talk_about
  • Es geht darum, dass ein Mann mit wissenschaftlicher Professur derartige Thesen, wenn er sie denn aufstellt, auch evidenzbasiert und valide belegen können muss, anderenfalls sind es schlichtweg Behauptungen und nichts weiter. Dampfgeplaudere. Auf Meinungsfreiheit kann hier nicht abgestellt werden, da seine Aussagen definitiv keine persönliche Meinung darlegen. In diesem Falle sind es sogar Behauptungen mit strafrechtlicher Relevanz! Und genau da liegt das Problem dieses "Herrn Professor": denn für seine abstrusen (wohl auf seine eigne persönliche und internalisierte Homophobie gegründeten) Behauptungen gibt es diese (für einen Wissenschaftler zwingend erforderlichen) Beweise nicht.
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#28 Gpeterjoachim
#29 CrioAnonym
  • 19.07.2017, 10:50h
  • Die Aussage ist nicht nur homophob, sie verhöhnt auch auf perverse Weise die Opfer sexuellen Missbrauchs im familiären Umfeld, was nun mal lieber Prof. K. den größten Teil des sexuellen Missbrauchs ausmachen.
    Ich frage mich, wie er sich die Tatsachen zurecht biegen will.
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